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TECHNISCHE DATEN
zu Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 2 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
diverse
Tonformat:
diverse
Verpackung: Digipak mit Schuber
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680042503 / 4006680042503
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium

Titel:

Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium

Label:

Arthaus

Regie:

Bernhard Wicki

Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium:


Die Brücke: Acht noch minderjährige Jugendliche erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Mit patriotischem Enthusiasmus und Begeisterung glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben lassen muß, wird die Sinnlosigkeit des Befehls offenkundig. Der berühmte und erschütternde Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus den fünfziger Jahren erhielt zahlreiche Preise! Verstörung - und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki: In ihrem berührenden und intimen Dokumentarfilm erinnert Elisabeth Wicki-Endriss nicht nur an ihren Mann als Filmikone, sondern zeigt auch den Menschen hinter dem außergewöhnlichen Künstler. Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Brücke & Die Verstörung - und eine Art von Poesie - Arthaus Premium:
Kurz vor Ende des Krieges, im April 1945: Mobilisierung der letzten Reserven. Direkt von der Schulbank werden sieben Jugendliche eingezogen.

In einer deutschen Kleinstadt sollen die 16jährigen eine angeblich strategisch wichtige Brücke gegen vorrückende US-Truppen verteidigen. Mit fanatischer Begeisterung ziehen sie in den Kampf.

Als einer der jungen Soldaten bei einem Luftangriff fällt, halten die anderen aus Wut und Naivität gegenüber den feindlichen Streitkräften weiter die Stellung, und sterben beim Anrücken amerikanischer Panzer einen sinnlosen Tod.

Als Vorlage für sein Debüt als Filmregisseur wählte Bernhard Wicki (1919 - 2000), der bis dahin nur als Schauspieler bekannt gewesen war, den teilweise autobiografischen Roman „Die Brücke", den Gregor Dorfmeister 1958 unter dem Pseudonym „Manfred Gregor" veröffentlicht hatte.

Wicki wollte mit seinem Film zeigen, „wieso diese Jungens, die Kinder waren, Kinder wie tausend andere auch, dazu kamen, infolge falscher Erziehung zu den Grausamkeiten fähig zu sein“.

„Die Brücke ist einer der meistdekorierten deutschen Spielfilme der Nachkriegszeit, u. a. wurde er 1960 fünfmal beim Deutschen Filmpreis ausgezeichnet. Außerdem erhielt der Film den Golden Globe Award als bester ausländischer Film und eine Nominierung für den Oscar als bester fremdsprachiger Film, sowie noch weitere Auszeichnungen im In- und Ausland.

Fazit: „Die Brücke“ ist ein erschütternder, realistischer Antikriegsfilm, ohne Effekthascherei, der die Sinnlosigkeit des grausamen Gemetzels im Krieg offenbart, und die eindeutige Botschaft vermittelt: Nie wieder Krieg! Absolutes Pflichtprogramm!

Übrigens: Keiner der beim Dreh verwendeten Panzer war echt. Bernhard Wicki verwendete Holzmodelle, die mit Seilen über Umlenkrollen gezogen wurden. Dafür waren 30 – 40 Leute notwendig. Bei sehr genauem Hinsehen kann man unter einem Panzermodell Lastwagenräder mit Doppelreifen erkennen. Zudem ging Wicki beim Dreh mit seinen jungen Darstellern wohl nicht gerade zimperlich um. Er trieb sie bei schwierigen Szenen bis zur psychischen und physischen Erschöpfung an, belohnte sie dafür hinterher mit Kaffee und Kuchen oder nahm sie in den Arm.

Zur DVD selbst: Das Bild ist in 4:3 (Vollbild) zu sehen und der Ton spielt in Mono. Beides geht in Ordnung. An Bonusmaterial gibt es neben dem Original-Trailer noch das Filmbegleitheft als DVD-ROM-Teil und ein Interview mit Bernhard Wicki aus der Sendung „Sonntagsgespräch“ (27 Minuten). Diese DVD ist übrigens auch als Arthaus Premium Doppel-DVD zu haben, deren zusätzliche DVD die Dokumentation „Verstörung – und eine Art von Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki“ enthält.

