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Das Leben, ein Pfeifen
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In der brodelnden Metropole von Havanna sind drei Menschen, deren Schicksale durch die Verkettung von Umständen miteinander verwoben sind, auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Glück. Die verklemmte Altenpflegerin Julia leidet unter der Last ihrer Vergangenheit und fällt jedes Mal in Ohnmacht, wenn sie das Wort Sex hört. Der lebenslustige Musiker Elpidio dagegen fühlt sich von seiner Mutter verstoßen, weil er ihren moralischen Ansprüchen nicht genügen konnte. Die Tänzerin Mariana träumt davon, den Part der Giselle am Staatstheater von Havanna spielen zu dürfen. Um ihr Ziel zu erreichen, hat sie sich ein Keuschheitsgelübde aufgelegt. Doch dann verliebt sie sich ... ...
Inhaltsangabe zu Das Leben, ein Pfeifen: 
In der brodelnden Metropole von Havanna sind drei Menschen, deren Schicksale durch die Verkettung von Umständen miteinander verwoben sind, auf der Suche nach ihrem ganz persönlichen Glück. Die verklemmte Altenpflegerin Julia leidet unter der Last ihrer Vergangenheit und fällt jedes Mal in Ohnmacht, wenn sie das Wort Sex hört. Der lebenslustige Musiker Elpidio dagegen fühlt sich von seiner Mutter verstoßen, weil er ihren moralischen Ansprüchen nicht genügen konnte. Die Tänzerin Mariana träumt davon, den Part der Giselle am Staatstheater von Havanna spielen zu dürfen. Um ihr Ziel zu erreichen, hat sie sich ein Keuschheitsgelübde aufgelegt. Doch dann verliebt sie sich ... Das Leben, ein Pfeifen stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
Das Leben, ein Pfeifen Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Leben, ein Pfeifen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Leben, ein Pfeifen:
0Jean Lüdeke2009-01-28Fernando Perez ("Suite Havanna") inszenierte hier einen charmant-melancholischen Liebesreigen, der gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an die moribunde kubanische Hauptstadt Havanna ist. Mit vielen witzig-kuriosen Einfällen bebildert der Regisseur ein skurriles Porträt einer Stadt zwischen Traum und Wirklichkeit: Ein kleiner, aber feiner epischer Film.
In Kuba lebt Bebe Bebé Pérez in einem Waisenhaus. Im Unterricht pfeift sie, statt wie alle anderen braven Kinder Gleichheit vor sich hin zu beten. Die meiste Zeit des Unterrichts sitzt Bebé deshalb vor der Tür. Dort lernt sie, das Glück zu erkennen. Jahre später als junge Frau sitzt sie auf der der Hafenmauer und zeigt drei Menschen, die auf der Suche nach dem Glück unterwegs sind:
Drei merkwürdige Menschen: die Altenpflegerin Julia Coralia Veloz´(, die sich immer nur um andere, aber nie um sich selbst gekümmert hat und unter Gähnanfällen leidet und bei dem Wort Sex in Ohnmacht fällt. Ballett-Tänzerin Mariana Claudia Rojas, die junge Männer und das Tanzen über alles liebt und vor Gott gelobt, enthaltsam zu sein, wenn sie die „Giselle“ tanzen darf und Elpidio, der nicht so geriet, wie seine Mutter wünschte und deshalb von ihr verlassen wurde. Der Film folgt den Dreien bei ihrer Suche nach Glück, das sich zu den ungünstigsten Momenten und Formen ereignet…
Der 63 jährige Fernando Perez Valdes wurde in Havanna geboren. Während seines Handels- und Russisch-Studiums begann er 1962 als Produktions-Assistent und Dolmetscher im kubanischen Filminstitut ICAIC zu werkeln, schrieb Filmkritiken für „Cine Cubano“ und andere Gazetten, leitete Kinodebatten und führte ein Sprach- und Literaturstudium an der Universität von Havanna weiter . Danach drehte er etliche Dokumentarfilme und realisierte 1987 seinen ersten Spielfilm. 1982 erhielt Fernando Perez den Premio Casa de las Americas für sein Buch „Coresponsales de guerra“, in dem er den Kampf junger Cineasten gegen Somoza in Nicaragua beschrieb. Er wurde nebenbei zum Professor für Filmgeschichte an der Universität von Havanna und an der Internationalen Filmschule von San Antonio de Los Banos. An der bloßen Abbildung von Realität ist Fernando Perez in seinen Spielfilmen weniger interessiert. Sie wollen dichotomisch sein und beziehen in die Beschreibung des Alltags Elemente des Surrealismus ein.
