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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu :
"Jim Jarmusch erzählt mit ""Dead Man"" einen Western, wie er ungewöhnlicher nicht sein könnte. Der ganze Film ist in schwarzweiß gedreht. Die nur in englischer Sprache vorliegende Tonversion ist mit deutschen Untertiteln versehen. Es ist einer dieser experimentellen Filme, den man nur lieben oder hassen kann.

Johnny Depp spielt den jungen William Blake, der am Ende des 19. Jahrhunderts mit der Eisenbahn in den Wilden Westen zieht, um hier als Buchhalter eine Arbeit zu finden. Doch die Umstände sind gegen ihn. Gleich am ersten Abend vor Ort erschießt William einen eifersüchtigen Westernhelden und bekommt selbst eine Kugel ab. Eigentlich tödlich verwundet, verweigert Blake das Sterben und flüchtet vor den Kopfgeldjägern, die ihn sich als leichte Beute erhoffen, in die Wälder. Hier lernt Blake den Halbblut-Indianer Nobody kennen, der ihn für den gleichnamigen englischen Dichter hält. Schon bald ist Blake der ""Dead Man"", der, dessen Gesellschaft man nicht suchen soll.

Der Film lebt von seiner ungewöhnlichen Geschichte, die zwar Elemente des klassischen Westerns besitzt, sie aber in eine mystische Sphäre transferiert. Wer den superben Dialogen, die in Englisch einfach grandios klingen, nichts abgewinnen kann, freut sich über Robert Mitchum und Iggy Pop, die Gastauftritte in dem Film haben.

Die Krönung der cineastischen Sinnesorgie ist der Soundtrack von Neil Young, den es auch auf CD gibt. Der ""Godfather of Grundge"" bietet einen Sound, wie man ihn noch nie gehört hat. Mal schrummt er auf der Orgel herum, mal malträtiert er die elektrische Gitarre zu verwirrenden Rückkoppelungen, die dem Film perfekt angeglichen sind. Vieles hat Young direkt improvisiert, während andere Szenen gezielt auf seine Musik abgestimmt wurden. " ()

alle Rezensionen von Carsten Scheibe ...
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Medien-Typ: DVD
Kommentare:
Kommentar von Radunze
Nein, ein neuer Sergio Leone oder Ron Howard ist Jim Jarmusch sicherlich nicht. Von DEAD MAN gehen keinerlei neue
Impulse für das verbrauchte Westerngenre
aus. Neil Youngs Low Budget Soundtrack ist ein handfester Skandal: Einerseits wurde ein durchaus brauchbares Grundmotiv entwickelt, andererseits war der Altmeister offenbar nicht in der Lage seine E-Gitarre ordentlich zu stimmen. Wieder mal einer dieser Filme, in denen die Musik regelrecht stört. Was
überzeugt, sind die sorgfältig ausgewählten Drehorte und die betont schäbig gebauten Kulissen. Doch nach 50 Minuten ist erst recht wenig passiert. Der verwaiste William Blake aus Cleveland reist per Dampfzug zu seinem zukünftigen Arbeitgeber Dickinson Metal Works nach Machine, bekommt aber nicht die in Aussicht gestellte Stelle als Buchhalter, weil er angeblich ein ganzes Jahr zu spät kommt und die Stelle schon vergeben ist. Beim ziellosen Herumstreifen durch die schmutzige Stadt hilft er einer gefallenen jungen Frau aus dem Schlamm und findet sich bald darauf mit ihr in einem gemütlichen Bettchen wieder. Überraschend erscheint ein ehemaliger Liebhaber der Dame in der Tür und gibt bekannt zu seiner Flamme zurückkehren zu wollen. Ein Wort gibt das andere. Er erschießt seine Ex und trifft dabei auch gleich noch William Blake. Blake feuert aüßerst unpräzise zurück und tötet schließlich den frustrierten Ehemaligen. Wie sich kurze Zeit später herausstellt, war es der Sohn seines unwilligen Chefs Dickinson. Der will ihm nun alles mögliche anhängen und hetzt drei Kopfgeldjäger auf ihn. Außerdem mobilisiert er die ganze Region mit Steckbriefen und einer ausgeschriebenen Belohnung. Das sind bereits 50 Minuten edel gestalteten Groschenheftniveaus. Besonders schwer wiegt, dass dieser Schmarrn mit bundesdeutschen Fördermitteln kofinanziert wurde.