Alternativen zum Thema „Sinnlosigkeit des Krieges“: Stanley Kubricks „Wege zum Ruhm“, „Platoon“ von Oliver Stone, und „Wenn die Kraniche ziehen“ von Michail Kalatosows. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Neben Wolfgang Staudte und Helmut Käutner gilt Bernhard Wicki als eine der Lichtgestalten des deutschen Nachkriegsfilms, doch der Schauspieler und Filmemacher galt lange Zeit als Außenseiter, als streitbarer Geist, als Filmkünstler, der im eigenen Land nur wenig galt.

Mit dem Antikriegsfilm-Klassiker "Die Brücke" (Golden Globe, Deutscher Filmpreis, Oscar-Nominierung) feierte er 1959 seinen größten Erfolg und den internationalen Durchbruch. Er drehte in Hollywood mit Marlon Brando ("Kennwort Morituri") sowie mit Ingrid Bergmann und Anthony Quinn (die Dürrenmatt-Verfilmung "Der Besuch", die in Cannes lief und ihm erneut eine Oscar-Nominierung einbrachte).

Bernhard Wicki hat einmal gesagt, er arbeite gegen den Tod, gegen das Vergessenwerden - es sei die Aufgabe der Kunst, der Vergänglichkeit einige Momente zu entreißen. Bernhard Wicki hat das versucht, er hat es getan als Schauspieler, als Regisseur und als ein kluger und unbeirrbarer Beobachter seiner Zeit. Jetzt erinnert seine Frau an ihn.

Die Schauspielerin Elisabeth Wicki-Endriss porträtiert hier ihren im Januar 2000 verstorbenen Ehemann, Bernhard Wicki. Beginnend in der schwierigen Kindheit umspannt das Porträt das gesamte Leben des Künstlers mit allen Höhen und Tiefen und endet mit sehr persönlichen Erinnerungen an die letzten schweren Jahre.

Neben zum Teil bisher nie veröffentlichten Film- und TV-Ausschnitten sowie Audiomaterial kommen auch Freunde und Weggefährten zu Wort: Michael Mendl ergänzt Wickis Gedanken aus Schriften und Briefen, Klaus Maria Brandauer setzt sich mit Wickis frühen Gedichten auseinander, während Maximilian Schell als Erzähler durch den Film führt. Man begegnet Bernhard Wicki in seinem ewigen Kampf mit sich selbst, gegen Vorurteile und falsche Verführungen. Es ist aber auch ein Film über Poesie, der er in jungen Jahren begegnet ist und die ihn durch sein Leben begleitet hat.

Fazit: Für Cineasten und vor allem jene, die Wickis Werk schätzen, bietet der Film zwar spannende Aspekte, ist aber mitunter zu persönlich und dadurch zu lang geraten. Doch trotzdem ist diese dokumentarische Biografie, die gleichzeitig ein Nachruf auf den Schauspieler und Regisseur Bernhard Wicki ist, kultur- und filmhistorisch überaus interessant.

Neben der zweistündigen Dokumentation befinden sich noch interessante Extras auf der DVD. Unter dem Titel „Sanftmut und Gewalt“ findet man ein Gespräch zwischen Bernhard Wicki und Robert Fischer, außerdem gibt es ein Interview mit Wickis Witwe Elisabeth Wicki-Endriss, und „Lindenstrassen“-Regisseur H.W. Geißendörfer erinnert sich ebenfalls an seine Zusammenarbeit mit Wicki. Des Weiteren ist noch eine Fotogalerie, der Trailer zur Doku sowie auch Trailer zu anderen Filme anwählbar. Und schiebt man die DVD in das Laufwerk seines Computers, so ist auf einem DVD-ROM-Teil noch das Presseheft zu lesen.

Technische Daten: Bild: Widescreen (1.85:1 - anamorph), Ton: Dolby Digital 2.0

Übrigens, diese Dokumentation ist auch als Arthaus Premium Doppel-DVD erschienen. Hier gibt es zusätzlich zur Dokumentation noch Wickis Meisterstück „Die Brücke“. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Die Brücke:
Acht noch minderjährige Jugendliche erhalten in den letzten Kriegstagen 1945 den völlig sinnlosen Befehl, eine Brücke bei einer Kleinstadt im Bayerischen Wald vor den anrückenden Amerikanern zu verteidigen. Mit patriotischem Enthusiasmus und Begeisterung glauben sie, ihren Auftrag erfüllen zu müssen. Erst nachdem einer nach dem anderen bei der Verteidigung der Brücke sein Leben lassen muß, wird die Sinnlosigkeit des Befehls offenkundig.
Der berühmte und erschütternde Antikriegsfilm von Bernhard Wicki aus den fünfziger Jahren erhielt zahlreiche Preise!

