Eine Couch in New York
Schauspieler / Schauspielerinnen in Eine Couch in New York:
Darsteller:
Juliette Binoche Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Eine Couch in New York:
Ein erfolgreicher, aber erschöpfter Analytiker aus New York (William Hurt) tauscht mit einer lebenslustigen Pariser Tänzerin (Juliette Binoche) die Wohnung. Gestresst von ihren zahlreichen Verehrern kehrt er verfrüht zurück und muss verblüfft feststellen, wie beherzt sie sich derweilen um seine Patienten sorgt. Der hoch angesehene, aber erschöpfte amerikanische Psychoanalytiker Henry (William Hurt) tauscht per Zeitungsannonce seine Wohnung mit der lebenslustigen französischen Tänzerin Beatrice (Juliette Binoche). Während sich Beatrice in Henrys geräumiger, Hihh-Tek- Designerwohnung wie im Paradies fühlt, sieht der seine Hoffnungen auf Ausspannen in Paris auf das Schlechteste enttäuscht: Ein Chaos aus Dessous, penetrante, abgewiesene und hoffende Lover, unfreiwilligen Therapiesitzungen sowie einem Wasserrohrbruch verleitet ihn alsbald wieder zur Flucht ins traute Heim. Dort aber wird er erst einmal seines Hab und Gutes beraubt und sieht sich dann auch noch einer bestens eingelebten Beatrice gegenüber, die mit recht unkonventionellen Methoden Henrys Patienten auf die richtigen Schienen bringt. Nun erforscht er die Vorgänge in seinen Wänden aus einer ganz neuen Perspektive: als Patient auf der Couch. Der Beginn einer wunderbaren Liebesgeschichte….? Natürlich geht es hier, wie Freud es einstens für den Traum festgestellt hat, auch im Film, wie überhaupt bei jeder künstlerischer Produktion, um die Realisierung von Vorstellungen auf der Ebene der Vorstellungen selbst, also um besonders reine Wunscherfüllungen. Werden die jedoch realisiert? Juliette Binoche und William Hurt brillieren in Chantal Akermans subtiler, aber leider auch recht angestrengt wirkender, transatlantischer Bezie-hungskomödie über Neurosen, neue Herausforderungen und die seltsamen Tricks der Psychoanalyse. „Charmante Liebeskomödie, die konventionelle Handlungsmuster zur Bestandsaufnahme (zwischen-)menschlicher Beziehungen verdichtet. Zwar verflacht der Film gegen Ende etwas und büßt von seiner subtilen Spannung ein, bleibt aber hervorragend gespielt und detailreich inszeniert“, lobte „Der Filmdienst“ zu Recht. Zu recht gewann auch Chantal Akerman gewann vor einem Jahrzehnt den Preis des Internationalen Filmfestivals Karlovy Vary und wurde für einen weiteren Preis dieses Festivals nominiert. (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Das ein Wohnungstausch für viel Chaos sorgen kann, zeigt sich in dem Film „Eine Couch in New York“. Gedreht wurde der Film, der jetzt auf DVD erscheint, im Jahr 1996. Paris und New York sind doch zwei unterschiedliche Regionen.
