Liquid Lounge
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Der Lichtkünstler Matthias Strobl hat als lightmotiv.analog® eine völlig neuartige Form des Ölscheibenprojektors erfunden. Durch eine durchleuchtete Petrischale können bis zu 111 Meter grosse Projektionen zu erzeugen. Gesehen in Expo 2000, European Media Art Festival (OS), Medienkunstfestival (VS), Lange Nacht der Museen (HH), in Clubs {Tribehouse, Powerzone, Phonodrome, Nachtresidenz, Living Room, Synergy SE} und musikalischen Grossveranstaltungen {Vision Quest Gathering, Japan; Electric Sunsation, Rio de Janeiro; Optical Matrix, St. Petersburg; Nature One, Köln; Laureus World Sports Awards, Lissabon; VooV Experience + Fusion Festival, McPomm; The Pink Floyd Show, Deutschlandtour 2006} zum Einsatz. ...
Inhaltsangabe zu Liquid Lounge: 
Der Lichtkünstler Matthias Strobl hat als lightmotiv.analog® eine völlig neuartige Form des Ölscheibenprojektors erfunden. Durch eine durchleuchtete Petrischale können bis zu 111 Meter grosse Projektionen zu erzeugen. Gesehen in Expo 2000, European Media Art Festival (OS), Medienkunstfestival (VS), Lange Nacht der Museen (HH), in Clubs {Tribehouse, Powerzone, Phonodrome, Nachtresidenz, Living Room, Synergy SE} und musikalischen Grossveranstaltungen {Vision Quest Gathering, Japan; Electric Sunsation, Rio de Janeiro; Optical Matrix, St. Petersburg; Nature One, Köln; Laureus World Sports Awards, Lissabon; VooV Experience + Fusion Festival, McPomm; The Pink Floyd Show, Deutschlandtour 2006} zum Einsatz. Liquid Lounge stammt aus dem Hause Alive AG.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Liquid Lounge:
5Peter Ströer2009-01-28Ein audiovisuelles Erlebnis der besonderen Art verspricht diese Produktion von Lightmotiv, Elektrolux und ICM Media. Die Idee beruht auf der Erfindung des Lichtkünstlers Matthias Strobl, der mit farbigen Ölen und lipophoben Flüssigkeiten in einer durchleuchteten Petrischale Projektionen von über hundert Metern Größe erzeugt. Bioorganische Technologie, um einzigartige visuelle Momente zu erfahren und sich der Ästhetik der Naturgesetze bewusst zu werden, so verspricht es zumindest der vollmundige Klappentext. Die fließenden und farbenprächtigen Darstellungen sollen entspannen, indem sie organische Prozesse simulieren und den Betrachter so an seine stoffliche Existenz erinnern. Sozusagen eine willkommene Flucht aus der immer größer werdenden Informationsflut und dem digitalen Overkill, die uns tagtäglich überschwemmen. Unterlegt werden die Projektionen mit ausgesuchten Ambient/Chillout-Tracks bekannter Künstler wie Fresh Moods, Gabriel Le Mar oder Aural Float. Und das Ganze kann sich durchaus hören und sehen lassen, wenn auch zumindest bei mir die Aufmerksamkeitsspanne nach einiger Zeit nachließ, so dass ich nicht alle 70 Minuten der zwölf Tracks „völlig bewusst“ erlebte. Aber Ambient will sich auch nicht aufdrängen, sondern schwebt am besten als atmosphärische Gestaltung im Hintergrund. Wer einen Beamer oder großformatiges TV sein eigen nennt, kann somit den nächsten Spiele- oder Chill-Abend mit Freunden mal etwas anders unterlegen, bei normaler Glotze ist der Effekt natürlich nicht so raumfüllend. Die harmonischen Projektionen lenken nicht ab und dienen eher als lebendiges Bild oder Tapete. Da heutzutage alles auf 16:9 geht, wäre dieses Format sicher vorteilhafter gewesen, was mein einziger Kritikpunkt an die technische Umsetzung darstellt. Audio und Video zu einem Ambient-Erlebnis zu verknüpfen ist sicherlich ein guter Ansatz, insgesamt gesehen ist mir der Begriff „Kaminfeuer des digitalen Zeitalters“ dann aber doch zu hoch gegriffen. Letzten Endes bleibt es nur ein Film mit der Projektion von ineinander laufenden Flüssigkeiten, den man sich nicht wirklich häufig ansehen muss. Zum Chillen kann man nämlich auch locker die DVD ohne Bild starten, denn der Ton macht die Musik. ...
Ein audiovisuelles Erlebnis der besonderen Art verspricht diese Produktion von Lightmotiv, Elektrolux und ICM Media. Die Idee beruht auf der Erfindung des Lichtkünstlers Matthias Strobl, der mit farbigen Ölen und lipophoben Flüssigkeiten in einer durchleuchteten Petrischale Projektionen von über hundert Metern Größe erzeugt. Bioorganische Technologie, um einzigartige visuelle Momente zu erfahren und sich der Ästhetik der Naturgesetze bewusst zu werden, so verspricht es zumindest der vollmundige Klappentext. Die fließenden und farbenprächtigen Darstellungen sollen entspannen, indem sie organische Prozesse simulieren und den Betrachter so an seine stoffliche Existenz erinnern. Sozusagen eine willkommene Flucht aus der immer größer werdenden Informationsflut und dem digitalen Overkill, die uns tagtäglich überschwemmen. Unterlegt werden die Projektionen mit ausgesuchten Ambient/Chillout-Tracks bekannter Künstler wie Fresh Moods, Gabriel Le Mar oder Aural Float. Und das Ganze kann sich durchaus hören und sehen lassen, wenn auch zumindest bei mir die Aufmerksamkeitsspanne nach einiger Zeit nachließ, so dass ich nicht alle 70 Minuten der zwölf Tracks „völlig bewusst“ erlebte. Aber Ambient will sich auch nicht aufdrängen, sondern schwebt am besten als atmosphärische Gestaltung im Hintergrund. Wer einen Beamer oder großformatiges TV sein eigen nennt, kann somit den nächsten Spiele- oder Chill-Abend mit Freunden mal etwas anders unterlegen, bei normaler Glotze ist der Effekt natürlich nicht so raumfüllend. Die harmonischen Projektionen lenken nicht ab und dienen eher als lebendiges Bild oder Tapete. Da heutzutage alles auf 16:9 geht, wäre dieses Format sicher vorteilhafter gewesen, was mein einziger Kritikpunkt an die technische Umsetzung darstellt. Audio und Video zu einem Ambient-Erlebnis zu verknüpfen ist sicherlich ein guter Ansatz, insgesamt gesehen ist mir der Begriff „Kaminfeuer des digitalen Zeitalters“ dann aber doch zu hoch gegriffen. Letzten Endes bleibt es nur ein Film mit der Projektion von ineinander laufenden Flüssigkeiten, den man sich nicht wirklich häufig ansehen muss. Zum Chillen kann man nämlich auch locker die DVD ohne Bild starten, denn der Ton macht die Musik. (Peter Ströer)
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Weitere Filminfos zu Liquid Lounge:
Originaltitel: Liquid Lounge
Land / Jahr: Deutschland 2006
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Liquid Lounge:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare zu Liquid Lounge:
Kommentar von Anonymous
ich finde dies eine absolut geeignete dvd um sich mal richtig entspannt zurück zu lehnen. warum gibt es solche bilder noch nicht beim zahnarzt auf dem stuhl oder in deren wartezimmern? ...
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