Sie befinden sich hier: Home > Drama > DVD > Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König
Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König
http://www.digitalvd.de/dvds/66062,Ludwig---Requiem-fuer-einen-jungfraeulichen-Koenig.html
Der Film stellt den ersten Teil von Hans-Jürgen Syberbergs deutscher Trilogie dar, die er mit Karl May (1974) fortsetzte und mit Hitler - ein Film aus Deutschland (1977) abschloss.
...
Inhaltsangabe zu Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König: 
Der Film stellt den ersten Teil von Hans-Jürgen Syberbergs deutscher Trilogie dar, die er mit Karl May (1974) fortsetzte und mit Hitler - ein Film aus Deutschland (1977) abschloss.
Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König stammt aus dem Hause Alive AG.
Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König:
0Bernd Hellweg2009-01-28Das tragische Leben von Ludwig II., dem König von Bayern, war schon immer ein gefragter Filmstoff. 1954 inszenierte Helmut Käutner mit seinem Spielfilm „Ludwig II. - Glanz und Ende eines Königs" (mit O.W. Fischer) das Drama um den legendären Bayernkönig und sein tragisches und geheimnisumwittertes Ende. Rund 20 Jahre später 1972 inszenierte Viscontis den wohl berühmtestem „Ludwig"-Film (mit Helmut Berger). Im gleichen Jahr entstanden von Hans Jürgen Syberberg eine eigenwillige Version desselben Stoffes unter dem Titel „Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König“ mit Harry Baer als Ludwig II., die nun die DVD-Ehre erhält.
Hans Jürgen Syberberg, 1935 in Nossendorf geboren, gilt als der originellste Vertreter des „neuen deutschen Films”, Filmregisseur und Multimediakünstler. In seinen Essayhaften Mammutwerken verbinden sich die ästhetischen Werte von Wagner und Brecht. In Deutschland hat Syberberg heftige Polemik hervorgerufen, anderswo hat man seine Annäherungsweise an die deutsche Geschichte gelobt.
„Ludwig – Requiem für einen jungfräulichen König“ (Filmbänder in Gold für Produktion und Buch) ist der erste Teil einer Film-Trilogie, die Hans Jürgen Syberberg mit "Karl May" fortsetzte und mit "Hitler, ein Film aus Deutschland" abschloss. Der Film erzählt die tragische Geschichte des frankophilen, pazifistischen und drogenabhängigen Ludwig II., König von Bayern. Er verkaufte das Bayerische Königreich an Deutschland, ließ riesige Fantasie-Schlösser bauen, lebte seine Homosexualität frei aus und gehörte zu den großen Förderern Richard Wagners. Seine Todesumstände sind noch immer Anlass für Spekulationen: Einige Historiker glauben, dass Ludwig II. Opfer eines Mordkomplotts wurde.
Syberberg Filmversion des Ludwig-Stoffes ist eine fantasievolle und intelligente Parodie auf Aura, Gestalt und tragischen Schicksal des beliebten Bayernkönigs. Eine bombastisch inszenierte Scheinwelt mit Richard Wagnerschen Kompositionen, und genauso wie Wagner sehr anstrengend. Interessant, aber ermüdend überladen für den Zuschauer. Gelegentlich auch am guten Geschmack vorbei.
Doch wer diese Version gern auf DVD haben will kann mit dem Kauf keinen Fehler begehen. Der 139-Minuten-Film wurde auf zwei DVDs gebannt, und ist hier in der ungekürzten Fassung zu sehen. Aber nochmals Achtung: Es ist ein sehr eigenwilliger Film, eher avantgardistisch und künstlerisch. Hier bekommt man keine leicht Kost bzw. Unterhaltung á la O.W. Fischer oder Helmut Berger vorgesetzt! Dieser Ludwig ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.
Die technische Seite der DVD ist nicht besonders. Der Film wurde im 35mm-Verfahren aufgenommen und das Ausgangsmaterial war nicht mehr das Beste, so dass hier zahlreiche Artefakte das Bild (1:1,37) zieren. Gemessen an den Produktionsumständen und dem Alter ist die Qualität befriedigend. Genauso ist es bei dem Ton (Dolby Digital 2.0). Hier gibt es durchaus leichte Verzerrungen und einen etwas blechernen Klang. Bonusmaterial beherbergen beide DVDs nicht.
...
