Paris je t`aime
http://www.digitalvd.de/dvds/60351,Paris-je-taime.html
18 Film-Miniaturen aus einer ganz besonderen Stadt. 21 Meisterregisseure aus aller Welt erzählen ihre ganz eigenen, sehr persönlichen Geschichten aus und über Paris. Da fragt sich ein Mann gerade, warum er nicht die Liebe fürs Leben findet, als sie ihm plötzlich buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metro-Station wird ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen Spielchen eines schrägen Paares verwickelt. Ein alterndes Ehepaar versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzupeppen. Auf dem Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt einen Mann davor, den Fehler seines Lebens zu begehen. Ein geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, unterdessen wird ein blinder junger Mann von seiner Freundin verlassen. Und dann streunen auch noch Kiffer, Vampire und chinesische Hairstylistinnen durch die Stadt...
Paris, die Stadt der Liebe. Hier gibt es keinen Ort, an dem sie nicht in der Luft läge: In Bars und Cafés, unter dem Eiffelturm, sogar in den U-Bahnschächten tief unter den Straßen. PARIS, JE T`AIME lädt Sie ein, diese Stadt, um die sich so viele Geschichten ranken, von einer neuen Seite zu entdecken, und nicht nur von einer...
So vielfältig wie Paris selbst, präsentiert dieser Film ein Kaleidoskop an Eindrücken von einer der romantischsten Metropolen der Welt. 18 Geschichten, erzählt von 21 internationalen Regisseuren aus 18 unterschiedlichen Blickwinkeln, allesamt um das ewige Thema der Liebe kreisend: Mutterliebe, junge Liebe, unerwartete Liebe, Liebe auf den zweiten Blick, vergangene Liebe, unerwiderte Liebe, grausame Liebe... Gedreht in 18 Pariser Arrondissements fügen sich die einzelnen Episoden zu einem Gesamtkunstwerk voller Dramatik, Lust und Leidenschaft zusammen.
Starregisseure wie Joel & Ethan Coen, Wes Craven, Tom Tykwer, Alfonso Cuarón, Walter Salles, Christopher Doyle und Gus Van Sant sowie Gérard Depardieu entführen den Zuschauer in ein Paris, das nichts mit der Postkarten-Metropole zu tun hat, die wir zu kennen glauben. Ein Paris, in dem verschiedene Schichten, Generationen und Kulturen aufeinander treffen. Nicht weniger illuster als der Kreis der Macher sind die Schauspieler, die sich in diesem poetisch-tollkühnen Paris-Reigen versammeln: Natalie Portman, Juliette Binoche, Bob Hoskins, Fanny Ardant, Elijah Wood, Steve Buscemi, Nick Nolte, Gena Rowlands, Maggie Gyllenhaal und Willem Dafoe, um nur einige zu nennen.
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Inhaltsangabe zu Paris je t`aime: 
18 Film-Miniaturen aus einer ganz besonderen Stadt. 21 Meisterregisseure aus aller Welt erzählen ihre ganz eigenen, sehr persönlichen Geschichten aus und über Paris. Da fragt sich ein Mann gerade, warum er nicht die Liebe fürs Leben findet, als sie ihm plötzlich buchstäblich vor die Füße fällt. In einer Metro-Station wird ein ahnungsloser amerikanischer Tourist in die eifersüchtigen Spielchen eines schrägen Paares verwickelt. Ein alterndes Ehepaar versucht, sein brachliegendes Sexleben aufzupeppen. Auf dem Friedhof Père Lachaise erwacht Oscar Wilde zum Leben und bewahrt einen Mann davor, den Fehler seines Lebens zu begehen. Ein geschiedenes Paar ergeht sich im Bistro in Sarkasmen, unterdessen wird ein blinder junger Mann von seiner Freundin verlassen. Und dann streunen auch noch Kiffer, Vampire und chinesische Hairstylistinnen durch die Stadt...
Paris, die Stadt der Liebe. Hier gibt es keinen Ort, an dem sie nicht in der Luft läge: In Bars und Cafés, unter dem Eiffelturm, sogar in den U-Bahnschächten tief unter den Straßen. PARIS, JE T`AIME lädt Sie ein, diese Stadt, um die sich so viele Geschichten ranken, von einer neuen Seite zu entdecken, und nicht nur von einer...
