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Das Zauberflugzeug
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Charly ist ein Einzelgänger und ein echter Träumer. Während in der Nachbarschaft die Kinder mit ihren Eltern Heilig Abend feiern, wartet er mit seiner Mutter auf den Vater, der als Pilot und Flugzeugingenieur arbeitet. Der Vater kommt aber erst spät nachts nach Hause und schenkt dem enttäuschten Sohn, statt des gewünschten Fahrrads, ein selbstkonstruiertes Flugzeug aus einem ganz besonderen Material.
Wenige Wochen später verunglückt der Vater tödlich. Charly reagiert scheinbar ungerührt und verdrängt die traurige Realität. Erst als das vom Vater geschenkte Flugzeug magische Kräfte entwickelt, von selbst fliegt und immer wieder zu ihm zurückkehrt, glaubt er an ein Zeichen seines Vaters... ...
Inhaltsangabe zu Das Zauberflugzeug: 
Charly ist ein Einzelgänger und ein echter Träumer. Während in der Nachbarschaft die Kinder mit ihren Eltern Heilig Abend feiern, wartet er mit seiner Mutter auf den Vater, der als Pilot und Flugzeugingenieur arbeitet. Der Vater kommt aber erst spät nachts nach Hause und schenkt dem enttäuschten Sohn, statt des gewünschten Fahrrads, ein selbstkonstruiertes Flugzeug aus einem ganz besonderen Material.
Wenige Wochen später verunglückt der Vater tödlich. Charly reagiert scheinbar ungerührt und verdrängt die traurige Realität. Erst als das vom Vater geschenkte Flugzeug magische Kräfte entwickelt, von selbst fliegt und immer wieder zu ihm zurückkehrt, glaubt er an ein Zeichen seines Vaters... Das Zauberflugzeug stammt aus dem Hause Galileo Medien AG.
Das Zauberflugzeug Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Das Zauberflugzeug:
Darsteller:
Roméo Botzaris, Isabelle Carré, Vincent Lindon, Nicolas Briançon, Alicia Djemaï, Marc Sedze, Mado Sedze, Rodolphe Pauly, Marlène Casaux-Glaire, Jean-Marc Stehlé, Yves Penay, Georges Haerter, Mehdi Benounis, Mathéo Puente, Paul Bernard, Vincent Renard, María Jurado, Sébastien Viala, Damien Dorsaz, Guillaume Hugonin, Sophie Guillemin, Antoine Ehrard, Jean-Philippe Bernard, Christophe Calleja, Vincent Couturier, Clara Eichinger, Louise Eichinger, Noëlle Forey, Viktor Mahé, Romain Müllejans, Marie-Olive Otto, Elisabeth Siegel,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Das Zauberflugzeug:
0Jean Lüdeke2009-01-28Die imposante Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft über Mut, Fantasie und der Aufforderung zum Träumen:
Obwohl er sich sehnsüchtig ein Fahrrad wünscht, bekommt der achtjährige Charly (Roméo Botzaris) von seinem Papa (Vincent Lindon), einem Flugzeugingenieur, zu Weihnachten ein Flugzeugmodell geschenkt. Da sein Vater bei einem Unfall plötzlich ums Leben kommt, kann er sich nicht mehr bei ihm dafür bedanken. Fortan ist sein größter Wunsch, noch einmal mit seinem Vater zu sprechen, was er sogar vor seiner Mutter (Isabelle Carré) verheimlicht. Auf einmal stellt Charly verwundert fest, dass sein Flugzeug auf wundersame Weise ein Eigenleben zu entwickeln scheint, und für den kleinen Helden beginnt das aufregendste Abenteuer seines Lebens...
Regisseur Cédric Kahn erzählt diese Geschichte in ruhigen, herrlichen Bildern und unterlegt von einer einfühlsamen Score, der vom bekannten Komponisten Gabriel Yared stammt; der kassierte schon für seine Filmmusik zu „Der englische Patient einen heiß begehrten Oscar. Besonders die eindrucksvollen Landschaftspanoramen der Pyrenäen, bleibt lange haften, ähnlich wie das Schauspielensemble, das souverän den sympathischen Film trägt.
Aber auch didaktisch brillant: Durch die auf sensationslüsterne Effekte weitgehend verzichtende Verwendung filmischer Mittel ermöglicht dieser schöne Film schon sehr jungen Kindern, die realen und psychischen Bezüge von Loslassen und Trauerarbeit. Indem „L'Avion – Das Zauberflugzeug“ Kindern diese probaten Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Phantasien schenkt, kann ihnen in derartig realen Fällen ein wenig geholfen werden.
