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Nach 7 Tagen ausgeflittert
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Ben Stiller spielt Eddie, den 40-jährigen überzeugten Junggesellen, dem gegenüber der hübschen, sexy Lila (Malin Akerman) letztendlich doch die Worte „Ich will“ über die Lippen kommen. Aber schon während der Flitterwochen in Mexiko verwandelt sich die Traumfrau in einen echten Albtraum, und der Kerl, der nie wirklich zum Zug kam, stellt plötzlich fest, dass er einen Frühstart hingelegt hat. ...
Inhaltsangabe zu Nach 7 Tagen ausgeflittert: 
Ben Stiller spielt Eddie, den 40-jährigen überzeugten Junggesellen, dem gegenüber der hübschen, sexy Lila (Malin Akerman) letztendlich doch die Worte „Ich will“ über die Lippen kommen. Aber schon während der Flitterwochen in Mexiko verwandelt sich die Traumfrau in einen echten Albtraum, und der Kerl, der nie wirklich zum Zug kam, stellt plötzlich fest, dass er einen Frühstart hingelegt hat. Nach 7 Tagen ausgeflittert stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
Nach 7 Tagen ausgeflittert Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Nach 7 Tagen ausgeflittert:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Nach 7 Tagen ausgeflittert:
5Bernd Hellweg2009-01-28Wenn es reichlich Zoten und ein paar gepflegte Tabubrüche in einem Film gibt, so ist höchstwahrscheinlich ein Film der Gebrüder Farrelly.
Schon in ihrem anarchischen Erstling „Dumm und Dümmer“ ließen sie Jim Carey und Jeff Daniels durch ein wahres Fest der Peinlichkeiten rauschen. Auch „Kingpin“ mit Woody Harrelson und Bill Murray war ein Garant für derben und rücksichtslosen Humor. Erst mit „Verrückt nach Mary“ landeten sie einen richtigen Blockbuster. Für viele ist dieser Film einer der lustigsten, die je gemacht worden sind. Die nachfolgenden Filme „Ich, beide & Sie“, „Unzertrennlich“ und „Schwer verliebt“, enthielten die von den Brüdern Bobby und Peter bekannten Attacken auf die Zone unterhalb der Gürtellinie, deuteten aber auch schon das beschränkte Repertoire der Regiebrüder an. Künstlerisch konnte keiner der Filme dem Reigen um die schöne Mary das Wasser reichen. So auch ihr neuster Streich „Nach 7 Tagen ausgeflittert“, erneut mit Ben Stiller in der Hauptrolle, der hier mal wieder die x-te Version des gutherzigen Fettnäpfchentreters zu sehen ist.
Doch erstmal zur Story selbst, bei der es sich um eine lose Neuverfilmung von „Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht” mit Cybill Shepherd aus dem Jahr 1972 handelt.
Eddie Cantrow (Ben Stiller) ist unglücklicher Junggeselle, und das schon seit Jahren. Sein Vater (gespielt von Stillers Vater Jerry) sowie sein bester Freund Mac (Rob Corddry) drängen ihn, doch endlich den Bund fürs Leben einzugehen. Doch fehlt dem adretten wie gutherzigen Eddie dafür schlichtweg die richtige Frau. Wie es der Zufall so will, lernt er bald darauf die sexy Blondine Lila (Malin Ackerman) kennen und lieben. Nur wenige Wochen später wird auch schon die Vermählung gefeiert, die Flitterwochen verbringt das glückliche Paar in einem Urlaubsressort in Mexiko. Doch schon sehr bald entpuppt sich die frischgebackene Gattin als echter Albtraum aus schlechten Manieren und halsbrecherischen Sexvorlieben. Ganz anders als die liebliche Miranda (Michelle Monaghan), im selben Hotel zu Gast, in die sich Eddie Hals über Kopf verliebt. Da er der Frau seines Lebens aber schlecht anvertrauen kann, dass er sich gerade auf Hochzeitsreise mit einer anderen befindet, sind allerlei Katastrophen vorprogrammiert.
„Nach 7 Tagen ausgeflittert“ ist wie alle Filme der Farrelly Brüder gespickt mit haarsträubenden Possen und bösartigen-perversen Gags, aber leider auch über weite Strecken pointen- und ideenlos.
