White Squall
http://www.digitalvd.de/dvds/58381,White-Squall.html
Ein großer Sturm zieht auf – die stärkste Kraft ist der Wille zu Überleben: Meister-Regisseur Ridley Scott („1492 – Die Eroberung des Paradieses“) erzählt die Geschichte des tragischen Untergangs des Schulschiffs Albatross im Herbst 1960 nach einer wahren Begebenheit.
Im Sommer 1960 sticht das Segelschulschiff Albatross in See. Ein ganzes Jahr lang soll der Zweimaster die Weltmeere durchkreuzen, Wind, Sturm und Wellen trotzen, ehe er wieder seinen Heimathafen Mystic Harbor anläuft.
An Bord befinden sich ein Dutzend Jungen, die auf ihrer Reise durch exotische Gewässer nicht nur für die Schule, sondern auch für das Leben lernen sollen. Neben Shakespeare und höherer Mathematik bei Lehrer McCrea stehen auch Segelsetzen und Navigieren bei Kapitän Christopher Sheldon, genannt Skipper, auf dem täglichen Stundenplan. Am Ende der Reise sollen die Jungen dann sowohl zu verantwortungsbewussten Matrosen ausgebildet als auch bestens vorbereitet für ihre Zeit auf dem College sein.
Christopher Sheldons neue Schützlinge könnten nicht unterschiedlicher sein: Frank ist zwar mit dem goldenen Löffel geboren, leidet aber seit frühester Kindheit unter der erdrückenden Übermacht seines herrischen Vaters, Dean kämpft mit einer Lernschwäche und hat es nur durch einen Trick an Bord der Albatross geschafft, der zurückhaltende Gil wird seit dem tragischen Unfalltod seines geliebten Bruders von Panikattacken heimgesucht. Trotz erster Reibereien und Rivalitäten unter den Jungen gelingt es dem wortkargen und erfahrenem Seebären Skipper, die jugendliche Mannschaft unter seinem Motto „Einer für alle, alle für einen“ zu vereinigen.
Neben Skipper, dem Lehrer und zwölf Teenager befinden sich noch Koch Girard, der für das leibliche Wohl der Besatzung sorgt und Skippers wunderschöne Frau Alice, die von den Jungs heimlich aus der Ferne angehimmelt wird, an Bord der Albatross.
Skipper genießt vom ersten Augenblick an den uneingeschränkten Respekt der Jungen. Er zwingt sie, sich mit den eigenen Ängsten und Fehlern auseinanderzusetzen und über sich hinauszuwachsen, gibt ihnen aber auch die Freiheit, ihr Leben und neue Welten zu erobern. Auf der anderen Seite zeigt Skipper den Jungen aber auch ganz klare Grenzen auf; Übermut kann auf hoher See sehr schnell zu einer tödlichen Gefahr für die ganze Mannschaft werden. Den Jungen Verantwortung und Respekt nahe zu bringen ist das Hauptanliegen des Kapitäns. Wie ernst es ihm damit ist, muss Frank mit voller Härte erfahren. Als er einen Delphin aus purer Langeweile grausam umbringt, muss er das Schulschiff im nächsten Hafen verlassen.
Der Rest der Mannschaft ist zu einem eingeschworenen Team zusammen gewachsen. Gemeinsam überstehen die Jungs den ersten Sturm auf hoher See, sammeln auf ihren Landgängen erste Erfahrungen in der Liebe und feiern ausgelassen in den Hafenbars und Tanzclubs. Doch dann wird der Abenteuer-Törn ohne jede Vorwarnung zu einem Kampf um Leben und Tod. Ein karibischer Sturm zieht binnen kürzester Zeit auf, ohne dass die Mannschaft noch Gelegenheit hätte, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Der Mast der Albatross um knickt wie ein Zahnstocher, gischtschäumende, haushohe Wellen krachen gegen die Breitseite des Segelschiffs. Skipper und sein eingeschworenes Team müssen hilflos mit ansehen, wie die Albatross zum Spielball der übermächtigen Naturgewalten wird ...
