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Geheime Staatsaffären - Home Edition
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Die Richterin Jeanne Charmant (Isabelle Huppert) erhält den Auftrag, einen sehr komplexen Fall zu untersuchen und zu entwirren. Es geht dabei um Veruntreuung und Zweckentfremdung öffentlicher Finanzmittel und letztendlich um die Anklage gegen den Vorstandsvorsitzenden eines mächtigen Industriekonzerns. Je weiter sie mit ihren Untersuchungen vorankommt und je tiefer ihre Fragen dringen, umso bewusster wird sie sich ihrer Macht. Je mehr Geheimnisse sie lüftet, umso größer werden ihre Mittel, Druck ausüben zu können. Zur gleichen Zeit – und aus den gleichen Gründen – gerät ihr Privatleben jedoch in eine Krise. ...
Inhaltsangabe zu Geheime Staatsaffären - Home Edition: 
Die Richterin Jeanne Charmant (Isabelle Huppert) erhält den Auftrag, einen sehr komplexen Fall zu untersuchen und zu entwirren. Es geht dabei um Veruntreuung und Zweckentfremdung öffentlicher Finanzmittel und letztendlich um die Anklage gegen den Vorstandsvorsitzenden eines mächtigen Industriekonzerns. Je weiter sie mit ihren Untersuchungen vorankommt und je tiefer ihre Fragen dringen, umso bewusster wird sie sich ihrer Macht. Je mehr Geheimnisse sie lüftet, umso größer werden ihre Mittel, Druck ausüben zu können. Zur gleichen Zeit – und aus den gleichen Gründen – gerät ihr Privatleben jedoch in eine Krise. Geheime Staatsaffären - Home Edition stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Geheime Staatsaffären - Home Edition:
Darsteller:
Isabelle Huppert  , François Berléand, Patrick Bruel  , Marilyne Canto, Robin Renucci, Thomas Chabrol, Jean-François Balmer, Pierre Vernier, Jacques Boudet, Philippe Duclos, Roger Dumas, John Arnold, Jean-Christophe Bouvet, Jacques Bouanich, Benoît Charpentier, Laurence Colussi, Dominique Daguier, Stéphane Debac, Pierre-François Dumeniaud, Raphaëlle Farman, Pierre-Henri Gibert, Michelle Goddet, Cyril Guei, Fernand Guiot, Sophie Guiter, Jean-Marie Juan, Aicha Kossoko, Nathalie Kousnetzoff, Pascale Mariani, Raphaël Neal, Jacky Nercessian, Jean-Pierre Niobe, Emmanuel Noyant, Anthony Paliotti, Guy Perrot, Hubert Saint-Macary, Michel Scourneau, Yves Verhoeven, Jean-Marie Winling, Eric Leguéret, Pascale Michaud,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Geheime Staatsaffären - Home Edition:
0Jean Lüdeke2009-01-28Die Korruptionsaffäre um den Mineralölkonzern Elf Aquitaine diente Meisterfilmer Claude Chabrol als Vorlage, eine allgemein gültige Aussage über die Verstrickung von Wirtschaft und Politik zu treffen, über die damit einhergehende Behinderung der Justiz und die ganz individuellen menschlichen Opfer, die dabei nicht zu vermeiden sind. Zu Beginn des Films wird schön ironisch darauf hingewiesen, daß "Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Ereignissen natürlich rein zufällig sind."
Jeanne Charmant (Isabelle Huppert) ist die neue Untersuchungsrichterin im „Tribunal de Grande Instance“ und als solche für einen aufsehener-regenden Fall von Wirtschaftsdelikte zuständig. Nach ein paar Wochen auf Jeannes Grill ist auch der just noch geachtete Humeau (François Berléand) weich gekocht. Manchem aber geht der harrsche Ermittlungsstil der eisernen Lady zu weit. Gespielt wird hier ein Spiel, das sich von Runde zu Runde hangelt. Und obwohl Jeanne die Regeln kennt, kann sie nicht immer ganz durchschauen, welche Rolle sie spielt. Doch auch ihrem verbissenen „Ich gebe niemals auf“ geht die Puste aus, wenn sie einsehen muss, dass jedem besiegten Gegner weitere nachfolgen..
Dabei ist der deutsche Titel des Films eher irreführend. Denn mit der Verstrickung der obersten politischen Elite in diesen Bestechungsskandal hat „Geheime Staatsaffären“ wenig gemein. Der französische Originaltitel „L’Ivresse Du Pouvoir“, bedeutet etwa „Machttrunkenheit“. Im Fokus steht da die Huppert mit ihrer "starken Zerbrechlichkeit", wie Chabrol es selbst formuliert, und ohne die - wie er ebenfalls betont – „der Film wahrscheinlich gar nicht funktioniert“ hätte. Und gerade diese dichoto-mische Charakteranlage ist perfekt, um sie mit der Rolle einer Karrierefrau zu betrauen, die sich in einer durchaus immer noch von Männern bestimmten Welt mit den ganz Großen anlegt. Sie lässt Firmen-Chef Humeau (Francois Berléant) verhaften und versucht, ihm und seinen Partnern Veruntreuung von Geldern, Bestechung und ähnliche, heuer so übliche Manager-„Kavaliersdelikte“ nachzuweisen. Ihre Untersuchung wird vom Emporkömmling Sibeaut (Patrick Bruel) mit Informationen gefüttert, der dabei natürlich selbst Karriere machen will. Während Humeau unter der rauen Behandlung im Gefängnis langsam umkippt, greift Jeanne schon die nächsten Nieten in Nadelstreifen an.