Die Formel für romantische Komödien wird zwar durchgespielt, aber wirkliche Romantik gibt es hier nicht, und der Protagonist lernt letztlich nichts. Ratlos macht vor allem das bitterböse-satirische letzte Filmviertel, in dem Eddie von Mexiko aus verzweifelt versucht, in die USA einzureisen und, mit grenzwertigem Brutal-Slapstick, die Qualen der illegalen Einwanderer vorführt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Farrellys ihren kreativen Tiefpunkt für ihr nächstes Projekt „The Three Stooges“ überwunden haben. Eingeschworene Fans der bisherigen Werke des Regie-Brüderpaars werden sich allerdings auch jetzt wieder gut unterhalten fühlen.
Die technische Seite der DVD bietet keinen Anlass zur Kritik. Ein hervorragendes Bild (2,40:1 / anamorph / 16:9) mit großartiger Schärfe und kräftig natürlich Farben. Der Ton, der in Dolby Digital 5.1 vorliegt, gibt themenbedingt natürlich keine bombastischen Effekte, aber die Dialoge sind stets klar und deutlich verständlich. An Bonusmaterial wurde hier natürlich auch gedacht, zwar ist es leicht PR-lastig, aber dennoch interessant und informativ, insbesondere der Audiokommentar der Farrelly-Brüder. Ansonsten gibt es noch neben der immer beliebten Gag Reel und entfernten Szenen verschiedene Featurettes wie „Eierwerfen“, Heartbreak Halloween“ oder auch „Ben & Jerry“ der die Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn zeigt.
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Wenn es reichlich Zoten und ein paar gepflegte Tabubrüche in einem Film gibt, so ist höchstwahrscheinlich ein Film der Gebrüder Farrelly.
Schon in ihrem anarchischen Erstling „Dumm und Dümmer“ ließen sie Jim Carey und Jeff Daniels durch ein wahres Fest der Peinlichkeiten rauschen. Auch „Kingpin“ mit Woody Harrelson und Bill Murray war ein Garant für derben und rücksichtslosen Humor. Erst mit „Verrückt nach Mary“ landeten sie einen richtigen Blockbuster. Für viele ist dieser Film einer der lustigsten, die je gemacht worden sind. Die nachfolgenden Filme „Ich, beide & Sie“, „Unzertrennlich“ und „Schwer verliebt“, enthielten die von den Brüdern Bobby und Peter bekannten Attacken auf die Zone unterhalb der Gürtellinie, deuteten aber auch schon das beschränkte Repertoire der Regiebrüder an. Künstlerisch konnte keiner der Filme dem Reigen um die schöne Mary das Wasser reichen. So auch ihr neuster Streich „ Nach 7 Tagen ausgeflittert“, erneut mit Ben Stiller in der Hauptrolle, der hier mal wieder die x-te Version des gutherzigen Fettnäpfchentreters zu sehen ist.
Doch erstmal zur Story selbst, bei der es sich um eine lose Neuverfilmung von „Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht” mit Cybill Shepherd aus dem Jahr 1972 handelt.
Eddie Cantrow (Ben Stiller) ist unglücklicher Junggeselle, und das schon seit Jahren. Sein Vater (gespielt von Stillers Vater Jerry) sowie sein bester Freund Mac (Rob Corddry) drängen ihn, doch endlich den Bund fürs Leben einzugehen. Doch fehlt dem adretten wie gutherzigen Eddie dafür schlichtweg die richtige Frau. Wie es der Zufall so will, lernt er bald darauf die sexy Blondine Lila (Malin Ackerman) kennen und lieben. Nur wenige Wochen später wird auch schon die Vermählung gefeiert, die Flitterwochen verbringt das glückliche Paar in einem Urlaubsressort in Mexiko. Doch schon sehr bald entpuppt sich die frischgebackene Gattin als echter Albtraum aus schlechten Manieren und halsbrecherischen Sexvorlieben. Ganz anders als die liebliche Miranda (Michelle Monaghan), im selben Hotel zu Gast, in die sich Eddie Hals über Kopf verliebt. Da er der Frau seines Lebens aber schlecht anvertrauen kann, dass er sich gerade auf Hochzeitsreise mit einer anderen befindet, sind allerlei Katastrophen vorprogrammiert.
„ Nach 7 Tagen ausgeflittert“ ist wie alle Filme der Farrelly Brüder gespickt mit haarsträubenden Possen und bösartigen-perversen Gags, aber leider auch über weite Strecken pointen- und ideenlos.
