Das Bourne Ultimatum
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Er hat keine Identität, keine Freunde, keine Vergangenheit: Matt Damon ist CIA-Agent Jason Bourne, der sein Gedächtnis verloren hat – und den einzigen Menschen, den er liebte. Jetzt begibt er sich auf die ultimative Jagd nach den gewissenlosen Geheimdienstlern, die ihn als tödliche Waffe missbraucht haben. Sofort setzen seine Gegner eine neue Generation gnadenloser Profikiller auf ihn an, die vor nichts zurückschreckt, um Jasons wahre Identität geheim zu halten ... ...
Inhaltsangabe zu Das Bourne Ultimatum: 
Er hat keine Identität, keine Freunde, keine Vergangenheit: Matt Damon ist CIA-Agent Jason Bourne, der sein Gedächtnis verloren hat – und den einzigen Menschen, den er liebte. Jetzt begibt er sich auf die ultimative Jagd nach den gewissenlosen Geheimdienstlern, die ihn als tödliche Waffe missbraucht haben. Sofort setzen seine Gegner eine neue Generation gnadenloser Profikiller auf ihn an, die vor nichts zurückschreckt, um Jasons wahre Identität geheim zu halten ... Das Bourne Ultimatum stammt aus dem Hause Universal Pictures Germany.
Das Bourne Ultimatum Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Bourne Ultimatum:
Darsteller:
Matt Damon  , Julia Stiles, David Strathairn, Scott Glenn  , Paddy Considine, Edgar Ramirez, Albert Finney, Joan Allen  , Tom Gallop, Corey Johnson, Daniel Brühl  , Joey Ansah, Colin Stinton, Dan Fredenburgh, Lucy Liemann, Bryan Reents, Arkie Reece, John Roberson, Russ Huard, Mark Bazeley, Sinead O`Keeffe, Scott Adkins, Branko Tomovic, Laurence Possa, Trevor St. John, Albert Jones, Jeffrey Lee Gibson, Uriel Emil Pollack, Omar Hernández, William H. Burns, Michael Wildman, Kai Martin, Chucky Venice, Ben Youcef, Brian Cox  , Franka Potente  ,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Bourne Ultimatum:
1Jean Lüdeke2009-01-28Paul Greengrass bringt mit seinem schweißtreibenden Genie-Coup einer der besten Action-Thriller des Jahres 2007 an den Start. Der dritte und laut Hauptdarsteller Matt Damon letzte Teil der Spionage-Reihe ist intelligent, bis zum Abwinken mit Adrenalin gefüllt und brillant inszeniert. Das sind 110 Minuten atemlos Vollgas, was in dieser krassen Konzentration bislang einmalig ist: Jason Bourne (Matt Damon) wird seine Vergangenheit als Killer für die CIA Einheit „Treadstone“ einfach nicht los. Nachdem er beinahe abgenippelt ist und sein Gedächtnis verloren hat, zudem gescheitert ist, unterzutauchen, was seine Freundin Marie (Franka Potente) das Leben gekostet hat, spielt ihm sein Verstand nun erneut einen bösen Streich. In stetigen Flashbacks erinnert er sich an Fragmente seiner Vergangenheit und will endlich den letzten Geheimnissen seiner Identität auf die Spur kommen. Er muss herausfinden, wie alles anfing, und warum er für das Killerkommando rekrutiert wurde.
Zuerst trifft er sich mit dem Journalisten Simon Ross (Paddy Considine), der in Lebensgefahr schwebt, da er über das „Threadstone“-Projekt recherchiert. Doch die CIA hat es immer noch auf Bourne abgesehen. Für den CIA-Abteilungsleiter Noah Vosen (David Strathairn) ist Bourne immer noch die Bedrohung, die es mit allen Möglichkeiten der Technik zu eliminieren gilt. Der Grund: der Nachfolger für „Threadstone“, „Blackbriar“ vorbereitet, wobei ein Medienrummel hervorgerufen durch Bourne selbstverständlich ungesund wäre. Dieser bekommt jedoch unerwartete Hilfe aus den Reihen der CIA. Seine alte Bekannte Nicky Parsons (Julia Stiles) schlägt sich auf seine Seite, doch kurioserweise bekommt er auch Schützenhilfe von seiner ehemaligen Jägerin Pamela Landy (Joan Allen). Ein knallhartes Katz-und-Maus-Spiel quer durch Europa beginnt...