So vielfältig wie Paris selbst, präsentiert dieser Film ein Kaleidoskop an Eindrücken von einer der romantischsten Metropolen der Welt. 18 Geschichten, erzählt von 21 internationalen Regisseuren aus 18 unterschiedlichen Blickwinkeln, allesamt um das ewige Thema der Liebe kreisend: Mutterliebe, junge Liebe, unerwartete Liebe, Liebe auf den zweiten Blick, vergangene Liebe, unerwiderte Liebe, grausame Liebe... Gedreht in 18 Pariser Arrondissements fügen sich die einzelnen Episoden zu einem Gesamtkunstwerk voller Dramatik, Lust und Leidenschaft zusammen.
Starregisseure wie Joel & Ethan Coen, Wes Craven, Tom Tykwer, Alfonso Cuarón, Walter Salles, Christopher Doyle und Gus Van Sant sowie Gérard Depardieu entführen den Zuschauer in ein Paris, das nichts mit der Postkarten-Metropole zu tun hat, die wir zu kennen glauben. Ein Paris, in dem verschiedene Schichten, Generationen und Kulturen aufeinander treffen. Nicht weniger illuster als der Kreis der Macher sind die Schauspieler, die sich in diesem poetisch-tollkühnen Paris-Reigen versammeln: Natalie Portman, Juliette Binoche, Bob Hoskins, Fanny Ardant, Elijah Wood, Steve Buscemi, Nick Nolte, Gena Rowlands, Maggie Gyllenhaal und Willem Dafoe, um nur einige zu nennen.
Paris je t`aime stammt aus dem Hause Universum Film.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Paris je t`aime:
Darsteller:
Florence Muller, Bruno Podalydès, Leïla Bekhti, Cyril Descours, Marianne Faithfull, Elias McConnell, Gaspard Ulliel, Julie Bataille, Steve Buscemi  , Axel Kiener, Frankie Pain, Catalina Sandino Moreno, Barbet Schroeder, Li Xin, Sergio Castellitto, Emilie Ohana, Miranda Richardson  , Leonor Watling, Juliette Binoche  , Martin Combes, Willem Dafoe, Hippolyte Girardot, Yolande Moreau  , Paul Putner, Sara Martins, Nick Nolte  , Ludivine Sagnier  , Lionel Dray, Maggie Gyllenhaal, Joana Preiss, Seydou Boro, Aïssa Maïga, Fanny Ardant, Bob Hoskins  , Wes Craven  , Olga Kurylenko  , Elijah Wood  , Emily Mortimer, Alexander Payne, Rufus Sewell, Melchior Beslon, Natalie Portman  , Gérard Depardieu  , Ben Gazzara, Gena Rowlands, Margo Martindale, Javier Cámara, Laurent Cazanave, Christophe Perie,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Paris je t`aime:
0Jean Lüdeke2009-01-2820 Regisseure aus aller Welt vor einer folgenschweren Aufgabe: verbindet in einem fünfminütigen Kurzfilm Paris und die Liebe; zeigt die Geschichte einer amourösen Begegnung in einem Quartier in Paris: Emotional werden hier alle filmischenRegister gezogen. Ein rundum satter Trip in die seine-Metropole: Mit vom filmischen Trip folgende regisseure: Bruno Podalydès, Gurinder Chadha, Gus Van Sant, Joel und Ethan Coen, Walter Salles & Da-niela Thomas, Christopher Doyle, Isabel Coixet, Nobuhiro Suwa, Sylvain Chomet, Alfonso Cuaron, Olivier Assayas, Oliver Schmitz, Richard Lagra-venese, Vincenzo Natali, Wes Craven, Frédéric Aubertin & Gérard Depar-dieu, Tom Tykwer und Alexander Payne.