Für die Hauptrolle des achtjährigen Charly wurde in Toulouse und Paris nach einem entsprechenden Protagonisten gefahndet. Mehr als 700 Kandidaten wurden deshalb gefragt und geladen, und in den verschiedensten Situationen gefilmt. In Paris wurde man endlich fündig: Dort entdeckte man den siebenjährigen Roméo Botzaris auf dem Nachhauseweg von der Grundschule. Sein schauspielerisches Talent faszinierte die Filmemacher. Vor allem Cédric Kahn, der sowohl das Drehbuch für den Film schrieb, als auch die Regie übernahm. Der Franzose wählte wunderschöne Landschaften für die Außenaufnahmen. So wurde an der Atlantikküste, in den größten Sanddünen Europas und in den Bergen der Pyrenäen gedreht. Die Innenaufnahmen fanden in den Kölner MCC Studios statt. So entstand ein 100-minütiger Film mit beeindruckenden, klaren Bildern, der Adieu und Ablassen handelt.
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Die imposante Geschichte einer außergewöhnlichen Freundschaft über Mut, Fantasie und der Aufforderung zum Träumen:
Obwohl er sich sehnsüchtig ein Fahrrad wünscht, bekommt der achtjährige Charly (Roméo Botzaris) von seinem Papa (Vincent Lindon), einem Flugzeugingenieur, zu Weihnachten ein Flugzeugmodell geschenkt. Da sein Vater bei einem Unfall plötzlich ums Leben kommt, kann er sich nicht mehr bei ihm dafür bedanken. Fortan ist sein größter Wunsch, noch einmal mit seinem Vater zu sprechen, was er sogar vor seiner Mutter (Isabelle Carré) verheimlicht. Auf einmal stellt Charly verwundert fest, dass sein Flugzeug auf wundersame Weise ein Eigenleben zu entwickeln scheint, und für den kleinen Helden beginnt das aufregendste Abenteuer seines Lebens...
Regisseur Cédric Kahn erzählt diese Geschichte in ruhigen, herrlichen Bildern und unterlegt von einer einfühlsamen Score, der vom bekannten Komponisten Gabriel Yared stammt; der kassierte schon für seine Filmmusik zu „Der englische Patient einen heiß begehrten Oscar. Besonders die eindrucksvollen Landschaftspanoramen der Pyrenäen, bleibt lange haften, ähnlich wie das Schauspielensemble, das souverän den sympathischen Film trägt.
Aber auch didaktisch brillant: Durch die auf sensationslüsterne Effekte weitgehend verzichtende Verwendung filmischer Mittel ermöglicht dieser schöne Film schon sehr jungen Kindern, die realen und psychischen Bezüge von Loslassen und Trauerarbeit. Indem „L'Avion – Das Zauberflugzeug“ Kindern diese probaten Möglichkeiten zur Weiterentwicklung ihrer Phantasien schenkt, kann ihnen in derartig realen Fällen ein wenig geholfen werden.
Für die Hauptrolle des achtjährigen Charly wurde in Toulouse und Paris nach einem entsprechenden Protagonisten gefahndet. Mehr als 700 Kandidaten wurden deshalb gefragt und geladen, und in den verschiedensten Situationen gefilmt. In Paris wurde man endlich fündig: Dort entdeckte man den siebenjährigen Roméo Botzaris auf dem Nachhauseweg von der Grundschule. Sein schauspielerisches Talent faszinierte die Filmemacher. Vor allem Cédric Kahn, der sowohl das Drehbuch für den Film schrieb, als auch die Regie übernahm. Der Franzose wählte wunderschöne Landschaften für die Außenaufnahmen. So wurde an der Atlantikküste, in den größten Sanddünen Europas und in den Bergen der Pyrenäen gedreht. Die Innenaufnahmen fanden in den Kölner MCC Studios statt. So entstand ein 100-minütiger Film mit beeindruckenden, klaren Bildern, der Adieu und Ablassen handelt.
