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Me & the Mob - Wo bitte geht's zur Mafia?
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Me & the Mob - Wo bitte geht's zur Mafia?:
0Jan Heesen2009-01-28Die Mafia-Komödie „Me & the Mob“ („Who Do I Gotta Kill?“) wurde bereits 1992 von Regisseur Frank Rainone (A Brooklyn State Of Mind) gedreht. Die Vermutung drängt sich auf, dass irgendjemand im Archiv über diesen Streifen gestolpert ist, weil Sandra Bullock eine winzige Nebenrolle spielt und mit einer DVD-Veröffentlichung noch der ein oder andere Euro zu verdienen ist. Ehrlich: Auf diesen Streifen dürfte niemand gewartet haben.
Jimmy Corona (James Lorinz) hat es bislang noch nicht geschafft ein vernünftiges Buch herauszubringen. Sein Verleger ist ihm keine Hilfe, seine Freundin Lori (Sandra Bullock) erwartet in sexueller Hinsicht viel mehr von ihm und sein „Insider“ (Steve Buscemi) redet nur Schwachsinn. Nach einigen erfolglosen Selbstmordversuchen sucht er seinen Onkel auf, der ein hohes Tier bei der örtlichen Mafia ist. Undercover will er so an spannendes Material für einen Roman kommen, steckt aber schon bald in Schwierigkeiten, als ihn Cops dazu zwingen mithilfe eines Aufnahmegerätes beweiskräftige Geständnisse des Oberbosses zu sammeln.
Auf der DVD-Hülle stehen drei Namen in der folgenden Reihenfolge: Steve Buscemi, Sandra Bullock, James Lorinz. Die Auftrittsdauer der ersten beiden Darsteller beläuft sich auf keine 6 Minuten. James Lorinz ist der Hauptdarsteller des Films. „Me & the Mob“ ist eine Zusammenstellung müder Mafia-Kalauer, über die in „The Freshman“, „Mickey Blue Eyes“ und „Reine Nervensache 1 & 2“ besser in Szene gesetzt wurden. Zugute könnte man „Me & the Mob“ halten, dass er den anderen genannten Streifen zeitlich voraus war, was aber als Qualitätsmerkmal auch nicht erwähnenswert ist. Die Gagsequenzen springen qualitativ zwischen „geht so“ und „infantil“, wobei die von James Lorinz später verwendete Mafiasprache dem Ganzen den Todesstoß versetzt. Vielleicht kann man dem Ganzen im englischen Original noch etwas abgewinnen, aber drauf wetten würde ich nicht. Fans von Buscemi und Bullock kommen definitiv nicht auf ihre Kosten, Freunde von Mafiafilmen wählen lieber einen anderen.
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Die Mafia-Komödie „Me & the Mob“ („Who Do I Gotta Kill?“) wurde bereits 1992 von Regisseur Frank Rainone (A Brooklyn State Of Mind) gedreht. Die Vermutung drängt sich auf, dass irgendjemand im Archiv über diesen Streifen gestolpert ist, weil Sandra Bullock eine winzige Nebenrolle spielt und mit einer DVD-Veröffentlichung noch der ein oder andere Euro zu verdienen ist. Ehrlich: Auf diesen Streifen dürfte niemand gewartet haben.
Jimmy Corona (James Lorinz) hat es bislang noch nicht geschafft ein vernünftiges Buch herauszubringen. Sein Verleger ist ihm keine Hilfe, seine Freundin Lori (Sandra Bullock) erwartet in sexueller Hinsicht viel mehr von ihm und sein „Insider“ (Steve Buscemi) redet nur Schwachsinn. Nach einigen erfolglosen Selbstmordversuchen sucht er seinen Onkel auf, der ein hohes Tier bei der örtlichen Mafia ist. Undercover will er so an spannendes Material für einen Roman kommen, steckt aber schon bald in Schwierigkeiten, als ihn Cops dazu zwingen mithilfe eines Aufnahmegerätes beweiskräftige Geständnisse des Oberbosses zu sammeln.
Auf der DVD-Hülle stehen drei Namen in der folgenden Reihenfolge: Steve Buscemi, Sandra Bullock, James Lorinz. Die Auftrittsdauer der ersten beiden Darsteller beläuft sich auf keine 6 Minuten. James Lorinz ist der Hauptdarsteller des Films. „Me & the Mob“ ist eine Zusammenstellung müder Mafia-Kalauer, über die in „The Freshman“, „Mickey Blue Eyes“ und „Reine Nervensache 1 & 2“ besser in Szene gesetzt wurden. Zugute könnte man „Me & the Mob“ halten, dass er den anderen genannten Streifen zeitlich voraus war, was aber als Qualitätsmerkmal auch nicht erwähnenswert ist. Die Gagsequenzen springen qualitativ zwischen „geht so“ und „infantil“, wobei die von James Lorinz später verwendete Mafiasprache dem Ganzen den Todesstoß versetzt. Vielleicht kann man dem Ganzen im englischen Original noch etwas abgewinnen, aber drauf wetten würde ich nicht. Fans von Buscemi und Bullock kommen definitiv nicht auf ihre Kosten, Freunde von Mafiafilmen wählen lieber einen anderen.
(Jan Heesen)
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