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TECHNISCHE DATEN
zu Der Sternwanderer

RC 2 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Fantasy
Bildformat:
16:9 (2.40:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Englisch: Dolby Digital 5.1,Türkisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch, Englisch, Türkisch
EAN-Code:
4010884533774 / 4010884533774
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Der Sternwanderer

Titel:

Der Sternwanderer

Label:

Paramount Home Entertainment

Regie:

Matthew Vaughn

Laufzeit:
122 Minuten
Genre:
Fantasy
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 01.03.2017 00:38:02.
Inhaltsangabe zu Der Sternwanderer:


Bei dem Versuch, ein wunderschönes Mädchen (Sienna Miller) zu umgarnen, verspricht Tristan (Charlie Cox), ihr einen fallenden Stern zu bringen. Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt, als er herausfindet, dass es sich bei dem Stern in Wahrheit um eine himmlische Schönheit namens Yvaine (Danes) handelt. Als die alte Hexe Lamia (Pfeiffer) versucht, Yvaines Jugend zu stehlen, muss Tristan sie unter allen Umständen beschützen. Dieses einzigartige, humorvoll-magische Märchen frischt den Glauben an die wahre Liebe auf. Der Sternwanderer stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.


Der Sternwanderer Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Der Sternwanderer:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Der Sternwanderer:
Nach langen Jahren der Bedeutungslosigkeit ist der Fantasyfilm mit der grandiosen Herr der Ringe-Trilogie Peter Jacksons und den kongenialen Harry-Potter-Adaptionen mit nachhaltiger Wucht wieder auf die große Leinwand zurückgekehrt. Nach den Chroniken von Narnia, die im nächsten Sommer ihre erste Fortsetzung erfahren werden, sind im Gefolge auch die mäßige Romanadaption Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter oder der mäßig erfolgreiche Lemony Snicket – Rätselhafte Ereignisse entstanden, die in diesem Zusammenhang zu nennen sind. Der Sternwanderer basiert nun seinerseits auf einer erfolgreichen Romanvorlage des Comic- und Fantasyschriftstellers Neil Gaiman. Der überbordende Ideenreichtum, der mitunter an Terry Gilliams beste Arbeiten in diesem Genre gemahnt, sowie ein frech-ironischer Erzählton, den man in vergleichbaren Werken auch viel zu selten antrifft, machen Matthew Vaughns erste Großproduktion zu einem sehenswerten Vergnügen für alle Altersklassen.

Ende des 19. Jahrhunderts möchte der etwas tollpatschige Tristan (Charlie Cox) um die Hand der Dorfschönheit (Sienna Miller) anhalten. Um gegen einen schnöseligen Kontrahenten zu bestehen, verspricht er seiner Angebeteten, ihr den Stern, der als Sternschnuppe vom Himmel gestürzt war, als Verlobungsgeschenk darzubringen. Tristans Ziel liegt aber jenseits der großen Mauer, also nicht mehr in England, sondern im Königreich Stormhold, das zu betreten streng verboten ist. Natürlich gelingt es dem Jungsporn trotzdem, den Stern aufzuspüren, der entgegen Tristans Erwartungen die Gestalt einer wunderschönen Frau (Claire Danes) hat. Aber Tristan ist nicht der einzige, der sich für Yvaine interessiert. Sowohl die Hexe Lamia (Michelle Pfeiffer), die sich von Yvaines Herz ewiges Leben verspricht, als auch Kronprinz Septimus (Mark Strong), der sich Hoffnung auf den Thron macht, heften sich an die Fersen des gefallenen Sterns.