Doug Liman drehte mit Die Bourne Identität (2002) einen gradlinigen Spionage-Thriller, der sich dem kalten neuzeitlichen Klima präzise anpasste. Im Sequel Die Bourne Verschwörung übernahm Paul Greengrass („Flug 93“) die Regie und setzte mit seiner dramatischen und packenden Inszenierung noch einen drauf. Unglaublich: Dieses Meisterstück kann der Brite mit „Das Bourne Ultimatum“ auch noch toppen. Der Film definiert den Standard des Spionage-Thrillers eigentlich völlig neu.So ist „Bourne Ultimatum“ einer der intensivsten Actionfilme geworden. Ein Film, der sein Publikum ins Geschehen verbannt, dabei nicht zurückschreckt, kein einziges Mal die stets rasende Kamera ruhig zu halten. Der Knaller wurde in New York, Berlin, London, Madrid, Tanger und Paris gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 140 Millionen US-Dollar und hatte seine Weltpremiere am 25. Juli 2007 in Los Angeles. Der Film spielte bis Mitte. Oktober 2007 in den Kinos der USA runde. 225 Millionen US-Dollar ein.[5] Weltweit waren es sogar 434,6 Millionen US-Dollar….
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Paul Greengrass bringt mit seinem schweißtreibenden Genie-Coup einer der besten Action-Thriller des Jahres 2007 an den Start. Der dritte und laut Hauptdarsteller Matt Damon letzte Teil der Spionage-Reihe ist intelligent, bis zum Abwinken mit Adrenalin gefüllt und brillant inszeniert. Das sind 110 Minuten atemlos Vollgas, was in dieser krassen Konzentration bislang einmalig ist: Jason Bourne (Matt Damon) wird seine Vergangenheit als Killer für die CIA Einheit „Treadstone“ einfach nicht los. Nachdem er beinahe abgenippelt ist und sein Gedächtnis verloren hat, zudem gescheitert ist, unterzutauchen, was seine Freundin Marie (Franka Potente) das Leben gekostet hat, spielt ihm sein Verstand nun erneut einen bösen Streich. In stetigen Flashbacks erinnert er sich an Fragmente seiner Vergangenheit und will endlich den letzten Geheimnissen seiner Identität auf die Spur kommen. Er muss herausfinden, wie alles anfing, und warum er für das Killerkommando rekrutiert wurde.
Zuerst trifft er sich mit dem Journalisten Simon Ross (Paddy Considine), der in Lebensgefahr schwebt, da er über das „Threadstone“-Projekt recherchiert. Doch die CIA hat es immer noch auf Bourne abgesehen. Für den CIA-Abteilungsleiter Noah Vosen (David Strathairn) ist Bourne immer noch die Bedrohung, die es mit allen Möglichkeiten der Technik zu eliminieren gilt. Der Grund: der Nachfolger für „Threadstone“, „Blackbriar“ vorbereitet, wobei ein Medienrummel hervorgerufen durch Bourne selbstverständlich ungesund wäre. Dieser bekommt jedoch unerwartete Hilfe aus den Reihen der CIA. Seine alte Bekannte Nicky Parsons (Julia Stiles) schlägt sich auf seine Seite, doch kurioserweise bekommt er auch Schützenhilfe von seiner ehemaligen Jägerin Pamela Landy (Joan Allen). Ein knallhartes Katz-und-Maus-Spiel quer durch Europa beginnt...
