Gisela
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Ein emotional beeindruckender und irritierender Film, versehen mit der unkonventionellen Nonchalance seiner großrtigen Darsteller. Authentisch, planlos und unromantisch suchen sie nach dem eigenen Verstänis von Liebe, Freundschaft und Sexualitäinmitten ihres sozialen Wohnblockalltags. Stevers wunderbar naturalistisches und unaufgeregtes Portrait über die untere Mittelschicht der Twenty- und Thirtysomethings im heutigen Europa - irgendwo am Rand der Stadt. ...
Inhaltsangabe zu Gisela: 
Ein emotional beeindruckender und irritierender Film, versehen mit der unkonventionellen Nonchalance seiner großrtigen Darsteller. Authentisch, planlos und unromantisch suchen sie nach dem eigenen Verstänis von Liebe, Freundschaft und Sexualitäinmitten ihres sozialen Wohnblockalltags. Stevers wunderbar naturalistisches und unaufgeregtes Portrait über die untere Mittelschicht der Twenty- und Thirtysomethings im heutigen Europa - irgendwo am Rand der Stadt. Gisela stammt aus dem Hause Alive AG.
Schauspieler / Schauspielerinnen in Gisela:
Darsteller:
Anne Weinknecht, Stefan Rudolf, Carlo Ljubek, Horst Markgraf, Esther Zimmering  , Johanna Roever, Paul Oberpichler, Anna Loos, Daniel Gärtner, Jannek Petri, Andreas Grötzinger, Arved Birnbaum, Oliver Bröcker, Judith Hoersch, Christoph Krix, Thomas Balou Martin, Camilla Renschke,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Gisela:
0Jean Lüdeke2009-01-28„Für mich ist „Gisela“ ein Film über Freiheit. Der Anarchismus des Romans verlangt nach einem Film, der keine Milieustudie sein darf. Und so habe ich das Dekor abstrakt gehalten, um die Konzentration auf die Charaktere zu lenken“ charakterisiert Regisseurin Isabelle Stever ihr melancholisches Meisterstückchen.
Keinen Zweifel, die 44jährige Münchnerin, Regieassistentin, Drehbuch-Redakteurin und Casterin in Personalunion hat mit Gisela" gleichsam eine Art "Jules und Jim" der Plattenbauten erschaffen, eine geheimnisvolle Dreiecksbeziehung voller Suff, Sex und unerwarteter Poesie“, lobte die Süddeutsche Zeitung zu Recht ihre analytische Milieustudie.
Paul (Carlo Ljubek) ist Anfang zwanzig, hat Abitur, aber keine Arbeit. Er trifft sich mit Georg (Stefan Rudolf) und dessen Clique, die in erster Linie rumhängen, saufen und tolle Geschichten erzählen. Über Frauen meistens, dabei ist Paul eher schüchtern, paßt sich aber gut an. Paul) ist ein "Normalvögler", Georg favorisiert oralvergnügliches. Diese und weitere pikante Details aus dem Liebesleben der beiden joblosen Freunde gehören zum Dauerthema "Frauen". Und weil Paul schon lange keine mehr abbekommen hat, stellt Georg ihm Gisela (Anne Weinknecht) vor. Die junge Mutter malocht als Kassiererin im lokalen Supermarkt. Die Ehe scheint langweilig - Gisela jedenfalls nimmt Georgs Partyeinladung wortlos an. Georg macht ihn mit Gisela bekannt. "Die ist nur für ihren Alten", behauptet Georg, weil er sie selbst nicht rumgekriegt hat. Paul kriegt sie doch rum; die beiden treffen sich regelmäßig und haben guten und geilen Sex. Was sie sonst noch haben, kann Paul nicht genau sagen, aber da ist doch etwas…
„Die Geschichte ist eine Art umgekehrter Liebesgeschichte, die Sex im Lebensgefühl junger Erwachsener direkt, spontan und grenzüber-schreitend thematisiert: „Wohin mit der Sehnsucht, die mich aus dem Nichts überfällt? Georg, Paul und Gisela messen ihr Handeln nicht an Moral im konventionellen Sinne, deswegen fand ich es aufregend, sie für modern zu halten. Also wollte ich ihre Charaktere nicht suggestiv bewerten, sondern wollte ihnen eine Authentizität geben“, bekräftigt
Stever nachdrücklich. „Ein intensiver Blick auf den Rand der Gesellschaft, begeisterte sich das Berliner Stadtmagazin „Zitty“.