Die Formel für romantische Komödien wird zwar durchgespielt, aber wirkliche Romantik gibt es hier nicht, und der Protagonist lernt letztlich nichts. Ratlos macht vor allem das bitterböse-satirische letzte Filmviertel, in dem Eddie von Mexiko aus verzweifelt versucht, in die USA einzureisen und, mit grenzwertigem Brutal-Slapstick, die Qualen der illegalen Einwanderer vorführt. Bleibt nur zu hoffen, dass die Farrellys ihren kreativen Tiefpunkt für ihr nächstes Projekt „The Three Stooges“ überwunden haben. Eingeschworene Fans der bisherigen Werke des Regie-Brüderpaars werden sich allerdings auch jetzt wieder gut unterhalten fühlen.
Die technische Seite der DVD bietet keinen Anlass zur Kritik. Ein hervorragendes Bild (2,40:1 / anamorph / 16:9) mit großartiger Schärfe und kräftig natürlich Farben. Der Ton, der in Dolby Digital 5.1 vorliegt, gibt themenbedingt natürlich keine bombastischen Effekte, aber die Dialoge sind stets klar und deutlich verständlich. An Bonusmaterial wurde hier natürlich auch gedacht, zwar ist es leicht PR-lastig, aber dennoch interessant und informativ, insbesondere der Audiokommentar der Farrelly-Brüder. Ansonsten gibt es noch neben der immer beliebten Gag Reel und entfernten Szenen verschiedene Featurettes wie „Eierwerfen“, Heartbreak Halloween“ oder auch „Ben & Jerry“ der die Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn zeigt.
(Bernd Hellweg)
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5Jean Lüdeke2009-01-28„Frauentausch“ in der Hochzeitsnacht? Man(n) stelle sich vor, Sie ehelichen ihre Traumfrau - und in den Flitterwochen entpuppt sich die Göttliche als gar nicht so guter Griff ins Klo. Kleiner Ehemann, was nun? In der Tat eine komplizierte Konstellation für alle Betroffenen, aber eine fantastische Voraussetzung für eine Ben-Stiller-Komödie: Kein anderer könnte den Part so herzich-mitleidig mimen wie der 42jährige New Yorker Komiker.
Eddie Cantrow (Ben Stiller) verschießt sich in die Wasserstoff-Blondine Lila (Malin Akerman), um sich gleich Hals über Kopf in die Ehe zu stürzen. Nicht zuletzt durch den frotzelnden Druck seitens seines Vaters Doc (Jerry Stiller) und seines besten Freund Mace (Rob Corddry). Allmählich hatte er sich auch selbst in Zweifel gestellt, ob er bei seiner spezifischen Damenwahl zur Auserwählten nicht doch zu pingelig sei. Schon auf der Fahrt in die Flitterwochen wird ihm knallhart klar, dass ein bißchen Abstand zwischen erster Begegnung und Hochzeitsnacht durchaus Sinn machen könnte. Als hätte irgendeiner plötzlich einen Funktionsschalter umgelegt, wird aus dem charmanten Blondchen ein nervtötendes Schwert des Damokles mit einem IQ, der zwischen 90 und einer abgebissenen Frikadelle pendelt. Überdies benimmt sie sich frech, schamlos, peinlich, summt jeden Radiohit dumm mit und weist eklatante Rechenschwächen auf. Eddies einziger Hoffnungsschimmer ist nun die hübsche Miranda (Michelle Monaghan), der er in einer kurzen Auszeit von seinem frisch angeheirateten Alptraum begegnet. Herrlich, wären da nicht diverse Kleinigkeiten zu klären: Wie bringt er es seinem Vater, Freund und vor allem seiner Frau bei, daß nun Miranda die richtige Frau ist?
Eine herzerfrischend wilde und gleichermaßen quirlige Romantik-Komödie über überraschende Untiefen und urwüchsige Unergründbarkeit. Vor allem aber über Überraschungen, die ein Leben (zusammen) bereithalten will und kann. Schräg und herzhaft komisch, wartet „Nach 7 Tagen- Ausgeflittert“ mit schrägem Aberwitz und überbordendem Humor der Regisseure Bobby und Peter Farrelly („Verrückt nach Mary“, „Dumm und Dümmer“) auf. Dabei geht es oftmals ans Eingemachte, wenn sich haarsträubende Possenspielchen mit gemeinen Gags fraternisieren. Das exaltierte Film-Extrakt; ein Komödien-Feuerwerk voller Irrungen und Wirrungen von Liebe, Lust und Leiden. Ben Stiller ist jener Typus Schauspieler, der Komisches wie Tragisches gleichermaßen überzeugend interpretieren kann, das bewies er leicht in „Klick“. Hier überwiegt die burleske Ader. Ein mehr als respektables Remake der flotten Komödie „Der Herzensbrecher - Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht“ aus dem Jahre 1972 von Elaine May mit Cybill Shephard und Charles Grodin in den Hauptparts.