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Inhaltsangabe zu White Squall: 
Ein großer Sturm zieht auf – die stärkste Kraft ist der Wille zu Überleben: Meister-Regisseur Ridley Scott („1492 – Die Eroberung des Paradieses“) erzählt die Geschichte des tragischen Untergangs des Schulschiffs Albatross im Herbst 1960 nach einer wahren Begebenheit.
Im Sommer 1960 sticht das Segelschulschiff Albatross in See. Ein ganzes Jahr lang soll der Zweimaster die Weltmeere durchkreuzen, Wind, Sturm und Wellen trotzen, ehe er wieder seinen Heimathafen Mystic Harbor anläuft.
An Bord befinden sich ein Dutzend Jungen, die auf ihrer Reise durch exotische Gewässer nicht nur für die Schule, sondern auch für das Leben lernen sollen. Neben Shakespeare und höherer Mathematik bei Lehrer McCrea stehen auch Segelsetzen und Navigieren bei Kapitän Christopher Sheldon, genannt Skipper, auf dem täglichen Stundenplan. Am Ende der Reise sollen die Jungen dann sowohl zu verantwortungsbewussten Matrosen ausgebildet als auch bestens vorbereitet für ihre Zeit auf dem College sein.
Christopher Sheldons neue Schützlinge könnten nicht unterschiedlicher sein: Frank ist zwar mit dem goldenen Löffel geboren, leidet aber seit frühester Kindheit unter der erdrückenden Übermacht seines herrischen Vaters, Dean kämpft mit einer Lernschwäche und hat es nur durch einen Trick an Bord der Albatross geschafft, der zurückhaltende Gil wird seit dem tragischen Unfalltod seines geliebten Bruders von Panikattacken heimgesucht. Trotz erster Reibereien und Rivalitäten unter den Jungen gelingt es dem wortkargen und erfahrenem Seebären Skipper, die jugendliche Mannschaft unter seinem Motto „Einer für alle, alle für einen“ zu vereinigen.
Neben Skipper, dem Lehrer und zwölf Teenager befinden sich noch Koch Girard, der für das leibliche Wohl der Besatzung sorgt und Skippers wunderschöne Frau Alice, die von den Jungs heimlich aus der Ferne angehimmelt wird, an Bord der Albatross.
Skipper genießt vom ersten Augenblick an den uneingeschränkten Respekt der Jungen. Er zwingt sie, sich mit den eigenen Ängsten und Fehlern auseinanderzusetzen und über sich hinauszuwachsen, gibt ihnen aber auch die Freiheit, ihr Leben und neue Welten zu erobern. Auf der anderen Seite zeigt Skipper den Jungen aber auch ganz klare Grenzen auf; Übermut kann auf hoher See sehr schnell zu einer tödlichen Gefahr für die ganze Mannschaft werden. Den Jungen Verantwortung und Respekt nahe zu bringen ist das Hauptanliegen des Kapitäns. Wie ernst es ihm damit ist, muss Frank mit voller Härte erfahren. Als er einen Delphin aus purer Langeweile grausam umbringt, muss er das Schulschiff im nächsten Hafen verlassen.
Der Rest der Mannschaft ist zu einem eingeschworenen Team zusammen gewachsen. Gemeinsam überstehen die Jungs den ersten Sturm auf hoher See, sammeln auf ihren Landgängen erste Erfahrungen in der Liebe und feiern ausgelassen in den Hafenbars und Tanzclubs. Doch dann wird der Abenteuer-Törn ohne jede Vorwarnung zu einem Kampf um Leben und Tod. Ein karibischer Sturm zieht binnen kürzester Zeit auf, ohne dass die Mannschaft noch Gelegenheit hätte, Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Der Mast der Albatross um knickt wie ein Zahnstocher, gischtschäumende, haushohe Wellen krachen gegen die Breitseite des Segelschiffs. Skipper und sein eingeschworenes Team müssen hilflos mit ansehen, wie die Albatross zum Spielball der übermächtigen Naturgewalten wird ...
White Squall stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.