Huppert, zum siebten Mal in einem Chabrol-Film zu sehen, haucht diesem Plan- und Wort-Spiel auf raffinierte Weise nicht Leben, sondern Vergehen ein. Man kann ihr zusehen, wie sie als von ihrer Mission Getriebene immer mehr verblasst; ihren Mann, ihr Zuhause und am Ende sogar den Job verliert. Immer bleicher wird sie von Szene zu Szene, ein Gespenst der Arbeitswut, das gerechterweise der ungerechten Justitia dem eigenen Ende entgegengeistert.
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Die Korruptionsaffäre um den Mineralölkonzern Elf Aquitaine diente Meisterfilmer Claude Chabrol als Vorlage, eine allgemein gültige Aussage über die Verstrickung von Wirtschaft und Politik zu treffen, über die damit einhergehende Behinderung der Justiz und die ganz individuellen menschlichen Opfer, die dabei nicht zu vermeiden sind. Zu Beginn des Films wird schön ironisch darauf hingewiesen, daß "Ähnlichkeiten mit realen Personen oder Ereignissen natürlich rein zufällig sind."
Jeanne Charmant (Isabelle Huppert) ist die neue Untersuchungsrichterin im „Tribunal de Grande Instance“ und als solche für einen aufsehener-regenden Fall von Wirtschaftsdelikte zuständig. Nach ein paar Wochen auf Jeannes Grill ist auch der just noch geachtete Humeau (François Berléand) weich gekocht. Manchem aber geht der harrsche Ermittlungsstil der eisernen Lady zu weit. Gespielt wird hier ein Spiel, das sich von Runde zu Runde hangelt. Und obwohl Jeanne die Regeln kennt, kann sie nicht immer ganz durchschauen, welche Rolle sie spielt. Doch auch ihrem verbissenen „Ich gebe niemals auf“ geht die Puste aus, wenn sie einsehen muss, dass jedem besiegten Gegner weitere nachfolgen..
Dabei ist der deutsche Titel des Films eher irreführend. Denn mit der Verstrickung der obersten politischen Elite in diesen Bestechungsskandal hat „Geheime Staatsaffären“ wenig gemein. Der französische Originaltitel „L’Ivresse Du Pouvoir“, bedeutet etwa „Machttrunkenheit“. Im Fokus steht da die Huppert mit ihrer "starken Zerbrechlichkeit", wie Chabrol es selbst formuliert, und ohne die - wie er ebenfalls betont – „der Film wahrscheinlich gar nicht funktioniert“ hätte. Und gerade diese dichoto-mische Charakteranlage ist perfekt, um sie mit der Rolle einer Karrierefrau zu betrauen, die sich in einer durchaus immer noch von Männern bestimmten Welt mit den ganz Großen anlegt. Sie lässt Firmen-Chef Humeau (Francois Berléant) verhaften und versucht, ihm und seinen Partnern Veruntreuung von Geldern, Bestechung und ähnliche, heuer so übliche Manager-„Kavaliersdelikte“ nachzuweisen. Ihre Untersuchung wird vom Emporkömmling Sibeaut (Patrick Bruel) mit Informationen gefüttert, der dabei natürlich selbst Karriere machen will. Während Humeau unter der rauen Behandlung im Gefängnis langsam umkippt, greift Jeanne schon die nächsten Nieten in Nadelstreifen an.
Huppert, zum siebten Mal in einem Chabrol-Film zu sehen, haucht diesem Plan- und Wort-Spiel auf raffinierte Weise nicht Leben, sondern Vergehen ein. Man kann ihr zusehen, wie sie als von ihrer Mission Getriebene immer mehr verblasst; ihren Mann, ihr Zuhause und am Ende sogar den Job verliert. Immer bleicher wird sie von Szene zu Szene, ein Gespenst der Arbeitswut, das gerechterweise der ungerechten Justitia dem eigenen Ende entgegengeistert.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Geheime Staatsaffären - Home Edition:
Originaltitel: L` ivresse du pouvoir
Land / Jahr: Frankreich 2006
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Geheime Staatsaffären - Home Edition:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Informationen zu Cast & Crew, Fotogalerie Leih-DVD von EuroVideo
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Bei der Vorstellung des Titels Geheime Staatsaffären - Home Edition handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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