Das tragische Leben von Ludwig II., dem König von Bayern, war schon immer ein gefragter Filmstoff. 1954 inszenierte Helmut Käutner mit seinem Spielfilm „Ludwig II. - Glanz und Ende eines Königs" (mit O.W. Fischer) das Drama um den legendären Bayernkönig und sein tragisches und geheimnisumwittertes Ende. Rund 20 Jahre später 1972 inszenierte Viscontis den wohl berühmtestem „Ludwig"-Film (mit Helmut Berger). Im gleichen Jahr entstanden von Hans Jürgen Syberberg eine eigenwillige Version desselben Stoffes unter dem Titel „ Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König“ mit Harry Baer als Ludwig II., die nun die DVD-Ehre erhält.
Hans Jürgen Syberberg, 1935 in Nossendorf geboren, gilt als der originellste Vertreter des „neuen deutschen Films”, Filmregisseur und Multimediakünstler. In seinen Essayhaften Mammutwerken verbinden sich die ästhetischen Werte von Wagner und Brecht. In Deutschland hat Syberberg heftige Polemik hervorgerufen, anderswo hat man seine Annäherungsweise an die deutsche Geschichte gelobt.
„Ludwig – Requiem für einen jungfräulichen König“ (Filmbänder in Gold für Produktion und Buch) ist der erste Teil einer Film-Trilogie, die Hans Jürgen Syberberg mit "Karl May" fortsetzte und mit "Hitler, ein Film aus Deutschland" abschloss. Der Film erzählt die tragische Geschichte des frankophilen, pazifistischen und drogenabhängigen Ludwig II., König von Bayern. Er verkaufte das Bayerische Königreich an Deutschland, ließ riesige Fantasie-Schlösser bauen, lebte seine Homosexualität frei aus und gehörte zu den großen Förderern Richard Wagners. Seine Todesumstände sind noch immer Anlass für Spekulationen: Einige Historiker glauben, dass Ludwig II. Opfer eines Mordkomplotts wurde.
Syberberg Filmversion des Ludwig-Stoffes ist eine fantasievolle und intelligente Parodie auf Aura, Gestalt und tragischen Schicksal des beliebten Bayernkönigs. Eine bombastisch inszenierte Scheinwelt mit Richard Wagnerschen Kompositionen, und genauso wie Wagner sehr anstrengend. Interessant, aber ermüdend überladen für den Zuschauer. Gelegentlich auch am guten Geschmack vorbei.
Doch wer diese Version gern auf DVD haben will kann mit dem Kauf keinen Fehler begehen. Der 139-Minuten-Film wurde auf zwei DVDs gebannt, und ist hier in der ungekürzten Fassung zu sehen. Aber nochmals Achtung: Es ist ein sehr eigenwilliger Film, eher avantgardistisch und künstlerisch. Hier bekommt man keine leicht Kost bzw. Unterhaltung á la O.W. Fischer oder Helmut Berger vorgesetzt! Dieser Ludwig ist schon sehr gewöhnungsbedürftig.
Die technische Seite der DVD ist nicht besonders. Der Film wurde im 35mm-Verfahren aufgenommen und das Ausgangsmaterial war nicht mehr das Beste, so dass hier zahlreiche Artefakte das Bild (1:1,37) zieren. Gemessen an den Produktionsumständen und dem Alter ist die Qualität befriedigend. Genauso ist es bei dem Ton (Dolby Digital 2.0). Hier gibt es durchaus leichte Verzerrungen und einen etwas blechernen Klang. Bonusmaterial beherbergen beide DVDs nicht.
(Bernd Hellweg)
alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Reminder, PDF-Datenblatt zu Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König, DVD:
Alle Film-Daten als PDF
Diese Seite mit allen Filminfos ausdrucken
Weitere Filminfos zu Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König:
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare zu Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König:
Kommentar von djfl.de
Kölner Stadt-Anzeiger: Phantasievolle Parodie einer mythischen Figur - des bayerischen Märchenkönigs, der von Syberberg als Figur der Legende gesehen wird. ...
Kommentar lesen ...
|
|
DigitalVD-Extras zu dieser DVD Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König:
Ist Ihnen ein Fehler zu dieser DVD aufgefallen? ... Fehlermeldung absenden!
Bei der Vorstellung des Titels Ludwig - Requiem für einen jungfräulichen König handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
|