I Love Vienna
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Der Deutschlehrer Ali Mohamed zieht mit Schwester und Sohn von Teheran nach Wien, jene Stadt, die er in seiner Heimat vor allem aus den Sissi-Filmen kennen- und lieben gelernt hat. Kaum angekommen erkennt er jedoch, dass Vorstellung und Realität nicht ganz zusammenpassen: Als gläubiger Moslem kämpft er, den Versuchungen der westlichen Welt ausgesetzt, gegen Behördenzwänge, gegen falsche Einflüsterungen und gegen den Zerfall seiner Werte. ...
Inhaltsangabe zu I Love Vienna: 
Der Deutschlehrer Ali Mohamed zieht mit Schwester und Sohn von Teheran nach Wien, jene Stadt, die er in seiner Heimat vor allem aus den Sissi-Filmen kennen- und lieben gelernt hat. Kaum angekommen erkennt er jedoch, dass Vorstellung und Realität nicht ganz zusammenpassen: Als gläubiger Moslem kämpft er, den Versuchungen der westlichen Welt ausgesetzt, gegen Behördenzwänge, gegen falsche Einflüsterungen und gegen den Zerfall seiner Werte. I Love Vienna stammt aus dem Hause MC-One.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in I Love Vienna:
Darsteller:
Houchang Allahyari, Marjam Allahyari, Farry Farokhzad, Freydoun Farokhzad, Niki List, Marisa Mell, Michael Niavarani, Hanno Pöschl, Dolores Schmidinger, Morteza Tavakoli,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu I Love Vienna:
0Bernd Hellweg2009-01-28Weil er sich vor einem erneuten Krieg in seiner Heimat fürchtet, zieht der iranische Deutschlehrer Ali Mohamed mit seiner Schwester Mariam und seinem 15-jährigen Sohn Kourus nach Wien. "I love Vienna!", ist seine Antwort, warum er für immer in der Stadt bleiben will. Er meint die Stadt gut zu kennen, schließlich hat er sich während seines Studium ausgiebig mit Ernst Marischkas "Sissi"-Filmen beschäftigt. Doch das märchenhafte Wien von damals existiert nicht mehr, und schon bald muss er erkennen, dass Phantasie und die realen Gegebenheiten nicht so recht übereinstimmen. Der sehr gläubige Moslem hat mit den westlichen Versuchungen und Behördenzwängen zu kämpfen und versucht beharrlich seine Traditionen und Werte zu bewahren. Doch so einfach ist das nicht die Familie vor der Außenwelt zu schützen, und schon gar nicht in der billigen Absteige in der sie wohnen. Ein Multikulit-Hotel, welches für Asylbewerber und Prostituierten zum ständigen Wohnsitz wird. Und so flirtet Kouros mit den Prostituierten und Mariam lässt sich von einem Osteuropäer den Hof machen.
Aber auch Ali kann der Versuchung nicht widerstehen, die in Gestalt seiner Hotelwirtin ihm den Kopf verdreht. Er verliebt sich in die Wirtin und lässt sich auf mehr als nur flirten ein, doch bevor sie "Erotik" machen können, besagt sein strenger Glauben, dass er sie heiraten muss. Doch seine Angebetete ist schon liiert bzw. verheiratet, sie ist die Frau des Hotelbetreibers. Nach dem ersten Schrecken stellt sich heraus, dass Frau Wirtin und Herr Wirt schon in Scheidung leben und so steht den Beiden nichts im Weg. Doch bis es zu einem eventuellen Happy End kommen könnte, steht noch so einiges im Argen, so will Mariam den Osteuropäer heiraten, sein Sohn wird von der Polizei verhaftet, und sein Bruder aus Amerika möchte, dass Ali zu ihm kommt, das Visum liegt bereit.
