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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu The Horror Anthology Vol. 2: Spectre

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Horror
Bildformat:
16:9 (1.78:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Spanisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
e-m-s
Label:
e-m-s
EAN-Code:
4020974160438 / 4020974160438
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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The Horror Anthology Vol. 2: Spectre

Titel:

The Horror Anthology Vol. 2: Spectre

Label:

e-m-s

Regie:

Mateo Gil

Laufzeit:
80 Minuten
Genre:
Horror
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:
26.10.2006 (Verleih: 24.08.2006)

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Stand der Preise: 29.05.2012 00:38:04.
Inhaltsangabe zu The Horror Anthology Vol. 2: Spectre: Seal - Live At The Point Speed


Tomás, ein erfolgreicher Autor, lebt seit Jahren in einem selbstgewählten Exil. Eines Tages erhält er eine alte Tarot Karte, die Karte der Liebenden. Tomás ist beunruhigt, denn es handelt sich um eine Nachricht aus der Vergangenheit. Als Junge war er einst unsterblich in eine geheimnisvolle Frau verliebt, die nun schon seit vierzig Jahren tot ist. Nur von ihr konnte diese Karte stammen. Tomás macht sich auf in die Heimat, um sich seinem Dämon zu stellen. The Horror Anthology Vol. 2: Spectre stammt aus dem Hause e-m-s.


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Schauspieler / Schauspielerinnen in The Horror Anthology Vol. 2: Spectre:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Horror Anthology Vol. 2: Spectre:
Sechs sehr unterschiedliche Horrorfilme von spanischen Horrorfilmen sind in der ambitionierten Reihe „The Horror Anthology“ erschienen, deren zweiter Beitrag „Spectre“ eine Geschichte mit politischem Bezug und subtiler Sozialkritik mit übernatürlichen Elementen mischt. Von Regisseur und Drehbuchautor Mateo Gil stammt auch das kongeniale Drehbuch zu dem oscarprämierten Sterbehilfedrama „Das Meer in mir“ sowie den Psychothriller „Open your Eyes“, der unter dem Namen „Vanilla Sky“ mit Tom Cruise und Cameron Diaz als Hollywood-Remake zu Blockbusterweihen kam. Unter dieser Prämisse mag das Drehbuch von „Spectre“ zwar enttäuschen, dennoch ist es sorgfältig entwickelt und beobachtet mit genauem Blick das Erwachsenwerden von Tomas und die äußeren Umstände, die zu der Notlüge mit jenen fatalen Folgen führt. Eingefleischte Genrefreunde, die markerschütternde Schocks und deftige Splattereinlagen erwarten, dürften von „Spectre“ eher gelangweilt sein, denn die Horrorelemente sind rar gesät und betten sich in das glaubwürdige Sujet gelungen ein. Dadurch kommt zwar oberflächlich betrachtet selten Spannung auf, doch unter der Oberfläche brodelt die Auseinandersetzung mit der faschistischen Vergangenheit Spaniens. Zudem sind die Annäherungsversuche von Tomas an die scheinbare Hexe behutsam und glaubhaft inszeniert und tragen viel zum Gelingen des Films bei. Die wenigen grusligen Passagen hemmen auch eher den Erzählfluss und wirken teilweise unangenehm plakativ; noch weniger wäre in dem Fall noch mehr gewesen. Wer sich „Spectre“ jedoch unvoreingenommen nähert und sich nicht durch das Erscheinen des Films in der „Horror Anthology“ in eine Erwartungshaltung versetzt lässt, bekommt einen sehenswerten Film zu sehen. Denn hinter der scheinbar langweiligen Fassade verbirgt sich eine sehenswerte Auseinandersetzung mit dem Erwachsenwerden und den verhängnisvollen Auswirkungen einer kleinen Notlüge in einer Welt, die einer unsicheren Zukunft entgegen schaut und in der die Lynchmentalität allenthalben vorherrscht.

Fazit: Weniger ein Horrorfilm als vielmehr ein leises Drama mit dezenten Gruseleinlagen, könnte „Spectre“ ein einschlägiges Genrepublikum eher enttäuschen. Doch dieser subtile Geisterfilm besitzt eine nicht zu verachtende Spannung, die sich erst auf den zweiten Blick offenbart. (Tino Hahn)


Wo die Amerikaner mit ihren "Masters of Horror" eher dilettieren und nicht viel neues auf den Markt bringen, zaubern die Spanier ein ähnliches Serienformat gelungen aus der bluttriefenden Paella. Hier klopft das Grauen wirklich an die Tür. Das beste Beispiel ist der bald in den Kinos startende Pans Labyrinth. In „Spectre“ dreht sich alles um den erfolgreichen Autor Tomás, der freiwillig dem Eremitendasein frönt. Als er eines Tages eine Tarotkarte erhält, wird er an ein feuchtfröhliches und höchst dunkles Kapitel seiner Vergangenheit erinnert, von dem eigentlich bis auf eine Person niemand wissen dürfte:

Spanien in den spießigen 50ern. Im Dorf des sechzehnjährigen Tomas gehen wilde Gerüchte um über eine frisch zugereiste junge Dame von diffusem gesellschaftlichen Stand. Die einen halten sie für eine Hexe, andere bloß für eine Hure. Die Dorfjugend findet Moira vor allem aufregend, besonders Tomas ist ihrer Schönheit im Nu erlegen. Nach dem Selbstmord seiner Frau kehrt der erfolgreiche Autor Tomás (Jordi Dauder) nach vielen Jahren des selbstgewählten Exils wieder in sein spanisches Heimatdorf zurück. Doch eigentlicher Anlaß für seine Heimkehr ist eine geheimnisvolle Nachricht in Form einer Tarotkarte mit dem Bild der „Liebenden“, die für Tomás eine zwar verdrängte, doch nie vergessene unglückliche Romanze aus seiner Jugend symbolisiert: Damals verliebte er sich in die schöne Moira (Natalia Millán), eine geheimnisvolle junge Frau, die außerhalb des Dorfes allein in einem abseits gelegenen Haus lebte. Zwischen ihr und dem 16jährigen Tomàs entspann sich eine leidenschaftliche Affäre, die natürlich geheim gehalten werden mußte.

Die rasante Inszenierung von „Spectre“ folgt den typischen und ehernen Gesetzen wie Konventionen eines Sequels. Das bemerkenswerte hier: Der weitgehende (hier jedoch nicht völlige) Verzicht auf Spezialeffekte fällt auf, tut der Spannung jedoch keinen Abbruch. Im Gegenzug schafft es Gil einzig durch den handwerklich geschickten Einsatz der Kamera sowohl eine stimmige Optik als auch Schockmomente zu erzeugen. Zentrale Motive in der Story sind Tomás’ Obsession von Moira (die ihn selbst als alten Mann nicht los läßt) und ein schreckliches Schuldgefühl, das ihn über all die Jahre hinweg verfolgt hat, denn immerhin hat seine jugendliche Eifersucht einst zum schrecklichen Tod der Geliebten geführt. Die Musik passt zudem wie übergegossen und sorgt in dieser speziellen Synthese mit den erwähnten optischen Ansätzen für eine atmosphärisch dichte Spannung. Fazit: ein überzeugender Gruselstreifen für trübe Wintertage…

Als Regisseur trat „Spectre"-Drehleiter Mateo Gil bislang wenig in Erscheinung treten. In seinem bekanntesten Film "Bruderschaft des Todes" verpasste er es, einen guten Plot mit dem notwendigen Tempo zu versehen. Womit Mateo Gil aber durchaus positiv auf sich aufmerksam machte, war mit seinen Drehbüchern. 1996 sorgte er für Aufsehen mit seinem Skript zu "Tesis - Der Snuff-Film", dem er 1997 „Virtual Nightmare - Open Your Eyes" folgen ließ, welcher 2001 in den USA unter dem Titel „Vanilla Sky" mit Tom Cruise in der Hauptrolle als Remake in die Kinos kam. 2004 bewies er mit der Drehvorlage zu dem mit dem Oscar für den "besten, nicht-englischsprachigen Film" ausgezeichneten „Das Meer in mir", dass auch ernstes Kino kein Fremdwort für ihn darstellt. (Jean Lüdeke)


Tomás, ein erfolgreicher Autor, lebt seit Jahren in einem selbstgewählten Exil. Eines Tages erhält er eine alte Tarot Karte, die Karte der "Liebenden". Tomás ist beunruhigt, denn es handelt sich um eine Nachricht aus der Vergangenheit. Als Junge war er einst unsterblich in eine geheimnisvolle Frau verliebt, die nun schon seit vierzig Jahren tot ist. Nur von ihr konnte diese Karte stammen. Tomás macht sich auf in die Heimat, um sich seinem Dämon zu stellen. Mit 1,78:1 anamorph entspricht das Bildformat dem der anderen Teile der HORROR ANTHOLOGY. Die Qualität dieses Transfers unterscheidet sich dabei nicht gravierend. Die Vorlage ist immer noch von einer relativ starken Körnung durchzogen, was die eigentlich sehr gute Schärfe in Bezug auf Kantentrennung sowie Detailzeichnung oftmals leicht mindert. Die Kompression hat zu keiner Zeit echte Probleme mit Blockbildung oder artefaktartigen Farbverläufen.