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„Frauentausch“ in der Hochzeitsnacht? Man(n) stelle sich vor, Sie ehelichen ihre Traumfrau - und in den Flitterwochen entpuppt sich die Göttliche als gar nicht so guter Griff ins Klo. Kleiner Ehemann, was nun? In der Tat eine komplizierte Konstellation für alle Betroffenen, aber eine fantastische Voraussetzung für eine Ben-Stiller-Komödie: Kein anderer könnte den Part so herzich-mitleidig mimen wie der 42jährige New Yorker Komiker.
Eddie Cantrow (Ben Stiller) verschießt sich in die Wasserstoff-Blondine Lila (Malin Akerman), um sich gleich Hals über Kopf in die Ehe zu stürzen. Nicht zuletzt durch den frotzelnden Druck seitens seines Vaters Doc (Jerry Stiller) und seines besten Freund Mace (Rob Corddry). Allmählich hatte er sich auch selbst in Zweifel gestellt, ob er bei seiner spezifischen Damenwahl zur Auserwählten nicht doch zu pingelig sei. Schon auf der Fahrt in die Flitterwochen wird ihm knallhart klar, dass ein bißchen Abstand zwischen erster Begegnung und Hochzeitsnacht durchaus Sinn machen könnte. Als hätte irgendeiner plötzlich einen Funktionsschalter umgelegt, wird aus dem charmanten Blondchen ein nervtötendes Schwert des Damokles mit einem IQ, der zwischen 90 und einer abgebissenen Frikadelle pendelt. Überdies benimmt sie sich frech, schamlos, peinlich, summt jeden Radiohit dumm mit und weist eklatante Rechenschwächen auf. Eddies einziger Hoffnungsschimmer ist nun die hübsche Miranda (Michelle Monaghan), der er in einer kurzen Auszeit von seinem frisch angeheirateten Alptraum begegnet. Herrlich, wären da nicht diverse Kleinigkeiten zu klären: Wie bringt er es seinem Vater, Freund und vor allem seiner Frau bei, daß nun Miranda die richtige Frau ist?
Eine herzerfrischend wilde und gleichermaßen quirlige Romantik-Komödie über überraschende Untiefen und urwüchsige Unergründbarkeit. Vor allem aber über Überraschungen, die ein Leben (zusammen) bereithalten will und kann. Schräg und herzhaft komisch, wartet „Nach 7 Tagen- Ausgeflittert“ mit schrägem Aberwitz und überbordendem Humor der Regisseure Bobby und Peter Farrelly („Verrückt nach Mary“, „Dumm und Dümmer“) auf. Dabei geht es oftmals ans Eingemachte, wenn sich haarsträubende Possenspielchen mit gemeinen Gags fraternisieren. Das exaltierte Film-Extrakt; ein Komödien-Feuerwerk voller Irrungen und Wirrungen von Liebe, Lust und Leiden. Ben Stiller ist jener Typus Schauspieler, der Komisches wie Tragisches gleichermaßen überzeugend interpretieren kann, das bewies er leicht in „Klick“. Hier überwiegt die burleske Ader. Ein mehr als respektables Remake der flotten Komödie „Der Herzensbrecher - Pferdewechsel in der Hochzeitsnacht“ aus dem Jahre 1972 von Elaine May mit Cybill Shephard und Charles Grodin in den Hauptparts.
