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Trailer zum Film
TECHNISCHE DATEN
zu La vie en rose

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Porträt / Biographie
Bildformat:
16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Französisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
EAN-Code:
4011976844389 / 4011976844389
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

Sie befinden sich hier: Home > Porträt / Biographie > DVD > La vie en rose

La vie en rose

Titel:

La vie en rose

Label:

Highlight Video

Regie:

Olivier Dahan

Laufzeit:
140 Minuten
Genre:
Porträt / Biographie
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:
06.09.2007 (Verleih: 06.09.2007)

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Stand der Preise: 29.05.2012 00:38:04.
Inhaltsangabe zu La vie en rose: Louis Armstrong - St.Louis Blues Lost In Generation


Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in größter Armut in den heruntergekommenen Straßen von Paris: Das Leben von Edith Piaf war ein einziger Kampf um Liebe und Anerkennung. Erst ihre unglaubliche Stimme und ihre Lieder, wie „La vie en rose“, „Non, je ne regrette rien“ und viele mehr, machten sie schließlich weltberühmt. Doch auch ihre leidenschaftlichen Affären und Freundschaften mit berühmten Zeitgenossen wie Yves Montand, Jean Cocteau, Charles Aznavour und Marlene Dietrich rückten sie immer wieder ins Rampenlicht. Im Leben der Piaf wechselten sich stets Höhenflüge und Glück ab mit Dramen und tragischen Abstürzen. Selbst der Öffentlichkeit war klar, dass sich der „Spatz von Paris“, wie sie lebevoll genannt wurde, irgendwann einmal die Flügel verbrennen würde. La vie en rose stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


La vie en rose Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in La vie en rose:
Darsteller:
Marion Cotillard, Sylvie Testud, Pascal Greggory, Emmanuelle Seigner, Jean-Paul Rouve, Gérard Depardieu Gérard Depardieu Biografie Interview mit Gérard Depardieu: Der Graf von Monte Christo, Clotilde Courau, Jean-Pierre Martins, Catherine Allégret, Marc Barbé, Caroline Sihol, Manon Chevallier, Pauline Burlet, Elisabeth Commelin, Marc Gannot, Caroline Raynaud, Marie-Armelle Deguy, Valérie Moreau, Jean-Paul Muel, André Penvern, Mario Hacquard, Aubert Fenoy, Félix Belleau, Ashley Wanninger, Nathalie Dorval, Chantal Bronner, Cylia Malki, Nathalie Dahan, Laurent Olmedo, Harry Hadden-Paton, Laurent Schilling, Dominique Bettenfeld, Édith Le Merdy, Josette Ménard, Emy Lévy, Laura Stainkrycer, Lucie Brezovska, Vera Havelková, Jan Kuzelka, Dominique Paturel, Nicholas Pritchard, William Armstrong, Martin Sochor, Frederika Smetana, Lenka Kourilova, Pierre Derenne, Jan Pavel Filipensky, Lara Menini, Oldrich Hurych, Mathias Honoré,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu La vie en rose:
Sie war zierlich und zart, ihr Privatleben tragisch: Edith Piaf (1915-1963) vermittelte aller Welt wie keine andere Sängerin vor oder nach ihr die französische Identität. Ihre weltweit größten Erfolge feierte die „Der Spatz von Paris mit Chansons wie "La vie en rose", "Non, je ne regrette rien", "Mylord" und vielen anderen, von denen rund 30 im Film zur Aufführung kommen. Ihr Leben war ein einziger Kampf. Von ihrer Mutter, einer Straßensängerin, früh verlassen, wächst sie bei ihrer Oma auf, die in der Normandie ein Bordell betreibt. Im Alter zwischen drei und sieben Jahren war Edith Piaf blind. Die Legende besagt, dass sie ihr Augenlicht wieder erhält, nachdem die Prostituierten ihrer Großmutter eine Pilgerreise nach Sainte Thérèse de Lisieux unternommen haben. Später vagabundiert sie ihrem Vater, einem Alkoholiker und Gaukler, den sie mit 15 verlässt, um als Straßen-Sängerin an der Seine-Metropole zu fristen. 1935 wird Edith Piaf von dem Nachtclubbesitzer Louis Leplée entdeckt. gibt ihr jenen berühmten Spitznamen: "La Môme" Piaf, der kleine Spatz..."