Verstörung - und eine Art von Poesie. Die Filmlegende Bernhard Wicki:
In ihrem berührenden und intimen Dokumentarfilm erinnert Elisabeth Wicki-Endriss nicht nur an ihren Mann als Filmikone, sondern zeigt auch den Menschen hinter dem außergewöhnlichen Künstler. Die Brücke

Der Vollbild-Transfer unterscheidet sich nicht wesentlich von dem der Vorgänger-DVD. Das Schwarz-Weiß-Bild wird phasenweise von vielen Kratzern und Schmutzpartikeln durchzogen, bei welchen eine digitale Retuschierung sicherlich nicht geschadet hätte. Andere Sequenzen sind dagegen wieder relativ sauber. Die Schärfe steigt und fällt mit der Qualität der Vorlage – je weniger es rauscht, desto mehr Details kommen zum Vorschein und umso klarer werden Kanten abgebildet. Im Durchschnitt kann man das Niveau in Anbetracht des Alters als gut bezeichnen. Der Rauschpegel beim Filmkorn schwankt wie erwähnt relativ stark, nimmt jedoch nie störende oder unnatürliche Ausmaße an, währen die Kompression sauber arbeitet. Die Kontraste sind sauber angestimmt und zeigen viele Grauabstufungen im Übergang von Schwarz nach Weiß. Das Schwarz weist eine solide Tiefe auf, leichte Helligkeitsschwankungen und Bildwackler sind jedoch nicht von der Hand zu weisen.

Insgesamt ist der Transfer von Kinowelt zu DIE BRÜCKE sicherlich auf keinen Fall schlecht. Nur hätte dieser zeitlose Klassiker des deutschen Films sowie des Anti-Kriegsfilms im Allgemeinen einmal eine intensive Restauration verdient.

Wertung: 5 Punkte


Verstörung - und eine Art der Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki

Diese Dokumentation liegt im anamorphen 1,78:1-Widescreen-Format auf der zweiten Disk und weist eine sehr gute Bildqualität auf. Die Farben werden perfekt wiedergegeben und die Schärfe weiß Kanten und Details sauber abzubilden. Rauschen ist gering und der Kontrast präsentiert eine lebendige Durchzeichnung. Schmutz oder Defekte gibt es ebenfalls nicht zu beklagen. Die oftmals verwendeten Archivaufnahmen unterliegen entsprechenden Alterserscheinungen.

Wertung: 7 Punkte Die Brücke

Der deutsche Dolby Digital 2.0 (Mono)-Sound klingt relativ klar und weist nur wenige Verzerrungen auf. Sicherlich wirkt alles höhenbetont und leicht blechern, für einen bald 50 Jahre alten Film kann sich das Gebotene jedoch allemal hören lassen. So gibt es kaum Defekte wie Knackser oder intensives Rauschen zu vernehmen und die Dialoge sind immer sehr gut verständlich. Effekte oder Bass gibt es bei einem Mono-Mix naturgemäß nicht, ein Hintergrundrauschen ist zwar zu vernehmen, aber vernachlässigbar.

Wertung: 5 Punkte


Verstörung - und eine Art der Poesie: Die Filmlegende Bernhard Wicki

Auch hier gibt es Dolby Digital 2.0-Sound, dafür aber hier als Stereo-Mix. Die Stimmen sind hierbei immer absolut perfekt zu verstehen und werden klar und satt wiedergegeben. Dasselbe gilt für die gelegentlich eingesetzte Musik. Die Archivaufnahmen weisen eine entsprechend dem Alter des Materials variable Tonqualität auf.

Wertung: 5 Punkte DIE BRÜCKE verfügt über deutsche Untertitel – bei einer deutschen DVD zu einem deutschen Film beileibe keine Selbstverständlichkeit und daher überaus lobenswert. Leider gilt das nicht für die Dokumentation, denn dort gibt es keine. Auf der Filmdisk befindet sich neben der obligatorischen Trailershow noch ein halbstündiges Interview mit Regisseur Bernard Wicki aus den 1990er Jahren. In diesem Feature stellt eine Fernsehjournalistin Fragen über das Leben und Schaffen des Filmemachers, wobei natürlich DIE BRÜCKE eines der zentralen Gesprächsthemen darstellt. Weiter geht es mit dem Trailer sowie dem 66-seitigen Filmbegleitheft zu DIE BRÜCKE, welches im PDF-Format auf der DVD liegt.

