Klimt
http://www.digitalvd.de/dvds/55922,Klimt.html
Am Totenbett lässt der Maler Gustav Klimt sein Leben Revue passieren. In Bilder voll berauschender Schönheit führt der Film durch das Leben des großen Jugendstil-Künstlers, dessen Werke heute die höchsten Preise am Kunstmarkt erzielen. Ein erotischer Reigen aus Leidenschaft, Verwirrung und Verführung, Kampf um künstlerische Freiheit und Begegnungen mit den großen Künstlern seiner Zeit, wie Egon Schiele, entsteht.
...
Inhaltsangabe zu Klimt: 
Am Totenbett lässt der Maler Gustav Klimt sein Leben Revue passieren. In Bilder voll berauschender Schönheit führt der Film durch das Leben des großen Jugendstil-Künstlers, dessen Werke heute die höchsten Preise am Kunstmarkt erzielen. Ein erotischer Reigen aus Leidenschaft, Verwirrung und Verführung, Kampf um künstlerische Freiheit und Begegnungen mit den großen Künstlern seiner Zeit, wie Egon Schiele, entsteht.
Klimt stammt aus dem Hause MC-One.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Klimt:
Darsteller:
John Malkovich  , Veronica Ferres  , Saffron Burrows, Stephen Dillane, Paul Hilton, Sandra Ceccarelli, Karl Fischer, Irina Wanka, Antje Charlotte Sieglin, Nikolai Kinski, Joachim Bissmeier, Peter Appiano, Mark Zak, Gunther Gillian, Alexander Strobele, Denis Petkovic, Annemarie Düringer, Marion Mitterhammer, Nicole R. Beutler, Miguel Herz-Kestranek, Aglaia Szyszkowitz, Alexandra Hilwerth, Miriam Heard, Rose-Lise Bonin, Martin Brambach  , Julie Bräuning, Georg Friedrich, Ariella Hirshfeld, Xaver Hutter, Erwin Leder, Thaddäus Reich, Tom Trambow, Susanne Wohlsein,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Klimt:
0Bernd Hellweg2009-01-28Gustav Klimt (1862-1918) ist der berühmteste Vertreter des Wiener Jugendstils, von dem der entscheidende Impuls für die kulturelle Entwicklung des 20. Jahrhunderts ausging. Sein Ruf gründet in seinem Ruf als einem der größten erotischen Maler und Zeichner seiner Epoche. Seine Werke "Der Kuss", "Judith" oder der "Beethovenfries" sind in aller Welt bekannt.
Der chilenische Regisseur Raoúl Ruiz inszenierte 2005 eine kunstvolle Biografie mit dem Titel "Klimt", welcher in Wien (an Originalschauplätzen) und in den Filmstudios des Movie Park Germany bei Bottrop-Kirchhellen gedreht wurde. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine typische Biografie, hier vermischen sich biografische Schlüsselstellen mit Ausgeburten der Fantasie, ohne einen Spannungsbogen oder eine Einführung der handelnden Figuren. Teilweise ist der Geschichte nur schwer zu folgen, da sich Raoúl Ruiz wenig um eine chronologische Abfolge schert.
Im Mittelpunkt von "Klimt" steht weniger das künstlerische Wirken von Gustav Klimt (gespielt von John Malkovich), sondern vielmehr dessen Verhältnis zum anderen Geschlecht. Der Film startet am Totenbett von Gustav Klimt, der dort im komatösen Wachzustand sein Leben Revue passieren lässt. Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen, Frauen, Förderern und Feinden seiner Kunst. Ein erotischer Reigen aus Leidenschaft, Sinnlichkeit, Ausdruckskraft und Aufbegehren.
In seinen Fieberträumen geleitet der Zuschauer den österreichischen Maler mit zu der Weltausstellung von Paris, 1900. Dort, in Begleitung seiner platonischen Lebensgefährtin Emilie Flöge (Veronica Ferres), wird er für sein Bild "Philosophie" mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Während eines Gala-Diners findet ihm zu Ehren die Vorführung eines Filmes statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen dem Maler und einer Tänzerin dargestellt wird. Klimt (John Malkovich) ist fasziniert von der Schönheit der Schauspielerin (Saffron Burrows). Als er die Dame im Palais ihres Gönners aufsucht, trifft er deren Double an, aber auch die echte Lady lockt den Frauenfreund in ihre Laken. Ein erotisches Trugbild entsteht, ein Vexierbild aus Wahrheit und Lüge, Verwirrung und Verführung, Taumel und Lust.
Fazit: Leider erfährt der Zuschauer so gut wie gar nichts über Gustav Klimts Werk als eben dessen Vorliebe für byzantinisch angehauchtes Geglitzer und seinen Modellen. Viele Szenen spielen in Boudoir-ähnlichen, verspiegelten Räumen, wo Doppelgänger auftauchen und wieder verschwinden, ein Irrgarten, der Realität entrückt. Mitunter surrealistische Bildassoziationen, die nicht grad leicht zu fassen sind, da helfen auch nicht die brillanten Bilder des argentinischen Kamera-Veteranen Ricardo Aronowich ("Nachtblende", "Vermisst"), und schon gar nicht die hölzerne Schauspielkunst eines sonst einmaligen John Malkovich.
