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Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins
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Gefährliche Gesellschaftsspiele am Hofe Ludwigs XVI.
Versailles 1780, am prunkvollen und dekadenten Hof Ludwigs XVI. Hier spinnen die Inhaber der Macht ihre Intrigen. Wer nicht mit Witz und Schlagfertigkeit beeindrucken kann, hat schon verloren. Ein für alle Mal ist der Lächerlichkeit preisgegeben. In diesem Netz aus Bosheit und Eitelkeit verfängt sich der junge Provinz-Edelmann Ponceludon. Er bemüht sich um eine Anhörung beim König. Der Weg dorthin scheint nur über das Schlafzimmer der raffinierten und gefährlichen Gräfin Blayne zu führen ...
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Inhaltsangabe zu Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins: 
Gefährliche Gesellschaftsspiele am Hofe Ludwigs XVI.
Versailles 1780, am prunkvollen und dekadenten Hof Ludwigs XVI. Hier spinnen die Inhaber der Macht ihre Intrigen. Wer nicht mit Witz und Schlagfertigkeit beeindrucken kann, hat schon verloren. Ein für alle Mal ist der Lächerlichkeit preisgegeben. In diesem Netz aus Bosheit und Eitelkeit verfängt sich der junge Provinz-Edelmann Ponceludon. Er bemüht sich um eine Anhörung beim König. Der Weg dorthin scheint nur über das Schlafzimmer der raffinierten und gefährlichen Gräfin Blayne zu führen ...
Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins stammt aus dem Hause AVU.
Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins:
Darsteller:
Charles Berling, Jean Rochefort  , Fanny Ardant, Judith Godrèche, Bernard Giraudeau, Bernard Dhéran, Carlo Brandt, Jacques Mathou, Urbain Cancelier, Albert Delpy, Bruno Zanardi, Marie Pillet, Jacques Roman, Philippe Magnan, Maurice Chevit, Jacques-François Zeller, Gérard Hardy, Marc Berman, Philippe Du Janerand, Claude Derepp, Isabelle Spade, Isabelle Petit-Jacques, Nathalie Mann, Etienne Draber, Fabrice Eberhard, Stephane Fourmond, Jean-Jacques Le Vessier, Lucien Pascal, Nicolas Chagrin, Fabien Béhar, Mirabelle Kirkland, Marie Llano, Antonin Lebas-Joly, Didier Abot, Julien Bukowski, José Fumanal, Sylvie Herbert, Alain Hocine, Clementine Buxtorf, Boris Napes, Gérard Sergue, Laurent Valo, Claire Garguier, Marine Guez,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins:
3Jean Lüdeke2009-01-28Regisseur Patrice Leconte ("Der Mann der Friseuse") zeichnet in seinem opulenten Kostümfilm ein kritisches, hoch unterhaltsames Bild vom Intrigenspiel am Hofe von Louis XVI
Frankreich, etwa zehn Jahre vor der großen Revolution. Die Bauern des verarmten französischen Landadeligen Ponceludon de Malavoy (Charles Berling) haben nicht genügend zu essen und viele von ihnen werden vom Fieber hinweggerafft. Schuld daran ist der sumpfige Boden, in dem zwar Mücken, aber keine Ackerfrüchte gedeihen. Um König Ludwig XVI. von der Notwendigkeit der Trockenlegung der Ländereien zu überzeugen, reitet de Malavoy nach Versailles. Tagelang antichambriert er, doch keiner der Hofbeamten ist bereit, ein kostspieliges Projekt zu unterstützen, denn die Staatskassen sind leer. Was zählen da schon ein paar hungernde und leidende Bauern? Das reale Leben „draußen“ interessiert die verwöhnten Höflinge ohnehin nicht besonders. Sie haben sich in ihrer eigenen Welt eingerichtet und eingeigelt.
Die Schauspieler sind tadellos: Jean Rochefort strahlt distinguierte Menschlichkeit aus, Fanny Ardant ist so perfekt wie immer, und Judith Godrèche gelingt es, durch ihren Charme einer Rolle Leben einzuhauchen, die sonst Gefahr liefe, allzu konstruiert zu wirken.
Die anachronistische, „falsche“ Barock-Musik von Antoine Duhamel ergänzt schließlich die Atmosphäre aufs Treffendste, so daß diese Edel-Schmonzette Kostümfilm im wahrsten Sinne des Wortes ist- ein brillanter Blick in eine obskure Welt fremder Rituale. „Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins" ist gleichermaßen eine "brillante Studie über das vorrevolutionäre Frankreich, zugleich ein Essay über Mechanismen der Macht, die ihr Erscheinungsbild, nicht aber ihre Prinzipien ändern. Einer der Pfeiler der schlüssig konstruierten und perfekt durchkomponierten Inszenierung ist die Sprache, "Erfreulich in diesen Zeiten liebloser Synchronisation: Katharina und Hans Magnus Enzensberger und das Team bieten allem Sprach-Esprit der Originalversion" lobte die "AZ".