(Jean Lüdeke)
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5Matthias Schmieder2009-02-22Ben Stiller spielt Eddie, den 40-jährigen überzeugten Junggesellen, dem gegenüber der hübschen, sexy Lila (Malin Akerman) letztendlich doch die Worte „Ich will“ über die Lippen kommen. Aber schon während der Flitterwochen in Mexiko verwandelt sich die Traumfrau in einen echten Albtraum, und der Kerl, der nie wirklich zum Zug kam, stellt plötzlich fest, dass er einen Frühstart hingelegt hat. Wie schnell man sich an eine neue Technologie gewöhnen kann, wurde dem Rezensenten bei der Betrachtung dieser jüngsten Beziehungskomödie mit Ben Stiller schlagartig bewusst. Während die neuen Medien mit voller HDTV-Auflösung meist hervorragende Bilder mit hoher Schärfe und nahezu unsichtbarer Kompression bieten, fällt der „qualitative Einbruch“, den man beim Betrachten einer DVD bemerkt, umso gravierender ins Gewicht. So ist der anamorphe 2.40:1-Transfer der vorliegenden Disk sicherlich gut gelungen, dennoch fallen dem verwöhnten Auge sofort etliche Ungereimtheiten des Masterings auf.
Die Schärfe kann in Totalen durchaus überzeugen und verhilft vielen Details zu knackigen Kanten. Szenen, mit einem hohen Anteil an feinen Strukturen, wirken eher flach und kontrastarm. Verschlimmernd wirken sich zusätzlich die enorm auffälligen Kompressionsartefakte aus, welche sich auf den feinen Strukturen im Hintergrund festsetzten. Blöckchenbildung sowie eine eher hohe Unruhe des Bildes sind die Folge. Die Farbgebung ist solide, wenngleich es etwas an Sättigung mangelt. Lediglich Grüntöne wirken über die gesamte Spielzeit wohl gesättigt und ausgewogen.
Insgesamt kann man schon etwas enttäuscht sein, zumal die HD DVD vormacht, wie es sein sollte. Trotz aller Mängel reicht es noch auf sieben Zähler. Die DVD bietet jeweils eine Dolby Digital 5.1-Tonspur in Deutsch, Englisch sowie Türkisch. Qualitativ unterscheiden sich die Track nur minimal. Egal für welche Sprache man sich entscheidet, sowohl die gute Dialogverständlichkeit als auch das ansprechende dynamische Verhalten sind identisch zu den anderssprachigen Pendants.
Insgesamt wirkt das Klangfeld des Filmes etwas eingeschränkt. Zwar vernimmt man immer wieder Umgebungsgeräusche und Score-Elemente aus den Rearkanälen, dies reicht jedoch nicht, den Raumklang permanent aufrecht zu erhalten. Das Geschehen spielt sich hauptsächlich auf der Stereo-Front ab. Dort wirkt die Wiedergabe jedoch sehr plastisch und homogen. Erfreulich ist der Umfang des Bonusmaterials. Auf der DVD befindet sich neben dem enorm aufschlussreichen und äußerst amüsanten Audiokommentar der Farelly-Brüder auch die knapp 17 Minuten dauernde Dokumentation „Die Farelly-Brüder in: Eine französische Tradition“, welche sich ausschließlich um das unkonventionelle Regie- und Autorengespann kümmert. Um „Ben & Jerry (Stiller)“ handelt das nächste Feature, welches Vater und Sohn zu Wort kommen lässt und einige interessante Anekdoten bereitstellt. Dass die Farelly-Brüder immer für eine Überraschung gut sind, zeigt sich auch im folgenden Beitrag „Heartbreak Halloween“, welcher Videoaufnahmen aus der spontan veranstalteten Halloween-Party am Set bietet. In die gleiche Kategorie fällt „Eierwerfen“. Hier organisierten die Farelly-Brüder einen Wettbewerb, bei dem es darum ging, rohe Eier über weite Distanzen zu werfen und sie von einem Partner heil wieder fangen zu lassen. Weiterhin bietet die Disk noch ein „Gag Reel“ mit allerlei verpatzten Szenen sowie sechs „Entfernte Szenen“. Die Filme der Farelly-Brüder sind allesamt legendär. Egal ob DUMM UND DÜMMER (1994), VERRÜCKT NACH MARY (1998) oder SCHWER VERLIEBT (2001), allesamt waren sie Kassenschlager und Menschenmagneten. Auch ihr neustes Werk NACH 7 TAGEN AUSGEFLITTERT (2007) konnte beachtliche Erfolge an der Kinokasse verbuchen, doch so gut wie beispielsweise die eben genannten Werke des Regie-Duos ist er bei Weitem nicht.
