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TECHNISCHE DATEN
zu Michael Haneke Trilogie

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 3 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Digipak mit Schuber
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4042564019919 / 4042564019919
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Michael Haneke Trilogie

Titel:

Michael Haneke Trilogie

Label:

Pierrot Le Fou

Regie:

Michael Haneke

Laufzeit:
304 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 08.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Michael Haneke Trilogie:


DER SIEBENTE KONTINENT: Der Film verfolgt das Leben von Georg, seiner Frau Anna und deren Tochter Eva über den Zeitraum von drei Jahren: es ist eine Familiengeschichte, die Geschichte eines beruflichen Aufstiegs, die Geschichte vom Preis der Anpassung, die Geschichte einer gelebten Konsequenz. BENNY’S VIDEO: Benny steht am Beginn der Pubertät Er stammt aus wohlhabendem Haus. Seine Eltern sorgen sich kaum um ihn. In der Welt der Videofilme findet er emotionalen Ersatz. Er lernt ein etwa gleichaltriges Mädchen kennen. An einem Wochenende nimmt er es mit nach Hause. Was wie eine scheue Liebesgeschichte anfängt, endet in einer Katastrophe. 71 FRAGMENTE EINER CHRONOLOGIE DES ZUFALLS: Am Vorweihnachtstag des Jahres 1993 tötet ein 19 jähriger Student ohne ersichtlichen Grund mehrere ihm völlig fremde Menschen. Was führte Opfer und Täter zusammen? Michael Haneke Trilogie stammt aus dem Hause Alive AG.


Michael Haneke Trilogie Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Michael Haneke Trilogie:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Michael Haneke Trilogie:
Seine Filme sind gehobene Kost für das Arthouse-Kino, anspruchsvoll in der Thematik und Machart, aber sein analytisch-kühler Blick auf die Dinge und seine irritierend fremdbleibenden Charaktere lassen eine vom Zuschauer gemeinhin angestrebte Identifikation nicht zu, zudem enthalten die Geschichten seiner Filme für gewöhnlich unerklärliche, zuweilen schreckenerregende Elemente. Die Rede ist vom Filmregisseur, Autor, Film- und Literaturkritiker Michael Haneke.

Haneke, 1942 in München geboren, zählt heute zu den wichtigsten Regisseuren Europas. Seine ersten drei Kinofilme fasst er selbst als Trilogie über die „Vergletscherung der Gefühle“ der Menschen zusammen: In „Der Siebente Kontinent“ (1989) begeht eine dreiköpfige Familie Selbstmord, in „Benny's Video“ (1992) filmt der Protagonist, wie er eine Freundin mit einem Bolzenschussgerät tötet, um - wie er es ausdrückt - "zu sehen wie das ist", und „71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls“ (1994) handelt von einem Studenten, der Amok läuft. Diese Trilogie ist nun als 3er DVD-Box erhältlich.

Zum Inhalt der einzelnen Filme:

"Der siebente Kontinent": Eine Linzer Familie, scheinbar glücklich, bestehend aus Vater Georg und Mutter Anna, beide wohl Mitte 30, und der vielleicht achtjährigen Tochter Eva, die ihr scheinbar kleines Glück genießt. Einfach alles scheint in Ordnung zu sein. Der Vater hat eine gute, leitende Stellung in einem großen Betrieb, die Mutter arbeitet als Optikerin, man hat noch eine kleine Erbschaft gemacht und lebt im gemütlichen Eigenheim. Doch überall in diesen geordneten Verhältnissen lauern Anzeichen von Krankheit und Tod, von Katastrophe und Apokalypse, an dessen Ende Selbstmord der Familie steht.