Fazit: Es liegt wohl kaum an den Schauspielern, dass diese Multikulti-Liebesgeschichte eher in die Hose ging. "I love Vienna" steckt voller Klischees, leidet unter seiner biederen und schwerfälligen Inszenierung und kämpft mit so einigen Längen. Und wer hofft ein paar schöne Bilder aus Wien zu sehen, ist hier völlig falsch beraten. Außer Hinterhofstraßen und dem Hotel sieht man leider nichts von Wien. Hier hätte man mehr, aus dem an sich guten Thema, herausholen können. Chance vertan, schade! Kaufempfehlung? Nein, danke!
Auch die technische Seite der DVD ist sehr enttäuschend, so ist das 4:3 Bild von Anfang an mit Verschmutzungen übersät, der Kontrast fällt sehr schlecht aus, so das in dunklen Szenen jegliches Detail verschluckt wird, und das Bild eine Masse aus Schwarz und Grau gleicht, von der Schärfe besser erst gar nicht gesprochen. Einig und allein die Farben sind recht gut und kommen natürlich rüber.
Der Ton ist in Dolby Digital 2.0 aufgenommen und kommt wesentlich besser als das Bild daher, er ist zwar sehr frontlastig, aber sauber und gut zu verstehen.
Bonusmaterial zum Film selbst gibt es nicht, lediglich Programmhinweise zu anderen Filmen sind hier zu sehen ("Blackout Journey", "Geboren in Absurdistan", "Klimt" und "Schwimmer in der Wüste").
Übrigens: Dolores Schmidinger (die Wirtin) hatte ihr Filmdebüt in der Sexklamotte "Frau Wirtin treibt es jetzt noch toller".
Bessere Multikulti-Alternativen: "East is East" oder "My Big Fat Greek Wedding"
Bessere Wien-Alternativen: "Der dritte Mann" oder "Before Sunrise"
...
Weil er sich vor einem erneuten Krieg in seiner Heimat fürchtet, zieht der iranische Deutschlehrer Ali Mohamed mit seiner Schwester Mariam und seinem 15-jährigen Sohn Kourus nach Wien. "I love Vienna!", ist seine Antwort, warum er für immer in der Stadt bleiben will. Er meint die Stadt gut zu kennen, schließlich hat er sich während seines Studium ausgiebig mit Ernst Marischkas "Sissi"-Filmen beschäftigt. Doch das märchenhafte Wien von damals existiert nicht mehr, und schon bald muss er erkennen, dass Phantasie und die realen Gegebenheiten nicht so recht übereinstimmen. Der sehr gläubige Moslem hat mit den westlichen Versuchungen und Behördenzwängen zu kämpfen und versucht beharrlich seine Traditionen und Werte zu bewahren. Doch so einfach ist das nicht die Familie vor der Außenwelt zu schützen, und schon gar nicht in der billigen Absteige in der sie wohnen. Ein Multikulit-Hotel, welches für Asylbewerber und Prostituierten zum ständigen Wohnsitz wird. Und so flirtet Kouros mit den Prostituierten und Mariam lässt sich von einem Osteuropäer den Hof machen.
Aber auch Ali kann der Versuchung nicht widerstehen, die in Gestalt seiner Hotelwirtin ihm den Kopf verdreht. Er verliebt sich in die Wirtin und lässt sich auf mehr als nur flirten ein, doch bevor sie "Erotik" machen können, besagt sein strenger Glauben, dass er sie heiraten muss. Doch seine Angebetete ist schon liiert bzw. verheiratet, sie ist die Frau des Hotelbetreibers. Nach dem ersten Schrecken stellt sich heraus, dass Frau Wirtin und Herr Wirt schon in Scheidung leben und so steht den Beiden nichts im Weg. Doch bis es zu einem eventuellen Happy End kommen könnte, steht noch so einiges im Argen, so will Mariam den Osteuropäer heiraten, sein Sohn wird von der Polizei verhaftet, und sein Bruder aus Amerika möchte, dass Ali zu ihm kommt, das Visum liegt bereit.
