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Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition
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Das Ehepaar Martha (Elizabeth Taylor) und George (Richard Burton) lädt seine Nachbarn zu einem geselligen Abend ein. Angeheizt durch Alkohol und kleine Streitigkeiten bricht sich schließlich der Hass der Gastgeber aufeinander Bahn.
Elizabeth Taylor und Richard Burton sind die Idealbesetzung des bösartigen Ehepaars in der beißend scharfen Kinoversion von Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, die Regiedebütant Mike Nichols nach dem Epoche-machenden Stück von Edward Albee inszenierte.
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Inhaltsangabe zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition: 
Das Ehepaar Martha (Elizabeth Taylor) und George (Richard Burton) lädt seine Nachbarn zu einem geselligen Abend ein. Angeheizt durch Alkohol und kleine Streitigkeiten bricht sich schließlich der Hass der Gastgeber aufeinander Bahn.
Elizabeth Taylor und Richard Burton sind die Idealbesetzung des bösartigen Ehepaars in der beißend scharfen Kinoversion von Wer hat Angst vor Virginia Woolf?, die Regiedebütant Mike Nichols nach dem Epoche-machenden Stück von Edward Albee inszenierte.
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition stammt aus dem Hause Warner Home Video.
Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition:
3Bernd Hellweg2009-01-28"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?": Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes "Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?". Aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen. Mike Nichols ("Die Reifeprüfung", "Catch 22", "Hautnah") verfilmte das Bühnenstück von Edward Albee, das Anfang der 1960er Jahre für Aufsehen sorgte. Auch der Film (1966) stieß auf glänzende Resonanz und es gab fünf Oscars für diese eindringliche Verfilmung des Bühnenstücks.
Der Geschichts-Professor George (Richard Burton) kommt nachts mit seiner Frau Martha (Elizabeth Taylor), der Tochter des College-Gründers und -Leiters, von einer College-Party nach Hause zurück. Unter bissigen Bemerkungen über ihn und seine Fähigkeiten teilt sie ihm mit, dass man jetzt noch Gäste erwarte, einen jungen, frisch zugezogenen Dozenten mit seiner Frau (George Seagal und Sandy Dennis). George gibt in resignierender Erkenntnis der Unabwendbarkeit nach und mixt die Drinks.
Als die jungen Leute erscheinen, liegen sich Martha und George schon gewaltig in den Haaren und Martha beginnt mit dem Spiel der psychischen Demontage. Mit langsam aber stetig steigender Intensität entdeckt sie den Gästen die Schwächen ihres Mannes, seine Unfähigkeit, seine gescheiterte Karriere, seine lächerliche körperliche Konstitution - kurz sie entwürdigt ihn bis auf Haut und Knochen. George kann sich dagegen nur mit der drängenden Bitte wehren, doch aufzuhören. Das junge Ehepaar steht diesem Höllenspektakel hilflos gegenüber.
Den Gästen wird die Streitsucht der Gastgeber bald zur Qual, zumal abgesehen von den verbalen Anfeindungen Martha demonstrativ versucht, den Biologiedozenten Nick zu verführen. Dass will George natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beginnt seinerseits ein perfides Spiel, indem er Marthas Taktik auf die Gäste anwendet, und er intime Details der jungen Frau ausbreitet. Ängste, Sehnsüchte und sämtliche Geheimnisse werden in dieser verkorksten Nacht, die keiner der Beteiligten mehr vergessen wird, offen dargelegt, ohne Rücksicht auf Verluste.
Fazit: In dem Kammerspiel, in dem es nur auf die Figuren und ihre Dialoge ankommt, verlässt Mike Nichols sich vor allem auf die beiden Hauptdarsteller Elizabeth Taylor und Richard Burton, und die zeigen sich in diesem Film auf dem Höhepunkt ihrer Kunst, welcher Elizabeth Taylor den zweiten Oscar für die beste weibliche Hauptrolle einbrachte. Die beiden bieten dem Zuschauer grandiose gespielte, bittere wie humorvolle und tragische Eheschlachten mit kleinen Triumphen und erbärmlichen Niederlagen.
"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" ist ein, auf Zelluloid gebanntes, böses, garstiges Theaterstück, widerlich aber auch aufrichtig, laut und wunderbar, mit einem Wort: faszinierend. Ein Film, der bis zum heutigen Tag nichts an Faszination und Eindringlichkeit eingebüßt hat. Grandioses Theater-Kino mit brillanten Schauspielern.
Die technische Umsetzung auf DVD: Die Bildqualität, des über 40 Jahre alten Streifens, bietet neben gelegentlichen Blitzern und dezenten Rauschmustern, ein gutes und scharfes 16:9-s/w-Bild. Der Ton (DD 1.0) ist klar und gut verständlich. Knackser, Rauschen und Schwankungen bei der Lautstärke stören kaum.
Das Bonusmaterial ist diesem Klassiker mehr als würdig. Neben zwei interessanten Audiokommentare, die sich auf der DVD mit dem Hauptfilm befinden, kommt die zweite DVD "Ein persönliches Porträt" (66 Minuten) über Elizabeth Taylor daher, welche dem Zuschauer viele Archivaufnahmen, Filmausschnitte und Interviews von Elizabeth Taylors Verwandten und Freunden zeigt. Weiter geht’s mit den Featurettes "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?. Ein mutiges kraftvolles Werk" (20 Minuten) und "Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Nur für Erwachsene" (10 Minuten). Zudem kommen noch Testaufnahmen von Sandy Dennis (7 Minuten), ein Interview mit Mike Nichols (von 1966) sowie der Original Kinotrailer. Bis auf die Kommentare wurde alle Zugaben deutschsprachig untertitelt.