Das Resultat: ein facettierter Episodenfilm, der Liebe, Leidenschaft, vor allem aber Parios nuanciert fokussiert. Und dies durch brillante Prota-gonisten wie Fanny Ardant, Juliette Binoche, Natalie Portman, Orlando Bloom, Javier Bardem, Gael Garcia Bernal, Nick Nolte und einige mehr. Der Mythos Paris ist dividiert in 18 Arrondissements. Und 18 Kurzfilme tragen ihrer urbanen Vielfältigkeit Rechnung, jeweils 300 Sekunden lang, die das gesamte menschliche Spektrum der Metropole widerspiegeln. Bisweilen dramatisch, bisweilen eine Comédie Humaine en miniature. So in „Tuileries" von den berühmt-berüchtigten Coen-Brüdern. Da strandet landet ein amerikanischer Tourist (Steve Buscemi) in der verstörenden Metro-Hölle. Bei Tom Tykwers "Faubourg Saint-Denis" verschießt sich ein blinder Sprachstudent (Melchior Beslon) in eine Aktrice (Natalie Portman). Un in "Quartier de la Madeleine" von Vincenzo Natali begegnet ein Rei-sender (Elijah Wood) einem Vampir. Paris - "Stadt der Liebe", "Stadt der Kunst", "Stadt der Mode" und so etliche Klischees mehr. Keines ist falsch, keines richtig. Allesamt werden sie hier in irgendeiner Kurzepisode rezi-tiert. Einige der Filme sind ganz klar lokalisierbar, portraitieren ein charak-teristisches Arrondissement, wie Faubourg Saint Denis, Pigalle oder das Quartier Latin.
„Der muntere Reigen an kleinen und feinen Geschichten, die die Klischees von der "Stadt der Liebe" vertiefen und manchmal auch zerschlagen, ist nicht nur etwas für Pariskenner, sondern für alle, die ihre Gefühle nicht auf Eis legen. Es liegt Lust in der Luft bei dieser cineastischen Tour durch die französische Metropole. Einatmen!“, findet „kino. de“ und trifft den Kern der schönen Sache. Gefeiert werden ebenfalls die Schauspieler: Nick Nolte und Ludovine Sagnier bei Cuaron, Fanny Ardant und Bob Hoskins, Gena Rowlands und Ben Gazzara in Gérard Depardieus Kurzhommage an John Cassavettes. Manches grotesk wie der eigenwillige Beitrag von Wong Kar-wai-Kameramann Christopher Doyle, in dem Regisseur Barbet Schroe-der die Hauptrolle spielt, anderes nachdenklich wie Gurinder Chadhas Lovestory unter Ungleichen. So global wie Paris, ist dieses amüsante Werk eine klasse, Krasse und kurzweilige Odyssee durch Paris im Weltkino.
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20 Regisseure aus aller Welt vor einer folgenschweren Aufgabe: verbindet in einem fünfminütigen Kurzfilm Paris und die Liebe; zeigt die Geschichte einer amourösen Begegnung in einem Quartier in Paris: Emotional werden hier alle filmischenRegister gezogen. Ein rundum satter Trip in die seine-Metropole: Mit vom filmischen Trip folgende regisseure: Bruno Podalydès, Gurinder Chadha, Gus Van Sant, Joel und Ethan Coen, Walter Salles & Da-niela Thomas, Christopher Doyle, Isabel Coixet, Nobuhiro Suwa, Sylvain Chomet, Alfonso Cuaron, Olivier Assayas, Oliver Schmitz, Richard Lagra-venese, Vincenzo Natali, Wes Craven, Frédéric Aubertin & Gérard Depar-dieu, Tom Tykwer und Alexander Payne.
Das Resultat: ein facettierter Episodenfilm, der Liebe, Leidenschaft, vor allem aber Parios nuanciert fokussiert. Und dies durch brillante Prota-gonisten wie Fanny Ardant, Juliette Binoche, Natalie Portman, Orlando Bloom, Javier Bardem, Gael Garcia Bernal, Nick Nolte und einige mehr. Der Mythos Paris ist dividiert in 18 Arrondissements. Und 18 Kurzfilme tragen ihrer urbanen Vielfältigkeit Rechnung, jeweils 300 Sekunden lang, die das gesamte menschliche Spektrum der Metropole widerspiegeln. Bisweilen dramatisch, bisweilen eine Comédie Humaine en miniature. So in „Tuileries" von den berühmt-berüchtigten Coen-Brüdern. Da strandet landet ein amerikanischer Tourist (Steve Buscemi) in der verstörenden Metro-Hölle. Bei Tom Tykwers "Faubourg Saint-Denis" verschießt sich ein blinder Sprachstudent (Melchior Beslon) in eine Aktrice (Natalie Portman). Un in "Quartier de la Madeleine" von Vincenzo Natali begegnet ein Rei-sender (Elijah Wood) einem Vampir. Paris - "Stadt der Liebe", "Stadt der Kunst", "Stadt der Mode" und so etliche Klischees mehr. Keines ist falsch, keines richtig. Allesamt werden sie hier in irgendeiner Kurzepisode rezi-tiert. Einige der Filme sind ganz klar lokalisierbar, portraitieren ein charak-teristisches Arrondissement, wie Faubourg Saint Denis, Pigalle oder das Quartier Latin.