White Squall Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in White Squall:
Darsteller:
Jeff Bridges  , Caroline Goodall, John Savage, Scott Wolf, Jeremy Sisto, Ryan Phillippe  , David Lascher, Eric Michael Cole, Jason Marsden, David Selby, Julio Oscar Mechoso, Zeljko Ivanek, Balthazar Getty  , Ethan Embry, Jordan Clarke, Lizbeth MacKay, Jill Larson, James Medina, James Rebhorn, Nicole Ann Samuel, Becky Ann Baker, Camilla Overbye Roos, Nathaniel Ives, Chris Condon, Andrew Hartley, Peyton Thomas, Jordan Scott, Anja Clausen, Nynne Christiansen, Anita Weider, Charlotte Anderson, Emily Chittell, Lene Kristensen, Mette Hocke,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu White Squall:
0Jean Lüdeke2009-01-28Ein fesselndes US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1996, gedreht vom meisterliche „Thelma und Louise-Regisseur Ridley Scott. Der Film handelt von dem tragischen Schiffsuntergang eines US-amerikanischen Segel-schulschiffs. 1960 werden zwölf jugendliche Kadetten der Ocean Academy auf dem Segelschiff Albatross unter dem Kapitän Christopher Sheldon zu Matrosen ausgebildet.
Auf der Fahrt durch die Karibik lernen sie sich und die Mitmenschen besser kennen und wachsen so zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen. Ihr Skipper, Christopher Sheldon (Jeff Bridges), genießt durch seine vermeintlich rüde und lakonische Art vom ersten Augenblick an den uneingeschränkten Respekt der Jungs. Er zwingt sie, sich mit den eigenen Ur-Ängsten und Fehlern auseinanderzusetzen und über sich hinauszu-wachsen. Andererseits lässt er ihnen ebenso die Freiheit, ihr Leben in richtige Bahne zu kanalisieren, um neue Welten zu erobern. Auf der Rücktour jedoch gerät die Albatross in eine Weiße Bö, kentert und sinkt. Dabei verlieren zwei Kadetten, der Schiffskoch und auch die Frau des Kapitäns, Dr. Alice Sheldon (Carolin Goodall), ihr Leben.
Kapitän Sheldon wird daraufhin von den Eltern der verstorbenen Jugend-lichen beschuldigt, während des Sturms grob fahrlässig gehandelt zu haben. Es kommt zu einer Anhörung vor einem Ausschuss der Küsten-wache, die über seine Kapitänslizenz entscheiden soll. Obwohl die überlebenden Kadetten versuchen, ihren Kapitän zu schützen, nimmt dieser die Schuld an der Katastrophe auf sich. Er darf letztlich seine Lizenz behalten, fährt aber nie wieder zur See
Zum Hintergrund: "Nur" 38 Millionen Dollar durfte der salzwasser-Streifen kosten, so daß die Besetzungsliste spärliche prominente Namen enthielt. Jeff Bridges verkörperte Christopher Sheldon. Das Drehbuch von Todd Robinson beruht auf einer wahren Begebenheit. Einige der Jungs, die damals den schweren Sturm lebend überstanden, erklärten sich zu einer Zusammenarbeit während der Dreharbeiten auf Malta bereit.
Das Boot, das im Film die »Albatross« doubelt, heißt „Eye of the Wind“ und wurde von C. Luhring im deutschen Brake gebaut. Der Segler war bereits in verschiedenen Produktionen zu sehen, darunter in Die blaue Lagune und Taipan, der an Originalschauplätzen in China entstand. Anfang 1990 segelte die „Eye of the Wind“ durch die Südsee und nahm an der 200-Jahr-Feier zur Besiedlung der Insel Pitcairn durch die Nachkommen der Bounty Meuterer teil. Zurzeit ist der Segler wieder auf seinen regulä-ren, hoffentlich ruhigeren Routen durch den Südwestpazifik unterwegs.
