The Eye
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Stimmungsvolles US-Remake eines asiatischen Gruselthrillers, in dem Sexsymbol Jessica Alba den sechsten Sinn entwickelt, Tote zu sehen...
Im Alter von fünf Jahren verliert Sydney Wells (JESSICA ALBA) bei einem Unfall ihr Augenlicht. Zwar ist es der selbstbewussten und charmanten jungen Frau gelungen, ein erfolgreiches Leben als umjubelte Violinistin in Los Angeles zu führen, aber dennoch ist sie erfüllt von der Sehnsucht, wieder sehen zu können.
So entschließt sie sich zu einer Operation, die ihr Leben verändern soll, eine Netzhaut-Transplantation. Nach der OP wird Sydneys Sehvermögen auch tatsächlich besser besser, wären da nicht die schrecklichen Visionen, die sie heimsuchen. Sydney macht sich auf die Suche nach einer Erklärung, sie muss wissen, von wem sie ihre Augen hat. ...
Inhaltsangabe zu The Eye: 
Stimmungsvolles US-Remake eines asiatischen Gruselthrillers, in dem Sexsymbol Jessica Alba den sechsten Sinn entwickelt, Tote zu sehen...
Im Alter von fünf Jahren verliert Sydney Wells (JESSICA ALBA) bei einem Unfall ihr Augenlicht. Zwar ist es der selbstbewussten und charmanten jungen Frau gelungen, ein erfolgreiches Leben als umjubelte Violinistin in Los Angeles zu führen, aber dennoch ist sie erfüllt von der Sehnsucht, wieder sehen zu können.
So entschließt sie sich zu einer Operation, die ihr Leben verändern soll, eine Netzhaut-Transplantation. Nach der OP wird Sydneys Sehvermögen auch tatsächlich besser besser, wären da nicht die schrecklichen Visionen, die sie heimsuchen. Sydney macht sich auf die Suche nach einer Erklärung, sie muss wissen, von wem sie ihre Augen hat. The Eye stammt aus dem Hause Universum Film.
Schauspieler / Schauspielerinnen in The Eye:
Darsteller:
Jessica Alba  , Parker Posey, Alessandro Nivola, Chloe Moretz, Tamlyn Tomita, Aaron Paul, François Chau, Danielle Lozeau, Girard Swan, Kathleen LaGue, Fernanda Romero, Dylan Scheller, Cyd Schulte, Mia Stallard, Brian Gamble, Karen M. Hudson, Chad Brummett, Danny Mora, Landall Goolsby, Kim Thrasher, Burly Cain, Nicolas Quartermoon Mandelstein,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Eye:
0Marcus Kampfert2009-04-26Seit dem 2. Lebensjahr ist Violinistin Mun blind, nun soll nach fast zwanzig Jahren eine Hornhauttransplantation Licht ins Dunkel bringen. Doch obwohl die Operation nach Wunsch verläuft, kann sich Mun des Augenlichts nicht recht freuen, denn nun sieht sie mehr, als ihr lieb ist: Geisterhafte Schemen und Tote verfolgen sie, Vorzeichen kommenden Unheils gewinnen plastische Gestalt. Begleitet von dem jungen Dr. Wah, der sie heimlich begehrt, reist Mun nach Thailand, um mehr über die Spenderin ihres Hornhaut heraus zu finden. Die vielen Blautöne sorgen für die unterkühlte, gruselige Atmosphäre, der auch die insgesamt etwas untersättigt wirkenden Farben zuspielen. Der Kontrast bildet viele Feinheiten ohne Verlust ab. Das Bild wirkt über die gesamte Laufzeit ab Einstellungen in Halbtotalen bereits etwas weichgezeichnet. Nahaufnahmen hingegen sind sehr scharf und detailreich. Der letztendliche Schärfeverlust ist wohl auf ein leichtes, aber sichtbar