Das Zimmer
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Eine Studentin und ein Schauspieler hüten ein Haus mit einem verschlossenen Zimmer, in dem sich alles und nichts verbergen kann. Mehr und mehr projizieren sie ihre verborgenen Gedanken in das verschlossene Zimmer ...
Eine Reise durch die Nacht unserer Ängste! ...
Inhaltsangabe zu Das Zimmer: 
Eine Studentin und ein Schauspieler hüten ein Haus mit einem verschlossenen Zimmer, in dem sich alles und nichts verbergen kann. Mehr und mehr projizieren sie ihre verborgenen Gedanken in das verschlossene Zimmer ...
Eine Reise durch die Nacht unserer Ängste! Das Zimmer stammt aus dem Hause WVG Medien GmbH.
Das Zimmer Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Zimmer:
Darsteller:
Mira Gittner  , Marcus Gruesser, Marina Anna Eich  , Ute Meisenheimer, Petra Knieper, Claire Plaut, Bettina Block, Heike Junker, Hubert Paul, Carolina Rath, Roland Reber  , Max Schoeppe,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Zimmer:
0Bernd Hellweg2009-01-28Die Ägyptologie-Studentin Sophie (Mira Gittner) und der arbeitslose Schauspieler Christoph (Marcus Grüsser) bewerben sich auf eine Chiffre-Anzeige in einer Tageszeitung: "Wer hütet mein Haus für sechs Wochen gegen gute Bezahlung?". Beide erhalten, ohne voneinander zu wissen, eine Zusage. Im Haus angekommen begegnen sie sich zum ersten Mal. Sie beschließen den Job gemeinsam zu machen. Doch ihr anonymer Auftraggeber hat ihnen bei der Einhütung eine Regel aufgestellt. Er gestattet ihnen alle Freiheiten, nur ein Zimmer, das verschlossen ist, dürfen sie nicht betreten. Kaum haben sie die Aufgabe angenommen, ereignen sich seltsame Dinge im Haus. Sophie und Christoph sind sich nicht sicher, sie werden beobachtet, manipuliert. Mehr und mehr projizieren sie ihre verdrängten Gedanken und Gefühle in das verbotene Zimmer. Zwischen Traum und Realität entwickeln sie ein Labyrinth der Emotionen, und ihr Misstrauen gegeneinander wird immer größer.
Regisseur Roland Reber versucht, in seinem ersten Langfilm, die traditionelle Spannung eines Hitchcock Meisterwerkes aufzubauen, was ihm aber durch starke Längen in der Geschichte und durch uninteressante pseudo-psychologische Dialoge ("Im Leben fühl´ ich mich oft wie ein leeres Blatt Papier oder wie ein Lied ohne Melodie".) völlig misslingt. Er versucht die wahre Spannung durch den inneren Horror, der in der menschlichen Seele versteckt ist, zu entwickeln. Doch auch hier sind die Charaktere einfach zu uninteressant, und die schauspielerischen Leistungen zu amateurhaft. Zwar spielen Mira Gittner und Marcus Grüssner für Verhältnisse gut, aber eben nur auf Amateurebene. Und so bleibt "Das Zimmer" "nur" ein interessantes Experiment, das eine gewisse Atmosphäre auf dem Gebiet des Horrors, mit einer Geschichte eines "spukenden" Hauses und einer Studie über die menschliche Seele, entwickelt und zeigt.
Diese Reise zu den verborgenen Räumen unserer Seele ist eine lange, langatmige Reise. Wer eine ähnliche Geschichte in Perfektion verfilmt sehen will, sollte sich lieber mal wieder Stanley Kubricks "Shining" (mit Jack Nicholson und Shelley Duvall) ansehen. Hier wird wahrer Horror in einem Spukhaus geboten, und diese Reise in die menschliche Seele ist mörderisch gut!
Doch dies ist nur eine Meinung. Immerhin erhielt "Das Zimmer" 6 internationale Auszeichnungen, darunter den "Emerging Filmmaker Award" 2001 in Hollywood, die Auszeichnung zum "Best Foreign Movie" in Chigago sowie "Best Foreign Movie" in Melbourne. Aber trotzdem, Fans von Popcorn-Kino sollten hier lieber die Finger von lassen!
Weitere Alternativen: "Bis das Blut gefriert", "Das Haus der Lady Alquist" und "Psycho"
Übrigens: Mira Gittner war nicht nur mit ihrer schauspielerische Leistung an dem Film beteiligt, sie war auch verantwortlich für den Schnitt, die Spezialeffekte und, zusammen mit Roland Reber, auch für die Kamera zuständig.
Die Bild- und Tonumsetzung des Films auf DVD geht ok. Das Bild (4:3) erinnert zwar stark an die eigenen Familienvideos, aber bis auf ein paar Unschärfen, frei von Verschmutzungen und Defekten. Der Ton (DD 2.0) gibt sein Bestes. Manchmal etwas zu leise und dumpf, aber immer gut verständlich. An Bonusmaterial enthält die DVD Outtakes, eine Deleted Scene, eine Radio-Interview-Aufzeichnung aus Melbourne/ Australien sowie den Featurette Festival-Tour.