Kein Zweifel: Die diffizile Adaption der Dialoge und Bonmots ins Deutsche ist Katharina und Hans Magnus Enzensberger gut gelungen. "Ridicule" kann es kaum mit der satirischen Härte und der hinzterfotzigen Intelligenz aufnehmen, mit der Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos in seinem Briefroman "Gefährliche Liebschaften" die Dekadenz des Adels vor der Französischen Revolution anprangert, aber es handelt sich hier um eine intelligent blitzende Komödie über ein ähnelndes Thema.
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Regisseur Patrice Leconte ("Der Mann der Friseuse") zeichnet in seinem opulenten Kostümfilm ein kritisches, hoch unterhaltsames Bild vom Intrigenspiel am Hofe von Louis XVI
Frankreich, etwa zehn Jahre vor der großen Revolution. Die Bauern des verarmten französischen Landadeligen Ponceludon de Malavoy (Charles Berling) haben nicht genügend zu essen und viele von ihnen werden vom Fieber hinweggerafft. Schuld daran ist der sumpfige Boden, in dem zwar Mücken, aber keine Ackerfrüchte gedeihen. Um König Ludwig XVI. von der Notwendigkeit der Trockenlegung der Ländereien zu überzeugen, reitet de Malavoy nach Versailles. Tagelang antichambriert er, doch keiner der Hofbeamten ist bereit, ein kostspieliges Projekt zu unterstützen, denn die Staatskassen sind leer. Was zählen da schon ein paar hungernde und leidende Bauern? Das reale Leben „draußen“ interessiert die verwöhnten Höflinge ohnehin nicht besonders. Sie haben sich in ihrer eigenen Welt eingerichtet und eingeigelt.
Die Schauspieler sind tadellos: Jean Rochefort strahlt distinguierte Menschlichkeit aus, Fanny Ardant ist so perfekt wie immer, und Judith Godrèche gelingt es, durch ihren Charme einer Rolle Leben einzuhauchen, die sonst Gefahr liefe, allzu konstruiert zu wirken.
Die anachronistische, „falsche“ Barock-Musik von Antoine Duhamel ergänzt schließlich die Atmosphäre aufs Treffendste, so daß diese Edel-Schmonzette Kostümfilm im wahrsten Sinne des Wortes ist- ein brillanter Blick in eine obskure Welt fremder Rituale. „ Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins" ist gleichermaßen eine "brillante Studie über das vorrevolutionäre Frankreich, zugleich ein Essay über Mechanismen der Macht, die ihr Erscheinungsbild, nicht aber ihre Prinzipien ändern. Einer der Pfeiler der schlüssig konstruierten und perfekt durchkomponierten Inszenierung ist die Sprache, "Erfreulich in diesen Zeiten liebloser Synchronisation: Katharina und Hans Magnus Enzensberger und das Team bieten allem Sprach-Esprit der Originalversion" lobte die "AZ".
Kein Zweifel: Die diffizile Adaption der Dialoge und Bonmots ins Deutsche ist Katharina und Hans Magnus Enzensberger gut gelungen. "Ridicule" kann es kaum mit der satirischen Härte und der hinzterfotzigen Intelligenz aufnehmen, mit der Pierre Ambroise François Choderlos de Laclos in seinem Briefroman "Gefährliche Liebschaften" die Dekadenz des Adels vor der Französischen Revolution anprangert, aber es handelt sich hier um eine intelligent blitzende Komödie über ein ähnelndes Thema.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins:
Originaltitel: Ridicule
Land / Jahr: Frankreich 1996
Produktion: Gilles Legrand, Frederic Brillion, Philippe Carcassonne für Epithète / Cinéa / France 3 Cinéma
Musik: Antoine Duhamel
Kamera: Thierry Arbogast
Ausstattung: Ivan Maussion
Kostüme: Christian Gasc
Schnitt: Joelle Hache
Maske: Judith Gayo
Ton: Paul Laine
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Interviews, Hauptfilm im Camera Mode, Die Kostüme, Kinoaushangfotos, Die Geschichte
Kommentare zu Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper: Ein intelligenter Unterhaltungsfilm. Gefährliche Liebschaften, funkelnde Bonmots. Champagner für die Sinne! ...
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Kommentar von djfl.de
TV Spielfilm 07/1997: Als der Adel noch gemein und geistreich war: Nachhilfe für Charles und Camilla? ...
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TV Today 07/1997: Hinreißende Bilder, geschliffene Dialoge - und als bester Film des Jahres Cesar-gekrönt. Zu Recht! ...
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Der Film sollte ursprünglich am 28. November 1996 in Deutschland starten. Deutsche Synchronfassung von Hans Magnus Enzensberger und Katharina Enzensberger. Format: 35 mm. Klang: Dolby Stereo. Eröffnungsfilm der Filmfestspiele Cannes 1996. ...
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Der Film sollte ursprünglich am 28. November 1996 in Deutschland starten. Deutsche Synchronfassung von Hans Magnus Enzensberger und Katharina Enzensberger. Format: 35 mm. Klang: Dolby Stereo. Eröffnungsfilm der Filmfestspiele Cannes 1996. ...
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Bei der Vorstellung des Titels Ridicule - Von der Lächerlichkeit des Scheins handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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