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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu Die blaue Grenze

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Romantik
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Dänisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch
Label:
Epix Media AG
EAN-Code:
4009750222485 / 4009750222485
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Die blaue Grenze

Titel:

Die blaue Grenze

Label:

Epix Media AG

Regie:

Till Franzen

Laufzeit:
102 Minuten
Genre:
Romantik
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:
16.11.2006 (Verleih: 27.10.2006)

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Stand der Preise: 29.05.2012 00:38:04.
Inhaltsangabe zu Die blaue Grenze: Deadly Outlaw Rekka Don`t Scream Die - Die Spur in den Tod


Im hohen Norden, an der Grenze zu Dänemark, treffen verschiedene Leute zufällig aufeinander: der zurückhaltende Momme (Antoine Monot jr.), der sich in die schöne Dänin Lene (Beate Bille) verliebt, und der kauzige Kommissar Poulsen (Dominique Horwitz), der Freunde finden will und plötzlich auf eine alte Dame und zwei Kleinganoven trifft. Mit einem unsichtbaren Faden scheinen ihre Schicksale verwoben … Die blaue Grenze stammt aus dem Hause Eurovideo Bildprogramm GmbH.


Die blaue Grenze Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Die blaue Grenze:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die blaue Grenze:
Leben, Liebe, Einsamkeit und Tod sind auch hier die immer wiederkehrenden großen Themen, derer sich der 36jährige Regisseur Till Franzen in seinem Filmdebüt „Die blaue Grenze“ in aller Stille und Vorsicht annimmt. Das Ergebnis: ein poetischer, stimmungsvoller und mystischer Film, der mit viel Bedacht, Gefühl und Konzentration zu seinen Figuren in nachhaltige Bilder gebrannt wird.

Da ist der verdruckst-verträumte Momme (Antoine Monot, Jr., „Wilde Kerle“), der gerade seinen Vater verloren hat. Auf einer rätselhaften Gartenparty begegnet er der schönen Dänin Lene (Beate Bille) und verschießt sich gleich in das liebenswürdige Mädchen. Doch was die Nacht zaghaft zusammengebracht hat, reißt der dämmernde Morgen hart wieder auseinander. Da ist Mommes Großvater (Joost Siedhoff), der glaubt, seine Trauer über den toten Sohn besiegen zu können, indem er vor seinen Erinnerungen davonläuft. Und da ist ein weiterer tragischer Held: Der kauzige Kommissar Poulsen (Dominique Horwitz), ständig bemüht, Freunde zu finden oder irgendetwas zu erleben: Und dabei lässt er sich auf die falschen Freunde ein. Als sein Glück schließlich in Gestalt der geheimnisvollen Frau Marx (Hanna Schygulla) bei ihm anklopft, erkennt er es fast nicht.

Wie mit einem unsichtbaren Marionetten-Faden sind die Schicksale dieser Menschen miteinander verwoben. Manche der Verbindungen werden aufgeklärt, andere bleiben unbeantwortet nur unser Gefühl kann uns sagen, was hier geschehen ist. Schließlich befinden wir uns nicht nur an der Grenze zwischen Deutschland und Dänemark, sondern auch an der Grenze zwischen Himmel und Erde.

In ruhigem, melancholisch getöntem Erzählstil verknüpft Till Franzen gekonnt diverse Episoden rund um Flensburg. Da, wo sonst zuckerkranke Rentner in beigefarbenen, laufbequemen Deichmann-Tretern über geteerte Strandpromenaden flanieren, spielen sich synchrone Dramen ab. Mit sehr abstrusen skurrilen Bildern und einer Prise lakonischen Humors begibt sich die Geschichte auf die Grenze zwischen Leben und Tod und überschreitet diese mitunter auch.

Gerade weil das gesprochene Wort eine untergeordnete Rolle im Film spielt, ist die darstellerische Leistung umso wichtiger und durchsichtiger für den Betrachter. Antoine Monot jr. ist wie geschaffen für die Rolle des Momme, ebenso Dominique Horwitz für die des schrulligen Kommissars Poulsen. Beate Bille in der Rolle der Lene liefert ebenfalls ihr Debüt und vermag ihrem Charakter Güte und Ruhe einzuhauchen. Eher wie der matriachaliche Fels in der gemäßigten Ostsee-Dünung wirkt Ex-Faßbinder-Ehefrau Hanna Schygulla („Winterreise“), die als Frau Marx erstmals seit zwei Jahrzehnten wieder in einem tollen deutschen Film ein mehr als beeindruckendes Comeback zelebrieren kann. (Jean Lüdeke)