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"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?": Der Titel klingt heiter und wie eine bloße Variante des Kinderliedes "Wer hat Angst vor dem bösen Wolf?". Aber hinter dieser scheinbaren Harmlosigkeit verbirgt sich das Chaos menschlicher Beziehungen. Mike Nichols ("Die Reifeprüfung", "Catch 22", "Hautnah") verfilmte das Bühnenstück von Edward Albee, das Anfang der 1960er Jahre für Aufsehen sorgte. Auch der Film (1966) stieß auf glänzende Resonanz und es gab fünf Oscars für diese eindringliche Verfilmung des Bühnenstücks.
Der Geschichts-Professor George (Richard Burton) kommt nachts mit seiner Frau Martha (Elizabeth Taylor), der Tochter des College-Gründers und -Leiters, von einer College-Party nach Hause zurück. Unter bissigen Bemerkungen über ihn und seine Fähigkeiten teilt sie ihm mit, dass man jetzt noch Gäste erwarte, einen jungen, frisch zugezogenen Dozenten mit seiner Frau (George Seagal und Sandy Dennis). George gibt in resignierender Erkenntnis der Unabwendbarkeit nach und mixt die Drinks.
Als die jungen Leute erscheinen, liegen sich Martha und George schon gewaltig in den Haaren und Martha beginnt mit dem Spiel der psychischen Demontage. Mit langsam aber stetig steigender Intensität entdeckt sie den Gästen die Schwächen ihres Mannes, seine Unfähigkeit, seine gescheiterte Karriere, seine lächerliche körperliche Konstitution - kurz sie entwürdigt ihn bis auf Haut und Knochen. George kann sich dagegen nur mit der drängenden Bitte wehren, doch aufzuhören. Das junge Ehepaar steht diesem Höllenspektakel hilflos gegenüber.
Den Gästen wird die Streitsucht der Gastgeber bald zur Qual, zumal abgesehen von den verbalen Anfeindungen Martha demonstrativ versucht, den Biologiedozenten Nick zu verführen. Dass will George natürlich nicht auf sich sitzen lassen und beginnt seinerseits ein perfides Spiel, indem er Marthas Taktik auf die Gäste anwendet, und er intime Details der jungen Frau ausbreitet. Ängste, Sehnsüchte und sämtliche Geheimnisse werden in dieser verkorksten Nacht, die keiner der Beteiligten mehr vergessen wird, offen dargelegt, ohne Rücksicht auf Verluste.
Fazit: In dem Kammerspiel, in dem es nur auf die Figuren und ihre Dialoge ankommt, verlässt Mike Nichols sich vor allem auf die beiden Hauptdarsteller Elizabeth Taylor und Richard Burton, und die zeigen sich in diesem Film auf dem Höhepunkt ihrer Kunst, welcher Elizabeth Taylor den zweiten Oscar für die beste weibliche Hauptrolle einbrachte. Die beiden bieten dem Zuschauer grandiose gespielte, bittere wie humorvolle und tragische Eheschlachten mit kleinen Triumphen und erbärmlichen Niederlagen.
"Wer hat Angst vor Virginia Woolf?" ist ein, auf Zelluloid gebanntes, böses, garstiges Theaterstück, widerlich aber auch aufrichtig, laut und wunderbar, mit einem Wort: faszinierend. Ein Film, der bis zum heutigen Tag nichts an Faszination und Eindringlichkeit eingebüßt hat. Grandioses Theater-Kino mit brillanten Schauspielern.
Die technische Umsetzung auf DVD: Die Bildqualität, des über 40 Jahre alten Streifens, bietet neben gelegentlichen Blitzern und dezenten Rauschmustern, ein gutes und scharfes 16:9-s/w-Bild. Der Ton (DD 1.0) ist klar und gut verständlich. Knackser, Rauschen und Schwankungen bei der Lautstärke stören kaum.
Das Bonusmaterial ist diesem Klassiker mehr als würdig. Neben zwei interessanten Audiokommentare, die sich auf der DVD mit dem Hauptfilm befinden, kommt die zweite DVD "Ein persönliches Porträt" (66 Minuten) über Elizabeth Taylor daher, welche dem Zuschauer viele Archivaufnahmen, Filmausschnitte und Interviews von Elizabeth Taylors Verwandten und Freunden zeigt. Weiter geht’s mit den Featurettes "Wer hat Angst vor Virginia Woolf?. Ein mutiges kraftvolles Werk" (20 Minuten) und "Wer hat Angst vor Virginia Woolf? Nur für Erwachsene" (10 Minuten). Zudem kommen noch Testaufnahmen von Sandy Dennis (7 Minuten), ein Interview mit Mike Nichols (von 1966) sowie der Original Kinotrailer. Bis auf die Kommentare wurde alle Zugaben deutschsprachig untertitelt.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition:
Originaltitel: Who`s Afraid of Virginia Woolf?
Land / Jahr: USA 1966
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Dokumentationen
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Bei der Vorstellung des Titels Wer hat Angst vor Virginia Woolf? - Special Edition handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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