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Ein fesselndes US-amerikanischer Film aus dem Jahr 1996, gedreht vom meisterliche „Thelma und Louise-Regisseur Ridley Scott. Der Film handelt von dem tragischen Schiffsuntergang eines US-amerikanischen Segel-schulschiffs. 1960 werden zwölf jugendliche Kadetten der Ocean Academy auf dem Segelschiff Albatross unter dem Kapitän Christopher Sheldon zu Matrosen ausgebildet.
Auf der Fahrt durch die Karibik lernen sie sich und die Mitmenschen besser kennen und wachsen so zu einer verschworenen Gemeinschaft zusammen. Ihr Skipper, Christopher Sheldon (Jeff Bridges), genießt durch seine vermeintlich rüde und lakonische Art vom ersten Augenblick an den uneingeschränkten Respekt der Jungs. Er zwingt sie, sich mit den eigenen Ur-Ängsten und Fehlern auseinanderzusetzen und über sich hinauszu-wachsen. Andererseits lässt er ihnen ebenso die Freiheit, ihr Leben in richtige Bahne zu kanalisieren, um neue Welten zu erobern. Auf der Rücktour jedoch gerät die Albatross in eine Weiße Bö, kentert und sinkt. Dabei verlieren zwei Kadetten, der Schiffskoch und auch die Frau des Kapitäns, Dr. Alice Sheldon (Carolin Goodall), ihr Leben.
Kapitän Sheldon wird daraufhin von den Eltern der verstorbenen Jugend-lichen beschuldigt, während des Sturms grob fahrlässig gehandelt zu haben. Es kommt zu einer Anhörung vor einem Ausschuss der Küsten-wache, die über seine Kapitänslizenz entscheiden soll. Obwohl die überlebenden Kadetten versuchen, ihren Kapitän zu schützen, nimmt dieser die Schuld an der Katastrophe auf sich. Er darf letztlich seine Lizenz behalten, fährt aber nie wieder zur See
Zum Hintergrund: "Nur" 38 Millionen Dollar durfte der salzwasser-Streifen kosten, so daß die Besetzungsliste spärliche prominente Namen enthielt. Jeff Bridges verkörperte Christopher Sheldon. Das Drehbuch von Todd Robinson beruht auf einer wahren Begebenheit. Einige der Jungs, die damals den schweren Sturm lebend überstanden, erklärten sich zu einer Zusammenarbeit während der Dreharbeiten auf Malta bereit.
Das Boot, das im Film die »Albatross« doubelt, heißt „Eye of the Wind“ und wurde von C. Luhring im deutschen Brake gebaut. Der Segler war bereits in verschiedenen Produktionen zu sehen, darunter in Die blaue Lagune und Taipan, der an Originalschauplätzen in China entstand. Anfang 1990 segelte die „Eye of the Wind“ durch die Südsee und nahm an der 200-Jahr-Feier zur Besiedlung der Insel Pitcairn durch die Nachkommen der Bounty Meuterer teil. Zurzeit ist der Segler wieder auf seinen regulä-ren, hoffentlich ruhigeren Routen durch den Südwestpazifik unterwegs.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Bernd Hellweg2009-01-28Am 2. Mai 1961 wurde das Ausbildungsschiff SS Albatross etwa 125 Seemeilen westlich der Inselgruppe der Dry Tortugas, während der Überfahrt von Progreso in Mexiko nach Nassau auf den Bahamas, vermutlich von einer Weißen Bö* getroffen und sank fast augenblicklich. Bei dem Unglück ertranken 6 Menschen.
Diese letzte Fahrt der Albatross wurde 1996 von Regie-As Ridley Scott, der uns mit Filmen wie „Alien“, „Blade Runner“ oder auch „Gladiator“ begeisterte, unter dem Titel „White Squall“ verfilmt. Doch im Vergleich zu den genannten Streifen ist „White Squall“ vergleichsweise eher eine unspektakuläre Arbeit des inzwischen 69-jährigen Regisseurs (wird am 30. November 2007 70 Jahre alt).