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Die Ägyptologie-Studentin Sophie (Mira Gittner) und der arbeitslose Schauspieler Christoph (Marcus Grüsser) bewerben sich auf eine Chiffre-Anzeige in einer Tageszeitung: "Wer hütet mein Haus für sechs Wochen gegen gute Bezahlung?". Beide erhalten, ohne voneinander zu wissen, eine Zusage. Im Haus angekommen begegnen sie sich zum ersten Mal. Sie beschließen den Job gemeinsam zu machen. Doch ihr anonymer Auftraggeber hat ihnen bei der Einhütung eine Regel aufgestellt. Er gestattet ihnen alle Freiheiten, nur ein Zimmer, das verschlossen ist, dürfen sie nicht betreten. Kaum haben sie die Aufgabe angenommen, ereignen sich seltsame Dinge im Haus. Sophie und Christoph sind sich nicht sicher, sie werden beobachtet, manipuliert. Mehr und mehr projizieren sie ihre verdrängten Gedanken und Gefühle in das verbotene Zimmer. Zwischen Traum und Realität entwickeln sie ein Labyrinth der Emotionen, und ihr Misstrauen gegeneinander wird immer größer.
Regisseur Roland Reber versucht, in seinem ersten Langfilm, die traditionelle Spannung eines Hitchcock Meisterwerkes aufzubauen, was ihm aber durch starke Längen in der Geschichte und durch uninteressante pseudo-psychologische Dialoge ("Im Leben fühl´ ich mich oft wie ein leeres Blatt Papier oder wie ein Lied ohne Melodie".) völlig misslingt. Er versucht die wahre Spannung durch den inneren Horror, der in der menschlichen Seele versteckt ist, zu entwickeln. Doch auch hier sind die Charaktere einfach zu uninteressant, und die schauspielerischen Leistungen zu amateurhaft. Zwar spielen Mira Gittner und Marcus Grüssner für Verhältnisse gut, aber eben nur auf Amateurebene. Und so bleibt " Das Zimmer" "nur" ein interessantes Experiment, das eine gewisse Atmosphäre auf dem Gebiet des Horrors, mit einer Geschichte eines "spukenden" Hauses und einer Studie über die menschliche Seele, entwickelt und zeigt.
Diese Reise zu den verborgenen Räumen unserer Seele ist eine lange, langatmige Reise. Wer eine ähnliche Geschichte in Perfektion verfilmt sehen will, sollte sich lieber mal wieder Stanley Kubricks "Shining" (mit Jack Nicholson und Shelley Duvall) ansehen. Hier wird wahrer Horror in einem Spukhaus geboten, und diese Reise in die menschliche Seele ist mörderisch gut!
Doch dies ist nur eine Meinung. Immerhin erhielt " Das Zimmer" 6 internationale Auszeichnungen, darunter den "Emerging Filmmaker Award" 2001 in Hollywood, die Auszeichnung zum "Best Foreign Movie" in Chigago sowie "Best Foreign Movie" in Melbourne. Aber trotzdem, Fans von Popcorn-Kino sollten hier lieber die Finger von lassen!
Weitere Alternativen: "Bis das Blut gefriert", "Das Haus der Lady Alquist" und "Psycho"
Übrigens: Mira Gittner war nicht nur mit ihrer schauspielerische Leistung an dem Film beteiligt, sie war auch verantwortlich für den Schnitt, die Spezialeffekte und, zusammen mit Roland Reber, auch für die Kamera zuständig.
Die Bild- und Tonumsetzung des Films auf DVD geht ok. Das Bild (4:3) erinnert zwar stark an die eigenen Familienvideos, aber bis auf ein paar Unschärfen, frei von Verschmutzungen und Defekten. Der Ton (DD 2.0) gibt sein Bestes. Manchmal etwas zu leise und dumpf, aber immer gut verständlich. An Bonusmaterial enthält die DVD Outtakes, eine Deleted Scene, eine Radio-Interview-Aufzeichnung aus Melbourne/ Australien sowie den Featurette Festival-Tour.
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
0Jean Lüdeke2009-01-28
Ein eigenwilliger Psychothriller über eine Studentin namens Sophie (Mira Gittner)und einen arbeitslosen Schauspieler namens Christoph (Marcus Grüsser), die sich unabhängig voneinander auf eine Chiffre-Anzeige melden: "Wer hütet mein Haus für sechs Wochen gegen gute Bezah-lung?" Ohne voneinander zu wissen, erhalten beide eine Zusage und wissen nicht, worauf sie sich da eingelassen haben…
„Das Zimmer" wurde insgesamt mit sechs internationalen Preisen bedacht und auf über 20 Festivals gezeigt. In dem Psychothriller geht es um eine Studentin und einen Schauspieler, die ein Haus mit einem verschlossenen Zimmer hüten müssen, in dem sich jedoch alles und nichts verbergen kann. Mehr und mehr projizieren sie ihre verborgenen Gedanken auf das Zimmer: Ein gnadenloser Trip durch Nächte und Ängste.
