Die Spur des Bernsteinzimmers
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Die junge Lisa (Corinna Harfouch) sucht nach dem Mörder ihres Vaters - Professor Morbrink - der nach dem Verbleib des 1944 verschwundenen Bernsteinzimmers forschte. Er stand mit dem pensionierten Kommissar und ehemaligen KZ-Häftling Max Buttstädt in engem Kontakt. Mit einem Bluff will Buttstädt den NS-Verbrecher Kobler aus der Schweiz nach Deutschland locken und dieser verrät ihm tatsächlich das Geheimnis im das legendäre Bernsteinzimmer. Mit verhängnisvollen Folgen...
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Inhaltsangabe zu Die Spur des Bernsteinzimmers: 
Die junge Lisa (Corinna Harfouch) sucht nach dem Mörder ihres Vaters - Professor Morbrink - der nach dem Verbleib des 1944 verschwundenen Bernsteinzimmers forschte. Er stand mit dem pensionierten Kommissar und ehemaligen KZ-Häftling Max Buttstädt in engem Kontakt. Mit einem Bluff will Buttstädt den NS-Verbrecher Kobler aus der Schweiz nach Deutschland locken und dieser verrät ihm tatsächlich das Geheimnis im das legendäre Bernsteinzimmer. Mit verhängnisvollen Folgen...
Die Spur des Bernsteinzimmers stammt aus dem Hause Galileo Medien AG.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Spur des Bernsteinzimmers:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Spur des Bernsteinzimmers:
0Jean Lüdeke2009-01-28Fragen über Fragen in einem anschaulichen Spielfilm, in dieser ersten großen gesamtdeutsche Defaproduktion: Mitfinanziert vom Bundesinnen-ministerium und den Geldern des WDR: - Wo stecken die vierzig Kisten mit dem Zaren-Bernstein-Schatz, den die SS 1941 abtransportiert hatte? Etwa im schönen Thüringen, in Reinhardtsbrunn? Verschiedene Leute sind aus verschiedenen Gründen auf Schatzsuche. Sie kommen sich natürlich ins Gehege. Der eine möchte ein altes Nazi-Verbrechen aufklären (wer steckte den Vater ins KZ?), der andere möchte neu ins Geschäft kommen (Joint Venture 1990), darum braucht der alte Standartenführer einen brandneuen Mercedes mit Zürcher Nummer. Es kommt so weit, daß am Ende gar Schüsse fallen…
Dieser aufwendige Abenteuerfilm war die erste gesamtdeutsche Produktion der DEFA und bedient sich bei den Spekulationen um Europas sagenumwobenen Kulturschatz. Die junge Lisa (Corinna Harfouch) sucht nach dem Mörder ihres Vaters Professor Morbrink, der nach dem Verbleib des 1944 verschwundenen Bernsteinzimmers forschte und mit dem pensionierten Kommissar Max Buttstädt in Verbindung stand. Lisas Freund Ludwig verfolgt mit Siegfried, dessen Vater am Abtransport des Schatzes beteiligt war, die Spur zu einem vermeintlichen Fundort. Mit einem Bluff will Buttstädt (Kurt Böwe), ehemaliger KZ-Häftling, den NS-Verbrecher (Horst Schulze)aus der Schweiz nach Deutschland locken. Kobler verrät ihm das Geheimnis, um ihn darauf von einem Killer hinrichten zu lassen; doch sterbend gelingt es Buttstädt noch, Kobler zu überführen…
Das berühmte Bernsteinzimmer wurde in Danzig und Königsberg von den Bernsteinmeistern Gottfried Wolffram, Ernst Schacht und Gottfried Turau angefertigt und war ursprünglich für das Charlottenburger Schloss bestimmt. Es handelte sich um eine komplette Wandvertäfelung aus Bernstein, die auch als „das achte Weltwunder“ bezeichnet wurde. Der dänische Bernsteindreher Wolffram befand sich aufgrund einer Empfeh-lung Friedrichs IV. von Dänemark wohl seit 1701 in Diensten Friedrichs I. Im Jahr 1706 wurde die Ausführung den Danzigern Schacht und Turau übertragen, da Wolfframs Preise als zu hoch empfunden wurden. 1712 wird die Arbeit noch erwähnt, ist dann vermutlich aber erst nach dem Tode Friedrichs I. in ein Kabinett am Weißen Saal des Berliner Stadt-schlosses eingebaut worden. Zar Peter bewunderte das Zimmer und ließ es, nachdem es ihm geschenkt worden war, nach Sankt Petersburg bringen. Seine Tochter, Zarin Elisabeth, ließ das Zimmer zunächst im Winterpalast installieren, später im Katharinenpalast in Zarskoje Selo. Der italienische Architekt Bartolomeo Francesco Rastrelli erweiterte das Zimmer mit Spiegel-Pilastern und vergoldeten Schnitzereien.
