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TECHNISCHE DATEN
zu Seminola

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Western
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Anbieter:
Koch Media GmbH
EAN-Code:
4020628983307 / 4020628983307
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Seminola

Titel:

Seminola

Label:

Koch Media GmbH

Regie:

Budd Boetticher Budd Boetticher Biografie

Laufzeit:
83 Minuten
Genre:
Western
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 29.05.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Seminola:


Florida, 1835: Das Indianervolk der Seminolen, angeführt von Häuptling Osceola (Anthony Quinn), verweigert die Umsiedlung in ein Reservat. Leutnant Caldwell (Rock Hudson), der den Häuptling aus seiner Jugendzeit kennt, bemüht sich um eine friedliche Lösung des Konflikts - doch der falsche Ehrgeiz seines Vorgesetzten führt unweigerlich zum Kampf... Seminola stammt aus dem Hause Koch Media GmbH.


Seminola Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Seminola:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Seminola:
Florida, 1835: Häuptling Osceola (Anthony Quinn, „Alexis Sorbas“) und sein Volk der Seminolen weigern sich, in ein Indianerreservat umzusiedeln. Doch die US-Armee schreckt vor Gewalttaten nicht zurück, um ihr Ziel durchzusetzen. Nur einer bemüht sich um eine friedliche Lösung des Konfliktes und setzt alles daran, ein Blutvergießen zu verhindern: Leutnant Caldwell (Rock Hudson, „Bettgeflüster“), der Osceola noch aus seiner Jugendzeit kennt.

Seminola“ (1953) versuchte, den amerikanischen Ureinwohner auf der Leinwand wahrheitsgetreu darzustellen. Regisseur Budd Boetticher („Auf eigene Faust“ mit Randolph Scott) schildert hier den siegreichen Kampf der Seminolen-Indianer unter Häuptling Osceola für ihr Verbleib in Florida 1835. „Seminola“ ist eigentlich der einzige Western von Boetticher, in dem der Regisseur versuchte, sich weitgehend an historische Tatsachen zu halten.

„In diesem Film gab es einen großen Teil Wahrheit. Die Seminolen-Indianer sind die einzige Nation, die mit den Vereinigten Staaten Krieg geführt hat und nicht besiegt wurde. Sie haben niemals einen Vertrag unterzeichnet. Nachdem ich die Seminolen gesehen, ihre Geschichte studiert hatte, machte ich einen Film über sie und sagte über sie die Wahrheit; Sie haben den Burschen von West Point eine herrliche Tracht Prügel verpasst. Die Amerikaner haben sich zurückgezogen, um nicht zu sagen: Sie sind geschlagen worden. Die Indianer waren es, die den Krieg gewonnen haben. Das wollte ich zeigen.“ (Regisseur Budd Boetticher)

Fazit: „Seminola“ ist ein klassischer Edelwestern, gut inszeniert und besetzt sowie recht spannend und unterhaltsam. Roch Hudson ist wie immer gut aussehend, charmant und rechtsbewusst, und Anthony Quinn übernahm mal wieder die Rolle eines Indianerhäuptlings wie auch schon in "Buffallo Bill - Der weiße Indianer" oder "Das letzte Kommando". In einer Nebenrolle ist übrigens Lee Marvin („Cat Ballou“) als junger Soldat zu sehen. Alles in allem kann man „Seminola“ nur empfehlen, da es wohl auch einer der seltenen Western aus der Zeit ist, der einigermaßen wahrheitsgetreu der Geschichte gegenüberstehen.

Alternativen: „Little Big Man“ mit Dustin Hoffman, und Kevin Costners Meisterstück „Der mit dem Wolf tanzt“.

Technische Daten zur DVD selbst: Das Bild (1.33:1/ Vollbild) ist nur mäßig restauriert. Es gibt einige Verschmutzungen und Blitzer zu sehen. Die Schärfe und die Farben gehen noch durch. Der Ton ist Alter entsprechend nur in Dolby Digital 2.0 Mono zu hören, bei der sowohl Dialoge als auch die Schießereien und die Musik ohne viel Dynamik über den Frontbereich kommen. Das Bonusmaterial ist ganz nett, aber überschaubar. So liegt der DVD ein 4-seitiges Booklet bei und auf der DVD selbst gibt es den Original-Kinotrailer und eine Bildergalerie mit seltenem Werbematerial.