"Jedes Mal, wenn die Piaf singt, meint man, sie risse sich endgültig die Seele aus dem Leib", sagte der Dichter Jean Cocteau über die befreundete Künstlerin, die vielleicht auch aufgrund dieser absoluten Hingabe nicht älter als 47 Jahre wurde: Schon früh träumt die kleine Édith Giovanna Gassion (Marion Cotillard) von einer Karriere als Sängerin, um dem bettelarmen Pariser Stadtteil, in dem sie ihre Eltern Louis (Jean-Paul Rouve) und Annetta Gassion (Clotilde Courau) aufziehen müssen, zu entfliehen. Unter dem Künstlernamen La Môme Piaf ("Kleiner Spatz") gelingt der nur knapp 1,42 Meter großen Chanteuse der Coup nachdem sie der Nachtclubbesitzer Louis Leplée (Gérard Depardieu) entdeckt hat. Ein Dasein voller Tragödien, Alkoholexzesse und Krankheiten.

Die Rolle der Piaf, der berühmtesten Sängerin Frankreichs, ist für die Schauspielerin. Marion Cotillard („A Good Year“), die Rolle ihres Lebens und Herausforderung zugleich. Sie bestand mit Bravour, dass sogar die Hardcore-Miesmacher unter den „Kritikern“ mit Tränen das Kino verließen. „Anstatt das Leben von Edith Piaf chronologisch zu inszenieren, greift Regisseur Oliver Dahan (Die purpurnen Flüsse 2) immer wieder voraus und zeigt die an ihre körperlichen Grenzen gelangte Sängerin. Nach der dichten Anfangssequenz, die Ediths Kindheit, ihre Beziehungen zu ihrem Vater (Jean-Paul Rouve, „Tanguy“), ihr Heranwachsen im Bordell und ihre Freundschaft zu einer Dirne (Emmanuelle Seigner, „Die neun Pforten“, „Bitter Moon“) zeigt, geht es in der Zeit ihrer Jugend schon viel fragmen-tarischer zu“, analysiert „filmstarts.de“ sauber. Cotillard verwandelt dsich förmlich in die Figur Piaf: Kunst par excellence, authentisch, auch wenn sie nicht wirklich singt. Und die Person, die sie verkörpert, ist spannend. Kein Lamm, sondern ein kleiner Tyrann, der gerne drauflos zetert. Simple? Nein, nicht die Piaf nicht, aber genial und unvergesslich. (Jean Lüdeke)


Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in größter Armut zwischen Zuhältern und Prostituierten in den heruntergekommenen Straßen des Pariser Bezirks Belleville, legt sie eine einzigartige Karriere hin, und schafft es ins glitzernde Rampenlicht von New Yorks berühmtesten Konzertsälen: die Chansonniére Edith Piaf.

„Jedes Mal, wenn die Piaf singt, meint man, sie risse sich endgültig die Seele aus dem Leib“, sagte der Dichter Jean Cocteau über la Piaf, die nur 47 Jahre alt wurde, und in Frankreich wie eine Nationalheilige verehrt wird. Ihre unglaubliche Stimme und ihre Lieder, wie „La vie en rose“, „Milord“, „Non, je ne regrette rien“ und viele mehr, machten sie weltberühmt.

Das bewegte Leben der Edith Piaf, das alles andere als „La vie en rose“ war, scheint wie dafür gemacht, verfilmt zu werden. Regisseur Olivier Dahan („Die purpurnen Flüsse 2 - Die Engel der Apokalypse") nahm sich der Lebensgeschichte des „Spatz von Paris“ an, welches alles enthält, was es für ein großes Filmdrama braucht, der Aufstieg aus der Gosse, die ersten Schritte auf den Bühnen von Paris, dann die ersten Erfolge, die Zusammenbrüche, die Exesse, unzählige Affären und natürlich die eine große, unerfüllte Liebe.