„Nur“ 38 Millionen Dollar durfte der Film kosten, sodass die Besetzungsliste weitaus weniger prominente Namen enthielt. Und so sehen wir hier Jeff Bridges („The Big Lebowski“), John Savage („Hair“), Jeremy Sisto („Six Feet Under“) und Ryan Phillippe („Flags of our Fathers“), wie sie von einem White-Squall-Sturm überrascht werden. Für das detailgenau konstruierte Drehbuch interviewte Todd Robinson den Überlebenden Chuck Cleg, aus dessen Sicht die emotionsgeladenen Ereignisse erzählt werden.
Zur Story:
Im Jahr 1960 schifft sich der unsichere Cleg (Scott Wolf aus der TV-Serie "Party of Five") auf dem Zweimaster "Albatross" ein, der für ein Jahr durch die paradiesischen Gewässer der Karibik und des Südpazifiks kreuzen soll. An Bord befinden sich zwölf weitere Jugendliche als Crew, ein Schiffskoch, ein Shakespeare zitierender Englischlehrer (John Savage) und die Ärztin lice (Caroline Goodall), zudem Ehefrau des lakonischen Kapitäns Sheldon (Jeff Bridges). Diese Vaterfigur führt das Schiff mit strenger Hand. Er ist jedoch stets um Fairness und Gerechtigkeit bemüht und lässt bei Landgang auch Freiheiten wie Sex und Alkohol zu. Unter den Teenagern kristallisieren sich bald einzelne Problemfälle heraus: Gil (Ryan Phillippe) leidet seit dem Unfalltod seines Bruders an panischer Höhenangst, Frank (Jeremy Sisto) wird von der Dominanz seines steinreichen Vaters (David Selby) erdrückt, Dean (Eric Michael Cole) verbirgt hinter seiner arrogant-draufgängerischen Fassade seine akademischen Unzulänglichkeiten. Nach anfänglichem Aufeinanderprallen verinnerlichen sie das auf der Schiffsglocke eingeritzte Motto: "We all go as one". Doch nichts bereitet die Jungs bei ihrer dahingleitenden Reise in den Hafen des Erwachsenseins auf die Konsequenzen der pandämoniumsgleichen Gewitterböe vor, die sie mitten auf See wie aus dem Nichts heimsucht und schließlich vier Menschenleben fordern wird.
Fazit: Der Hauptteil der Geschichte von „White Squall“ besteht aus dem Zusammenleben an Bord des Zweimasters, dem Teamwork untereinander und die Probleme, die dabei entstehen. Wirkliche Spannung zeigt sich erst, nach dem der Film schon zu zweidrittel gelaufen ist, und die unausweichliche Katastrophe bevorsteht. Bis dahin ist „White Squall“ ein Coming-of-Age-Drama a lá Peter Weirs “Club der toten Dichter” und hat mit mancher Länge zu kämpfen.
Fast wie eine Erlösung bricht am Ende die Katastrophe über die Besatzung herein. Der perfekt von Scott inszenierte Sturm tobt dann ganze 15 Minuten lang und fordert seine Menschenleben. Hier zieht Scott sämtliche Register seines Könnens.
Trotz so mancher Länge vor allem zu Beginn ist „White Squall“ eine durchaus fesselnde Mischung aus Abenteuer- und Katastrophenfilm, und überzeugt zudem noch mit seinen wunderschön fotografierten Bildern.
„Sanfter Auftakt, stürmisches Finale“ (cinema)
Alternative: Wolfgang Petersens „Der Sturm“
Die DVD selbst wird dem Film leider nicht gerecht, zumindest was das Bonusmaterial angeht, denn hier findet man rein gar nichts an Extras. Schade!
Pluspunkte sammelt dann das Bild (16:9/ anamorph) durch seine Sauberkeit, die Laufruhe und den guten Kontrast, ebenso durch seiner guten Schärfe und den schönen und warmen Farben. Da kommt schon eine gewisse Urlaubstimmung auf.
Der Ton (DD 5.1) entspricht voll und ganz den Erwartungen. Handlungsbedingt setzt er erst richtig zum Sturm ein, und verwandelt das Wohnzimmer dann in ein Katastrophengebiet.