Das vergleichsweise geringe Budget von 70 Millionen Dollar sieht man Matthew Vaughns Fantasyspektakel wahrlich nicht an. Mit viel Liebe und Hingabe haben seine Production Designer und Set Decorator eine eigene Welt erschaffen, in die man mit der Begeisterung eines kleinen Kindes eintauchen kann. So richtig bombastisch werden die eindrucksvollen Bilder schließlich durch die angemessen epische Untermalung durch Ilan Eshkeris Soundtrack, der ein bisschen John Williams mit den eingängigen Melodienarrangements eines Hans Zimmer mischte und damit einen mitreißenden Klangteppich kreierte. Und auch Regisseur Vaughn, in Deutschland sicherlich am bekanntesten als Ehemann von Top-Model Claudia Schiffer und Vater ihrer beiden Kinder, tritt eindrucksvoll den Beweis an, dass er sich nicht nur im Inszenieren kleiner, feiner Filme wie Layer Cake versteht.

Der größte Pluspunkt von Der Sternwanderer liegt aber fraglos in seinem Humor und seiner Selbstironie, die ihn trotz seiner ernstzunehmenden dramatischen Qualitäten gelegentlich fast wie eine Parodie auf das Genre des Fantasyfilms wirken lassen. Neil Gaimans literarische Vorlagen wurden gekonnt in die Filmsprache transferiert und durch ausgelassene Darstellerleistungen dahingehend weiter verfeinert. Insbesondere Robert De Niro in der Rolle des Furcht einflößenden Piratenkapitäns Shakespeare (!), der in Wirklichkeit gar nicht so hart ist, wie der Ruf, der ihm vorauseilt, darf sein eigenes Image genüsslich dekonstruieren. Wahrscheinlich bekommt man nach diesem Film die Bilder des selbstverliebt in Damenspitzenunterwäsche vor dem Spiegel tanzenden De Niro nicht mehr aus dem Kopf, sobald man Jacques Offenbachs „Can Can“ das nächste Mal hört. So gelingt es Matthew Vaughn mit dem Sternwanderer einerseits, eine liebenswerte „unmögliche“ Romanze in der klassischen Tradition zu erzählen und andererseits sich und seine Figuren nie zu ernst zu nehmen. Ein geglückter Balanceakt, der dem Fantasygenre neue, unterhaltsame Qualitäten abgewinnt. ()

alle Rezensionen von Thomas Steffens ...
Bei dem Versuch, ein wunderschönes Mädchen (Sienna Miller) zu umgarnen, verspricht Tristan (Charlie Cox), ihr einen fallenden Stern zu bringen. Das größte Abenteuer seines Lebens beginnt, als er herausfindet, dass es sich bei dem Stern in Wahrheit um eine himmlische Schönheit namens Yvaine (Danes) handelt. Als die alte Hexe Lamia (Pfeiffer) versucht, Yvaines Jugend zu stehlen, muss Tristan sie unter allen Umständen beschützen. Dieses einzigartige, humorvoll-magische Märchen frischt den Glauben an die wahre Liebe auf. Das Fantasy-Werk aus dem Hause Paramount bietet einen anamorphen 2,40:1-Transfer der wirklich kaum Wünsche offen lässt. Die Bildqualität profitiert von der mehr als soliden Schärfe, die nicht nur Objekte im Vordergrund meist enorm plastisch darstellt, auch Details im Hintergrund weisen eine bemerkenswerte Durchzeichnung auf. Dank des guten, wenn auch etwas künstlich wirkenden Kontrastes, sind sogar dunkle Sequenzen sehr homogen und bieten ein ordentliches Maß an Facetten. Nicht ganz perfekt ist dahingegen die Kompression, welche immer mal wieder leichte Blockstrukturen im hinteren Bildbereich erkennen lassen. Die Farbgebung kann aufgrund der kräftigen und wohl gesättigten Töne absolut überzeugen, wenn das Ganze wegen des heftigen Filtereinsatzes auch sehr künstlich wirkt. Dennoch bietet selbst die HD DVD in dieser Disziplin nur unwesentlich mehr. Die DVD bietet sowohl eine englische als auch eine deutsche Dolby Digital 5.1-Tonspur. Qualitativ gibt es auch hier kaum etwas zu bemängeln, denn sowohl die Dichte des Raumklanges als auch der diskrete Einsatz von direktionalen Effekten ist positiv hervorzuheben. In den Action-Sequenzen werden nahezu alle Register gezogen, selbst der Subwoofer darf sich lautstark ins Getümmel stürzen. Die Dialoge der Synchronisation sind gut verständlich, wenn auch etwas zu dominant. Das Gegenteil ist beim Original der Fall, hier hätte man sich eine etwas konsequentere Präsenz der Dialoge erwünscht. Große Unterschiede zwischen den beiden Tonspuren gibt es jedoch nicht. Die schlimmste Einschränkung ist beim Dynamikumfang zu beobachten, denn beide Tracks bleiben in dieser Hinsicht weit hinter den Erwartungen zurück. Die DVD aus dem Hause Paramount bietet ein ansprechendes Spektrum an Zusatzmaterial. Zunächst findet man das knapp 30 Minuten dauernde Making of, das gut strukturiert die Entstehung des Filmes dokumentiert. Erfreulich ist dabei, dass nur wenige Filmsequenzen verwendet wurde und man sich somit auf das Wesentliche konzentrieren kann. Das wunderbar animierte Menü führt gleich darauf weiter zu den fünf Entfernte Szenen, die zwar unkommentiert daherkommen, aber dennoch einige interessante Einblicke erlauben. Lustig anzusehen ist auch das Feature Blooper Reel, welches insgesamt fünf Minuten an verpatzen Sequenzen beinhaltet. Schließlich findet man noch den Original-Filmtrailer auf der DVD.