Fazit: Es liegt wohl kaum an den Schauspielern, dass diese Multikulti-Liebesgeschichte eher in die Hose ging. "I love Vienna" steckt voller Klischees, leidet unter seiner biederen und schwerfälligen Inszenierung und kämpft mit so einigen Längen. Und wer hofft ein paar schöne Bilder aus Wien zu sehen, ist hier völlig falsch beraten. Außer Hinterhofstraßen und dem Hotel sieht man leider nichts von Wien. Hier hätte man mehr, aus dem an sich guten Thema, herausholen können. Chance vertan, schade! Kaufempfehlung? Nein, danke!
Auch die technische Seite der DVD ist sehr enttäuschend, so ist das 4:3 Bild von Anfang an mit Verschmutzungen übersät, der Kontrast fällt sehr schlecht aus, so das in dunklen Szenen jegliches Detail verschluckt wird, und das Bild eine Masse aus Schwarz und Grau gleicht, von der Schärfe besser erst gar nicht gesprochen. Einig und allein die Farben sind recht gut und kommen natürlich rüber.
Der Ton ist in Dolby Digital 2.0 aufgenommen und kommt wesentlich besser als das Bild daher, er ist zwar sehr frontlastig, aber sauber und gut zu verstehen.
Bonusmaterial zum Film selbst gibt es nicht, lediglich Programmhinweise zu anderen Filmen sind hier zu sehen ("Blackout Journey", "Geboren in Absurdistan", "Klimt" und "Schwimmer in der Wüste").
Übrigens: Dolores Schmidinger (die Wirtin) hatte ihr Filmdebüt in der Sexklamotte "Frau Wirtin treibt es jetzt noch toller".
Bessere Multikulti-Alternativen: "East is East" oder "My Big Fat Greek Wedding"
Bessere Wien-Alternativen: "Der dritte Mann" oder "Before Sunrise"
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
0Jean Lüdeke2009-01-28Ali Mohamed (Freydoun Farokhzad) ist Deutschlehrer und zieht von Teheran nach Wien, das er nur aus den „Sissi-Filmen“ kennt. Schon bald muss er jedoch erkennen, dass Phantasie und die realen Gegebenheiten nicht so recht übereinstimmen. Der gläubige Moslem Ali hat in der Folge mit den westlichen Versuchungen und Behördenzwängen zu kämpfen und versucht sich gegen den Zerfall seiner Werte zu wehren. Als er sich schließlich in die Wirtin seines Hotels verliebt und mit ihr schläft, gibt es für Ali nur eine Konsequenz: Er muss sie heiraten. Doch seine Angebetete ist schon ehelich vereint – mit einem eher unangenehmen Zeitgenossen; lustige Culture-Crash-Komödie mit niveauvollem Unterhaltungswert, mcone ...
Ali Mohamed (Freydoun Farokhzad) ist Deutschlehrer und zieht von Teheran nach Wien, das er nur aus den „Sissi-Filmen“ kennt. Schon bald muss er jedoch erkennen, dass Phantasie und die realen Gegebenheiten nicht so recht übereinstimmen. Der gläubige Moslem Ali hat in der Folge mit den westlichen Versuchungen und Behördenzwängen zu kämpfen und versucht sich gegen den Zerfall seiner Werte zu wehren. Als er sich schließlich in die Wirtin seines Hotels verliebt und mit ihr schläft, gibt es für Ali nur eine Konsequenz: Er muss sie heiraten. Doch seine Angebetete ist schon ehelich vereint – mit einem eher unangenehmen Zeitgenossen; lustige Culture-Crash-Komödie mit niveauvollem Unterhaltungswert, mcone (Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
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Weitere Filminfos zu I Love Vienna:
Originaltitel: I Love Vienna
Land / Jahr: Österreich 1991
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu I Love Vienna:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Programmhinweise
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