„Der muntere Reigen an kleinen und feinen Geschichten, die die Klischees von der "Stadt der Liebe" vertiefen und manchmal auch zerschlagen, ist nicht nur etwas für Pariskenner, sondern für alle, die ihre Gefühle nicht auf Eis legen. Es liegt Lust in der Luft bei dieser cineastischen Tour durch die französische Metropole. Einatmen!“, findet „kino. de“ und trifft den Kern der schönen Sache. Gefeiert werden ebenfalls die Schauspieler: Nick Nolte und Ludovine Sagnier bei Cuaron, Fanny Ardant und Bob Hoskins, Gena Rowlands und Ben Gazzara in Gérard Depardieus Kurzhommage an John Cassavettes. Manches grotesk wie der eigenwillige Beitrag von Wong Kar-wai-Kameramann Christopher Doyle, in dem Regisseur Barbet Schroe-der die Hauptrolle spielt, anderes nachdenklich wie Gurinder Chadhas Lovestory unter Ungleichen. So global wie Paris, ist dieses amüsante Werk eine klasse, Krasse und kurzweilige Odyssee durch Paris im Weltkino.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Frank Brenner2009-01-28Episodenfilme sind im Kino unserer Tage zunehmend selten geworden; Ensemblefilme, bei denen sich mehrere kleine Geschichten später zu einem großen Ganzen zusammenfügen, scheinen da wesentlich populärer zu sein. Aber nicht nur Kurzfilmsammlungen unter einem zentralen Thema, wie sie der W-film seit einigen Monaten regelmäßig in unsere Lichtspielhäuser bringt, haben nach wie vor ihren Reiz. Auch filmische Miniaturen, die schon vom Konzept her am Ende zu einem langen Film kombiniert werden sollen, könnten eigentlich viel häufiger produziert werden. Nach Alle Kinder dieser Welt (siehe FILMSTART 04/2006) haben wir es im neuesten Beitrag zu diesem rar gewordenen Genre mit einer Liebeserklärung an die Stadt der Liebe zu tun: Paris steht im Mittelpunkt von achtzehn Kurzfilmen, die von 21 Regisseuren aus den unterschiedlichsten Ländern produziert wurden. Im Gegensatz zu anderen Kompilationen, bei denen die Filmemacher meist am Beginn ihrer Karrieren stehen und sich filmisch erst einmal im Kleinen austoben können, sind die kreativen Köpfe hinter Paris, je t’aime ausnahmslos renommierte Vertreter ihrer Profession und zählen zu den jeweils besten ihres Landes.
Natürlich werden einen nicht alle der Episoden zu Begeisterungsstürmen hinreißen, dafür sind die Stile, Herangehensweisen und Geschichten doch zu vielfältig und verschieden. Aber achtzehn Filme in knapp zwei Stunden unterzubringen, räumt jedem einzelnen von ihnen nur knapp zehn Minuten ein, die man ohne Probleme verschmerzen kann, wenn einem einer der Beiträge mal nicht gefällt. Jede Episode ist in einem anderen Bezirk der Seine-Metropole angesiedelt und erzählt von einem mehr oder weniger romantischen Intermezzo zwischen Personen, die sich gerade erst begegnen, die sich schon sehr lange kennen oder die sich gerade voneinander verabschieden. Der Blick von außen ist dabei umso erfrischender. Die Coen-Brüder inszenieren in einer der witzigsten Episoden Steve Buscemi als Touristen, der mit allen Klischeevorstellungen der französischen Hauptstadt gleichermaßen konfrontiert wird: Romantik, Temperament und Laisser-faire. Isabel Coixet (Mein Leben ohne mich) widmet sich einmal mehr dem Sterben, Wong Kar Wais Kameramann Christopher Doyle schwelgt in irritierenden asiatischen Welten am Porte de Choisy, Animateur Sylvain Chomet (Das große Rennen von Belleville) zollt der Pariser Pantomimenszene auf fantastische Weise seinen Tribut, Vincenzo Natali (Cube) lässt Elijah Wood die morbide Seite der Weltstadt erleben, Tom Tykwer packt in seine Liebesgeschichte mit Natalie Portman jede Menge Herz und inszenatorische Rasanz, und Alexander Payne (Sideways) setzt mit einem gewitzten Monolog diesem kunterbunten Reigen einen würdigen Schlusspunkt. Ein überaus gelungenes filmisches Experiment, das für jeden Zuschauer etwas zu bieten hat.