(Jean Lüdeke)
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0Frank Brenner2009-01-28Charly wünscht sich zu Weihnachten nichts sehnlicher, als ein Fahrrad. Deswegen ist er ziemlich enttäuscht, als ihm sein Vater stattdessen ein selbst gebasteltes Flugzeug schenkt. Die Vertröstung, das Fahrrad werde Charly dann wohl zu seinem Geburtstag bekommen, kann der Vater nicht mehr einlösen, weil er bei einem Unfall ums Leben kommt. Dafür scheint das Flugzeug nun ein Eigenleben zu entwickeln, beginnt wie von Geisterhand zu fliegen und mit Charly rot glühend zu kommunizieren. Als auch Charlys Mutter Zeuge der übernatürlichen Vorkommnisse wird, schaltet sie die Ingenieurkollegen ihres verstorbenen Mannes ein, die Charly das Flugzeug wegnehmen, um hinter dessen Geheimnis zu kommen.
In seiner Grundkonzeption erinnert Cédric Kahns Kinderfilm an die klassischen Märchenserien aus der Tschechoslowakei („Der fliegende Ferdinand“, „Luzie, der Schrecken der Straße“), denn die Erwachsenen werden überwiegend aus kindlicher Sicht dargestellt und zeichnen sich häufig durch ihre Tollpatschigkeit aus. Selbst dem zwielichtigen Kollegen, der Charly sein lieb gewonnenes Spielzeug wegnimmt, wird dadurch etwas von seiner Bedrohlichkeit genommen. Die den abenteuerlichen Verwicklungen zugrunde liegenden Themen sind allerdings die Erfahrung mit dem Tod und das damit einhergehende Verlustgefühl. Beides kann Kahn immer wieder auf symbolträchtige Weise mit dem Zauberflugzeug zur Sprache bringen. Er hat damit eine Ausdrucksmöglichkeit gefunden, die auch kleine Kinder unterbewusst auf diese Problematik zu sensibilisieren versteht. Der absichtlich zurückhaltende Einsatz von Spezialeffekten lenkt die Aufmerksamkeit zurück auf die Grundessenz der Geschichte, ihr Spannungspotenzial und die Identifikationsmöglichkeiten durch die realitätsnah gezeichneten Kinderfiguren in den Hauptrollen.
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Charly wünscht sich zu Weihnachten nichts sehnlicher, als ein Fahrrad. Deswegen ist er ziemlich enttäuscht, als ihm sein Vater stattdessen ein selbst gebasteltes Flugzeug schenkt. Die Vertröstung, das Fahrrad werde Charly dann wohl zu seinem Geburtstag bekommen, kann der Vater nicht mehr einlösen, weil er bei einem Unfall ums Leben kommt. Dafür scheint das Flugzeug nun ein Eigenleben zu entwickeln, beginnt wie von Geisterhand zu fliegen und mit Charly rot glühend zu kommunizieren. Als auch Charlys Mutter Zeuge der übernatürlichen Vorkommnisse wird, schaltet sie die Ingenieurkollegen ihres verstorbenen Mannes ein, die Charly das Flugzeug wegnehmen, um hinter dessen Geheimnis zu kommen.
In seiner Grundkonzeption erinnert Cédric Kahns Kinderfilm an die klassischen Märchenserien aus der Tschechoslowakei („Der fliegende Ferdinand“, „Luzie, der Schrecken der Straße“), denn die Erwachsenen werden überwiegend aus kindlicher Sicht dargestellt und zeichnen sich häufig durch ihre Tollpatschigkeit aus. Selbst dem zwielichtigen Kollegen, der Charly sein lieb gewonnenes Spielzeug wegnimmt, wird dadurch etwas von seiner Bedrohlichkeit genommen. Die den abenteuerlichen Verwicklungen zugrunde liegenden Themen sind allerdings die Erfahrung mit dem Tod und das damit einhergehende Verlustgefühl. Beides kann Kahn immer wieder auf symbolträchtige Weise mit dem Zauberflugzeug zur Sprache bringen. Er hat damit eine Ausdrucksmöglichkeit gefunden, die auch kleine Kinder unterbewusst auf diese Problematik zu sensibilisieren versteht. Der absichtlich zurückhaltende Einsatz von Spezialeffekten lenkt die Aufmerksamkeit zurück auf die Grundessenz der Geschichte, ihr Spannungspotenzial und die Identifikationsmöglichkeiten durch die realitätsnah gezeichneten Kinderfiguren in den Hauptrollen.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Das Zauberflugzeug:
Originaltitel: L` avion
Land / Jahr: Frankreich / Deutschland 2005
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Das Zauberflugzeug:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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