Henry ist von Beruf Psychoanalytiker und will endlich einmal Urlaub machen. Da kommt er auf die Idee, die Wohnung zu tauschen. Dazu wählt er das Apartment von Beatrice in Paris aus. Beide freuen sich auf ihren Urlaub, wobei Beatrice in ein schickes Penthouse in New York kommt. Für Henry läuft es nicht ganz so gut, denn das Apartment von Beatrice wirkt eher chaotisch. Da sich dieses Chaos auch auf Henry’s Urlaub auswirkt, Also beendet er diesen Urlaub und kehrt vorzeitig nach New York zurück. Allerdings erwartet ihn da eine ganz neue Situation. Schließlich hatte Beatrice in der Zwischenzeit die ersten Besuche von Patienten, die mit ihr gute Erfolge gefeiert haben. Und sie wird immer öfter für eine Psychoanalytikerin gehalten. Wichtige Informationen erhält sie auch von ihrer Freundin Anne, die mit Therapien Erfahrung hat. Anne hilft Beatrice auch in der Praxis, in dem sie am Empfang sitzt. Henry, inzwischen aus Paris zurück, wird daher von ihr erst einmal weggeschickt. So meldet sich auch Henry als Patient John bei ihr an. Das diese Begegnung Folgen hat, bleibt natürlich nicht aus. Es beginnt ein amüsantes Verwechslungsspiel, bei dem nicht einmal sein Hund ihn anfangs erkennt. Doch der wird eines Tages von seiner Verlobten abgeholt und so beginnt eine spannende Suche nach dem Hund, die im See endet. In den Hauptrollen sind William Hurt und Juliette Binoche zu sehen. Die französische Schauspielerin Juliette Binoche hat eine umfangreiche Biografie, ist sie doch bereits seit 1983 in Filmen zu sehen. Zu ihren Highlights gehören die Filme „Der englische Patient“ und „Jet Lag – Wo die Liebe hinfliegt“. Der Film „Der englische Patient“ brachte ihr dann die Auszeichnung mit dem Oscar mit. Sie wurde damit für ihre Rolle als beste Nebendarstellerin geehrt. Wenige Jahre vor Juliette Binoche begann die Filmkarriere von William Hurt, der erste Highlights mit dem Film „Gorki Park“ aus dem Jahr 1983 setzte. Innerhalb der sehr umfassenden Filmografie stellen „A.I. – Künstliche Intelligenz“ und „Der unglaubliche Hulk“ nur zwei weitere Höhepunkte dar. Als Bonusmaterial befinden sich auf der DVD Interviews sowie Filmtipps. Die romantische Komödie wird in den Sprachen Deutsch und Englisch präsentiert. Das Tonformat ist hier Dolby Digital 2.0, während das Bildformat in 16:9 erscheint. Herausgekommen ist eine nette Komödie mit viel Herz. Es macht Spaß zuzusehen, wie Beatrice in die Rolle des Pschyoanalytikers hineinwächst. Witzig wirkt dabei der staunende Henry, der sich bei ihr als falscher Patient anmeldet. Schon dabei ist viel Herz zu spüren, denn die Stimmung der Atmosphäre zwischen Beatrice und Henry alias John schlägt schnell über. Auch die Dialoge sind dabei ganz gelungen. (Marina Teuscher) alle Rezensionen von Marina Teuscher ...
Der New Yorker Psychoanalytiker Henry tauscht für sechs Wochen sein Penthouse gegen das Appartement von Beatrice in Paris. Eigentlich will sich Henry mal so richtig entspannen. Eigentlich. Doch es kommt wie es kommen muss: Henry muss sich in der Pariser Mansarde durch ein Chaos von Dessous und geplatzten Leitungsrohren kämpfen. Zur gleichen Zeit unterhält sich Beatrice unverblümt mit Henrys Patienten - und zwar ganz anders als es in den therapeutischen Lehrbüchern steht.
Das Bild von "Eine Couch in New York" kann man durchaus als alles andere als gut bezeichnen. Der Kontrast liegt noch auf einem guten Niveau und lässt das Erkennen von auch kleineren Objekten auch in dunklen Bildbereichen zu. Die Bildschärfe hingegen fällt weniger positiv auf. Hier neigen helle Flächen zum überstrahlen und insgesamt macht ein Rauschen dem Auge keine sehr große Freude. Die Farben wirken sehr blass und zuweilen etwas ausgebleicht. Fehler im Bild sind nicht zu erkennen und das gilt auch Artefakte. Die Liebeskomödie "Eine Couch in New York" verlangt weder nach besonderen Toneffekten oder einem großen Music-Score. Störend wirkt sich dieses aber auch nicht auf diesen Film aus, da er von seinen Dialogen geprägt wird und eher die leisen Töne anschlägt. Wie für einen Film der von seinen Dialogen lebt, werden hier auch zumeist der Center gefordert, aber auch manchmal die vorderen Surroundboxen. Von hinten ist eigentlich nur sehr selten wirklich etwas zu vernehmen. Ausnahme bildet der sehr schöne und stimmige Music-Score. Der Ton stellt hier also bei weitem kein Meisterwerk dar, erfüllt aber seinen Zweck und ist sauber und von einer gewissen Dynamik. Die deutsch/französische/belgische Produktion ist fein gezeichnet und schlägt eher die leiseren Töne an. Auf der anderen Seite fehlen allerdings wirkliche Überraschungsmomente und zündende Dialoge, die eine Liebeskomödie ausmachen. So liegt die Unterhaltungsverantwortung vorwiegend auf den Schultern Juliette Binoches und William Hurts in den Rollen einer Pariser Tänzerin beziehungsweise New Yorker Psychoanalytikers, die über ein Zeitungsinserat miteinander die Wohnungen tauschen. Eine Zeitlang profitiert die Komödie von dieser Situation und der Schrulligkeit einiger Neurotiker, aber der Reiz lässt schneller nach, als es dem Zuschauer lieb sein könnte. Am Ende bleibt leider nur eine Durchschnittsliebeskomödie die einen Blick wert ist, aber für einen zweiten oder gar dritten Blick einfach zu wenig bietet. (Andre Kossmann) alle Rezensionen von Andre Kossmann ...