vorhandenes Hintergrundrauschen, das sich teils sogar in stehenden Mustern zu erkennen gibt, zurückzuführen. Analoge Fehler sind dem Transfer, abgesehen von einigen sichtbaren Kratzern auf dem Master, nahezu fremd und die Kompression zeigt nur gelegentlich digitale Artfakte in Form von beweglichen Blockmustern, die aber kaum wertungsmindernd ins Gewicht fallen. Die Gesamtoptik reicht dennoch für ein zwar etwas glattes, aber noch plastisches Bild und somit für eine Wertung von knappen sieben Punkten. Gruselschocker bieten allgemein hin viele Möglichkeiten, den Zuschauer mit einfachen Mitteln aus dem Sitz hochzujagen. Dazu gehören eine ausgefeilte Dynamik, die mit extremen Sprüngen jongliert sowie viele kleine, gut im Raum verteilte Geräuscheffekte, die für Hochspannung und einen schnellen Puls sorgen. Der vorliegende Streifen weiß sich diese Stilmittel in Ansätzen zu Nutze zu machen. So kann man in den entscheidenden Momenten tatsächlich deutliche Dynamiksprünge miterleben und immer wieder mal lässt ein unerwartetes Geräusch aus den Lautsprechern den Zuhörer zusammenzucken. Leider ist der Film aber dramaturgisch nicht in der Lage, viele solcher Effekte anzubieten, so dass ein Großteil der Vertonung frontlastig und mit niedriger Boxenauslastung daherkommt. Lediglich der Suspense-Score weiß die vorhandenen 5.1-Kanäle immer wieder auszureizen und bietet auch ein ordentliches Bassvolumen. Insgesamt fallen, die Stimmen mit einbezogen, leichte Transparenzeinbußen in den Höhen auf, wodurch der Gesamtmix etwas muffig klingt. Die Dialoge lassen sich größtenteils aus dem Center klar und gut in den Mix integriert wahrnehmen. Die ebenfalls vorhandene kantonesische DD 5.1-Spur bietet da auch kaum mehr Ausgewogenheit und klingt zudem noch dumpfer als die deutsche Synchro.
Mit einem umfangreicheren, ausgefeilteren Geräuschangebot und etwas mehr Höhentransparenz hätten statt sieben auch acht oder gar neun Punkte drin sein können. Die Ausstattung der DVD ist schnell erläutert: Es gibt ein interessantes Making Of von ca. 28 Minuten Länge, das in Kantonesisch mit deutschen Untertiteln ausgestattet, einen ausreichenden Einblick in die Entstehung des Films bietet. Als Zusammenschnitt von Interviews, einigen wenigen Szenen aus dem Film, solchen vom Set und Effekteinstellungen, stellt es den Standard-Mix dar, was im vorliegenden Fall allerdings nicht als Abwertung zu verstehen ist. Lobenswert sind der geringe Promocharakter und der ausbleibende Lobgesang auf die Beteiligten. Weniger informativ sind der Original TV-Spot sowie der technisch missratene Trailer für die neue Highlight-Homepage. Die Trailershow und Der besondere Filmtipp dürfen natürlich bei Highlight nicht fehlen, zumal die hier gezeigten Werbekurzfilmchen fast immer in ausgesprochen guter Qualität vorliegen (oftmals anamorph und in digitalem Surround-Sound).
Die Menüs kommen eher schlicht animiert und sounduntermalt daher, bieten diese Eigenschaften, abgesehen von der Kapitelauswahl, allerdings durchweg an. Menüs und Features sind, wie bei Highlight gewohnt, wiederholt nicht anamorph abgetastet. Zum Film lassen sich Untertitel für Hörgeschädigte zuschalten.