„Im fernen Osten sagt man, dass einst die Lebenden und die Toten dieselbe Welt bewohnt hätten. Dann aber seien die Toten zu viele geworden und die Lebenden hätten sie hinter die Spiegel verbannt. Aber manchmal komme es vor, dass einer der Toten aus dem Spiegel ausbreche.“ Mit diesen Worten, gesprochen von Hanna Schygulla, beginnt „Die blaue Grenze“. Das Regiedebüt von Till Franzen zeigt auf ebenso eindringliche wie berührende Weise, welche Auswirkungen der Tod eines geliebten Menschen haben kann: Als der Vater von Momme stirbt, begibt sich der schweigsame Junge auf die Suche nach seinem Großvater. Doch auch dieser ist vom Verlust schwer gezeichnet, seitdem er seine Frau verloren hat. Aus der Stadtwohnung geflohen, hat Mommes Großvater ein kleines Häuschen in einer Schrebergartensiedlung als Refugium auserkoren. Während Momme dort zu Besuch ist, lernt er die attraktive Dänin Lene kennen, die jedoch bereits am nächsten Morgen in ihre Heimat zurückkehren muss. Da ihm Lene nicht mehr aus dem Kopf geht, macht sich Momme auf dem Weg nach Dänemark und muss dabei auch die blaue Grenze überqueren, was ihn jedoch vor einige Schwierigkeiten stellt… Neben der eigentlichen Handlung um Momme entspinnt sich in „Die blaue Grenze“ noch ein zweiter Handlungsstrang, in dem das Schicksal des Polizisten Poulsen gezeigt wird: Poulsen gehört nach eigener Einschätzung noch lange nicht zum alten Eisen, wird jedoch dennoch in den Ruhestand geschickt. Seine Bemühungen, nicht der drohenden Langeweile und Einsamkeit zum Opfer zu fallen, amüsieren zuerst, werden jedoch im weiteren Handlungsverlauf immer verstörender. Die episodische Struktur des Films kümmert sich wenig um traditionelle Erzählmuster, sondern wird immer von surrealen Ereignissen durchbrochen. Das verstärkt jedoch nur noch die Wirkung des Films, denn die Botschaft des Filmes ist ganz sicher nicht rationeller Natur, sondern vielmehr mit dem Herz erfühlbar.Kameramann Manuel Mack hat bezaubernde Augenblicke voller Bildgewalt eingefangen, die im deutschen Film alles andere als selbstverständlich sind und wurde dafür mit einem Preis ausgezeichnet: „Die blaue Grenze“ gewann beim Austin Fantastic Fest den Jury-Preis für die beste Kameraarbeit. Seine Suche nach frischen, eindringlichen Bildern für die Leerstellen, die der Tod eines geliebten Menschen hinterlässt, ist von großem Erfolg gekrönt und macht auch auf der visuellen Ebene fühlbar, welchen unermesslichen Verlust das Ableben für die Hinterbliebenen bedeutet. Nicht nur die Außenaufnahmen, sondern insbesondere die Innenaufnahmen sind dabei von betörender Schönheit: Die einzelnen Wohnungen sind durch die sorgfältig ausgeklügelte Farbgebung und das eingesetzte Licht auf subtile Weise unwohnlich und unbehaglich und spiegeln dadurch das Seelenleben ihrer (männlichen) Bewohner wider. Ganz anders die Lebensräume der Frauen, die Zuflucht und Nestwärme verheißen. Durch die aufkeimende Liebesgeschichte zwischen Lene und Momme behält der Film außerdem die Waage und balanciert mit traumwandlerischer Sicherheit auf dem schmalen Grat zwischen bitterem Drama und skurriler Komödie, tiefer Verzweiflung und süßer Hoffnung. Fazit: „Die blaue Grenze“ ist eine faszinierende Tragikomödie, die sich wenig um konventionelle Erzählstrukturen kümmert, sondern stattdessen in faszinierenden Bildern eine universelle Geschichte über Grenzerfahrungen erzählt, die von exzellenten Schauspielern getragen wird. (Tino Hahn)


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Weitere Filminfos zu Die blaue Grenze:

Originaltitel: Die blaue Grenze
Land / Jahr: Deutschland / Dänemark 2005
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu Die blaue Grenze:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar, Deleted scenes, Titelsong, Das deutsch-dänische Grenzland
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