Schweinchen Wilbur und seine Freunde
Schauspieler / Schauspielerinnen in Schweinchen Wilbur und seine Freunde:
Darsteller:
Dakota Fanning Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Schweinchen Wilbur und seine Freunde:
Wilbur wird von den anderen Bewohnern des Stalls zunächst wenig beachtet. Bald allerdings nimmt sich ihm die weise Charlotte an, eine Spinne, die ihr Netz in der Ecke des Scheunentors spannt. Sie tröstet Wilbur in traurigen Stunden und steht ihm mutig zur Seite. Schnell greift diese wunderbare Freundschaft auf die anderen Tiere im Stall über. Charlotte erklärt Wilbur nicht nur die Nützlichkeit von Spinnen, sondern ist auch die Einzige, die nach einem Ausweg sucht, um Wilburs Leben zu retten, denn von der Ratte Templeton erfährt er, dass normalerweise kein Frühlingsschwein den Schnee erblickt. Sie werden vorher geschlachtet und dann im Räucherhaus geräuchert. Als Wilbur das von erfährt, fällt er erst einmal in Ohnmacht. Doch seine Freundin Charlotte hat eine Idee. Unter dem Titel „Zuckermann's Farm – Wilbur im Glück“ lief bereits 1973 die erste Verfilmung des 1952 veröffentlichten Kinderbuchklassikers „Charlotte's Web“ von Elwyn Brooks White (1899-1985), aus dessen Feder auch der Mäuserich „Stuart Little“ stammt, in den deutschen Kinos. Nach diesem Animationsfilm aus dem legendären Studio Hanna-Barbera kommt mit „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“ von Regisseur Gary Winick eine zweite Filmversion, die ein sehr lebendiges Fantasiereich auf der Basis realer Figuren, sprechender Tiere und geschickt eingesetzter Computertricks erschafft. „Schweinchen Wilbur und seine Freunde“ bieten eine bezaubernde und gewaltlose Familienunterhaltung, die durch eine liebevolle Figurenzeichnung besticht. Der Regie gelingt es dabei für Werte wie Solidarität, Freundschaft und Toleranz zu werben, ohne diese den Zuschauenden in plakativer Weise aufzudrängen. Auch der Humor kommt hier keinesfalls zu kurz. Besonders lustig sind die beiden Raben, die als Running-Gag immer wieder auftauchen, so werden sie z.B. in einer Szene mit rosa Farbe bekleckert. Während der eine sich ärgert, meint der andere nur: „Macht nichts, zu schwarz kann man alles tragen.“ Fazit: Ein Film, der wohl einige Vegetarier hervorbringen wird, und mit einem Vorurteil aufräumt: Spinnen sind gar nicht ekelig! Übrigens: Im englischsprachigen Original werden die Tiere großteils von bekannten Schauspielern gesprochen, allen voran Julia Roberts als Spinne Charlotte, des weiteren hört man die Stimmen von Kathy Bates als Bitsy die Kuh, Steve Buscemi als Templeton die Ratte, John Cleese als das Schaf Samuel, Oprah Winfrey ist Gussy die Gans, und Pferdeflüsterer Robert Redford spricht hier natürlich Ike, das Pferd. Als Erzähler der Geschichte fungiert Sam Shepard. In der deutschen Synchronisation übernehmen natürlich auch die jeweiligen Synchronsprecher dieser Stars die stimmlichen Parts der Tiere. Das Bild (16:9) der DVD ist Top in Schuss und präsentiert sich fehlerfrei. Die Farben strahlen herrlich kräftig, die Schärfe ist gut, der Kontrast ebenfalls. Rauschen ist praktisch nie wahrnehmbar, das leichte Überstrahlen heller Bildbereiche könnte durchaus ein Stilmittel sein, um den märchenhaften Charakter der Geschichte zu unterstreichen. Genrebedingt gibt der Ton (DD 5.1) klanglich nur wenig an Effekten her. Unspektakulär, aber angenehm. Der Subwoofer bekommt kaum etwas zu tun, die Surrounds werden fast nur von Danny Elfmans Musik angesprochen. Bonusmaterial ist auf der DVD reichlich vorhanden. Neben Kommentaren, nicht berücksichtigten Szenen (alles Deutsch untertitelt), dem Farm-Fotoalbum und einer Gag-Reel sind unter anderem auch noch zwei Musikvideos enthalten. Zum einen der Titelsong „Ordinary Miracle“ der dreifachen Grammy-Gewinnerin Sarah McLachlan, und „Make a Wish“ von Bob Carlisle und Lucy Kane. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Vor über drei Jahrzehnten erschien E.B. Whites sympathischer Kinderbuchklassiker "Wilbur und Charlotte" auf der Leinwand. Diesmal sorgt Gary Winick ("30 über Nacht") mit namhaften Tierstimmen für bezaubernde und didaktisch verbrämte Familienunterhaltung. Auf der Zuckerman-Farm nimmt sich die junge Fern (Dakota Fanning) des schwächsten der gerade neugeborenen Ferkel an. Sie tauft es Wilbur und pflegt es, bis es stark genug ist, dem Abenteuer Stall, dem Leben und seinen zahlreichen Herausforderungen zu trotzen. Dort wartet auf das aufgeweckte Tierchen ein Haufen streitlustiger Nutztiere - und außerdem die Erkenntnis, am Ende der Saison nur als Kotelett in der Metzgerei zu liegen. Dieses Ende verhindert Töchterchen Fern (Dakota Fanning) in letzter Minute und sorgt l für das quiekende rosa Etwas, das in der Schule nur Unsinn cht und sich in der Küchenspüle seifen lässt. Bald sind die beiden ein unzertrennliches Gespann. Als Wilbur stark genug ist, kommt er beim Onkel in den Stall und trifft eine streitlustige Truppe aus Schafen, Gänsen, Kühen, einem Pferd und einer verfressenen Ratte. Nur die weise Spinne Charlotte kümmert sich um den Neuzugang - der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Damit das kleine „Nutztier“ nicht doch noch als Festtagsschmaus endet, lässt sich Charlotte etwas einfallen und macht Wilbur mit einem Supertrick zu etwas "Besonderem". Und siehe da, das Frühjahrsschwein erlebt putzmunter den ersten Schnee. Wenn Wilbur sich im Wasser suhlt, treuherzig mit den Augen blinzelt oder eine beleidigte Schnute zieht, vergeht einem jegliche Gelüste auf Schnitzel.