Als besondere Dreingabe befindet sich zudem ein 32 Seiten umfassendes Booklet mit in der Hülle, welches eine illustrierte Leseprobe des Romans Der Sternwanderer der Autoren Neil Gaiman und Charles Vess beinhaltet. DER STERNWANDERER (2007) war eine der größten Überraschungen des vergangenen Filmjahres. Regisseur Matthew Vaughn der zuletzt mit seiner unkonventionellen Gangster-Geschichte LAYER CAKE (2004) für Aufruhr sorgte, schuf ein unerwartet dichtes und atmosphärisches Fantasy-Märchen, das vor allem von der liebevoll in Szene gesetzten Geschichte profitiert.

Ganz besonders gefällt jedoch der unterschwellige, unaufgesetzte Humor, der für etliche lustige Momente sorgt. Zum Erfolg des Filmes tragen aber auch die erstaunlich gut harmonierenden Schauspieler bei, die bis ins Letzte perfekt besetzt zu sein scheinen. Vor allem Michelle Pfeiffer sowie Robert DeNiro gefallen in ihren eher ungewöhnlichen Rollen. Ihnen ist der Spaß an der Darstellung ihrer Charaktere deutlich anzumerken, schon lange konnte man die beiden nicht mehr so ungezwungen beim Schauspielern beiwohnen. Auch Charlie Cox und Claire Danes passen wie die bekannte Faust auf Auge und liefern hier eine ihrer besten Leistungen ab.

DER STERNWANDERER (2007) ist eine humorvolle, spannende und absolut überzeugend inszenierte Fantasy-Mär, die sich durch eine tolle Geschichte sowie hervorragende Schauspieler deutlich von der Konkurrenz abhebt. Hier kann man bedenkenlos zugreifen!

Die Umsetzung der DVD ist Paramount gut gelungen. Die Bildqualität weist eine hohe Schärfe und gute Detailtreue auf. In Sachen Sound wird man mit weiträumigen Effekten sowie einem tollen Score belohnt. Die Extras sind ausgewogen, wenn auch wieder einmal etwas zu knapp ausgefallen.


Subjektive Filmwertung: 8 von 10 unerhoffte Filmhighlights ()

alle Rezensionen von Matthias Schmieder ...
4 von 50
2


Weitere Filminfos:

Originaltitel: Stardust
Land / Jahr: Großbritannien / USA 2007
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Entfernte Szenen
Kommentare:
Kommentar von Anonymous
Gibt nix zu meckern...richtig netter Film :-)

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