Dahans filmische Annäherung an die ikonenhafte und charakterlich sperrige Chanson-Legende und ihr wechselvolles Schicksal entfaltet einen emotionalen Sog, dem sich, trotz einiger Schwächen in der Dramaturgie und einigen Längen, weder Fans noch Uneingeweihte entziehen können.

Anders, wie in den Filmbiographien „Ray“ oder „Walk the line“, filmt Dahan nicht nur die markanten und ewig gleichen Stationen eines Künstler-Lebens in tumber Heldenverehrung nach, sondern sucht sich seinen eigenen Blickwinkel, und findet den Schlüssel zu der doch recht unbequemen und tyrannischen Edith Piaf in ihrer Herkunft: „Seit ihrer frühesten Kindheit wurde sie bei irgendwelchen Leuten abgeliefert. Man hat sie unaufhörlich weggestoßen. Das wirkte traumatisierend auf sie." So springt der Film hin und her zwischen den frühen Jahren Ediths, in denen sie, von der Mutter verlassen, zwischen Huren und Zirkus-Akrobaten aufwächst, und späteren Stationen ihrer Karriere. Der Film beleuchtet dabei insbesondere die dunkle Seiten der Sängerin, so ihre Drogenabhängigkeit, ihre schweren Erkrankungen und die damit verbundenen, immer wieder auftretenden Zusammenbrüchen. So spricht „La vie en rose“ viele wichtige Aspekte im Leben der Edith Piaf an, führt sie aus und zeigt deren Einfluss, erhebt jedoch nicht zwingend den Anspruch auf Vollständigkeit.

Olivier Dahan inszenierte ein prächtiges und groß ausgestattetes, stimmungsvolles und bewegendes Portrait, das aber auch mit kritischen Untertönen gegenüber „La Môme Piaf“ („Der kleine Spatz“) nicht spart.
Es gelingt ihm, die verschiedenen zeitlichen Ebenen so anzuordnen, dass sie sich im Laufe der 140 Spielminuten wie ein Puzzle wieder zusammensetzen. Stück für Stück kombiniert Dahan die Einzelteile und zeichnet in Konsequenz ein psychologisches Portrait der Chanteuse, untermalt von ihrer todtraurigen und wunderschönen Musik. Der Film zelebriert die klassischen Gesangsnummern bis hin zum überwältigenden Höhepunkt, wenn die vom Krebs Gezeichnete ihr „Non, je ne regrette rien“ (zu deutsch „Ich bereue nichts“) anstimmt, welches dem Zuschauer dann doch die Tränen in die Augen treibt, oder zumindest eine ordentliche Gänsehaut verschafft.

Besonders hervorzuheben ist hier natürlich die starke Leistung der Edith Piaf-Darstellerin Marion Cotillard („Mathilde – Eine große Liebe“, „Ein gutes Jahr“). Sie überzeugt als ungebrochene Edith in jeder Szene. Sie atmet einer außergewöhnlichen Frau und Ausnahmekünstlerin Leben und Leidenschaft ein. Marion Cotillard spielt Edith Piaf nicht einfach, sie verliert sich in der Figur, verschwindet in ihr. Was Cotillard abliefert ist hohe Schauspielkunst, welches das Etikett „oskarreif“ verdient hätte.

Auch wenn sie nicht wirklich singt, so haben die Gesangs-Sequenzen viel Schweiß und Tränen gekostet, obwohl bzw. gerade weil im Film stets die Original-Stimme von Edith Piaf zu hören ist (Ein Teil, so z.B. „Milord“, „La vie en rose“ und „Non, je ne regrette rien“, wurden als Originale verwendet, jedoch digital remastert. Ein anderer Teil, z.B. „Mon léginnaire“ wurde von Profisängerinnen neu eingespielt.). Denn Piafs gewehrsalvenhafte Geschwindigkeit bei der Artikulation ellenlanger Chanson-Texte macht ihr nicht so leicht eine nach. Und Regisseur Dahan war unerbittlich, wie Cotillard im Making-of verrät: "Ich will nur Edith Piaf sehen, keine Imitation von Edith Piaf."

