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zu Bertolt Brecht – Bild und Modell

RC FSK Freigabe ab 6 Jahren
Medium: DVD
Genre: Special-Interest
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Bertolt Brecht – Bild und Modell

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Titel:

Bertolt Brecht – Bild und Modell

Genre:
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FSK:
ab 6 Jahren

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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Bertolt Brecht – Bild und Modell:
Bertolt Brecht gilt als einer der bedeutendsten Dramatiker des 20. Jahrhunderts. Er gehört zu den meist gelesenen Autoren an deutschen Schulen und die Spielpläne der Bühnen sind voll von seinen Stücken. Doch dieser Weltruhm kam Brecht erst nach seinem Tod zuteil, der sich am 14. August 2006 zum 50. Mal jährte. Lange Zeit wurde in ihm in erster Linie der Ideologe gesehen. In der DDR als Staatsdichter geehrt, war er im Westen lange umstritten: Er gilt als einflussreichster deutscher Dramatiker und Lyriker des 20. Jahrhunderts. Auch international waren seine Werke angesehen und ausgezeichnet worden.

Sein bekanntestes Werk ist „Die Dreigroschenoper“ (aus dem Jahr 1928), die auch heute noch als das sozialkritische Stück um den Ganoven Mackie Messer und die Hure Jenny an den Bühnen als Garant für großen Besucherandrang sorgt. Des Weiteren zählen „Mutter Courage und ihre Kinder“, „Der gute Mensch con Sezuan“ oder auch das „Leben des Galilei“ zu seinen wichtigsten Werken. Letzteres inszenierte er im amerikanischen Exil mit Charles Laughton in der Hauptrolle.

In dem Dokumentarfilm „Bertolt Brecht – Bild und Modell“, der anlässlich des 50. Todestages des Dichters und Dramatikers Bertolt Brecht entstand, geht es vornehmlich um Brechts Kontakte mit der Filmindustrie sowie um die berühmte „Kriegsfibel“.

Als der Regisseur Peter Voigt, ehemaliger Regieassistent Brechts am Berliner Ensemble, 2004 eine Mappe mit Bildern und Bildtexten (die „Kriegsfibel“) aus dem amerikanischen Exil findet, verfolgt er diese Spur und entdeckt, dass Brecht immer schon mit Fotografie und Film gearbeitet hat. Über das Material diskutieren im Bertolt Brecht Archiv Harald Müller, Peter Voigt und der Archivleiter Erdmut Wizisla.

Bei der von Bertolt Brecht als „Kriegsfibel“ betitelten Mappe handelt es sich um eine Sammlung von aus damaligen Tageszeitungen und Illustrierten herausgeschnittenen Reproduktionen tagesaktueller Ereignisse. Wie es der Titel nahe legt, zeigen diese Abbildungen vorrangig zerstörte Städte sowie tote oder vom Krieg gezeichnete Menschen. Jene Bilder wurden von Brecht zusätzlich, zur originalen, das Abgebildete beschreibenden Untertitelungen, mit einem eigenen Kommentar, in Form von feinsinnigen Epigrammen versehen. Die daraus entstehende Spannung zwischen Bild und Text macht die Arbeitsweise des Künstlers anschaulich: Bilder allein sagen laut Brecht nichts mehr über ihren dargestellten Gegenstand aus. Sie benötigen eine Einstellung zum Gezeigten.

Noch spannender sind die Ausschnitte aus einem Film, mit dem Brecht schon 1931 die Aufführung "Mann ist Mann" festhielt. Leider ist auf den Ausschnitten wenig von der sensationellen Besetzung mit Helene Weigel, Peter Lorre, Wolfang Heinz, Theo Lingen und Alexander Granach zu erkennen. Viel später, 1950, während seiner Inszenierung des Stückes "Der Hofmeister" von J. M. R. Lenz lies Brecht von einer fest installierten Kamera Einzelbilder aufnehmen. Vogt hat diesen 1992 wiederentdeckten Film bearbeitet. Man sieht das Stück im Zeitraffer und hört dazu die Regienotate, gesprochen von Schauspielern. So zeigt diese Dokumentation nochmals eine seiner bedeutendsten Regiearbeiten anschaulich. Das ist spannender als alles salbungsvolle Reden über Brecht.

Fazit: Regisseur Peter Voigt stellt für diesen Film seltenes und nie gezeigtes Film- und Fotomaterial zu einer interessanten Collage zusammen. Im Gespräch mit Erdmut Wizisla, dem Leiter des Bertolt Brecht-Archivs, werden hier persönliche Erinnerungen, Werkkenntnisse, Forschungsinteresse und Anekdoten zum lebendigen Andenken an Brecht zusammengetragen. Für Bertolt Brecht-Liebhaber ist dies ein kleiner Leckerbissen.

Übrigens: Bei dieser DVD handelt es sich um eine auf 1.000 Exemplare limitierte, paginierte Manufaktur-Sonderausgabe, inkl. Booklet und dem Kurzfilm „Datum“.

„Datum“ (Deutschland 2003, 11 Minuten) von Sebastian Eschenbach, Thomas Malz und Peter Voigt. Der Film stellt zwei historische Ereignisse gegenüber, die am gleichen Tag verschiedener Jahre stattfanden: Zu Fotodokumenten von den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in New York hören wir Tonmaterial des von den USA mitinitiierten Putsches gegen den chilenischen Präsidenten Salvador Allende vom 11. September 1973. Bild: 4:3, Ton: Dolby Digital 2.0 Mono, Bonusmaterial: Kurzfilm „Datum“ ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Medien-Typ: DVD
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