*Weiße Böen sind extrem starke, ohne Vorwarnung aufkommende Fallböen, die teilweise von Nebel, Sturzregen oder sogar Schnee begleitet werden. Ohne die sonst üblichen Anzeichen bestimmter Sturmwolken wird die See infolge der plötzlichen Windböen weiß (Schaumkronen auf den Wellen), manchmal baut sich extrem schnell eine aufsteigende weiße Wolke auf, bei sonst klarem Himmel. Diese Begleiterscheinungen, weiße Schaumkronen, Nebel, die Wolke und in bestimmten Breiten auch Schnee, gaben dem Phänomen den Namen.
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Am 2. Mai 1961 wurde das Ausbildungsschiff SS Albatross etwa 125 Seemeilen westlich der Inselgruppe der Dry Tortugas, während der Überfahrt von Progreso in Mexiko nach Nassau auf den Bahamas, vermutlich von einer Weißen Bö* getroffen und sank fast augenblicklich. Bei dem Unglück ertranken 6 Menschen.
Diese letzte Fahrt der Albatross wurde 1996 von Regie-As Ridley Scott, der uns mit Filmen wie „Alien“, „Blade Runner“ oder auch „Gladiator“ begeisterte, unter dem Titel „White Squall“ verfilmt. Doch im Vergleich zu den genannten Streifen ist „White Squall“ vergleichsweise eher eine unspektakuläre Arbeit des inzwischen 69-jährigen Regisseurs (wird am 30. November 2007 70 Jahre alt).
„Nur“ 38 Millionen Dollar durfte der Film kosten, sodass die Besetzungsliste weitaus weniger prominente Namen enthielt. Und so sehen wir hier Jeff Bridges („The Big Lebowski“), John Savage („Hair“), Jeremy Sisto („Six Feet Under“) und Ryan Phillippe („Flags of our Fathers“), wie sie von einem White-Squall-Sturm überrascht werden. Für das detailgenau konstruierte Drehbuch interviewte Todd Robinson den Überlebenden Chuck Cleg, aus dessen Sicht die emotionsgeladenen Ereignisse erzählt werden.
Zur Story:
Im Jahr 1960 schifft sich der unsichere Cleg (Scott Wolf aus der TV-Serie "Party of Five") auf dem Zweimaster "Albatross" ein, der für ein Jahr durch die paradiesischen Gewässer der Karibik und des Südpazifiks kreuzen soll. An Bord befinden sich zwölf weitere Jugendliche als Crew, ein Schiffskoch, ein Shakespeare zitierender Englischlehrer (John Savage) und die Ärztin lice (Caroline Goodall), zudem Ehefrau des lakonischen Kapitäns Sheldon (Jeff Bridges). Diese Vaterfigur führt das Schiff mit strenger Hand. Er ist jedoch stets um Fairness und Gerechtigkeit bemüht und lässt bei Landgang auch Freiheiten wie Sex und Alkohol zu. Unter den Teenagern kristallisieren sich bald einzelne Problemfälle heraus: Gil (Ryan Phillippe) leidet seit dem Unfalltod seines Bruders an panischer Höhenangst, Frank (Jeremy Sisto) wird von der Dominanz seines steinreichen Vaters (David Selby) erdrückt, Dean (Eric Michael Cole) verbirgt hinter seiner arrogant-draufgängerischen Fassade seine akademischen Unzulänglichkeiten. Nach anfänglichem Aufeinanderprallen verinnerlichen sie das auf der Schiffsglocke eingeritzte Motto: "We all go as one". Doch nichts bereitet die Jungs bei ihrer dahingleitenden Reise in den Hafen des Erwachsenseins auf die Konsequenzen der pandämoniumsgleichen Gewitterböe vor, die sie mitten auf See wie aus dem Nichts heimsucht und schließlich vier Menschenleben fordern wird.