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Kommentar von Anonymous
Nun ohne ein wenig Feingefühl und einen Blick für die fast schon künstlerische Gestaltung des Films, mag er so einige langweilen.Doch mich ergriff eine derartige Faszination die von "Dead Man" ausging,unterstrichen durch die grossartige Begleitung der Musik von Neil Young.Schon der Anfang des Films,als Blake in dem Zugabteil sizt,um in den Westen zu fahren um eine Stelle als Buchhalter anzutreten,springt die Kamera zwischen Blake,aus der Sicht Blake`s aus dem Zugfenster und auf die arbeitenden Räder des Zuges,welche jedesmal mit verzerrten Gitarren begleitet wird,ist wirklich gut inzeniert.Ganz abgesehen von der Skurilität die von dieser Szene ausgeht.
Endstation des Zuges ist der Ort Machine
,die Buchhalterstelle vergeben,Blake trifft eine Frau und es kommt zu einer Szene im Bett.Nachdem die beiden gestört werden durch einen Geliebten von ihr ,kommt es zu einem Schuss aus seiner Waffe Blake schwer verletzt schiesst zurück und tötet ,wie man später erfährt den Sohn Dickens.Blake flüchtet aus dem Fenster,beeindruckend ist die Symbolik der weissen Papierrosen,die sich durch fast den ganzen Film zieht.Es kommt auf die Details an,die sehr aussagekräftig eingearbeitet wurden.Hinzu kommt die Figur "Niemand",der glaubt Blake sei der bekannte Dichter William Blake,er begleitet nun den "gezwungenen "Outlaw durch die Wälder im Westen.Faszienierend ist die Stelle im Film,in dem Blake bewusst wird,dass er so gut wie tot ist.Zum einen verfolgt durch drei Kopfgeldjäger zum anderen schwer verwundet.Niemand begleitet ihn auf seinem Weg.Dieser sehr gut der englischen Sprache mächtig ist und den Grund dafür erfährt der Zuschauer durch seine erzählte Lebensgeschichte.Die ihm während des Reitens durch den Wald ihm vor seinem geistigen Auge erscheint.Dieser Film kommt ohne jeglichen speziell effect aus,bis auf eine sehr kleine Szene.
Es lohnt sich sehr diesen Film anzugucken,in die Atmosphäre einzutauchen,die Musik zu geniessen,darüber nachzudenken,die Bilder wirken und für sich sprechen zu lassen und natürlich auch über die grossartiegen kleinen Skurilitäten zu lachen.ein sehr monumentaler Film ist Jarmusch da gelungen.

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Kommentar von djfl.de
Stern 02/1996: Viel mehr als ein paar dieser unnachahmlichen Gitarrensounds brauchte er der Reise des "Dead Man" sowieso nicht hinzuzufügen - denn eigentloich ist der ganze Film ein einziger Tribut an Neil Young.

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Kommentar von djfl.de
Playboy 01/1996: Die wenigen Jarmusch-typischen lakonischen Höhepunkte können diesen angestrengt symbolischen Pseudo-Western nicht beleben, der als Interpretationsseminar, nicht aber als Film zu empfehlen ist.

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Kommentar von djfl.de
Rhein-Zeitung 03.01.1995: Kultregisseur Jim Jarmusch zeigt bei seinem Ausflug ins Westerngenre gewöhnt Ungewöhnliches und läßt Hauptdarsteller Johnny Depp in langen, in Schwarzweiß gefilmten Sequenzen vom braven Geschäftsmann zum wilden Außenseiter werden

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