Die Scheibe mit der Dokumentation enthält weiteres Bonusmaterial welches mit „Sanftmut und Gewalt - Bernhard Wicki im Gespräch mit Robert Fischer“ eingeleitet wird. Dieses Tonbandinterview aus dem Jahr 1992 wird mit Aufnahmen und Bildern aus den jeweils angesprochenen Themen unterlegt, da 27 Minuten ohne jegliches Bild wohl doch etwas langweilig wären. Anschließend folgt ein Interview mit Elisabeth Wicki-Endriss, der Witwe des Regisseurs, welche ganze 24 Minuten über die Entstehung sowie die Motivation hinter der Dokumentation erzählt. Als nächstes spricht Hans W. Geißendörfer über Bernhard Wicki in Bezug auf sein Verhalten als Regisseur und Kollege beim Film. Mit der Fotogalerie sowie einem Trailer zu VERSTÖRUNG - UND EINE ART DER POESIE endet das Bonusmaterial. Auf der DVD selbst findet man erneut ein PDF-File, diesmal enthält dieses jedoch das Presseheft zur Dokumentation. Mit DIE BRÜCKE schuf Regisseur Bernhard Wicki im Jahr 1959 einen erschütternden Anti-Kriegsfilm, welcher Deutschland aus seiner Verdrängungslethargie der 50er Jahre herausriss. Während die Filmindustrie nämlich vornehmlich auf das Genre des Heimatfilms setzte, um nach dem Schrecken des Zweiten Weltkrieges sowie des Naziregimes dem Zuschauer eine „Heile Welt-Idylle“ vorzugaukeln, erschien Wickis schonungslos offener Antikriegs-Klassiker wie ein Wachrütteln. Die bittere wie tragische Geschichte handelt von fünf Freunden, welche – verblendet und vergiftet von der Nazi-Ideologie – zur Wehrmacht wollen, um dem Vaterland den Sieg zu schenken, an den sowieso keiner mehr glaubt. Um den Nachwuchs nicht in einen aussichtslosen Kampf zu schicken, verlegt der kommandierende Offizier die Jugendlichen an eine strategisch unbedeutende Brücke, welche sowieso vor den anrückenden alliierten Truppen gesprengt werden soll. Als der Offizier, welcher die Gruppe anführt, durch ein Unglück getötet wird, versucht die führerlose Truppe schließlich die Brücke vor den heranstürmenden Panzern der Alliierten zu verteidigen – von der bevorstehenden Sprengung wissen sie tragischerweise nichts.

Regisseur Wicki führt dem Zuschauer mit brutaler Direktheit das Grauen und die Sinnlosigkeit des Krieges vor Augen. Dies zeigt sich nicht nur in der fast schon sarkastisch angelegten Handlung, sondern auch in drastischen Bildern des Kampfes sowie dramatischen Handlungsmomenten, welche von den jungen Schauspielern mit Bravour gemeistert wurden. Unter der Besetzung finden sich einige (damals teils noch zukünftige) Stars des deutschen Films wie Elmar Wepper, Siegfried Schürenberg, Günther Pfitzmann oder auch Vicco von Bülow, der später als Loriot deutsche Fernsehgeschichte schreiben sollte. DIE BRÜCKE ist insgesamt ein uneingeschränktes Must-See für jeden Cineasten – ein echter Meilenstein des deutschen Films, welcher zurecht mit einem Golden Globe ausgezeichnet wurde.

Die neue Premium Edition aus dem Hause Kinowelt/Arthaus zeigt DIE BRÜCKE in ansprechender Bild- und Tonqualität und hat viele interessante Extras an Bord, die den Filmfan auch zu einem Update von einer der älteren Veröffentlichungen verleiten könnten. Insbesondere die zweistündige Dokumentation VERSTÖRUNG - UND EINE ART DER POESIE über Bernhard Wicki hat es in Sachen Informationsvermittlung in sich. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Die Brücke
Land / Jahr: Deutschland 1959
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Filmbeitrag „Sanftmut und Gewalt“ von Robert Fischer, Filmbegleitheft „Die Brücke“ und Presseheft „Verstörung …“ als PDF, Fotogalerie
Kommentare:

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