Der Mann mit dem goldenen Arm
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In Otto Premingers Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nelson Algren glänzt Frank Sinatra als Ex-Junkie, der nach einer Entziehungskur in seine Heimatstadt Chicago zurückkehrt und schon bald rückfällig wird. Im Sumpf aus Kriminalität, Spielerei und Heroinsucht gibt es nur einen Hoffnungsschimmer: Frankies Geliebte Molly (Kim Novak). ...
Inhaltsangabe zu Der Mann mit dem goldenen Arm: 
In Otto Premingers Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nelson Algren glänzt Frank Sinatra als Ex-Junkie, der nach einer Entziehungskur in seine Heimatstadt Chicago zurückkehrt und schon bald rückfällig wird. Im Sumpf aus Kriminalität, Spielerei und Heroinsucht gibt es nur einen Hoffnungsschimmer: Frankies Geliebte Molly (Kim Novak). Der Mann mit dem goldenen Arm stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Mann mit dem goldenen Arm:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Mann mit dem goldenen Arm:
0Bernd Hellweg2009-01-28Frank Sinatra (12.12.1915 - 14.05.1998), "The Voice" oder auch "Ol"Blue Eyes" von seinen Fans genannt, war und ist "die" Stimme Amerikas und gilt bei vielen als der bedeutendste Songinterpret des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Sangeskarriere fand er ein zweites Standbein beim Film, wo man ihn zunächst in Musikfilmen sah. Mit der Rolle des G.I. Angelo Maggio in "Verdammt in alle Ewigkeit", für die er 1953 mit einem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet wurde, schaffte er einen erfolgreichen Wechsel auch in das Charakterfach. Zwei Jahre später bewies er abermals sein schauspielerisches Talent in "Der Mann mit dem goldenen Arm", welches ihm diesmal eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in einer Charakterrolle einbrachte.
Frank Sinatra schlüpft hier in die Rolle des rauschgiftsüchtigen Frankie Machine, der nach einer Entziehungskur ein neues Leben als Schlagzeuger anfangen will. Er will weg aus Chicagos Unterwelt, wo er als der "Mann mit dem goldenen Arm" die Karten an den Spieltischen austeilte. Seine Frau Zosh (Eleanor Parker), die vorgibt, nach einem von ihm verschuldeten Unfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein, unterstützt ihn ebenso wenig wie seine alten Freunde. Sein Selbstwertgefühl wird auf eine harte Probe gestellt, und der Weg zurück in die Sucht und das Entkommen aus dem alten Milieu scheint unausweichlich. Die einzige Möglichkeit, diesem Teufelskreis zu entkommen, scheint seine einstige Geliebte und Nachbarin Molly (Kim Novak) zu sein.
Regisseur Otto Preminger ("Fluss ohne Wiederkehr", "Exodus", "Bonjour Tristesse") drehte mit "Der Mann mit dem goldenen Arm" ein Melodram, das seinerzeit als zu hart und zu schockierend empfunden wurde. Stein des Anstoßes waren die Szenen, in denen gezeigt wurde, wie sich Sinatra Drogen spritzte und sich in einer Radikalkur ("Cold Turkey") vom Drogenkonsum befreite. Im Vergleich zu heutigen Themengleichen Produktionen wie "Trainspotting", "Requiem for a dream" oder auch "Wir Kinder von Bahnhof Zoo", wirkt Premingers Film harmlos. Heute ist "Der Mann mit dem goldenen Arm" aus anderen Gründen empfehlenswert. Otto Preminger schuf mit dem Film eine düstere Studie über das Spieler und Dealermilieu, der mit seinen brillanten Schauspielerleistungen überzeugt. Ein meisterhaft inszenierter Klassiker, der nun bei Koch Media seine deutsche DVD- Veröffentlichung erfährt.
Der über 50 Jahre alte s/w-Streifen, überrascht mit einem guten sauberen und scharfen 4:3 Bild, welcher auch recht plastisch wirkt. Der Ton in Dolby Digital 2.0 aufgespielt, ist gut verständlich, auch wenn er altersbedingte Schwächen wie kratzige Stimmen und leichtes rauschen aufweißt. An Bonusmaterial bietet die DVD neben einem 4-seitigen Booklet mit Hintergrund-Infos zum Film, noch den US-Trailer sowie eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial.
Fazit: Wer Filme wie "Endstation Sehnsucht" oder "Die Faust im Nacken" schon in seinem DVD-Regal besitzt, sollte schon mal einen Platz für "Der Mann mit den goldenen Arm" machen. Sehr empfehlenswert!
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Frank Sinatra (12.12.1915 - 14.05.1998), "The Voice" oder auch "Ol"Blue Eyes" von seinen Fans genannt, war und ist "die" Stimme Amerikas und gilt bei vielen als der bedeutendste Songinterpret des 20. Jahrhunderts. Neben seiner Sangeskarriere fand er ein zweites Standbein beim Film, wo man ihn zunächst in Musikfilmen sah. Mit der Rolle des G.I. Angelo Maggio in "Verdammt in alle Ewigkeit", für die er 1953 mit einem Oscar für die beste Nebenrolle ausgezeichnet wurde, schaffte er einen erfolgreichen Wechsel auch in das Charakterfach. Zwei Jahre später bewies er abermals sein schauspielerisches Talent in " Der Mann mit dem goldenen Arm", welches ihm diesmal eine Oscar-Nominierung als bester Hauptdarsteller in einer Charakterrolle einbrachte.