Doug Liman drehte mit Die Bourne Identität (2002) einen gradlinigen Spionage-Thriller, der sich dem kalten neuzeitlichen Klima präzise anpasste. Im Sequel Die Bourne Verschwörung übernahm Paul Greengrass („Flug 93“) die Regie und setzte mit seiner dramatischen und packenden Inszenierung noch einen drauf. Unglaublich: Dieses Meisterstück kann der Brite mit „ Das Bourne Ultimatum“ auch noch toppen. Der Film definiert den Standard des Spionage-Thrillers eigentlich völlig neu.So ist „Bourne Ultimatum“ einer der intensivsten Actionfilme geworden. Ein Film, der sein Publikum ins Geschehen verbannt, dabei nicht zurückschreckt, kein einziges Mal die stets rasende Kamera ruhig zu halten. Der Knaller wurde in New York, Berlin, London, Madrid, Tanger und Paris gedreht. Seine Produktionskosten betrugen schätzungsweise 140 Millionen US-Dollar und hatte seine Weltpremiere am 25. Juli 2007 in Los Angeles. Der Film spielte bis Mitte. Oktober 2007 in den Kinos der USA runde. 225 Millionen US-Dollar ein.[5] Weltweit waren es sogar 434,6 Millionen US-Dollar….
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
1Marcus Kampfert2009-03-01Er hat keine Identität, keine Freunde, keine Vergangenheit: Matt Damon ist CIA-Agent Jason Bourne, der sein Gedächtnis verloren hat – und den einzigen Menschen, den er liebte. Jetzt begibt er sich auf die ultimative Jagd nach den gewissenlosen Geheimdienstlern, die ihn als tödliche Waffe missbraucht haben. Sofort setzen seine Gegner eine neue Generation gnadenloser Profikiller auf ihn an, die vor nichts zurückschreckt, um Jasons wahre Identität geheim zu halten ... Die BOURNE-Reihe bietet konstant eine zeitgemäße Optik, welche zugleich fast fotorealistisch daherkommt, da es zum einen kaum visuelle Tricks gibt und zum anderen wenig durch Filter verfremdet wird. Einzig der harte Kontrast, der den vielen schnellen Schnitten in die Hände spielt, könnte als Stilmittel gewertet werden. Dennoch sind stets viele Details sauber erkennbar und ersaufen weder im kräftigen Schwarz noch in dunkler gewählten Einstellungen. Die Farben wirken sehr natürlich, nur Gesichter neigen zu etwas zu heller Ausstrahlung. Die Schärfe erreicht immer ein sehr hohes Level, das letzte Quäntchen fehlt lediglich mal in einzelnen Totalen. Alles zusammen ergibt das einen schönen plastischen Gesamteindruck, der praktisch nie durch Rauschen oder Artefakte geschmälert wird. Sollte es wirklich Bildfehler geben, so verschwinden diese hinter dem hektischen Kamera- und Schnittstil. Nahezu perfektes Standard-DVD-Material. Auch hier setzt die BOURNE-Reihe mitunter Maßstäbe was den Action-Soundtrack, aber auch die Kulisse angeht. Vehement prasseln Effekte sehr räumlich und ortbar aus allen Boxen auf den Zuschauer ein – das Zuhören bereitet wahre Freude. Nicht nur Action-Sequenzen, sondern auch Score und Kulisse werden dabei äußerst druckvoll sowie bassbetont wiedergegeben, so dass es praktisch keine Ruhepausen gibt. Die Dynamik erreicht teils extreme Ausprägungen, wenn es um den Unterschied zwischen Action und Dialogen geht. Es ist von vornherein angeraten den Ausgangspegel etwas zu erhöhen, da man sonst die Stimmen schwer versteht (hier wurden klar die Effekte in den Vordergrund gestellt). Große Unterschiede waren zwischen Original und deutscher Spur nicht auszumachen, selbst die Synchro ist recht gut gelungen. Ein Top-Sound zu einem Top-Action-Movie – so soll es sein! Universal war bemüht dem Action-Blockbuster auch auf der Single-Disk ein achtbares Zusatzprogramm angedeihen zu lassen. So gibt es diverse Deleted Scenes von rund zwölf Minuten Laufzeit, die teils visualisieren, was in Rückblicken oder Dialogen angerissen wird. Teilweise sind aber auch Szenen enthalten, die dem Film eine etwas andere Richtung gegeben hätten – sehenswert, allerdings ohne Kommentar teilweise