Diese reale Neufassung, in der viele der vermenschlichten Bewegungen der Tiere CGi—generiert werden, wurde 2006 zu Ende gedreht und ging danach in die Postproduktion. Hauptdrehort war das australische Victoria. Der US-Start fand am 20. Dezember 2006 statt, der Deutschlandstart am 4. Januar 2007. Sowohl in den USA als auch in Deutschland wurde der Film ohne Altersbeschränkung freigegeben. Eine freundschaftliche Allegorie um Freundschaft, vertrauen und Verlust, die ans herz geht. Nicht nur für Kids eine sympathische und notwenige Unterhaltung. Ein geschichtsträchtiges Haustier: Über die bäuerliche Schweinehaltung in Mitteleuropa in den ersten Jahrhunderten nach der Völkerwanderung, ist nur wenig bekannt. Die großen Schweineschinken aus Germanien wurden aber bereits in Rom und den größeren Städten Die Bedeutung der Schweinehaltung im Raum nördlich der Alpen nahm ab dem 1. Jahrtausend nach Christus ständig zu. Eine Riesenschweinerei ist jedoch die Tatsache, dass Ferkel in Deutschland immer noch ohne jegliche Betäubung kastriert werden, obwohl es schon längst „humanere“ Methoden gibt, vom tagelangen Transport der geschunden Kreaturen ganz zu schweigen…
(Jean Lüdeke)
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Zur Jahrtausendwende wurden in Hollywood die Erlebnisse der vorwitzigen Maus „Stuart Little“ verfilmt, die auf den Kinderbuchklassikern E.B. Whites basierten. Der Stand der Technik hatte es seinerzeit möglich gemacht, die tolldreisten Abenteuer des Nagers überzeugend in einen Realfilm zu integrieren. Nun hat man sich eines weiteren Bestsellers E.B. Whites angenommen, der Mensch-Tier-Freundschaftsgeschichte „Charlotte’s Web“. Darin nimmt sich Fern (junge Mädchen werden in Hollywoodfilmen momentan wohl nur noch von den Fanning-Schwestern gespielt, hier ist es mal wieder Dakota) der Obhut eines kleinen Ferkels an, das nicht stark genug ist, ohne menschliche Hilfe zu überleben. Die Freundschaft weitet sich auf die anderen Tiere auf der Farm von Ferns Onkel aus, als ihr kleiner Wilbur aus Platzgründen in dessen benachbarten Stall umziehen muss. Um Wilbur davor zu bewahren, an Weihnachten in den Ofen zu wandern, lassen die plappernden Tiere ihren Einfallsreichtum spielen. Den größten Anteil daran hat die Spinne Charlotte, die in ihre Netze Botschaften schreibt, die auf die Einmaligkeit des quiekenden Vierbeiners aufmerksam macht. Schweinchen Wilbur und seine Freunde ist ein reizender Film für Vor- und Grundschulkinder, der auf liebenswerte Art eine Freundschaftsgeschichte erzählt und darüber hinaus die Qualitäten von Spinnen preist, deren Leben verständlich macht und mithilft, den Ekel vor den wuseligen Achtbeinern abzubauen. Für die deutsche Fassung hat man sich auf die Stammsprecher der US-Stars verlassen, die in der Originalversion ihre Stimmen liehen. So haben sich die treffenden Besetzungen, die John Cleese als Ober-Schaf, Robert Redford als alten Ackergaul oder Kathy Bates und Reba McEntire als zynische Kuhdamen präsentierten, hervorragend in die Synchronfassung herübergerettet. (Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Schweinchen Wilbur und seine Freunde: Originaltitel: Charlotte`s Web Land / Jahr: USA 2006 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Schweinchen Wilbur und seine Freunde:
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