Allein das "Making Of" erarbeitet hier die erreichte Punktzahl! THE EYE ist eine kleine Produktion im Stile von THE SIXTH SENSE oder THE RING. Wer also von dieser Art Plot nie genug bekommt, kann sich am vergleichsweise harmlosen Spektakel erneut ergötzen. Über wenige gelungene, meist tonale Schockeffekte hinaus hat der Streifen nämlich wenig Neues zu bieten und variiert die bekannten Szenarios anderer Genrevertreter im typisch asiatischen Stil. Es würde wohl dennoch nicht verwundern, wenn dieser, wie viele seiner artverwandten Filme, auch von den Amerikanern für eine Neuverfilmung adaptiert werden sollte. Warum Regisseur Oxide Pang vollmundig als "Quentin Tarantino Asiens" bezeichnet wird, lässt sich nur in wenigen skurrilen Szeneneinstellungen erahnen (den Titel hat er sich durch seinen Erstling BANGKOK DANGEROUS im Jahr 1999 erarbeitet). Inspiriert wurde Regisseur Pang übrigens durch einen Zeitungsbericht über das im Film erzählte Phänomen und einer seltsamen Begegnung, die er selbst auf der Autobahn hatte: Mitten auf der Fahrbahn stand ein Mann im Anzug mit starrem Blick herum. Dieses Bild hat er auch im Film verwendet.
Die Umsetzung auf DVD erreicht nicht ganz den hohen Highlight-Standard, wenn auch die Qualität von Bild und Ton insgesamt zufrieden stellt. Das Bonusmaterial ist mit "Making Of" und "TV-Spot" etwas knapp geraten, weiß aber durch das erstgenannte Feature in Ansätzen über die Entstehung des Films zu informieren.
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Seit dem 2. Lebensjahr ist Violinistin Mun blind, nun soll nach fast zwanzig Jahren eine Hornhauttransplantation Licht ins Dunkel bringen. Doch obwohl die Operation nach Wunsch verläuft, kann sich Mun des Augenlichts nicht recht freuen, denn nun sieht sie mehr, als ihr lieb ist: Geisterhafte Schemen und Tote verfolgen sie, Vorzeichen kommenden Unheils gewinnen plastische Gestalt. Begleitet von dem jungen Dr. Wah, der sie heimlich begehrt, reist Mun nach Thailand, um mehr über die Spenderin ihres Hornhaut heraus zu finden. Die vielen Blautöne sorgen für die unterkühlte, gruselige Atmosphäre, der auch die insgesamt etwas untersättigt wirkenden Farben zuspielen. Der Kontrast bildet viele Feinheiten ohne Verlust ab. Das Bild wirkt über die gesamte Laufzeit ab Einstellungen in Halbtotalen bereits etwas weichgezeichnet. Nahaufnahmen hingegen sind sehr scharf und detailreich. Der letztendliche Schärfeverlust ist wohl auf ein leichtes, aber sichtbar vorhandenes Hintergrundrauschen, das sich teils sogar in stehenden Mustern zu erkennen gibt, zurückzuführen. Analoge Fehler sind dem Transfer, abgesehen von einigen sichtbaren Kratzern auf dem Master, nahezu fremd und die Kompression zeigt nur gelegentlich digitale Artfakte in Form von beweglichen Blockmustern, die aber kaum wertungsmindernd ins Gewicht fallen. Die Gesamtoptik reicht dennoch für ein zwar etwas glattes, aber noch plastisches Bild und somit für eine Wertung von knappen sieben Punkten. Gruselschocker bieten allgemein hin viele Möglichkeiten, den Zuschauer mit einfachen Mitteln aus dem Sitz hochzujagen. Dazu gehören eine ausgefeilte Dynamik, die mit extremen Sprüngen jongliert sowie viele kleine, gut im Raum verteilte Geräuscheffekte, die für Hochspannung und einen schnellen Puls sorgen. Der vorliegende Streifen weiß sich diese Stilmittel in Ansätzen zu Nutze zu machen. So kann man in den entscheidenden Momenten tatsächlich deutliche Dynamiksprünge miterleben und immer wieder mal lässt ein unerwartetes Geräusch aus den Lautsprechern den Zuhörer zusammenzucken. Leider ist der Film aber dramaturgisch nicht in der Lage, viele solcher Effekte anzubieten, so dass ein Großteil der Vertonung frontlastig und mit niedriger Boxenauslastung