Panic Room
Schauspieler / Schauspielerinnen in Panic Room:
Darsteller:
Jodie Foster Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Panic Room:
Diese Paranoia kann Meg gar nicht teilen, doch trotzdem zeiht sie in dieses schöne Haus ein, ohne sich Gedanken zu machen. Doch schon die erste Nacht soll für die beiden schon zum Alptraum werden. Mitten in der Nacht brechen drei Männer in die Villa ein. Erst spät merkt Meg, daß sich Einbrecher in ihrem Haus befinden, doch im letzten Augenblick können sie und ihre Tochter sich in den Panic Room retten. Nun ist die alleinerziehende Mutter mit zwei Problemen konfrontiert, denn Sarah ist Diabetikerin und braucht dringend Insulin und die Einbrecher sind nur aus einem Grund in dem Haus: Sie suchen etwas in dem Panic Room. Endlich wieder ein neuer David Fincher, dachte ich mir, als Panic Room bei uns Premiere feierte. Bekannt durch Filme wie Fight Club oder Sieben, hatte sich Fincher schnell einen Namen gemacht und eine große Fangemeinde, der ich zweifelsohne angehöre, mobilisiert. Doch dieser Fincher ist anders als seine Vorgänger. Es fehlt mir die Tiefe, das Düstere und die Verzweiflung in diesem Film. Sicherlich gibt es spannende Elemente, doch die Story ist zu dünn und das Ende zu überzogen. David Fincher war für mich ein Hollywoodregisseur, der abseits des Trubels Meisterwerke produzierte, die durch ihre Dichte glänzen. Genau das fehlt bei Panic Room. Alles konzentriert sich auf einen Fluchtpunkt, denn der Panic Room ist der Fixpunkt des Plots. Enttäuschend sind auch die Charaktere: Die Einbrecher wirken wie aus einem schlechten Roman, einfallslos und dümmlich, wobei der eine Verbrecher im Laufe des Filmes ein weiches Herz bekommt. Das paßt leider nicht zu diesem Charakter. Jodie Foster kann auch nicht überzeugen, wirkt mit vielen Aufgaben während des Filmes überfordert oder unglaubwürdig. David Fincher hat einen Versuch gestartet, im Mainstream mitzuschwimmen, doch er sollte sich lieber wieder seinem Spezialgebiet widmen und Filme drehen, die der Masse nicht gefallen. (Christian Schmidtchen) alle Rezensionen von Christian Schmidtchen ...
"Meg Altman (Jodie Foster) ist frisch geschieden und zieht mit ihrer Tochter (Kristen Stewart) in eine New Yorker Stadtvilla. Das Haus ist mit einer Besonderheit ausgestattet - einem Panikraum, der sich hermetisch von der Außenwelt abriegeln lässt und mit allen nur erdenklichen Überwachungseinrichtungen ausgestattet ist.
Gleich in der ersten Nacht steigen drei Einbrecher in das Haus ein, das sie noch leer wähnen. Meg rettet sich mit ihrer Tochter in den Panikraum. Das Dilemma: Meg hat Platzangst, die Tochter Diabetes - sie müssen den Panikraum dringend verlassen. Die Einbrecher suchen einen Geldschatz und wissen ihn genau im Panikraum - sie müssen in den Raum hinein. Regisseur David Fincher (""Fight Club"") schaffte es, mit ""Panic Room"" einen der besten Filme des Jahres 2002 vorzulegen. Kein Wunder: Hier stimmt wirklich alles. Die Charaktere der beiden Frauen und der drei Einbrecher sind perfekt erdacht und werden von den Schauspielern eindrucksvoll gespielt - ausnahmslos. Vor allem Forest Whitaker als mitfühlsamer Einbrecher bleibt im Hinterkopf des Zuschauers lebendig. Das Drehbuch ist exzellent. Obwohl der Film nur im Haus spielt und zwei Stunden dauert, lässt die Spannung niemals nach. Immer kommt es zu einer neuen Wendung, einer neuen Überraschung: Hitchcock hätte das nicht nervenzerreibender machen können. Wie sich die beiden Parteien immer wieder gegenseitig austricksen, das hat Klasse. Absolut beeindruckend - gerade auf der extrem hochauflösenden und bildscharfen DVD - sind die irren Kameratricks des Regisseurs. Da fährt die Kamera klaustrophobisch mitten durch Wände und Fußböden hindurch, folgt Kabeln ins Mauerwerk oder zeigt die Räume des Hauses in ungewohnter Perspektive. Schade, dass es neben Filmografien und einem Teaser keine DVD-Extras gibt." (Carsten Scheibe) alle Rezensionen von Carsten Scheibe ...
"Der ""Panic Room"" - ein geheimes Zimmer inmitten eines älteren Stadthauses. Ausgestattet mit dem Notwendigsten zum Überleben und modernster Überwachungstechnik, die wie ein drittes Auge jede Bewegung im Haus registriert. Das perfekte Domizil für die frisch geschiedene, bisweilen von Angstattacken demoralisierte Meg (Jodie Foster) und ihre Tochter Sarah (Kristen Stewart), die nur eines wollen: Ruhe und Sicherheit.