Zur DVD selbst: Das Bild (2.35:1 – anamorph) kann man durchaus als sehr gut bezeichnen. Die Schärfe ist makellos, die Farben sind kräftig ohne zu überstrahlen und der Kontrast überzeugt ebenfalls vollends. Einziges Manko ist vielleicht, dass das Bild minimal zu dunkel ist. Ebenfalls sehr gut präsentiert sich der Dolby Digital 5.1 Ton. Die Dialoge sind gut verständlich, und die Chansons werden perfekt wiedergegeben und geben dem Film ausreichend Raum in den Surrounds. Gepaart mit der breiten Front ergibt das ein überzeugendes Raumklangerlebnis. An Bonusmaterial enthält die Silberscheibe ein 24-minütiges Making-of, den Kinotrailer sowie Darstellerinfos auf Texttafeln, deren Filmografien ebenfalls in einem beiliegenden Booklet aufgezählt werden. Des Weiteren gibt es noch einige Trailer zu anderen Filmen.

Notiz am Rande: Edith Piaf starb am 11. Oktober 1963 im Alter von nur 47 Jahren in Plascassier, in der Nähe von Grasse, an einer Leberzirrhose. Théo Sarapo (ihr zwanzig Jahre jüngerer Ehemann) brachte, von den engsten Freunden unterstützt, ihren Leichnam noch in derselben Nacht, heimlich und in einem Krankenwagen getarnt, in „ihre“ Stadt Paris zurück. Ihr Hausarzt, der den Totenschein für den 11. Oktober ausstellte, gab als Sterbeort Paris an. (Bernd Hellweg)


Von der Mutter verlassen, aufgewachsen in größter Armut in den heruntergekommenen Straßen von Paris: Das Leben von Edith Piaf war ein einziger Kampf um Liebe und Anerkennung. Erst ihre unglaubliche Stimme und ihre Lieder, wie „La vie en rose“, „Non, je ne regrette rien“ und viele mehr, machten sie schließlich weltberühmt.

Doch auch ihre leidenschaftlichen Affären und Freundschaften mit berühmten Zeitgenossen wie Yves Montand, Jean Cocteau, Charles Aznavour und Marlene Dietrich rückten sie immer wieder ins Rampenlicht. Im Leben der Piaf wechselten sich stets Höhenflüge und Glück ab mit Dramen und tragischen Abstürzen. Selbst der Öffentlichkeit war klar, dass sich der „Spatz von Paris“, wie sie lebevoll genannt wurde, irgendwann einmal die Flügel verbrennen würde. Das anamorphe Cinemascope-Bild (2.35:1) zeigt sich von seiner besten Seite. Das Geschehen auf der Leinwand gestaltet sich auf Grund der für DVD-Verhältnisse äußerst hohen Schärfewirkung sehr plastisch und zugleich nahezu dreidimensional. Die Farbgebung ist von dunklen, kräftigen Nuancen geprägt, vor allem die hohe Sättigung von Rottönen ist bezeichnend für das französisch-britische Werk. Die meist nur schwach beleuchtete Szenerie profitiert vom glücklicherweise soliden Kontrastumfang, welcher nur selten Details im Dunkel versumpfen lässt. Nahaufnahmen bieten besonders viele Details und Facetten, so sind auch immer wieder feinste Strukturen von Gesichtern und Kleidungen zu erkennen.

Die Kompression ist trotz der hohen Laufzeit nur selten auszumachen. Lediglich dunkle Bildbereiche erweisen sich als etwas unruhig – Blockrauschen lässt sich dahingegen keines feststellen. Der Transfer ist zudem frei von störenden Verunreinigungen oder gar Beschädigungen, selbst das dezente Hintergrundrauschen fällt zu keinem Zeitpunkt störend auf. Neben der deutschen sowie französischen Dolby Digital 5.1-Tonspur bietet uns Constantin Film zusätzlich noch einen DTS-Track der hiesigen Synchronisation, welcher letztendlich jedoch nur minimale Vorteile mit sich bringt.