daherkommt. Lediglich der Suspense-Score weiß die vorhandenen 5.1-Kanäle immer wieder auszureizen und bietet auch ein ordentliches Bassvolumen. Insgesamt fallen, die Stimmen mit einbezogen, leichte Transparenzeinbußen in den Höhen auf, wodurch der Gesamtmix etwas muffig klingt. Die Dialoge lassen sich größtenteils aus dem Center klar und gut in den Mix integriert wahrnehmen. Die ebenfalls vorhandene kantonesische DD 5.1-Spur bietet da auch kaum mehr Ausgewogenheit und klingt zudem noch dumpfer als die deutsche Synchro. Mit einem umfangreicheren, ausgefeilteren Geräuschangebot und etwas mehr Höhentransparenz hätten statt sieben auch acht oder gar neun Punkte drin sein können. Die Ausstattung der DVD ist schnell erläutert: Es gibt ein interessantes Making Of von ca. 28 Minuten Länge, das in Kantonesisch mit deutschen Untertiteln ausgestattet, einen ausreichenden Einblick in die Entstehung des Films bietet. Als Zusammenschnitt von Interviews, einigen wenigen Szenen aus dem Film, solchen vom Set und Effekteinstellungen, stellt es den Standard-Mix dar, was im vorliegenden Fall allerdings nicht als Abwertung zu verstehen ist. Lobenswert sind der geringe Promocharakter und der ausbleibende Lobgesang auf die Beteiligten. Weniger informativ sind der Original TV-Spot sowie der technisch missratene Trailer für die neue Highlight-Homepage. Die Trailershow und Der besondere Filmtipp dürfen natürlich bei Highlight nicht fehlen, zumal die hier gezeigten Werbekurzfilmchen fast immer in ausgesprochen guter Qualität vorliegen (oftmals anamorph und in digitalem Surround-Sound). Die Menüs kommen eher schlicht animiert und sounduntermalt daher, bieten diese Eigenschaften, abgesehen von der Kapitelauswahl, allerdings durchweg an. Menüs und Features sind, wie bei Highlight gewohnt, wiederholt nicht anamorph abgetastet. Zum Film lassen sich Untertitel für Hörgeschädigte zuschalten. Allein das "Making Of" erarbeitet hier die erreichte Punktzahl! THE EYE ist eine kleine Produktion im Stile von THE SIXTH SENSE oder THE RING. Wer also von dieser Art Plot nie genug bekommt, kann sich am vergleichsweise harmlosen Spektakel erneut ergötzen. Über wenige gelungene, meist tonale Schockeffekte hinaus hat der Streifen nämlich wenig Neues zu bieten und variiert die bekannten Szenarios anderer Genrevertreter im typisch asiatischen Stil. Es würde wohl dennoch nicht verwundern, wenn dieser, wie viele seiner artverwandten Filme, auch von den Amerikanern für eine Neuverfilmung adaptiert werden sollte. Warum Regisseur Oxide Pang vollmundig als "Quentin Tarantino Asiens" bezeichnet wird, lässt sich nur in wenigen skurrilen Szeneneinstellungen erahnen (den Titel hat er sich durch seinen Erstling BANGKOK DANGEROUS im Jahr 1999 erarbeitet). Inspiriert wurde Regisseur Pang übrigens durch einen Zeitungsbericht über das im Film erzählte Phänomen und einer seltsamen Begegnung, die er selbst auf der Autobahn hatte: Mitten auf der Fahrbahn stand ein Mann im Anzug mit starrem Blick herum. Dieses Bild hat er auch im Film verwendet. Die Umsetzung auf DVD erreicht nicht ganz den hohen Highlight-Standard, wenn auch die Qualität von Bild und Ton insgesamt zufrieden stellt. Das Bonusmaterial ist mit "Making Of" und "TV-Spot" etwas knapp geraten, weiß aber durch das erstgenannte Feature in Ansätzen über die Entstehung des Films zu informieren.
(Marcus Kampfert)
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Weitere Filminfos zu The Eye:
Originaltitel: The Eye
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu The Eye:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Becoming Sydney, Shadow World, Birth of the Shadowman, An Explosive Finale, Deleted Scenes
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