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Fragen über Fragen in einem anschaulichen Spielfilm, in dieser ersten großen gesamtdeutsche Defaproduktion: Mitfinanziert vom Bundesinnen-ministerium und den Geldern des WDR: - Wo stecken die vierzig Kisten mit dem Zaren-Bernstein-Schatz, den die SS 1941 abtransportiert hatte? Etwa im schönen Thüringen, in Reinhardtsbrunn? Verschiedene Leute sind aus verschiedenen Gründen auf Schatzsuche. Sie kommen sich natürlich ins Gehege. Der eine möchte ein altes Nazi-Verbrechen aufklären (wer steckte den Vater ins KZ?), der andere möchte neu ins Geschäft kommen (Joint Venture 1990), darum braucht der alte Standartenführer einen brandneuen Mercedes mit Zürcher Nummer. Es kommt so weit, daß am Ende gar Schüsse fallen…
Dieser aufwendige Abenteuerfilm war die erste gesamtdeutsche Produktion der DEFA und bedient sich bei den Spekulationen um Europas sagenumwobenen Kulturschatz. Die junge Lisa (Corinna Harfouch) sucht nach dem Mörder ihres Vaters Professor Morbrink, der nach dem Verbleib des 1944 verschwundenen Bernsteinzimmers forschte und mit dem pensionierten Kommissar Max Buttstädt in Verbindung stand. Lisas Freund Ludwig verfolgt mit Siegfried, dessen Vater am Abtransport des Schatzes beteiligt war, die Spur zu einem vermeintlichen Fundort. Mit einem Bluff will Buttstädt (Kurt Böwe), ehemaliger KZ-Häftling, den NS-Verbrecher (Horst Schulze)aus der Schweiz nach Deutschland locken. Kobler verrät ihm das Geheimnis, um ihn darauf von einem Killer hinrichten zu lassen; doch sterbend gelingt es Buttstädt noch, Kobler zu überführen…
Das berühmte Bernsteinzimmer wurde in Danzig und Königsberg von den Bernsteinmeistern Gottfried Wolffram, Ernst Schacht und Gottfried Turau angefertigt und war ursprünglich für das Charlottenburger Schloss bestimmt. Es handelte sich um eine komplette Wandvertäfelung aus Bernstein, die auch als „das achte Weltwunder“ bezeichnet wurde. Der dänische Bernsteindreher Wolffram befand sich aufgrund einer Empfeh-lung Friedrichs IV. von Dänemark wohl seit 1701 in Diensten Friedrichs I. Im Jahr 1706 wurde die Ausführung den Danzigern Schacht und Turau übertragen, da Wolfframs Preise als zu hoch empfunden wurden. 1712 wird die Arbeit noch erwähnt, ist dann vermutlich aber erst nach dem Tode Friedrichs I. in ein Kabinett am Weißen Saal des Berliner Stadt-schlosses eingebaut worden. Zar Peter bewunderte das Zimmer und ließ es, nachdem es ihm geschenkt worden war, nach Sankt Petersburg bringen. Seine Tochter, Zarin Elisabeth, ließ das Zimmer zunächst im Winterpalast installieren, später im Katharinenpalast in Zarskoje Selo. Der italienische Architekt Bartolomeo Francesco Rastrelli erweiterte das Zimmer mit Spiegel-Pilastern und vergoldeten Schnitzereien.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Die Spur des Bernsteinzimmers:
Land / Jahr: Deutschland 1991
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Die Spur des Bernsteinzimmers:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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