"Die Pariser Tänzerin Béatrice Saulnier und der New Yorker Psychoanalytiker Henry Harriston sind so unterschiedlich wie Tag und Nacht. Während die charmante Béatrice offen auf die Menschen zugeht, zeigt sich der ordnungsliebende Henry stets etwas verschlossen. Unzufrieden mit ihrem Leben sind jedoch beide. Nach einer entsprechenden Zeitungsannonce tauschen sie, ohne sich bisher begegnet zu sein, für sechs Wochen die Wohnung.Oje, oje...was für ein dürftiger Transfer: dass das Bild anamorph codiert wurde lässt sich noch als Highlight der Bildeigenschaften werten, denn ansonsten bekommt man es eher mit einer mageren ""VHS-Kopie"" zu tun! So jedenfalls wirken die wichtigsten Eigenschaften: die Farben wirken zwar noch natürlich, aber leicht untersättigt und zeigen immer wieder dunkle Schatten, die durch den gerade in dunkleren Szenen wenig ausgewogen Kontrast bedingt sind. Der Kontrast wirkt zudem zu flach, was dem Bild die Tiefe nimmt. Die Kantenschärfe ist fast mangelhaft und auch die Detailschärfe erreicht kaum bessere Werte - das Bild wirkt meist ""matschig"". Oft sind heftige Nachzieheffekte bei Bewegungen zu sehen, die einen regelrechten zähen Schleier hinterlassen wodurch das Bild noch stärker verwischt. Auch Rauschen ist immer wieder in stärkerem Maße zu sehen. Gepaart mit häufigen kleinen Blitzern wirkt das Bild wie eine abgenudelte VHS-Kopie. Somit gehört der recht unruhige Transfer zu den schlechtesten, die ich je zum Testen vor die Augen bekam und die ganz knappen 3 Punkte sind da fast schon Wohlwollen, da man dem Label keine Absicht bei der Abtastung des Masters unterstellen möchte!Der deutsche 5.1-Ton ist erfreulicherweise nicht halb so schlecht wie das Bild. Zwar wirken einige Geräuscheffekte des Upmix vom ursprünglichen Stereo- oder Surroundsound etwas aufgesetzt und überbetont, aber es wird zumindest eine halbwegs brauchbare Raumatmosphäre geschaffen. Allerdings hält der Ton das Niveau nicht den ganzen Film über, so gibt es immer wieder längere Passagen in denen es keinerlei Hintergrundgeräusche gibt. Wo sie jedoch auftreten ist der Ton ""lebendig"". In den wenigen Szenen mit Scoreeinsatz kommt zumindest die Stereofront zu einem guten Gastspiel. Die Dialoge sind trotz leichten Rauschens und einem leicht dumpfen Grundsound gut verständlich aus dem Center zu vernehmen. Diekreionale sind wie Subwoofereinsatz quasi nicht vorhanden. Somit siedelt sich der genretypische Mix am unteren Rand des Mittelfelds an. Hört man sich im Vergleich dazu den Original-Stereomix an, weiß man gleich warum das Bild doch gleich so schlecht war - das spricht für den ordentlichen Upmix! Knappe...Die Menüs sind komplett sounduntermalt. Da es sich aber in allen Submenüs immer um die gleiche Melodie handelt, neigt man schnell zum ""muten""! Das Hauptmenü sowie die Kapitelanwahl bieten Szenenanimationen. Die Extras umfassen kurz umrissen ein kurzes Interview mit der Regisseurin (ca. 4 Min.), eine animierte und sounduntermalte Fotogallerie (ca. 2:30 Min), den Kinotrailer in grausamer Qualität, sog. ""Filmografien"" auf gescrollten Texttafeln, welche eigentlich Kurzbiografien zu Cast & Crew beinhalten, weitere Texttafeln mit Kurzinhalt und Pressestimmen, den Bonus-Kurzfilm ""Temptation"" (ca. 14 Min.) sowie ein Making Of (ca. 24 Min.) zu selbigem. Zu guter letzt darf man sich noch einige Trailer aus dem Verleihprogramm von Atlantisfilm/Alive AG ansehen.