Eine mehr als beachtliche Karriere, wenn man bedent, um welch „schwierige“ Sujets es sich handelt. Die 36jährige deutsche Schauspielerin und Regisseurin Mira begann schon im zarten Alter von nur 10 Jahren mit einer Hauptrolle für das ZDF. Hier wirkte sie in „Anderland: Der verkaufte Geburtstag“, 1981 unter der Regie von George Moorse mit. Seitdem spiel-te sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Nach der Schauspielschule 1990 war sie auch. an der Bayerischen Staatsoper Mün-chen als schauspielerische Solistin, beim Welt-Theater-Projekt in Neu-Delhi oder dem Theater Institut in München engagiert.
1998 rief sie zusammen mit dem ebenfalls illustren regisseur Roland Reber das Filmpro-duktionsteam „wtp“ ins Leben und ist nun für die „wtp international GmbH“ im Bereich Schauspiel, Schnitt, Kamera und Graphik Design tätig.
2001 drehte sie dann ihr Regie-Debüt (neben Kamera, Schnitt und Produktion) mit dem Kurzfilm „Dann nenn es halt Liebe“. 2003 war sie Jury-Mitglied des International Filmfestival for Children in Kairo. Mira Gittner erhielt vom Bayerischen Filmzentrum Geiselgasteig die begehrte Auszeichnung Produzent des Jahres 2000 und wurde mit dem Best Female Actor Award 2001 beim Melbourne Underground Filmfestival für ihre überzeugende schauspielerische Leistung in dem Psycho-Thriller „Das Zimmer“ und mit dem Special Award for Montage in Feature Films 2003 für ihren Schnitt der Satire „Pentamagica“ beim Panorama in Thessaloniki ausgezeichnet.
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Ein eigenwilliger Psychothriller über eine Studentin namens Sophie (Mira Gittner)und einen arbeitslosen Schauspieler namens Christoph (Marcus Grüsser), die sich unabhängig voneinander auf eine Chiffre-Anzeige melden: "Wer hütet mein Haus für sechs Wochen gegen gute Bezah-lung?" Ohne voneinander zu wissen, erhalten beide eine Zusage und wissen nicht, worauf sie sich da eingelassen haben…
„Das Zimmer" wurde insgesamt mit sechs internationalen Preisen bedacht und auf über 20 Festivals gezeigt. In dem Psychothriller geht es um eine Studentin und einen Schauspieler, die ein Haus mit einem verschlossenen Zimmer hüten müssen, in dem sich jedoch alles und nichts verbergen kann. Mehr und mehr projizieren sie ihre verborgenen Gedanken auf das Zimmer: Ein gnadenloser Trip durch Nächte und Ängste.
Eine mehr als beachtliche Karriere, wenn man bedent, um welch „schwierige“ Sujets es sich handelt. Die 36jährige deutsche Schauspielerin und Regisseurin Mira begann schon im zarten Alter von nur 10 Jahren mit einer Hauptrolle für das ZDF. Hier wirkte sie in „Anderland: Der verkaufte Geburtstag“, 1981 unter der Regie von George Moorse mit. Seitdem spiel-te sie in zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen mitgewirkt. Nach der Schauspielschule 1990 war sie auch. an der Bayerischen Staatsoper Mün-chen als schauspielerische Solistin, beim Welt-Theater-Projekt in Neu-Delhi oder dem Theater Institut in München engagiert.
1998 rief sie zusammen mit dem ebenfalls illustren regisseur Roland Reber das Filmpro-duktionsteam „wtp“ ins Leben und ist nun für die „wtp international GmbH“ im Bereich Schauspiel, Schnitt, Kamera und Graphik Design tätig.
2001 drehte sie dann ihr Regie-Debüt (neben Kamera, Schnitt und Produktion) mit dem Kurzfilm „Dann nenn es halt Liebe“. 2003 war sie Jury-Mitglied des International Filmfestival for Children in Kairo. Mira Gittner erhielt vom Bayerischen Filmzentrum Geiselgasteig die begehrte Auszeichnung Produzent des Jahres 2000 und wurde mit dem Best Female Actor Award 2001 beim Melbourne Underground Filmfestival für ihre überzeugende schauspielerische Leistung in dem Psycho-Thriller „Das Zimmer“ und mit dem Special Award for Montage in Feature Films 2003 für ihren Schnitt der Satire „Pentamagica“ beim Panorama in Thessaloniki ausgezeichnet.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Das Zimmer:
Originaltitel: Das Zimmer
Land / Jahr: Deutschland 2000
Produktion: Angelo Barbagallo, Nanni Moretti für Sacher Film
Vorlage: Nanni Moretti
Musik: Nicola Piovani
Kamera: Giuseppe Lanci
Ausstattung: Giancarlo Basili
Kostüme: Maria Rita Barbera
Schnitt: Esmeralda Calabria
Ton: Alessandro Zanon
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Das Zimmer:
Kapitel- / Szenenanwahl
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