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Episodenfilme sind im Kino unserer Tage zunehmend selten geworden; Ensemblefilme, bei denen sich mehrere kleine Geschichten später zu einem großen Ganzen zusammenfügen, scheinen da wesentlich populärer zu sein. Aber nicht nur Kurzfilmsammlungen unter einem zentralen Thema, wie sie der W-film seit einigen Monaten regelmäßig in unsere Lichtspielhäuser bringt, haben nach wie vor ihren Reiz. Auch filmische Miniaturen, die schon vom Konzept her am Ende zu einem langen Film kombiniert werden sollen, könnten eigentlich viel häufiger produziert werden. Nach Alle Kinder dieser Welt (siehe FILMSTART 04/2006) haben wir es im neuesten Beitrag zu diesem rar gewordenen Genre mit einer Liebeserklärung an die Stadt der Liebe zu tun: Paris steht im Mittelpunkt von achtzehn Kurzfilmen, die von 21 Regisseuren aus den unterschiedlichsten Ländern produziert wurden. Im Gegensatz zu anderen Kompilationen, bei denen die Filmemacher meist am Beginn ihrer Karrieren stehen und sich filmisch erst einmal im Kleinen austoben können, sind die kreativen Köpfe hinter Paris, je t’aime ausnahmslos renommierte Vertreter ihrer Profession und zählen zu den jeweils besten ihres Landes.
Natürlich werden einen nicht alle der Episoden zu Begeisterungsstürmen hinreißen, dafür sind die Stile, Herangehensweisen und Geschichten doch zu vielfältig und verschieden. Aber achtzehn Filme in knapp zwei Stunden unterzubringen, räumt jedem einzelnen von ihnen nur knapp zehn Minuten ein, die man ohne Probleme verschmerzen kann, wenn einem einer der Beiträge mal nicht gefällt. Jede Episode ist in einem anderen Bezirk der Seine-Metropole angesiedelt und erzählt von einem mehr oder weniger romantischen Intermezzo zwischen Personen, die sich gerade erst begegnen, die sich schon sehr lange kennen oder die sich gerade voneinander verabschieden. Der Blick von außen ist dabei umso erfrischender. Die Coen-Brüder inszenieren in einer der witzigsten Episoden Steve Buscemi als Touristen, der mit allen Klischeevorstellungen der französischen Hauptstadt gleichermaßen konfrontiert wird: Romantik, Temperament und Laisser-faire. Isabel Coixet (Mein Leben ohne mich) widmet sich einmal mehr dem Sterben, Wong Kar Wais Kameramann Christopher Doyle schwelgt in irritierenden asiatischen Welten am Porte de Choisy, Animateur Sylvain Chomet (Das große Rennen von Belleville) zollt der Pariser Pantomimenszene auf fantastische Weise seinen Tribut, Vincenzo Natali (Cube) lässt Elijah Wood die morbide Seite der Weltstadt erleben, Tom Tykwer packt in seine Liebesgeschichte mit Natalie Portman jede Menge Herz und inszenatorische Rasanz, und Alexander Payne (Sideways) setzt mit einem gewitzten Monolog diesem kunterbunten Reigen einen würdigen Schlusspunkt. Ein überaus gelungenes filmisches Experiment, das für jeden Zuschauer etwas zu bieten hat.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Paris je t`aime:
Originaltitel: Paris, je t`aime
Land / Jahr: Schweiz / Deutschland / Frankreich 2006
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Paris je t`aime:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Deleted Scenes, Kurzfilm von Vincenzo Natali, Animiertes Storyboard
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