Fazit: Eine filmische Liebeserklärung an Kuba und seine Metropole, gleichsam eine rührige Mär, erzählt als ein Fluss poetischer Metaphern, das ein Zeichen der Hoffnung setzt, ohne die harte politische und soziale Wirklichkeit des Landes zu vernachlässigen
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Fernando Perez ("Suite Havanna") inszenierte hier einen charmant-melancholischen Liebesreigen, der gleichzeitig auch eine Liebeserklärung an die moribunde kubanische Hauptstadt Havanna ist. Mit vielen witzig-kuriosen Einfällen bebildert der Regisseur ein skurriles Porträt einer Stadt zwischen Traum und Wirklichkeit: Ein kleiner, aber feiner epischer Film.
In Kuba lebt Bebe Bebé Pérez in einem Waisenhaus. Im Unterricht pfeift sie, statt wie alle anderen braven Kinder Gleichheit vor sich hin zu beten. Die meiste Zeit des Unterrichts sitzt Bebé deshalb vor der Tür. Dort lernt sie, das Glück zu erkennen. Jahre später als junge Frau sitzt sie auf der der Hafenmauer und zeigt drei Menschen, die auf der Suche nach dem Glück unterwegs sind:
Drei merkwürdige Menschen: die Altenpflegerin Julia Coralia Veloz´(, die sich immer nur um andere, aber nie um sich selbst gekümmert hat und unter Gähnanfällen leidet und bei dem Wort Sex in Ohnmacht fällt. Ballett-Tänzerin Mariana Claudia Rojas, die junge Männer und das Tanzen über alles liebt und vor Gott gelobt, enthaltsam zu sein, wenn sie die „Giselle“ tanzen darf und Elpidio, der nicht so geriet, wie seine Mutter wünschte und deshalb von ihr verlassen wurde. Der Film folgt den Dreien bei ihrer Suche nach Glück, das sich zu den ungünstigsten Momenten und Formen ereignet…
Der 63 jährige Fernando Perez Valdes wurde in Havanna geboren. Während seines Handels- und Russisch-Studiums begann er 1962 als Produktions-Assistent und Dolmetscher im kubanischen Filminstitut ICAIC zu werkeln, schrieb Filmkritiken für „Cine Cubano“ und andere Gazetten, leitete Kinodebatten und führte ein Sprach- und Literaturstudium an der Universität von Havanna weiter . Danach drehte er etliche Dokumentarfilme und realisierte 1987 seinen ersten Spielfilm. 1982 erhielt Fernando Perez den Premio Casa de las Americas für sein Buch „Coresponsales de guerra“, in dem er den Kampf junger Cineasten gegen Somoza in Nicaragua beschrieb. Er wurde nebenbei zum Professor für Filmgeschichte an der Universität von Havanna und an der Internationalen Filmschule von San Antonio de Los Banos. An der bloßen Abbildung von Realität ist Fernando Perez in seinen Spielfilmen weniger interessiert. Sie wollen dichotomisch sein und beziehen in die Beschreibung des Alltags Elemente des Surrealismus ein.
Fazit: Eine filmische Liebeserklärung an Kuba und seine Metropole, gleichsam eine rührige Mär, erzählt als ein Fluss poetischer Metaphern, das ein Zeichen der Hoffnung setzt, ohne die harte politische und soziale Wirklichkeit des Landes zu vernachlässigen
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Das Leben, ein Pfeifen:
Originaltitel: La vida es silbar
Land / Jahr: Kuba / Spanien 1998
Produktion: Rafael Rey für ICAIC uand Wanda Distribucion S. A.
Musik: Edesio Alejandro
Kamera: Raul Pérez Ureta
Ausstattung: Raul Oliva
Kostüme: Miriam Duenas
Schnitt: Julia Yip
Maske: María Elena del Toro
Ton: Ricardo Istuete
Choreografie: Amparo Brito
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Das Leben, ein Pfeifen:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Dokumentation La vida es filmar von Beat Borter
Kommentare zu Das Leben, ein Pfeifen:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper (CyberKino): "Das Leben, ein Pfeifen" ist eine bunte Mischung aus Drama und Komödie, die Kuba am Ende des 20. Jahrhunderts beleuchtet. Eine Liebeserklärung an Havanna und seine Menschen und zugleich ein entschiedenes Plädoyer für ein selbstbes ...
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Kommentar von djfl.de
TV Today 2000-02: Fernando Pérez Film - der einzige, der 1998 auf Kuba realisiert werden konnte - ist voller Melancholie. Doch wann immer Luis Alberto Garcia (als Elpidor) und das übrige Ensemble in Schwermut zu versinken drohen, bricht gut dosierter sur ...
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Kommentar von djfl.de
Cinema 2000-01: In diesem Episodenfilm begleitet Regisseur Fernando Pérez ein paar Kubaner durch Havanna, erlebt ihr Glück und ihre Niederlagen, immer Anteil nehmend, aber ohne Kitsch. ...
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Bei der Vorstellung des Titels Das Leben, ein Pfeifen handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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