schwer im Ablauf des Films einzuordnen. Es folgen einige Featurettes mit dem immer gleichen Mix aus kurzen Statements vom Set, Hinter-den-Kulissen-Material vom Dreh und Filmausschnitten. Sie wirken wie Teile eines umfassenden Making Ofs, welches wiederum nicht geboten wird. In Immer in Bewegung: Jason Bourne (24:00 Minuten) werden fünf Drehorte (Berlin, Paris, London, New York und Tanger) und die dort gedrehten Sequenzen unter die Lupe genommen, wobei Berlin wieder mal (wie schon bei BOURNE VERSCHWÖRUNG) als Moskau herhalten musste. Die Verfolgungsjagd über den Dächern (05:40) lässt uns bei der aufwendigen Inszenierung dieser grandiosen Szene beiwohnen. Die Schlachtpläne (05:00) zeigt das Kampftraining und die Choreographie einer Sequenz. In Fahrschule (03:24) darf Matt Damon beim Fahrtraining beobachtet werden. Die Verfolgungsjagd in New York (10:47) hat die letzte Featurette zum Inhalt. Knapp 50 Minuten lang gibt es also insgesamt interessante Einblicke in die Dreharbeiten des aufwendigen, praktisch ohne visuelle Tricks auskommenden Actioners. Viele Informationen zur Story und den Charakteren liefert dann noch der Audiokommentar von Regisseur Paul Greengrass. Schade, dass die technische Seite hierbei vollkommen unberücksichtigt bleibt.
Zu allen Features gibt es optionale Untertitel. Die Menüs sind durchweg teilanimiert und musikuntermalt, die Navigation ist intuitiv. DAS BOURNE ULTIMATUM ist der actionlastige, rasante Abschluss der Trilogie um den CIA-Agenten Jason Bourne oder auch David Webb, wie wir in diesem Teil erfahren. Nachdem Bourne bereits in DIE BOURNE IDENTITÄT und DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG in Folge einer Amnesie auf der Suche nach Informationen über sich selbst ist und damit die höchsten Instanzen interner Sicherheit der USA aufschreckt, steht er nun kurz vor dem Ziel. Immer wiederkehrende Flashbacks bringen ihn auf die entscheidende Spur, ein Journalist sorgt für den wichtigen Hinweis: Operation Threadstone – Blackbriar Update. Der Zuschauer fiebert nun zwar nicht mehr ganz so sehr mit, da die Auflösung doch konventioneller ausfällt als erwartet, jedoch ist die furiose Action und Inszenierung wie schon in den beiden Teilen zuvor so mitreißend, dass man doch bis zum Ende aufgeregt dabei bleibt. Matt Damon gibt den Agenten Jason Bourne abermals perfekt, seine Gegenspieler sind etwas hochkarätiger als zuvor und ergeben ein gutes Gleichgewicht. Die Verfolgungsjagden und etlichen Drehorte sind wieder grandios eingefangen und gehören zum Besten und Einfallsreichsten was der moderne Action-Thriller in den letzten Jahren hervorgebracht hat, wenngleich man hin und wieder meint, Ähnliches schon einmal gesehen zu haben. Von der Härte her ist dieser Streifen mit dem letzten Bond-Abenteuer CASINO ROYALE vergleichbar, wenngleich Damon natürlich kein Daniel Craig ist. Phasenweise – nur mit etwas weniger Blut – erinnert die Action sogar an den gelungenen THE SHOOTER (mit Mark Wahlberg). Auf jeden Fall ist DAS BOURNE ULTIMATUM ein würdiger Abschluss der Trilogie und gehört zu den besten Action-Blockbustern der letzten Jahre.
Genauso gelungen ist die Umsetzung auf Standard-DVD-Video. Bild und Ton spielen in der Top-Liga mit, es gibt praktisch nichts zu bemängeln. Selbst die Extras sind für eine Single-Disk ordentlich, da Werbung praktisch ausbleibt und stattdessen Informationen pur geboten werden. Wer hier allerdings noch mehr Input braucht, greift einfach zur mit einer dreiviertel Stunde mehr Material ausgestatten SteelBook-Variante, die zudem das schickere Coverdesign bietet. Ob das allerdings den Aufpreis von momentan rund zehn Euro wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall kann man sich DAS BOURNE ULTIMATUM in dieser Single-Disk-Version als Actionfan getrost ins heimische DVD-Regal stellen!