In lakonischen, wortkargen Dialogen wird ein spannendes Verhältnis in dieser Ménage-à-trois aufgebaut. Während Gisela wenig sagt, erzählen ihre Blicke alles. „Best film“, befand das „Crossing Europe Film Festival“ in Österreich, wie auch das „Baltic Debuts Film Festival“ in Russland. Aber schon. "Erste Ehe", ihr Abschlussfilm an der dffb, wurde u.a. mit dem „First Steps Award 2002“ als bester Spielfilm prämiert.
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„Für mich ist „ Gisela“ ein Film über Freiheit. Der Anarchismus des Romans verlangt nach einem Film, der keine Milieustudie sein darf. Und so habe ich das Dekor abstrakt gehalten, um die Konzentration auf die Charaktere zu lenken“ charakterisiert Regisseurin Isabelle Stever ihr melancholisches Meisterstückchen.
Keinen Zweifel, die 44jährige Münchnerin, Regieassistentin, Drehbuch-Redakteurin und Casterin in Personalunion hat mit Gisela" gleichsam eine Art "Jules und Jim" der Plattenbauten erschaffen, eine geheimnisvolle Dreiecksbeziehung voller Suff, Sex und unerwarteter Poesie“, lobte die Süddeutsche Zeitung zu Recht ihre analytische Milieustudie.
Paul (Carlo Ljubek) ist Anfang zwanzig, hat Abitur, aber keine Arbeit. Er trifft sich mit Georg (Stefan Rudolf) und dessen Clique, die in erster Linie rumhängen, saufen und tolle Geschichten erzählen. Über Frauen meistens, dabei ist Paul eher schüchtern, paßt sich aber gut an. Paul) ist ein "Normalvögler", Georg favorisiert oralvergnügliches. Diese und weitere pikante Details aus dem Liebesleben der beiden joblosen Freunde gehören zum Dauerthema "Frauen". Und weil Paul schon lange keine mehr abbekommen hat, stellt Georg ihm Gisela (Anne Weinknecht) vor. Die junge Mutter malocht als Kassiererin im lokalen Supermarkt. Die Ehe scheint langweilig - Gisela jedenfalls nimmt Georgs Partyeinladung wortlos an. Georg macht ihn mit Gisela bekannt. "Die ist nur für ihren Alten", behauptet Georg, weil er sie selbst nicht rumgekriegt hat. Paul kriegt sie doch rum; die beiden treffen sich regelmäßig und haben guten und geilen Sex. Was sie sonst noch haben, kann Paul nicht genau sagen, aber da ist doch etwas…
„Die Geschichte ist eine Art umgekehrter Liebesgeschichte, die Sex im Lebensgefühl junger Erwachsener direkt, spontan und grenzüber-schreitend thematisiert: „Wohin mit der Sehnsucht, die mich aus dem Nichts überfällt? Georg, Paul und Gisela messen ihr Handeln nicht an Moral im konventionellen Sinne, deswegen fand ich es aufregend, sie für modern zu halten. Also wollte ich ihre Charaktere nicht suggestiv bewerten, sondern wollte ihnen eine Authentizität geben“, bekräftigt
Stever nachdrücklich. „Ein intensiver Blick auf den Rand der Gesellschaft, begeisterte sich das Berliner Stadtmagazin „Zitty“.
In lakonischen, wortkargen Dialogen wird ein spannendes Verhältnis in dieser Ménage-à-trois aufgebaut. Während Gisela wenig sagt, erzählen ihre Blicke alles. „Best film“, befand das „Crossing Europe Film Festival“ in Österreich, wie auch das „Baltic Debuts Film Festival“ in Russland. Aber schon. "Erste Ehe", ihr Abschlussfilm an der dffb, wurde u.a. mit dem „First Steps Award 2002“ als bester Spielfilm prämiert.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Gisela:
Originaltitel: Gisela
Land / Jahr: Deutschland 2005
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Gisela:
Kinotrailer, Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Kurzfilm
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