Fazit: Der Hauptteil der Geschichte von „White Squall“ besteht aus dem Zusammenleben an Bord des Zweimasters, dem Teamwork untereinander und die Probleme, die dabei entstehen. Wirkliche Spannung zeigt sich erst, nach dem der Film schon zu zweidrittel gelaufen ist, und die unausweichliche Katastrophe bevorsteht. Bis dahin ist „White Squall“ ein Coming-of-Age-Drama a lá Peter Weirs “Club der toten Dichter” und hat mit mancher Länge zu kämpfen.
Fast wie eine Erlösung bricht am Ende die Katastrophe über die Besatzung herein. Der perfekt von Scott inszenierte Sturm tobt dann ganze 15 Minuten lang und fordert seine Menschenleben. Hier zieht Scott sämtliche Register seines Könnens.
Trotz so mancher Länge vor allem zu Beginn ist „White Squall“ eine durchaus fesselnde Mischung aus Abenteuer- und Katastrophenfilm, und überzeugt zudem noch mit seinen wunderschön fotografierten Bildern.
„Sanfter Auftakt, stürmisches Finale“ (cinema)
Alternative: Wolfgang Petersens „Der Sturm“
Die DVD selbst wird dem Film leider nicht gerecht, zumindest was das Bonusmaterial angeht, denn hier findet man rein gar nichts an Extras. Schade!
Pluspunkte sammelt dann das Bild (16:9/ anamorph) durch seine Sauberkeit, die Laufruhe und den guten Kontrast, ebenso durch seiner guten Schärfe und den schönen und warmen Farben. Da kommt schon eine gewisse Urlaubstimmung auf.
Der Ton (DD 5.1) entspricht voll und ganz den Erwartungen. Handlungsbedingt setzt er erst richtig zum Sturm ein, und verwandelt das Wohnzimmer dann in ein Katastrophengebiet.
*Weiße Böen sind extrem starke, ohne Vorwarnung aufkommende Fallböen, die teilweise von Nebel, Sturzregen oder sogar Schnee begleitet werden. Ohne die sonst üblichen Anzeichen bestimmter Sturmwolken wird die See infolge der plötzlichen Windböen weiß (Schaumkronen auf den Wellen), manchmal baut sich extrem schnell eine aufsteigende weiße Wolke auf, bei sonst klarem Himmel. Diese Begleiterscheinungen, weiße Schaumkronen, Nebel, die Wolke und in bestimmten Breiten auch Schnee, gaben dem Phänomen den Namen.
(Bernd Hellweg)
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0Oliver Anter2009-01-28Der 1996 abgedrehte Film „White Squall“ von Regisseur Ridley Scott erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines Schul-Segelschiffes, das während eines Sturms kentert.
Zusammen mit seiner Frau betreibt der Kapitän Sheldon ein Segelschulschiff, auf dem die jungen Schüler sowohl lernen als auch arbeiten müssen. Seine neuen Schüler bestehen aus unterschiedlichen Typen, die zu Beginn gar nicht zusammenpassen. Doch das Leben auf dem Schiff ändert auch das Leben der Schüler und es entwickelt sich eine Art Zusammenhalt. Nachdem man viele Abenteuer erlebt hat, befindet sich das Schiff bereits auf dem Heimweg, als ein gewaltiger Sturm aufzieht und das Schiff zum kentern bringt …
Ist man von Regisseur Ridley Scott eigentlich mehr actionorientierte und zu Klassikern gewordene Streifen wie „Blade Runner“, „Gladiator“ oder „Black Rain“ gewohnt, ist „White Squall“ eher als Drama anzusehen. Der Film legt mehr Wert auf die Entwicklung der Schüler auf dem Schiff, die ja sehr unterschiedlichen Charakters sind. Diese werden detailliert mit all ihren Problemen beleuchtet, wobei auch durch die Gemeinschaft für jedes Problem eine Lösung gefunden wird. Letztenendes werden sie schließlich zu einer Einheit, in der jeder für jeden geradesteht. Das Finale ist dramatisch inszeniert worden und stellt den authentischen Höhepunkt des Filmes dar. Jeff Bridges kann als Skipper des Schiffes durchaus überzeugen. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings bei den Schülern, die von erstklassigen Jungdarstellern wie Ryan Phillippe, Jeremy Sisto oder Scott Wolf verkörpert wurden.