Die Farben zeigen sich in Sachen Sättigung nahezu perfekt und auch die Natürlichkeit der Töne wird nur dezent durch Filter- sowie Kontrastspielereien verändert. Letztere bilden im Zusammenspiel mit dem tiefen Schwarz das Geschehen plastisch auf dem Schirm ab. Zwar lassen sich vereinzelt Dropouts auf der Vorlage erkennen, insgesamt kann man ihr jedoch einen sauberen Zustand bescheinigen. Auch in der Kategorie Ton wird das gleiche wie bei den anderen Filmen aus der Reihe geboten: Deutsch liegt sowohl in DTS als auch Dolby Digital 5.1 vor, während der spanische Originalton lediglich in der Dolby-5.1-Variante vorhanden ist. Einen signifikanten Unterschied zwischen den Tracks gibt es eigentlich nicht.

Der Surroundbereich wird hauptsächlich durch die unheimliche Musik, aber auch durch direktionale Effekte sowie Umgebungssounds auf Trab gehalten. Dabei hält sich die Anzahl der Effekte zwar in Grenzen, sorgt aber dennoch vereinzelt für Räumlichkeit. Der Bass schlägt sich hierbei sehr wacker und baut in wichtigen Szenen ordentlich Druck auf. Die Stimmenverständlichkeit ist zu jeder Zeit gegeben, wobei die spanische Spur etwas natürlicher wirkt als die doch überzeugende deutsche Synchronisation. Das Klangspektrum bietet alle Lagen von den Höhen bis in die Bässe und gibt diese klar sowie satt wieder, wie man es von einer modernen Produktion erwartet. Wie gewohnt bietet e-m-s zum Hauptfilm deutsche Untertitel an, welche nicht exakt auf dem Wortlaut der deutschen Synchronisation basieren. Ansonsten sieht es in Sachen Bonusmaterial erneut eher mau aus. Bis auf eine allgemeine Trailershow des Anbieters sowie den Clips zur HORROR ANTHOLOGY enthält die Disk keine Extras. Als Mick Garris in den USA die MASTERS OF HORROR-Reihe ankündigte, mussten sich im fernen Spanien die Bosse der Filmschmiede Filmax gedacht haben: „Das können wir auch!“. Das Ergebnis der Bemühungen nennt sich THE HORROR ANTHOLOGY und umfasst aktuell sechs Werke des phantastischen Films, welche von bekannten Regisseuren aus Spanien sowie Mexiko für das Fernsehen realisiert wurden. Mit einer Zeitdauer von circa 70 Minuten laufen diese etwas länger als die der US-Konkurrenz.

Nach THE BABY\'S ROOM liegt mit SPECTRE nun das zweite Werk der Reihe vor. Diesmal nahm Mateo Gil auf dem Regiestuhl Platz, der zuvor durch seine gelungenen Drehbücher zu TESIS und OPEN YOUR EYES in Erscheinung getreten ist. Ähnlich wie THE BABY\'S ROOM setzt SPECTRE auf dezenten Grusel, wobei hier der Hintergrundgeschichte noch mehr Platz eingeräumt wurde.

Alles dreht sich um den alternden Schriftsteller Tomás, der sich in seiner Jugend in die schöne Außenseiterin Moira verliebt. Doch die traditionellen Dorfbewohner, insbesondere die Mütter, lehnen die liberale Lebensweise von Moira ab und verunglimpfen sie als Hexe. Jahre später erhält der alte Tomás eine Tarotkarte, wie sie einst Moira besessen hatte. Er macht sich auf den Weg in seine Heimat, um dem Rätsel auf den Grund zu gehen...

Die Inszenierung von SPECTRE folgt den typischen Konventionen der HORROR ANTHOLOGY. Der weitgehende (hier jedoch nicht völlige) Verzicht auf Spezialeffekte fällt erneut auf. Im Gegenzug schafft es Gil einzig durch den Einsatz der Kamera sowohl eine stimmige Optik als auch Schockmomente zu erzeugen. Die Musik passt wie die Faust aufs Auge und sorgt in Zusammenarbeit mit den erwähnten optischen Ansätzen für eine tolle Atmosphäre. Insgesamt abermals ein überzeugender Gruselstreifen für verregnete Herbsttage - wie die komplette HORROR ANTHOLOGY.

Die DVD zum Film kommt von e-m-s und zeigt SPECTRE in sehr guter technischer Umsetzung. Leider befinden sich wieder keine nennenswerten Extras auf der Disk. (Danny Walch)


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Weitere Filminfos zu The Horror Anthology Vol. 2: Spectre:

Originaltitel: Spectre
Land / Jahr: Spanien 2006
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu The Horror Anthology Vol. 2: Spectre:
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