Der geschichtliche Hintergrund: Die Seminolen, ein nordamerikanischer Indianerstamm, bildeten im 18. und 19. Jhd. mit anderen Stämmen aus Georgia und Alabama zusammen die so genannte „Creek-Konföderation“. Im 18. Jhd. flüchteten sie vor den Creeks, einem verfeindeten Stamm, nach Florida. Aus diesen Flüchtlingen entstand das Volk der Seminolen. Es lernte, mit den sumpfigen Naturgegebenheiten in Florida zu leben. Diese neue Heimat sollte allerdings nicht lange friedlich bleiben! Im Jahre 1818 rückte General Andrew Jackson nach Florida vor und brannte viele Seminolen-Dörfer nieder. Später ließ er die Seminolen gefangen nehmen und sperrte sie in das Lager „Dry Tortugas“, in dem ein Großteil von ihnen ihr Leben ließ. 1835 widersetzte sich der Sohn eines Häuptlings, Osceola, der Regierung. Diese hatte kurz zuvor die Seminolen aufgefordert, nach Oklahoma umzusiedeln. Das war für Osceola der Anlass, der Regierung den Krieg zu erklären: Die kämpferischen Auseinandersetzungen dauerten bis 1837. Von 20.000 Soldaten kamen über 1.500 ums Leben, da die Indianer es verstanden, die schwachen Truppen immer wieder in einen Hinterhalt zu locken. Am 21. Oktober 1837 bestellte General Thomas Sidney Jesup den Seminolen-Anführer Osceola für Friedensverhandlungen nach Fort Peyton. Dort ließ er ihn festnehmen und warf ihn ins Gefängnis von South Carolina. Osceola starb dort ein Jahr später. Die Seminolen widersetzten sich noch kurze Zeit den Amerikanern, wurden aber bald darauf in ein Reservat nach Oklahoma gebracht. Der Stamm der Seminolen ist der einzige in der amerikanischen Geschichte, der nie einen Friedensvertrag unterzeichnete.
Noch heute lebt ein Teil der Seminolen in Oklahoma und nennt sich „Seminole Nation of Oklahoma“. In den Everglades trifft man auf den „Seminole Tribe of Florida“.

Zum Hauptdarsteller Rock Hudson: Ein Mann wie ein Fels - groß, breitschultrig, mit Charakterkopf - Rock Hudson (1925 – 1985). Ein Mann, den die Frauen liebten, und der doch selbst eher Männer mochte.

Sicherlich keine Ausnahmeerscheinung schwuler Schauspieler, die auch in der Männerdomäne des Western Erfolg hatten. Doch der gut aussehende Star ist sicherlich das Idol par excellence für Cowgays, spielte er doch in Klassikern wie „Gesetzlose Brut“ (1953) oder „El Perdido“ (1961) und in „Die Unbesiegten“ (1969) sogar neben John Wayne.

Geboren als Roy Harold Scherer, lebte er auf der Farm seiner Großeltern in Winnetka bei Chicago. Hollywood änderte den Namen in "Rock" für Felsen und "Hudson" wie der Fluss. Auch Zähne und Ohren wurden verschönt, bis aus dem gut aussehenden Burschen ein Traummann wurde - äußerlich.

Rock Hudsons Schauspiel-Talent war eher bescheiden, doch er arbeitete hart. Auch an seinem sauberen Image: 1955 heiratete er die Sekretärin Phyllis Gates. Für seine Rolle als harter Kerl in "Giganten" erhielt er eine Oscar-Nominierung. Der Durchbruch zum Star gelang ihm erst Ende der 50er Jahre an der Seite von Doris Day in "Bettgeflüster". In 62 Filmen betörte er mit seinem hölzernen Charme alle weiblichen Stars und Fans.

1984 erfuhr Rock Hudson, dass er an AIDS erkrankt war - und machte es öffentlich. Nach seinem Tod am 2. Oktober 1985 bewilligte das US-Repräsentantenhaus 190 Millionen Dollar für die Aids-Forschung - 90% mehr, als im Etat zuvor vorgesehen waren.