Frank Sinatra schlüpft hier in die Rolle des rauschgiftsüchtigen Frankie Machine, der nach einer Entziehungskur ein neues Leben als Schlagzeuger anfangen will. Er will weg aus Chicagos Unterwelt, wo er als der "Mann mit dem goldenen Arm" die Karten an den Spieltischen austeilte. Seine Frau Zosh (Eleanor Parker), die vorgibt, nach einem von ihm verschuldeten Unfall an den Rollstuhl gefesselt zu sein, unterstützt ihn ebenso wenig wie seine alten Freunde. Sein Selbstwertgefühl wird auf eine harte Probe gestellt, und der Weg zurück in die Sucht und das Entkommen aus dem alten Milieu scheint unausweichlich. Die einzige Möglichkeit, diesem Teufelskreis zu entkommen, scheint seine einstige Geliebte und Nachbarin Molly (Kim Novak) zu sein.
Regisseur Otto Preminger ("Fluss ohne Wiederkehr", "Exodus", "Bonjour Tristesse") drehte mit " Der Mann mit dem goldenen Arm" ein Melodram, das seinerzeit als zu hart und zu schockierend empfunden wurde. Stein des Anstoßes waren die Szenen, in denen gezeigt wurde, wie sich Sinatra Drogen spritzte und sich in einer Radikalkur ("Cold Turkey") vom Drogenkonsum befreite. Im Vergleich zu heutigen Themengleichen Produktionen wie "Trainspotting", "Requiem for a dream" oder auch "Wir Kinder von Bahnhof Zoo", wirkt Premingers Film harmlos. Heute ist " Der Mann mit dem goldenen Arm" aus anderen Gründen empfehlenswert. Otto Preminger schuf mit dem Film eine düstere Studie über das Spieler und Dealermilieu, der mit seinen brillanten Schauspielerleistungen überzeugt. Ein meisterhaft inszenierter Klassiker, der nun bei Koch Media seine deutsche DVD- Veröffentlichung erfährt.
Der über 50 Jahre alte s/w-Streifen, überrascht mit einem guten sauberen und scharfen 4:3 Bild, welcher auch recht plastisch wirkt. Der Ton in Dolby Digital 2.0 aufgespielt, ist gut verständlich, auch wenn er altersbedingte Schwächen wie kratzige Stimmen und leichtes rauschen aufweißt. An Bonusmaterial bietet die DVD neben einem 4-seitigen Booklet mit Hintergrund-Infos zum Film, noch den US-Trailer sowie eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial.
Fazit: Wer Filme wie "Endstation Sehnsucht" oder "Die Faust im Nacken" schon in seinem DVD-Regal besitzt, sollte schon mal einen Platz für "Der Mann mit den goldenen Arm" machen. Sehr empfehlenswert!
(Bernd Hellweg)
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0Jean Lüdeke2009-01-28The „Voice „ alias Frankie (Sinatra) ist seit Jahren rauschgiftabhängig und kehrt nach einer Entziehungskur in seine Heimat Chicago zurück. Doch schon bald verkehrt der Junkie, der eigentlich Schlagzeuger werden will, wieder in alten Ganovenkreisen, um rückfällig zu werden:Otto Premingers vor über vierzig Jahren gedrehtes Melodram wurde einstens als übertrieben hart und zu schockierend empfunden. Heute gilt "Der Mann mit dem goldenen Arm" als meisterhaft inszenierter Klassiker, der sowohl durch seine Zeichnung des Spieler- und Dealermilieus, als auch durch die vortrefflichen Schauspielerleistungen besticht Frank Sinatra, erhielt für seine Rolleeine der insgesamt drei Oscar-Nominierungen, Koch Media. ...
The „Voice „ alias Frankie (Sinatra) ist seit Jahren rauschgiftabhängig und kehrt nach einer Entziehungskur in seine Heimat Chicago zurück. Doch schon bald verkehrt der Junkie, der eigentlich Schlagzeuger werden will, wieder in alten Ganovenkreisen, um rückfällig zu werden:Otto Premingers vor über vierzig Jahren gedrehtes Melodram wurde einstens als übertrieben hart und zu schockierend empfunden. Heute gilt "Der Mann mit dem goldenen Arm" als meisterhaft inszenierter Klassiker, der sowohl durch seine Zeichnung des Spieler- und Dealermilieus, als auch durch die vortrefflichen Schauspielerleistungen besticht Frank Sinatra, erhielt für seine Rolleeine der insgesamt drei Oscar-Nominierungen, Koch Media. (Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Der Mann mit dem goldenen Arm:
Originaltitel: The man with the golden arm
Land / Jahr: USA 1955
Produktion: Otto Preminger für Carlyle / United Artists
Vorlage: Roman von Nelson Algren
Musik: Elmer Bernstein
Kamera: Sam Leavitt
Ausstattung: Joseph C. Wright, Darrell Silvera
Schnitt: Louis R. Loeffler
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Der Mann mit dem goldenen Arm:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 4-seitiges Booklet, Bildergalerie mit seltenem Werbematerial
Kommentare zu Der Mann mit dem goldenen Arm:
Kommentar von djfl.de
Lexikon des internationalen Films: Das teils schockierende, teils erschütternde Porträt eines Rauschgiftsüchtigen im Elendsviertel von Chicago. (...) Eine düstere Studie, vortrefflich inszeniert und mit hohem schauspielerischem Können bewältigt, die in An ...
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