Die DVD von Concorde enthält den Film in deutscher Synchron- und englischer Originalversion, jeweils in Dolby Digital 5.1. Das Bonusmaterial ist leider enttäuschend und besteht lediglich aus einer Trailershow.
Ridley Scott gelang mit „White Squall“ ein gelungenes Drama, welches zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt, dazu optisch sehr ansprechend wirkt und mit erstklassigen Jungdarstellern aufwarten kann.
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Der 1996 abgedrehte Film „White Squall“ von Regisseur Ridley Scott erzählt die auf wahren Begebenheiten beruhende Geschichte eines Schul-Segelschiffes, das während eines Sturms kentert.
Zusammen mit seiner Frau betreibt der Kapitän Sheldon ein Segelschulschiff, auf dem die jungen Schüler sowohl lernen als auch arbeiten müssen. Seine neuen Schüler bestehen aus unterschiedlichen Typen, die zu Beginn gar nicht zusammenpassen. Doch das Leben auf dem Schiff ändert auch das Leben der Schüler und es entwickelt sich eine Art Zusammenhalt. Nachdem man viele Abenteuer erlebt hat, befindet sich das Schiff bereits auf dem Heimweg, als ein gewaltiger Sturm aufzieht und das Schiff zum kentern bringt …
Ist man von Regisseur Ridley Scott eigentlich mehr actionorientierte und zu Klassikern gewordene Streifen wie „Blade Runner“, „Gladiator“ oder „Black Rain“ gewohnt, ist „White Squall“ eher als Drama anzusehen. Der Film legt mehr Wert auf die Entwicklung der Schüler auf dem Schiff, die ja sehr unterschiedlichen Charakters sind. Diese werden detailliert mit all ihren Problemen beleuchtet, wobei auch durch die Gemeinschaft für jedes Problem eine Lösung gefunden wird. Letztenendes werden sie schließlich zu einer Einheit, in der jeder für jeden geradesteht. Das Finale ist dramatisch inszeniert worden und stellt den authentischen Höhepunkt des Filmes dar. Jeff Bridges kann als Skipper des Schiffes durchaus überzeugen. Das Hauptaugenmerk liegt allerdings bei den Schülern, die von erstklassigen Jungdarstellern wie Ryan Phillippe, Jeremy Sisto oder Scott Wolf verkörpert wurden.
Die DVD von Concorde enthält den Film in deutscher Synchron- und englischer Originalversion, jeweils in Dolby Digital 5.1. Das Bonusmaterial ist leider enttäuschend und besteht lediglich aus einer Trailershow.
Ridley Scott gelang mit „White Squall“ ein gelungenes Drama, welches zu keiner Zeit Langeweile aufkommen lässt, dazu optisch sehr ansprechend wirkt und mit erstklassigen Jungdarstellern aufwarten kann.
(Oliver Anter)
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Weitere Filminfos zu White Squall:
Originaltitel: White Squall
Land / Jahr: USA 1996
Produktion: Mimi Polk Gitlin, Rocky Lang
Musik: Jeff Rona
Kamera: Hugh Johnson
Spezialeffekte: Joss Williams
Ausstattung: Peter J. Hampton, Leslie Tomkins
Kostüme: Junianna Makovsky
Schnitt: Gerry Hambling
Stunts: Eddie Stacey (Koordinator)
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu White Squall:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare zu White Squall:
Kommentar von djfl.de
Ein "White Squall" ist eine unerwartete Sturmböe, deren Existenz jedoch nicht bewiesen ist. Format: 35 mm, Cinemascope. Klang: Dolby Digital. ...
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Kommentar von djfl.de
Ein "White Squall" ist eine unerwartete Sturmböe, deren Existenz jedoch nicht bewiesen ist. Format: 35 mm, Cinemascope. Klang: Dolby Digital. ...
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DigitalVD-Extras zu dieser DVD White Squall:
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Bei der Vorstellung des Titels White Squall handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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