Video Kings
Schauspieler / Schauspielerinnen in Video Kings:
Darsteller:
Fabian Busch Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Video Kings:
Die Szenerie erinnert nicht von ungefähr an Kevin Smiths Erfolgsfilm Clerks (1994), der ebenfalls mit nur minimalem Budget gedreht wurde, aber hier natürlich eine gewaltige stilistische Fallhöhe vorgibt. „Video Kings“ entpuppt sich auch als romantische Außenseiterkomödie. Flo ist zwar ein Neuköllner Loser, der in der erfolglosesten Videothek der Welt arbeitet. Aber genau wie sein Kumpel und Kollege Hotte (Wotan Wilke Möhring) ist er vor allem ein liebes Sensibelchen. Flos Einsamkeit verschärft sich noch durch seine Leidenschaft für Kunstfilme. Als die neue Nachbarin erzählt, dass sie außer ihm wahrscheinlich der einzige Mensch in ganz Neukölln ist, der „Memento“ von Christopher Nolan gut findet, verliebt er sich sofort unsterblich in sie. Die germanischen „Clerks“ machen Spaß. Es ist ein knurrendes und frivoles Independent-Kino Daniel Acht und Ali Eckert rekrutierten Zeichentrick-Spezialist Gerhard Hahn als Produzent. Und so zünden alle Gags folgerichtig. Der Verleih verspottet selbst dieses Movie als „Trash“; nicht schlecht, den „Kritikern“ gleich so den frustrierten Wind aus den Segeln zu nehmen. In der Tat gehört „Video Kings“ sicherlich nicht zu den Meilensteinen deutscher Filmproduktionen, doch macht diese sympathische Komödie auch gar keinen Anspruch darauf. Hohe Ansprüche an sich selbst hegt auch der heimliche Star des deutschen, eher anspruchsvollen Films: Fabian Busch, der 37jährige wurde in Berlin geboren, seine Eltern sind Tänzer. Ohne Schauspielausbildung erhält er 1993 eine Hauptrolle in Wolfgang Kohlhaases "Inge, April und Mai", es folgen wichtige Rollen in Matthias X. Obergs Zug-Roadmovie ""Unter der Milchstraße (1996), Hans Christian Schmids Hacker-Thriller "23" (1998), Andreas Dresens "Raus aus der Haut" (1997) und den TV-Miniserien "Klemperer – ein Leben in Deutschland" (1999) und "Deutschlandspiel" (2000). Für den TV-Film "Zehn wahnsinnige Tage" von Christian Wagner erhält Busch eine Nominierung für den Deutschen Fernsehpreis 2000. (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Die beiden Regisseure Daniel Acht und Ali Eckert haben offensichtlich ein Herz für Filme. Sie dürften sich im Laufe ihres bisherigen Lebens durch so manchen Klassiker und so manche Trashperle der Filmgeschichte geschaut haben, um nun mit Video Kings ihre ultimative Hommage an die Leinwand auf dieselbe zu bringen. Das Prinzip ist nicht neu: Quentin Tarantino verdient schon seit Jahren gutes Geld damit, nichts anderes zu machen, und auch die Parallelen zu Kevin Smiths Debütwerk Clerks liegen auf der Hand. Hier wie da geht es um zwei unfähige Nerds, die ihren Alltag hinter einem Tresen verbringen und mit der Kundschaft ins Plaudern geraten. Das Problem liegt allerdings darin, dass bei Video Kings kein gesteigerter Wert auf gute Dialoge gelegt wurde und sich leider mal wieder die These belegen lässt, dass die Deutschen absolut keinen Sinn für Humor haben.
Florian und Horst arbeiten in einer heruntergekommenen Videothek. In die neue Kundin, die endlich auch mal seine Begeisterung für den Film Memento teilt, ist Flo gleich total verschossen. Nur zu dumm, dass es bei der Zustellung einer privaten Videokassette zu einer peinlichen Verwechslung kommt. Video Kings hat keine Handlung im eigentlichen Sinne, sondern reiht Episoden und Möchtegern-Gags aneinander, um daraus einen potenziellen Kultfilm zu entwickeln. Forcierter Kult geht aber meistens in die Hose, so auch hier. Mit netten Albernheiten kann man Späße problemlos auf Spielfilmlänge strecken, aber wenn die Gags so partout nicht zünden wollen, bleibt der Zuschauer mit dem letzten Fünkchen Anspruch schnell gelangweilt bis angenervt zurück. Wenn selbst der Gastauftritt des hessischen Mundartduos Badesalz nicht über dünnbrüstige Kabbeleien hinauskommt, merkt man nur allzu deutlich, dass hier mit dem Timing und der Gagtrefferquote so einiges im Argen liegt. (Thomas Steffens) alle Rezensionen von Thomas Steffens ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Video Kings, DVD:
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Weitere Filminfos zu Video Kings: Originaltitel: Video Kings Land / Jahr: Deutschland 2007 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Video Kings:
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