Das Problem liegt weder in der soliden Inszenierung noch bei den gut agierenden Darstellern – vielmehr ist es die Ausrichtung im Genre selbst, die dem Werk zu schaffen macht. Scheinbar konnte man sich dieses Mal nicht entscheiden, ob man eine vergleichsweise eher ernste Beziehungskomödie oder eine gewohnt Slapstick-lastige Persiflage auf eine solche inszenieren wollte. Somit fällt der Film für bekennende Farelly-Fans sicherlich zu zurückhaltend aus, Freunde des anspruchsvollen Zeitvertreibs dürften sich dahingegen an den Teils derben Scherzen stören.
Ein weiteres Manko ist Hauptakteur Ben Stiller selbst. Zwar macht er seine Arbeit gewohnt gut, dennoch stört seine stereotype Charakterwahl über die vergangenen Jahre zusehends. Es scheint fast so, als wäre die von ihm seit Jahren verkörperte Figur des trotteligen Liebeskranken einfach von einem Skript in das andere transferiert worden. Hier wäre mal etwas Abwechslung angesagt!
NACH 7 TAGEN AUSGEFLITTERT (2007) ist sicherlich keine schlechte Komödie und dürfte vor allem im Verleih über lange Zeit für klingelnde Kassen sorgen. Leider ist aber auch festzustellen, dass das Prädikat „Farelly“ über die Jahre definitiv an Attraktivität und Innovationsreichtum eingebüßt hat. Man darf gespannt sein, ob sie es mit ihrem nächsten Film doch noch einmal besser machen.
Die technische Umsetzung ist gelungen, wenn das Bild auch mit der gleichzeitig erschienenen HD DVD nicht einmal annähernd mithalten kann. Beim Ton sowie den Extras gibt es nichts zu mäkeln.
Subjektive Filmwertung: 5 von 10 Filme, bei denen man glaubt, sie schon zigmal gesehen zu haben
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Ben Stiller spielt Eddie, den 40-jährigen überzeugten Junggesellen, dem gegenüber der hübschen, sexy Lila (Malin Akerman) letztendlich doch die Worte „Ich will“ über die Lippen kommen. Aber schon während der Flitterwochen in Mexiko verwandelt sich die Traumfrau in einen echten Albtraum, und der Kerl, der nie wirklich zum Zug kam, stellt plötzlich fest, dass er einen Frühstart hingelegt hat. Wie schnell man sich an eine neue Technologie gewöhnen kann, wurde dem Rezensenten bei der Betrachtung dieser jüngsten Beziehungskomödie mit Ben Stiller schlagartig bewusst. Während die neuen Medien mit voller HDTV-Auflösung meist hervorragende Bilder mit hoher Schärfe und nahezu unsichtbarer Kompression bieten, fällt der „qualitative Einbruch“, den man beim Betrachten einer DVD bemerkt, umso gravierender ins Gewicht. So ist der anamorphe 2.40:1-Transfer der vorliegenden Disk sicherlich gut gelungen, dennoch fallen dem verwöhnten Auge sofort etliche Ungereimtheiten des Masterings auf. Die Schärfe kann in Totalen durchaus überzeugen und verhilft vielen Details zu knackigen Kanten. Szenen, mit einem hohen Anteil an feinen Strukturen, wirken eher flach und kontrastarm. Verschlimmernd wirken sich zusätzlich die enorm auffälligen Kompressionsartefakte aus, welche sich auf den feinen Strukturen im Hintergrund festsetzten. Blöckchenbildung sowie eine eher hohe Unruhe des Bildes sind die Folge. Die Farbgebung ist solide, wenngleich es etwas an Sättigung mangelt. Lediglich Grüntöne wirken über die gesamte Spielzeit wohl gesättigt und ausgewogen. Insgesamt kann man schon etwas enttäuscht sein, zumal die HD DVD vormacht, wie es sein sollte. Trotz aller Mängel reicht es noch auf sieben Zähler. Die DVD bietet jeweils eine Dolby Digital 5.1-Tonspur in Deutsch, Englisch sowie Türkisch. Qualitativ unterscheiden sich die Track nur minimal. Egal für welche Sprache man sich entscheidet, sowohl die gute Dialogverständlichkeit als auch das ansprechende dynamische Verhalten sind identisch zu den anderssprachigen Pendants. Insgesamt wirkt das Klangfeld des Filmes etwas eingeschränkt. Zwar vernimmt man immer wieder Umgebungsgeräusche und Score-Elemente aus den Rearkanälen, dies reicht jedoch nicht, den Raumklang permanent aufrecht zu erhalten. Das