Was der Bonusfilm mit dem Hauptfilm zu tun hat, erschließt sich mir nicht - wahrscheinlich wurde er vom gleichen Studio produziert (?) - das Making Of dazu jedenfalls ist das informativste Feature der ganzen DVD, denn hier stellt der Regisseur den Film und dessen Entstehungsprozess recht detailliert dar. Solch ein Feature hätte man sich zum Hauptfilm ebenfalls gewünscht, doch die Features zum Hauptfilm jedoch sind stattdessen allesamt belanglos und kaum informativ und behandeln nur im Ansatz den Film selbst.Eine Couch in New York ist eine charmante, wenngleich etwas langatmige und typisch europäische Komödie. Da sind zwei Menschen - grundverschieden und doch irgendwie ähnlich, denn beide fliehen vor ihrem Leben, ihrer Vergangenheit. SIE flüchtet vor ihren Liebhabern, die entzückt von ihrem Charme und ihrer chaotischen Offenheit scharenweise um sie herum sind - und ER flieht vor seinem Leben als Psychoanalytiker, vor den Problemen seiner Patienten, vor seinen eigenen Problemen, vor seiner Vergangenheit vor dem Reichtum, als er noch ein armer Junge aus Brooklyn war den die Mutterliebe auffrisst. Als beide aus ihrem bisherigen Leben flüchten ahnen sie jedoch nicht, dass sie in der Wohnung und Heimat des jeweils anderen ihre Probleme wieder einholen: Béatrice erfährt von den Patienten Harristons dieselbe wahnsinnsgleiche Liebe wie von ihren Verehrern in Paris und Henry landet in der ärmlichen Pariser Mansarde in einer Umgebung, die der seiner Jugend in Brooklyn gleicht! Schließlich beschließt Henry nach New York zurückzukehren, um den Wohnungstausch rückgängig zu machen, was nicht so einfach ist als er erkennen muss, dass sich Juliette nicht nur die Wohnung sondern auch seine Patienten zu eigen macht. Der perfekte Plan sieht darauf hin vor sich als Patient in die Wohnung zu schleichen und den Eindringling von innen heraus zu verscheuchen, wenn Henry nicht ebenso dem Charme von Béatrice verfällt... Die doppelte Umkehrung der Protagonisten und ihrer Wege ist Regisseurin Chantal Akerman gut gelungen. Amüsant und charmant erzählt sie von den beiden verschiedenen Menschen, die beide eigentlich doch das Gleiche suchen: die wahre Liebe und Geborgenheit! Trotz der langatmig erzählten Geschichte bleibt man ihr ob der guten Darstellerleistungen von Juliette Binoche (Die unerträgliche Leichtigkeit des Seins, Chocolat) und William Hurt (Der Höllentrip, Gottes vergessene Kinder) gewogen und erlebt somit leider auch das gewohnt kitschige Hollywoodende, welches für eine europäische Komödie nicht unbedingt typisch ist! Dennoch ein unterhaltsamer, wie harmloser ""Dramödienschwank"". Juliette Binoches Spiel erinnert zuweilen übrigens an den Erfolgsfilm ""Chocolat"", der eine ähnlich einfache Geschichte absolut meisterhaft erzählt. Der DVD fehlt es beim Bild nicht nur an Schärfe sondern auch an Stabilität, der Ton ist genrebedingt zurückhaltend und das Bonusmaterial gibt sich trotz der vielen Unterpunkte wenig informativ - ergo sind Film und DVD-Umsetzung eher ausleihverdächtig! Macht ganz knappe..." (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Eine Couch in New York, DVD:
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Weitere Filminfos zu Eine Couch in New York: Originaltitel: Un divan à New York Land / Jahr: Belgien / Frankreich / Deutschland 1996 Produktion: Régine Konckier, Jean-Luc Ormières für Les Films Balenciage / Babelsberg Film / Paradise Films Musik: Sonia Wieder-Atherton Kamera: Dietrich Lohmann Ausstattung: Christian Marti Kostüme: Stéphane Rollot Schnitt: Claire Atherton Maske: Jocelyne Lemery Ton: Pierre Mertens Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Eine Couch in New York:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews
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