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TECHNISCHE DATEN
zu Here we come

RC 2 FSK Info fehlt
DVD-Typ: 1 x DVD und 1 x Audio-CD
Medium: DVD
Genre: Dokumentation
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Amaray Case im Schuber
Untertitel:
Englisch
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
4042564023831 / 4042564023831
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Here we come

Titel:

Here we come

Regie:

Nico Raschick

Laufzeit:
250 Minuten
Genre:
Dokumentation
FSK:
oA
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Here we come:


Du glaubst, Du weißt alles über die DDR? Hier kommt eine Generation, die bisher nicht gefragt wurde! Dessau/Leipzig/Berlin/Görlitz in den 80er Jahren: Simo, Beatschmidt und Magic Mayer haben eines gemeinsam: Breakdance ist ihre Heimat, Hip Hop ihr Leben. Trotz Staatspolizei, Diktatur und Sozialismus machen sie ihren eigenen Weg. Sie treffen sich auf Straßenkreuzungen, schneidern sich Ihre Trainingsanzüge selber und tragen ihr Graffitti mit dem Pinsel auf. Die Bewegungen haben sie sich aus Film und Fernsehen abgeschaut, geübt wird vor dem Spiegel oder auf der Straße und die Crews treten in Wettkämpfen gegeneinander an. Erst von allen verurteilt und ausgegrenzt, entwickelt sich Breakdance zu einer wichtigen Jugendkultur in der ehemaligen DDR. HERE WE COME erzählt diese Geschichte und was bis heute davon überlebt hat. Here we come stammt aus dem Hause Alive AG.


Here we come Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Here we come:
Neben Graffiti, DJing und Rap ist Breakdance, ein fester Bestandteil der HipHop-Kultur. Der Begriff Breakdance wurde in den 1980er Jahren von den Medien erfunden und bezeichnet eine Tanzform, die der afro- und puertoamerikanischen Jugend der 1970er Jahre entstammt und sich für den Laien hauptsächlich durch akrobatische Merkmale auszeichnet.

Für viele Jugendliche bot Breakdance eine Alternative zu den sich in den Straßen der verarmten Stadtvierteln (Slums) organisierenden, kriminellen Gangs und gleichzeitig eine Perspektive, aus dem Alltagsleben des Ghettos zu entfliehen.

Zu ungeahnter Popularität gelang der Breakdance 1984 durch den Film „Beat Street“. Der Film schildert das Leben der afroamerikanischen, jugendlichen Hip-Hopper Kenny und Cholly und ihres Latino-Freundes, dem Sprayer Ramon. Im Finale des Films treten Hip-Hopper, Sprayer und Breakdancer gemeinsam bei dieser Veranstaltung auf, und geben einen breiten Überblick über ihr Können und ihre Fertigkeiten. Der Film gibt so einen Einblick in die frühe Hip-Hop-Szene, dem es gelingt sowohl Musik und Tanz als auch speziellen Stil, Attitüde und Lebenseinstellung, der damaligen Szene für ein breiteres Publikum verständlich zu machen.

Produzent des Films war Harry Belafonte, und da der „Calypso“-Mann in der damaligen DDR ein gefragter und angesehner Künstler war, lief „Beat Street“ auch in der Deutschen Demokratischen Republik, und entfachte eine Leidenschaft einiger DDR-Jugendlicher zum Breakdance, welche jedoch mit dem kapitalistischen Kulturgut im Osten nicht unbedingt einher ging.

Der Dokumentarfilm „Here we come“ von Regisseur Nico Raschick erzählt auf witzige und gleichzeitig bewegende Art die Geschichte der Breakdancer in der DDR. Es ist schwer vorzustellen mit welchen Schwierigkeiten sich die damals noch jungen Tänzer auseinander setzen mussten.

Trotz Staatspolizei, Diktatur und Sozialismus machten sie ihren eigenen Weg. Sie trafen sich auf Straßenkreuzungen, schneiderten sich Ihre Trainingsanzüge selber und trugen ihr Graffiti mit dem Pinsel auf. Die Bewegungen schauten sie sich aus Film und Fernsehen ab, geübt wurde vor dem Spiegel oder auf der Straße und die Crews traten in Wettkämpfen gegeneinander an. Erst von allen verurteilt und ausgegrenzt, entwickelte sich Breakdance zu einer wichtigen Jugendkultur in der ehemaligen DDR. „Here we come“ erzählt diese Geschichte und was bis heute davon überlebt hat.

Mit Aufnahmen der jährlichen Beat Street Partys im Leipziger Bounce-Club beginnt die Doku. Wie in „Here we come“ berichtet, sind auch Waldemar Maicher und André Schlickeisen zig Male ins Kino gerannt, um die Schritte, die Klamotten, die Musik der Rock Steady Crew aufzunehmen und mit sozialistisch begrenzten Möglichkeiten nachzuahmen. So bemalten sie ihre T-Shirts im Grafitistyle und bauten Kassettenrekorder aus Pappe nach, um damit vor den damaligen Goethelichtspielen (heute Ritterhaus) zu tanzen, bis die Volkspolizei sie verjagte. Schlickeisen stand mit seiner Crew „Beat Message“ bei den inoffiziellen DDR-Meisterschaften in Leipzig, die im Film gezeigt werden, selbst mit auf der Bühne. Maicher kann sogar noch die Einstufung der DDR-Kulturkommission für sein „Volkskunstkollektiv“ Break-Boys vorzeigen. Bis heute sind beide ihrer Leidenschaft treu geblieben, geben ihre Erfahrungen weiter und versuchen zu vermitteln, dass man auch zu DDRcombos breaken kann, anstatt zu 50 Cent.

Fazit: „Der Film ist eine wunderbare Aufarbeitung. Man erinnert sich an Details, die schon längst verloren gegangen sind“, schwärmt Waldemar Maicher. Dem kann man sich durchaus anschließen, insofern man Breakdancer in der ehemaligen DDR war. Für diese Generation ist es bestimmt, als würde man sich ein Familienalbum ansehen, doch für „nicht Eingeweihte“ ist die Doku zwar anfänglich ganz interessant, aber dann doch recht langweilig. Zu viele Insider-Geschehnisse! Fesselnd nur für die Leute, die dabei waren und das alles erlebt haben.

Zur DVD selbst: "Here We Come" erscheint im Digipak und enthält auf einer Doppel-DVD vier Stunden Bonusmaterial, zudem ist ein Soundtrack angekündigt, auf dem sich noch unveröffentlichte Songs aus den 80er Jahren befinden sollen.
Zur Technik: Aufgrund der vielen Originalaufnahmen aus dem Rundfunkarchiv und privater Beständen, ist das 4:3 Bild nicht besonders gut. Ebenso der Ton, der in Stereo daherkommt. Alles in allem aber ok. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Soundtrack CD
Kommentare:

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