Wie es sich für einen Film dieses Genres gehört, überzeugen alle Tracks durch eine gelungene Musikwiedergabe. Leider erstrecken sich die Klänge weitestgehend lediglich über die Stereofront, Umgebungsgeräusche sowie vereinzelte direktionale Effekte dürfen sich jedoch auch auf den Rear-Kanälen profilieren. Als hervorragend sind die dynamischen Eigenschaften einer jeden Tonspur zu bezeichnen, wenn auch der DTS-Ton hier den geringen Vorsprung noch etwas weiter ausbauen kann. In Sachen Hochtonwiedergabe sowie Auflösung hat jedoch der französische Originalton die Nase vorne – vor allem das Percussion- und Glockenspiel nach circa drei Filmminuten bildet sich präziser sowie greifbarer im Hörraum ab als bei der Konkurrenz.

Insgesamt eine Performance, die sich hören lassen kann, auch wenn die Soundqualitäten von RAY (2004) oder WALK THE LINE (2005) nicht ganz erreicht werden. Das Bonusmaterial dieser DVD-Veröffentlichung ist leider nicht gerade üppig ausgefallen. Zwar gibt es schon beim Öffnen der Hülle ein vierseitiges Booklet im Inneren zu finden, der Inhalt der Disk ist dabei, bis auf das 25 Minuten dauernde Making of, eher langweiliger Natur. So findet man lediglich noch ein paar Darstellerinfos in Form von Texttafeln sowie einige Trailer. Es dürfte nicht viele Menschen geben, bei denen es nicht klingelt, wenn sie die Titel „Hymn to Love“ oder auch das wunderbare „Non, je ne regrette rien“ im Radio oder Fernsehen hören. An die fantastische Chanson-Sängerin Edith Piaf können sich jedoch nur noch die wenigsten, vor allem aus den jüngeren Generationen, kaum noch erinnern.

Im Fahrwasser großer Hollywood-Hits vergangener Jahre, wie RAY (2004) und WALK THE LINE (2005), ließ es sich Regisseur Olivier Dahan nicht nehmen, seiner weltberühmten Landsfrau auch ein solches cineastisches Portrait zu kreieren. Dabei steht er seiner Konkurrenz aus Übersee in kaum etwas nach, denn die Inszenierung ist bis auf die etwas zu hohe Laufzeit handwerklich nahezu perfekt. Auch wenn sich das viele Fans sicherlich gewünscht hätten, handelt es sich bei LA VIE EN ROSE (2007) nicht um ein (stupid) chronologisches Biopic, vielmehr konzentrierte man sich stark auf die Person Edith Piaf, was letztendlich wesentlich zur wohltuenden Dramaturgie des Werkes beiträgt und den Film auf diese Weise zu keinem Zeitpunkt zu einer zweitklassigen Dokumentation degradiert.

Ein solches Unterfangen steht und fällt natürlich mit der Leistung der Hauptdarstellerin, weshalb man Marion Cotillard für ihre fantastische Interpretation der meist aufbrausenden Diva nicht genug loben kann.

LA VIE EN ROSE ist eine spannende Zeitreise zurück in die 30er-, 40er- aber auch 50er-Jahre mit dem typischen Sound dieser Epochen, grandiosen Darstellern, einer soliden Inszenierung, jedoch einer etwas zu langen Spielzeit.

Die technische Umsetzung der Disk weiß über weite Strecken zu gefallen. Das Bild ist sehr gut gelungen und auch der Ton überzeugt. Leider hielt man sich seitens Constantin in Sachen Ausstattung etwas zurück.


Subjektive Filmwertung: 7 von 10 unvergesslich schnulzig-brillante Chansons (Matthias Schmieder)


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Weitere Filminfos zu La vie en rose:

Originaltitel: La môme
Land / Jahr: Frankreich / Großbritannien / Tschechien 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial zu La vie en rose:
Trailer von anderen Filmen, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Darsteller-Infos
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