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Er hat keine Identität, keine Freunde, keine Vergangenheit: Matt Damon ist CIA-Agent Jason Bourne, der sein Gedächtnis verloren hat – und den einzigen Menschen, den er liebte. Jetzt begibt er sich auf die ultimative Jagd nach den gewissenlosen Geheimdienstlern, die ihn als tödliche Waffe missbraucht haben. Sofort setzen seine Gegner eine neue Generation gnadenloser Profikiller auf ihn an, die vor nichts zurückschreckt, um Jasons wahre Identität geheim zu halten ... Die BOURNE-Reihe bietet konstant eine zeitgemäße Optik, welche zugleich fast fotorealistisch daherkommt, da es zum einen kaum visuelle Tricks gibt und zum anderen wenig durch Filter verfremdet wird. Einzig der harte Kontrast, der den vielen schnellen Schnitten in die Hände spielt, könnte als Stilmittel gewertet werden. Dennoch sind stets viele Details sauber erkennbar und ersaufen weder im kräftigen Schwarz noch in dunkler gewählten Einstellungen. Die Farben wirken sehr natürlich, nur Gesichter neigen zu etwas zu heller Ausstrahlung. Die Schärfe erreicht immer ein sehr hohes Level, das letzte Quäntchen fehlt lediglich mal in einzelnen Totalen. Alles zusammen ergibt das einen schönen plastischen Gesamteindruck, der praktisch nie durch Rauschen oder Artefakte geschmälert wird. Sollte es wirklich Bildfehler geben, so verschwinden diese hinter dem hektischen Kamera- und Schnittstil. Nahezu perfektes Standard-DVD-Material. Auch hier setzt die BOURNE-Reihe mitunter Maßstäbe was den Action-Soundtrack, aber auch die Kulisse angeht. Vehement prasseln Effekte sehr räumlich und ortbar aus allen Boxen auf den Zuschauer ein – das Zuhören bereitet wahre Freude. Nicht nur Action-Sequenzen, sondern auch Score und Kulisse werden dabei äußerst druckvoll sowie bassbetont wiedergegeben, so dass es praktisch keine Ruhepausen gibt. Die Dynamik erreicht teils extreme Ausprägungen, wenn es um den Unterschied zwischen Action und Dialogen geht. Es ist von vornherein angeraten den Ausgangspegel etwas zu erhöhen, da man sonst die Stimmen schwer versteht (hier wurden klar die Effekte in den Vordergrund gestellt). Große Unterschiede waren zwischen Original und deutscher Spur nicht auszumachen, selbst die Synchro ist recht gut gelungen. Ein Top-Sound zu einem Top-Action-Movie – so soll es sein! Universal war bemüht dem Action-Blockbuster auch auf der Single-Disk ein achtbares Zusatzprogramm angedeihen zu lassen. So gibt es diverse Deleted Scenes von rund zwölf Minuten Laufzeit, die teils visualisieren, was in Rückblicken oder Dialogen angerissen wird. Teilweise sind aber auch Szenen enthalten, die dem Film eine etwas andere Richtung gegeben hätten – sehenswert, allerdings ohne Kommentar teilweise schwer im Ablauf des Films einzuordnen. Es folgen einige Featurettes mit dem immer gleichen Mix aus kurzen Statements vom Set, Hinter-den-Kulissen-Material vom Dreh und Filmausschnitten. Sie wirken wie Teile eines umfassenden Making Ofs, welches wiederum nicht geboten wird. In Immer in Bewegung: Jason Bourne (24:00 Minuten) werden fünf Drehorte (Berlin, Paris, London, New York und Tanger) und die dort gedrehten Sequenzen unter die Lupe genommen, wobei Berlin wieder mal (wie schon bei BOURNE VERSCHWÖRUNG) als Moskau herhalten musste. Die Verfolgungsjagd über den Dächern (05:40) lässt uns bei der aufwendigen Inszenierung dieser grandiosen Szene beiwohnen. Die Schlachtpläne (05:00) zeigt das Kampftraining und die Choreographie einer Sequenz. In Fahrschule (03:24) darf Matt Damon beim Fahrtraining beobachtet werden. Die Verfolgungsjagd in New York (10:47) hat