Doch der ""Panic Room"" ist auch Objekt der Begierde für die ungleiche Diebesbande um Raoul (Forest Whitaker), Burnham (Dwight Yoakam) und Junior (Jared Leto). Hier vermuten sie ein Vermögen, das sie um jeden Preis haben wollen. Als die schwerbewaffneten Gangster in das Haus einbrechen, fliehen Mutter und Tochter in ihr vermeintlich sicheres High-Tech-Versteck, ohne zu ahnen, dass die Kriminellen längst Kenntnis vom Raum und seinen Geheimnissen haben. Eingepfercht in ihr Gefängnis müssen Meg und Sarah auf den Überwachungsmonitoren voll Schrecken Zeugen der Umsetzung eines perfiden Plans werden ...Das Bild der ""Panic Room"" DVD präsentiert sich im Original 2.40:1 Widescreen Format. Die Schärfe ist durchaus zufriedenstellend, könnte allerdings einen letzten Feinschliff vertragen, da das Bild an manchen Stellen doch geringfügig verwaschen und leicht ""milchig"" wirkt. Der Kontrast bleibt trotz der häufig sehr dunklen Szenen durchgehend bewahrt, die Farben wirken natürlich und realitätsnah. Ein Rauschen war fast gar nicht, und wenn, nur ansatzweise zu bemerken. Lobenswert, bei den vielen weitgehend unbedeckten und einfarbigen Flächen im Film. Artefakte gab es keine zu verzeichnen. Das Bild hinterlässt einen überwiegend positiven Eindruck. Trotzdem gibt es hier und da noch kleine Schönheitsmängel die sich in der Punktwertung niederschlagen.Der Ton liegt in Deutsch: DTS, Deutsch Dolby Digital 5.1 und Englisch: Dolby Digital 5.1 vor. Wie zu erwarten nehmen sich die deutsche DTS und Dolby Digital Spur nicht sehr viel, mit der Ausnahme, dass DTS wie so oft geringfügig lauter abgemischt ist. Beide Tonspuren sind sehr frontlastig gehalten, wissen allerdings in den richtigen Momenten den Surround-Bereich passend anzusprechen und überzeugen dann durch sehr gut und präzise abgemischte Effekte. Fast genauso verhält es sich mit dem Subwoofer. Über lange Strecken des Films hört man keinen Mucks von ihm. Nur manchmal brummt er leise-bedrohlich vor sich hin und unterstützt durch den plötzlichen Ausfall in einen noch intensiveren Niedrigfrequenz-Bereich die Stimmung hervorragend. Leider ist den Leuten von Columbia ein kleiner Fehler unterlaufen, bei einer Szene (1:42:24, 28. Kapitel) gegen Ende des Films, schalten sich die deutschen Untertitel automatisch für einen Augenblick hinzu. Dieses Problem lässt sich aber durch das kurze An-, und Ausschalten des englischen Untertitels, leicht unterbinden. Auch hier reicht es nicht zur Höchstwertung, dennoch dicke neun Punkte.Nun zum schwächsten Punkt der DVD, den Extras. Außer dem Teaser-Trailer mit seinen knapp zwei Minuten und einigen Texttafeln, welche die Filmografien des Regisseurs, des Drehbuch-Autors und der Schauspieler enthalten, haben es keine Extras auf Columbias ""Panic Room"" DVD geschafft. Enttäuschend in Anbetracht des wirklich sehr guten Filmes. Zumindest ein Making Of wäre wünschenswert gewesen.Mit Panic Room hat Regisseur David Fincher einmal mehr einen beklemmenden Psycho-Thriller geschaffen, der es weiß den Zuschauer in seinen Bann zu ziehen und bis zum Schluss nicht mehr loszulassen. Die Story ist einfach, der Hintergrund bewegend und die film-technische Ausarbeitung meisterhaft. Leider verdient die DVD solche Lobeshymnen nicht. Bild und Ton sind durchaus gut gelungen, doch in der Zeit von Special-, und Deluxe-Edition hätte man in Sachen Extras weitaus mehr erwarten können. Bild und Ton erfüllen ihren Zweck und bewegen sich auf überdurchschnittlichem Niveau. Bleibt ein kongeniales Filmerlebnis, mit dem etwas bitteren Beigeschmack, sich nicht über die Hintergründe der Dreharbeiten informieren zu können." (Frank Lange) alle Rezensionen von Frank Lange ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Panic Room, DVD:
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Weitere Filminfos zu Panic Room: Originaltitel: Panic Room Land / Jahr: USA 2002 Produktion: Gavin Polone, Judy Hofflund, David Koepp, Cean Chaffin Musik: Howard Shore Kamera: Conrad W. Hall, Darius Khondji, ASC, A.F.C. Ausstattung: Arthur Max Kostüme: Michael Kaplan Schnitt: James Haygood, A.C.E., Angus Wall Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Panic Room:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Filmographien: Schauspieler; Regisseur, Einleger mit Kapitelübersicht
Auf manchen DVD-Playern kann es vorkommen das im 28. Kapitel bei ca. 1:42:24 kurz der deutsche Untertitel eingeblendet wird! Kommentare zu Panic Room:
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