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Krieg in der Arktis - Sturm im Norden & Verbrannte Erde
http://www.digitalvd.de/dvds/65267,Krieg-in-der-Arktis---Sturm-im-Norden--Verbrannte-Erde.html
Mit der Operation Weserübung hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 haben die Deutschen Finnland und Norwegen besetzt. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum Erliegen. „Sturm im Norden, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teils bislang unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Der zweite Teil „Verbrannte Erde zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine Beziehung mit deutschen Soldaten einließen.
Teil 1: “Sturm im Norden”
Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Doch haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen.Hitler setzt alles auf eine Karte. Er schickt Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst risikoreiche Militäraktion - die Operation Weserübung beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas.
Der erste Teil der Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, menschenleer. Sie verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Und sie findet Geschichten, die einmal mehr die größenwahnsinnigen Pläne Adolf Hitlers belegen.
Teil 2: “Verbrannte Erde”
Europas hoher Norden im Winter 1941: Es herrscht Krieg in der Arktis. Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen. Sie haben gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion überschritten. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie, die die Stadt mit Leningrad verbindet. Doch der Sturm im arktischen Norden endet in einem Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken. Von ihrem Ziel, Murmansk zu besetzen, sind sie weit entfernt. Die Soldaten durchleben Jahre der Entbehrungen in einer eisigen, menschenfeindlichen Welt.
Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, ist vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land arrangieren sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das gemeinsame Leben ein jähes Ende. Die Deutschen müssen Finnland verlassen. Und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen eine familiäre Katastrophe.
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Inhaltsangabe zu Krieg in der Arktis - Sturm im Norden & Verbrannte Erde: 
Mit der Operation Weserübung hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 haben die Deutschen Finnland und Norwegen besetzt. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum Erliegen. „Sturm im Norden, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teils bislang unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Der zweite Teil „Verbrannte Erde zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine Beziehung mit deutschen Soldaten einließen.
Teil 1: “Sturm im Norden”
Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Doch haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen.Hitler setzt alles auf eine Karte. Er schickt Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst risikoreiche Militäraktion - die Operation Weserübung beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas.
Der erste Teil der Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, menschenleer. Sie verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Und sie findet Geschichten, die einmal mehr die größenwahnsinnigen Pläne Adolf Hitlers belegen.
Teil 2: “Verbrannte Erde”
Europas hoher Norden im Winter 1941: Es herrscht Krieg in der Arktis. Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen. Sie haben gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion überschritten. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie, die die Stadt mit Leningrad verbindet. Doch der Sturm im arktischen Norden endet in einem Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken. Von ihrem Ziel, Murmansk zu besetzen, sind sie weit entfernt. Die Soldaten durchleben Jahre der Entbehrungen in einer eisigen, menschenfeindlichen Welt.
Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, ist vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land arrangieren sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das gemeinsame Leben ein jähes Ende. Die Deutschen müssen Finnland verlassen. Und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen eine familiäre Katastrophe.
Krieg in der Arktis - Sturm im Norden & Verbrannte Erde stammt aus dem Hause Alive AG.
Krieg in der Arktis - Sturm im Norden & Verbrannte Erde Trailer ansehen:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Krieg in der Arktis - Sturm im Norden & Verbrannte Erde:
0Jean Lüdeke2009-01-28Das leidliche Kapitel deutscher Geschichte, das nicht so illustriert wurde wie die Feldzüge im damaligen Rußland oder Nordafrika: Mit der Operation „Weserübung“ hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 hatten die Deutschen Finnland und Norwegen besetzt. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum erliegen. „Sturm im Norden“, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teilweise unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Der zweite Teil „Verbrannte Erde“ zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine „Beziehung“ mit Landsern einließen…
Teil 1: “Sturm im Norden”: Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Doch haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen. Hitler setzt alles auf eine Karte. Er ordert Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst risikoreiche Militäraktion - die Operation Weserübung beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas. Der erste Teil der Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, trostlos und menschenleer. Sie verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Und sie findet Geschichten, die Hitlers Größenwahn belegen.
Teil 2: “Verbrannte Erde”: Europas hoher Norden im Winter 1941: Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen, überschritten gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie nach Leningrad. Doch der Sturm im arktischen Norden endet im Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken, vom Ziel Murmansk weit entfernt. Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, war vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land „arrangierten“ sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das traute Dasein. Die Deutschen müssen aus Finnland fliehen, und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen der familiäre Supergau. Eine lehrreiche und packende Dokumentation, die besonders im Geschichtsunterricht ihren Einsatz finden sollte. Aber auch für Geschichtsinteressierte ein Muß…
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Das leidliche Kapitel deutscher Geschichte, das nicht so illustriert wurde wie die Feldzüge im damaligen Rußland oder Nordafrika: Mit der Operation „Weserübung“ hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 hatten die Deutschen Finnland und Norwegen besetzt. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum erliegen. „Sturm im Norden“, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teilweise unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Der zweite Teil „Verbrannte Erde“ zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine „Beziehung“ mit Landsern einließen…
Teil 1: “Sturm im Norden”: Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Doch haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen. Hitler setzt alles auf eine Karte. Er ordert Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst risikoreiche Militäraktion - die Operation Weserübung beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas. Der erste Teil der Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, trostlos und menschenleer. Sie verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Und sie findet Geschichten, die Hitlers Größenwahn belegen.