Geschehen spielt sich hauptsächlich auf der Stereo-Front ab. Dort wirkt die Wiedergabe jedoch sehr plastisch und homogen. Erfreulich ist der Umfang des Bonusmaterials. Auf der DVD befindet sich neben dem enorm aufschlussreichen und äußerst amüsanten Audiokommentar der Farelly-Brüder auch die knapp 17 Minuten dauernde Dokumentation „Die Farelly-Brüder in: Eine französische Tradition“, welche sich ausschließlich um das unkonventionelle Regie- und Autorengespann kümmert. Um „Ben & Jerry (Stiller)“ handelt das nächste Feature, welches Vater und Sohn zu Wort kommen lässt und einige interessante Anekdoten bereitstellt. Dass die Farelly-Brüder immer für eine Überraschung gut sind, zeigt sich auch im folgenden Beitrag „Heartbreak Halloween“, welcher Videoaufnahmen aus der spontan veranstalteten Halloween-Party am Set bietet. In die gleiche Kategorie fällt „Eierwerfen“. Hier organisierten die Farelly-Brüder einen Wettbewerb, bei dem es darum ging, rohe Eier über weite Distanzen zu werfen und sie von einem Partner heil wieder fangen zu lassen. Weiterhin bietet die Disk noch ein „Gag Reel“ mit allerlei verpatzten Szenen sowie sechs „Entfernte Szenen“. Die Filme der Farelly-Brüder sind allesamt legendär. Egal ob DUMM UND DÜMMER (1994), VERRÜCKT NACH MARY (1998) oder SCHWER VERLIEBT (2001), allesamt waren sie Kassenschlager und Menschenmagneten. Auch ihr neustes Werk NACH 7 TAGEN AUSGEFLITTERT (2007) konnte beachtliche Erfolge an der Kinokasse verbuchen, doch so gut wie beispielsweise die eben genannten Werke des Regie-Duos ist er bei Weitem nicht. Das Problem liegt weder in der soliden Inszenierung noch bei den gut agierenden Darstellern – vielmehr ist es die Ausrichtung im Genre selbst, die dem Werk zu schaffen macht. Scheinbar konnte man sich dieses Mal nicht entscheiden, ob man eine vergleichsweise eher ernste Beziehungskomödie oder eine gewohnt Slapstick-lastige Persiflage auf eine solche inszenieren wollte. Somit fällt der Film für bekennende Farelly-Fans sicherlich zu zurückhaltend aus, Freunde des anspruchsvollen Zeitvertreibs dürften sich dahingegen an den Teils derben Scherzen stören. Ein weiteres Manko ist Hauptakteur Ben Stiller selbst. Zwar macht er seine Arbeit gewohnt gut, dennoch stört seine stereotype Charakterwahl über die vergangenen Jahre zusehends. Es scheint fast so, als wäre die von ihm seit Jahren verkörperte Figur des trotteligen Liebeskranken einfach von einem Skript in das andere transferiert worden. Hier wäre mal etwas Abwechslung angesagt! NACH 7 TAGEN AUSGEFLITTERT (2007) ist sicherlich keine schlechte Komödie und dürfte vor allem im Verleih über lange Zeit für klingelnde Kassen sorgen. Leider ist aber auch festzustellen, dass das Prädikat „Farelly“ über die Jahre definitiv an Attraktivität und Innovationsreichtum eingebüßt hat. Man darf gespannt sein, ob sie es mit ihrem nächsten Film doch noch einmal besser machen. Die technische Umsetzung ist gelungen, wenn das Bild auch mit der gleichzeitig erschienenen HD DVD nicht einmal annähernd mithalten kann. Beim Ton sowie den Extras gibt es nichts zu mäkeln. Subjektive Filmwertung: 5 von 10 Filme, bei denen man glaubt, sie schon zigmal gesehen zu haben
(Matthias Schmieder)
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Reminder, PDF-Datenblatt zu Nach 7 Tagen ausgeflittert, DVD:
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Originaltitel: The Heartbreak Kid
Land / Jahr: USA 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Nach 7 Tagen ausgeflittert:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Kommentar der Farrelly-Brüder, Entfernte Szenen, Gag Reel, Die Farrelly-Brüder in: eine französische Tradition, Ben & Jerry, Heartbreak-Halloween, Eierwerfen
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Bei der Vorstellung des Titels Nach 7 Tagen ausgeflittert handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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