"Benny´s Video": Der Wiener Gymnasiast Benny lebt mit seinen wohlhabenden aber gefühlsarmen Eltern in einer perfekt eingerichteten Wohnung und ist rundum mit Unterhaltungselektronik ausgestattet. Mit der Videokamera dokumentiert er seine Umgebung und filmt bei einem Verwandtenbesuch auf dem Land die Tötung von Schweinen. In der Videothek lernt er ein Mädchen kennen, nimmt sie mit zu sich und zeigt ihr das Bolzenschussgerät, das bei der Schlachtung zum Einsatz kam. Halb aus der Situation heraus, halb vorsätzlich schießt er auf sie und tötet das vor Schmerzen schreiende Mädchen in einer qualvollen Szene. Seine Kamera hat wie immer alles aufgezeichnet, und Benny führt das Video seinen Eltern vor. Der Vater plant, die Leiche verschwinden zu lassen und so das "Problem" zu beseitigen, während die Mutter mit Benny auf eine Reise nach Ägypten fährt, um Abstand zur Tat zu gewinnen und Nähe zu ihm aufzubauen. Doch als scheinbar wieder "Normalität" einkehrt, zeigt Benny die Tat selbst bei der Polizei an.
"71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls": Eine scheinbar sachlich-kühle Abfolge von 71 Szenen, die durch Schwarzbilder voneinander getrennt sind. Sie haben keinen direkten kausalen Zusammenhang, gehen aber alle einer nicht erklärbaren Katastrophe voraus: Weinachten 1993 erschießt ein 19jähriger Student in einer Bankfiliale in Wien bei einem Amoklauf drei Menschen und danach sich selbst. Die Szenen zeigen Menschen, deren Schicksal sich in dieser Katastrophe zufällig eint, oder solche, die mit ihnen in Verbindung treten – unter anderem eine Bankangestellte, einen Waffendieb, ein kinderloses Ehepaar und einen Flüchtlingsjungen. Sie zeigen sie in unspektakulären Alltagsmomenten und ohne psychologische Deutungsmuster, jedoch in offensichtlicher Isolation und Einsamkeit. Die Chronik wird auch durch aktuelle Fernsehberichterstattung der damaligen Tage untermalt und läuft auf ihr gleichsam zufällig wie unvermeidlich scheinendes Ende zu. „Für mich sind Hanekes Filme notwendige Filme. Von Zeit zu Zeit sollte man sie sich ansehen. Aber sicher nicht immer.“ (Juliette Binoche)

Haneke ist einer der wenigen Filmemacher, die konsequent den Finger in die Wunde legen, weil sie zu Recht annehmen, dass Filme über Grausamkeiten nicht ästhetischen oder marktstrategischen Ansprüchen genügen müssen, sondern einzig und allein ihrem inhaltlichem Wert verpflichtet sind, der darin besteht, den Zuschauer zu fordern und einzubeziehen. Das bedeutet beispielsweise, dass er oftmals Handlungen unterbricht oder abreißen lässt, sie mitunter gar nicht zeigt oder in der Folge erklärt, damit sie erst im Zuschauer bildhaft werden können. Er inszeniert seine Filme gewohnt kursorisch, die Szenen dauern wie häufig sehr lange und geben genaue Alltagsbeobachtungen wieder, auch finden sich viele Motive erneut, wie das gemeinsame Essen, lange, leere Blicke und vor allem, die begrüßenswerte Weigerung, Schreckliches und Gewalt konsumierbar zu präsentieren. Solche Filme bieten kein entspannendes Unterhaltungsvergnügen, sie sind sperrig, schwierig und auch komplex, und bleiben als unruhestiftendes Ereignis eine Weile im Gedächtnis.

Fazit: Hervorragend inszenierte und gespielte, aber auch grausige Filme, die drängende Fragen stellen, ohne einfache Antworten zu liefern. Uneingeschränkt empfehlenswert!

Zur technischen Seite der DVDs und deren Bonusmaterial:
Das Bild in allen drei Filmen hat das Format von 1,85:1 (anamorph). Die Qualität des Bildes gibt sich in allen drei Fällen recht stumpf. Leichtes Rauschen, eine durchschnittliche Schärfe und sehr kühle und blasse Farben, welches aber wohl das Stilmittel der Trilogie ist. Ebenfalls bei allen gleich ist der Ton in Dolby Digital 2.0, der bis auf leichtes Hintergrundrauschen gut verständlich ist. Auf räumliche Atmosphäre oder irgendwelche Effekte muss man hier allerdings verzichten.
An Bonusmaterial enthält jede DVD ein Interview mit Michael Haneke (durchschnittlich 20 Minuten lang, in Französisch mit deutschen Untertitel). Die DVD zu "Benny´s Video" enthält zusätzlich noch "Nicht verwendete Szenen" (14 Minuten). Zudem enthält die aufklappbare DVD-Box auf ihrer ersten Seite noch einen kurzen Bericht über Michael Haneke und seine Filme. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Der siebente Kontinent / Benny`s Video / 71 Fragmente einer Chronologie des Zufalls
Land / Jahr: Österreich, Schweiz, Deutschland 1989/1992/1994
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Interviews, Deleted Scenes
Kommentare:

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