Teil 2: “Verbrannte Erde”: Europas hoher Norden im Winter 1941: Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen, überschritten gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie nach Leningrad. Doch der Sturm im arktischen Norden endet im Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken, vom Ziel Murmansk weit entfernt. Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, war vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land „arrangierten“ sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das traute Dasein. Die Deutschen müssen aus Finnland fliehen, und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen der familiäre Supergau. Eine lehrreiche und packende Dokumentation, die besonders im Geschichtsunterricht ihren Einsatz finden sollte. Aber auch für Geschichtsinteressierte ein Muß…
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Jean Lüdeke2009-01-28Das leidliche Kapitel deutscher Geschichte, das nicht so illustriert wurde wie die Feldzüge im damaligen Rußland oder Nordafrika: Mit der Operation „Weserübung“ hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 hatten die Deutschen Finnland und Norwegen besetzt. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum erliegen. „Sturm im Norden“, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teilweise unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Der zweite Teil „Verbrannte Erde“ zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine „Beziehung“ mit Landsern einließen…
Teil 1: “Sturm im Norden”: Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Doch haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen. Hitler setzt alles auf eine Karte. Er ordert Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst risikoreiche Militäraktion - die Operation Weserübung beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas. Der erste Teil der Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, trostlos und menschenleer. Sie verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Und sie findet Geschichten, die Hitlers Größenwahn belegen.
Teil 2: “Verbrannte Erde”: Europas hoher Norden im Winter 1941: Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen, überschritten gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie nach Leningrad. Doch der Sturm im arktischen Norden endet im Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken, vom Ziel Murmansk weit entfernt. Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, war vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land „arrangierten“ sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das traute Dasein. Die Deutschen müssen aus Finnland fliehen, und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen der familiäre Supergau. Eine lehrreiche und packende Dokumentation, die besonders im Geschichtsunterricht ihren Einsatz finden sollte. Aber auch für Geschichtsinteressierte ein Muß…
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Das leidliche Kapitel deutscher Geschichte, das nicht so illustriert wurde wie die Feldzüge im damaligen Rußland oder Nordafrika: Mit der Operation „Weserübung“ hat der Zweite Weltkrieg im Frühjahr 1940 den hohen Norden Europas erreicht. Im Winter 1941 hatten die Deutschen Finnland und Norwegen besetzt. Doch der Vormarsch kommt in der eisigen Tundra zum erliegen. „Sturm im Norden“, der erste Teil der zweiteiligen Dokumentation rekonstruiert Planung und Umsetzung dieses Angriffs mit teilweise unbekannten Filmaufnahmen und lässt zahlreiche Zeitzeugen zu Wort kommen. Der zweite Teil „Verbrannte Erde“ zeigt den harten Alltag an der arktischen Front und die Schicksale finnischer und norwegischer Frauen, die sich auf eine „Beziehung“ mit Landsern einließen…
Teil 1: “Sturm im Norden”: Im Frühjahr 1940 ist Norwegen noch ein Land im Frieden. Der Zweite Weltkrieg hat Europas Norden bis zu diesem Zeitpunkt verschont. Doch haben England und Deutschland gleichermaßen großes Interesse, die strategisch wichtige Flanke am Eismeer für ihre Kriegsziele zu nutzen. Hitler setzt alles auf eine Karte. Er ordert Kriegsmarine, Luftwaffe und Heer in eine höchst risikoreiche Militäraktion - die Operation Weserübung beginnt. An sehr wenigen Orten lassen sich die Kriegsereignisse so deutlich nachvollziehen wie im hohen Norden Europas. Der erste Teil der Dokumentation begibt sich auf Spurensuche in ein entlegenes Land - eisig, trostlos und menschenleer. Sie verfolgt den Weg österreichischer Gebirgsjäger von ihren Standorten südlich der Alpen bis weit über den Polarkreis hinaus. Und sie lässt Menschen zu Wort kommen, deren Lebenswege entscheidend durch das Verhältnis zwischen Besatzern und Besetzten geprägt wurde. Und sie findet Geschichten, die Hitlers Größenwahn belegen.
Teil 2: “Verbrannte Erde”: Europas hoher Norden im Winter 1941: Deutsche Truppen stehen in Finnland und Norwegen, überschritten gemeinsam mit der finnischen Armee die Grenze zur Sowjetunion. Ihr Ziel ist die Eroberung des eisfreien Nachschubhafens Murmansk und der Eisenbahnlinie nach Leningrad. Doch der Sturm im arktischen Norden endet im Fiasko. Die Truppen unter dem deutschen General Eduard Dietl (1890-1944) bleiben schon nach wenigen Kilometern in der weglosen Tundra stecken, vom Ziel Murmansk weit entfernt. Nur im Hinterland, im Herzen Lapplands, war vorerst nichts von den Wirren des arktischen Krieges zu spüren. Die Menschen auf dem Land „arrangierten“ sich mit den Deutschen, leben vielerorts ein sorgloses Leben und gründen selbst Familien mit den Soldaten. Doch im September 1944 findet das traute Dasein. Die Deutschen müssen aus Finnland fliehen, und der Tragödie an der Front folgt nun für viele Menschen der familiäre Supergau. Eine lehrreiche und packende Dokumentation, die besonders im Geschichtsunterricht ihren Einsatz finden sollte. Aber auch für Geschichtsinteressierte ein Muß…
(Jean Lüdeke)
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