Ein Film für Fans von ausgefallenen Filmen, die es mögen, sich durch eine intellektuelle, verschachtelte und durcheinander gerührte Handlung zu wühlen. Für alle anderen, die es lieber Hollywood-like mögen, hier leicht verständlichere Alternativen: "Ein Leben in Leidenschaft" (Kirk Douglas als Vincent van Gogh), Charton Heston in "Michelangelo - Inferno und Ekstase", "Polock" mit Ed Harris, und die besondere Maler-Film-Biografie "Frida", mit Salma Hayek als Frida Kahlo.
Was die technische Seite der DVD angeht, so kann man hier wirklich nicht meckern. Ein gutes, scharfes und farbenfrohes 16:9-Bild wird mit einem sauberen und klaren abgemischten Dolby Digital 5.1 Ton unterstützt. Dieser ist auf Grund seines Thematik natürlich nicht mit einer sonderlichen Dynamik oder Effekthascherei zu bestaunen. An Bonusmaterial gibt es ein "Making of", eine Bildergalerie und Programmhinweise auf andere Titel.
...
Gustav Klimt (1862-1918) ist der berühmteste Vertreter des Wiener Jugendstils, von dem der entscheidende Impuls für die kulturelle Entwicklung des 20. Jahrhunderts ausging. Sein Ruf gründet in seinem Ruf als einem der größten erotischen Maler und Zeichner seiner Epoche. Seine Werke "Der Kuss", "Judith" oder der "Beethovenfries" sind in aller Welt bekannt.
Der chilenische Regisseur Raoúl Ruiz inszenierte 2005 eine kunstvolle Biografie mit dem Titel " Klimt", welcher in Wien (an Originalschauplätzen) und in den Filmstudios des Movie Park Germany bei Bottrop-Kirchhellen gedreht wurde. Allerdings handelt es sich hier nicht um eine typische Biografie, hier vermischen sich biografische Schlüsselstellen mit Ausgeburten der Fantasie, ohne einen Spannungsbogen oder eine Einführung der handelnden Figuren. Teilweise ist der Geschichte nur schwer zu folgen, da sich Raoúl Ruiz wenig um eine chronologische Abfolge schert.
Im Mittelpunkt von " Klimt" steht weniger das künstlerische Wirken von Gustav Klimt (gespielt von John Malkovich), sondern vielmehr dessen Verhältnis zum anderen Geschlecht. Der Film startet am Totenbett von Gustav Klimt, der dort im komatösen Wachzustand sein Leben Revue passieren lässt. Begegnungen mit berühmten Zeitgenossen, Frauen, Förderern und Feinden seiner Kunst. Ein erotischer Reigen aus Leidenschaft, Sinnlichkeit, Ausdruckskraft und Aufbegehren.
In seinen Fieberträumen geleitet der Zuschauer den österreichischen Maler mit zu der Weltausstellung von Paris, 1900. Dort, in Begleitung seiner platonischen Lebensgefährtin Emilie Flöge (Veronica Ferres), wird er für sein Bild "Philosophie" mit der Goldmedaille ausgezeichnet. Während eines Gala-Diners findet ihm zu Ehren die Vorführung eines Filmes statt, in dem ein fiktives Zusammentreffen zwischen dem Maler und einer Tänzerin dargestellt wird. Klimt (John Malkovich) ist fasziniert von der Schönheit der Schauspielerin (Saffron Burrows). Als er die Dame im Palais ihres Gönners aufsucht, trifft er deren Double an, aber auch die echte Lady lockt den Frauenfreund in ihre Laken. Ein erotisches Trugbild entsteht, ein Vexierbild aus Wahrheit und Lüge, Verwirrung und Verführung, Taumel und Lust.
Fazit: Leider erfährt der Zuschauer so gut wie gar nichts über Gustav Klimts Werk als eben dessen Vorliebe für byzantinisch angehauchtes Geglitzer und seinen Modellen. Viele Szenen spielen in Boudoir-ähnlichen, verspiegelten Räumen, wo Doppelgänger auftauchen und wieder verschwinden, ein Irrgarten, der Realität entrückt. Mitunter surrealistische Bildassoziationen, die nicht grad leicht zu fassen sind, da helfen auch nicht die brillanten Bilder des argentinischen Kamera-Veteranen Ricardo Aronowich ("Nachtblende", "Vermisst"), und schon gar nicht die hölzerne Schauspielkunst eines sonst einmaligen John Malkovich.
Ein Film für Fans von ausgefallenen Filmen, die es mögen, sich durch eine intellektuelle, verschachtelte und durcheinander gerührte Handlung zu wühlen. Für alle anderen, die es lieber Hollywood-like mögen, hier leicht verständlichere Alternativen: "Ein Leben in Leidenschaft" (Kirk Douglas als Vincent van Gogh), Charton Heston in "Michelangelo - Inferno und Ekstase", "Polock" mit Ed Harris, und die besondere Maler-Film-Biografie "Frida", mit Salma Hayek als Frida Kahlo.
Was die technische Seite der DVD angeht, so kann man hier wirklich nicht meckern. Ein gutes, scharfes und farbenfrohes 16:9-Bild wird mit einem sauberen und klaren abgemischten Dolby Digital 5.1 Ton unterstützt. Dieser ist auf Grund seines Thematik natürlich nicht mit einer sonderlichen Dynamik oder Effekthascherei zu bestaunen. An Bonusmaterial gibt es ein "Making of", eine Bildergalerie und Programmhinweise auf andere Titel.
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Klimt, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Klimt:
Originaltitel: Klimt
Land / Jahr: Österreich / Frankreich / Deutschland / GB 2006
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Klimt:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare zu Klimt:
Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Schreiben Sie jetzt ein Kommentar zu dem Titel "Klimt".
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Klimt:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Klimt handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|