Weitere Klassiker mit Rock Hudson die man kennen sollte: „Ein Pyjama für Zwei“ (1961), „Ein Goldfisch an der Leine“ (1963) und „Eisstation Zebra“ (1967). ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
"Florida, 1835: Das Indianervolk der Seminolen, angeführt von Häuptling Osceola (Anthony Quinn), verweigert die Umsiedlung in ein Reservat. Leutnant Caldwell (Rock Hudson), der den Häuptling aus seiner Jugendzeit kennt, bemüht sich um eine friedliche Lösung des Konflikts - doch der falsche Ehrgeiz seines Vorgesetzten führt unweigerlich zum Kampf...Das Vollbild des bereits weit über 50 Jahre alten Streifens wurde von Koch Media nicht der sorgfältigen Restauration unterzogen, wie man es von anderen Veröffentlichungen des Labels kennt. Die Bildqualität ist auf keinen Fall schlecht, jedoch hapert es vor allem in Sachen Schärfe, die meistens viel zu weich daherkommt. Rauschen ist zwar vorhanden, aber nur selten störend, da durch den Rauschfilter ein Großteil eliminiert wurde. Die Kompression arbeitet im Rahmen ihrer Möglichkeiten fehlerfrei.

Als SEMINOLA gedreht wurde, filmte man Western meist noch in Schwarz-Weiß. Daher ist es nicht verwunderlich, dass die Technik der frühen kolorierten Western noch etwas dürftig war. So wirken die Farben im Film meist nicht sonderlich natürlich, wobei Rot auch noch etwas hervorsticht. Durch einen dezenten milchigen Schleier sind zudem die Sättigung, der Kontrast sowie der Schwarzwert nicht optimal. Besonders in dunklen Szenen fällt es einem oft schwer, noch Details zu erkennen. Oftmals verschwimmen die dunklen Offiziersuniformen mit dem Hintergrund. Positiv fällt aber auf, dass das Material sehr sauber und frei von jeglichen analogen Defekten erscheint. Doch insgesamt reicht zu nicht mehr als vier Punkten.Die beiden Dolby Digital 2.0-Tracks in Deutsch und Englisch besitzen, am Alter gemessen, eine ansprechende Tonqualität. Leider hat die Synchronisation dabei das Nachsehen, weil wie so oft die Stimmen recht lieblos über den Musik und Effekt-Track gelegt wurden. Das Ergebnis sind eine deutlich vermindert wahrnehmbare Geräuschkulisse und Musik, dafür gibt es sehr dominante Dialoge zu hören. Das Original ist hier wesentlich homogener abgemischt worden. Naturgemäß wirkt der Sound höhenbetont blechern, aber recht klar und halbwegs satt. Es verzerrt kaum etwas und die Stimmen sind gut zu verstehen. Bass gibt es selbstverständlich nicht, selbst Mitten sind rar. Ingesamt bekommt man aber einen guten Sound geboten, wenn man das Alter des Films in Betracht zieht.SEMINOLA wurde von Koch Media löblicherweise mit deutschen Untertiteln ausgestattet. Hinzu kommt etwas Bonusmaterial in Form des Trailers sowie einer Bildergalerie.Western spielen normalerweise in der endlosen Prärie des amerikanischen Westens. Es gibt aber auch Western, welche im Schnee, in der Wüste, oder in Städten ihren Handlungsmittelpunkt besitzen. Mit SEMINOLA liegt uns hier ein Vertreter vor, welcher in keiner der genannten Gebiete angesiedelt ist. Hauptdarsteller Rock Hudson (GIGANTEN) kämpft sich in diesem heimlichen Klassiker von Western-Spezialist Budd Boetticher (DER MANN AUS ALAMO) durch die schwülen Everglade-Sümpfe von Florida. Dort soll er zwischen der Armee und dem Indianerstamm der Seminolen, deren Anführer Osceola von niemand geringerem als Anthony Quinn gespielt wird, vermitteln. Die Weißen hätten nämlich gerne das fruchtbare Land als landwirtschaftliche Anbaufläche. Da die Seminolen sich nicht zur Umsiedlung bewegen lassen, plant der schroffe Armee-Captain, die Ureinwohner mit Waffengewalt zu überreden. Doch als die viel zu sorglosen Soldaten in die Everglades eindringen, beginnt ein nackter Kampf ums Überleben.

Nicht nur das Setting von SEMINOLA stellt eine Besonderheit dar. Als der Film 1953 gedreht wurde, wurden die Indianer im Westernfilm hauptsächlich als brutale Wilde oder Kanonenfutter dargestellt. Hier aber werden die amerikanischen Ureinwohner von der menschlichen Seite gezeigt. Sogar der Häuptling wird von einem Hollywood-Star verkörpert  ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Seminole
Land / Jahr: USA 1953
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, 4-seitiges Booklet, Bildergalerie
Kommentare:

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