die letzte Featurette zum Inhalt. Knapp 50 Minuten lang gibt es also insgesamt interessante Einblicke in die Dreharbeiten des aufwendigen, praktisch ohne visuelle Tricks auskommenden Actioners. Viele Informationen zur Story und den Charakteren liefert dann noch der Audiokommentar von Regisseur Paul Greengrass. Schade, dass die technische Seite hierbei vollkommen unberücksichtigt bleibt. Zu allen Features gibt es optionale Untertitel. Die Menüs sind durchweg teilanimiert und musikuntermalt, die Navigation ist intuitiv. DAS BOURNE ULTIMATUM ist der actionlastige, rasante Abschluss der Trilogie um den CIA-Agenten Jason Bourne oder auch David Webb, wie wir in diesem Teil erfahren. Nachdem Bourne bereits in DIE BOURNE IDENTITÄT und DIE BOURNE VERSCHWÖRUNG in Folge einer Amnesie auf der Suche nach Informationen über sich selbst ist und damit die höchsten Instanzen interner Sicherheit der USA aufschreckt, steht er nun kurz vor dem Ziel. Immer wiederkehrende Flashbacks bringen ihn auf die entscheidende Spur, ein Journalist sorgt für den wichtigen Hinweis: Operation Threadstone – Blackbriar Update. Der Zuschauer fiebert nun zwar nicht mehr ganz so sehr mit, da die Auflösung doch konventioneller ausfällt als erwartet, jedoch ist die furiose Action und Inszenierung wie schon in den beiden Teilen zuvor so mitreißend, dass man doch bis zum Ende aufgeregt dabei bleibt. Matt Damon gibt den Agenten Jason Bourne abermals perfekt, seine Gegenspieler sind etwas hochkarätiger als zuvor und ergeben ein gutes Gleichgewicht. Die Verfolgungsjagden und etlichen Drehorte sind wieder grandios eingefangen und gehören zum Besten und Einfallsreichsten was der moderne Action-Thriller in den letzten Jahren hervorgebracht hat, wenngleich man hin und wieder meint, Ähnliches schon einmal gesehen zu haben. Von der Härte her ist dieser Streifen mit dem letzten Bond-Abenteuer CASINO ROYALE vergleichbar, wenngleich Damon natürlich kein Daniel Craig ist. Phasenweise – nur mit etwas weniger Blut – erinnert die Action sogar an den gelungenen THE SHOOTER (mit Mark Wahlberg). Auf jeden Fall ist DAS BOURNE ULTIMATUM ein würdiger Abschluss der Trilogie und gehört zu den besten Action-Blockbustern der letzten Jahre. Genauso gelungen ist die Umsetzung auf Standard-DVD-Video. Bild und Ton spielen in der Top-Liga mit, es gibt praktisch nichts zu bemängeln. Selbst die Extras sind für eine Single-Disk ordentlich, da Werbung praktisch ausbleibt und stattdessen Informationen pur geboten werden. Wer hier allerdings noch mehr Input braucht, greift einfach zur mit einer dreiviertel Stunde mehr Material ausgestatten SteelBook-Variante, die zudem das schickere Coverdesign bietet. Ob das allerdings den Aufpreis von momentan rund zehn Euro wert ist, muss jeder selbst entscheiden. Auf jeden Fall kann man sich DAS BOURNE ULTIMATUM in dieser Single-Disk-Version als Actionfan getrost ins heimische DVD-Regal stellen!
(Marcus Kampfert)
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Weitere Filminfos zu Das Bourne Ultimatum:
Originaltitel: The Bourne Ultimatum
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Das Bourne Ultimatum:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Bourne – Drehbericht in fünf Teilen, Jagd über die Dächer: Mit welchen High-Tech-Tricks diese unglaubliche Szene entstand, Horeographie für Fäuste: Matt Damon zeigt sein Kampftraining, Fahrschule: Hinter dem Steuer mit Matt Damon bei der Autojagd durch New York, New Yorker Jagd: Vom Standpunkt eines Insiders, Geschnittene Szenen, Audiokommentar des Regisseurs
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