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TECHNISCHE DATEN
zu The Addiction

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Horror
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph
Tonformat:
Englisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Deutsch
Label:
Arthaus
EAN-Code:
4006680033501 / 4006680033501
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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The Addiction

Titel:

The Addiction

Label:

Arthaus

Regie:

Abel Ferrara

Laufzeit:
79 Minuten
Genre:
Horror
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 23.04.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu The Addiction:


Auf dem nächtlichen Heimweg wird die New Yorker Philosophie-Studentin Kathleen von einer attraktiven Unbekannten in eine Gasse gezerrt und gebissen. Bald darauf entwickelt sie einen unstillbaren Blutdurst, den sie zunächst zu unterdrücken versucht. Als ihr Verlangen zu groß wird, fällt sie wahllos über ihre Mitmenschen her. Erst die Bekanntschaft mit dem kultivierten Vampir Peina bringt sie dazu, ihre Sucht zu kontrollieren. Sie nimmt ihr Leben wieder in die Hand und beendet ihr Studium mit Bravour. Um ihre Dissertation zu feiern, lädt sie ihre Professoren zu einer Party ein, bei der auch ihre Vampirfreunde zugegen sind. Der Auftakt eines großen Gelages … The Addiction stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.


The Addiction Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in The Addiction:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Addiction:
Die Melodramen des New Yorker Filmemachers Abel Ferrara sind düster gehalten, Verzweiflung gehört zur Grunderfahrung seiner Protagonisten. Denkt man nur an „Bad Lieutenant“ mit Harvey Keitel, weiß man, dass Ferrara Filme nicht gerade leichte Kost sind. „The Addiction“ von 1997, Abel Ferraras Ausflug ins Vampir-Genre, macht hier keine Ausnahme.

Doch hier erst einmal zur Geschichte des Films: Kathy (Lili Taylor) studiert in New York Philosophie. Sie steht kurz vor dem Abschluss ihrer Promotion. Eines Abends, sie hat gerade einen Dokumentarfilm über die Gräuel des Vietnamkriegs gesehen, wird sie auf der Straße von einer unbekannten Schönen (Annabella Sciorra) überfallen und in den Hals gebissen. Der Biss bleibt nicht ohne Folgen. Kathy verwandelt sich in einen Vampir. Mit allem was dazu gehört: Der Vorliebe für die Nacht, dem Scheu vor Spiegeln und Kruzifixen und vor allem der Gier nach Blut.

Doch das sind nur Äußerlichkeiten. Kathy, die immer öfter loszieht, um sich nun selbst Opfer zu suchen, erkennt, dass ihre Verwandlung einen unheilvollen Kern in ihr freigelegt hat: Sie bekennt sich zur Bosheit, zur Skrupellosigkeit, zur Gewalt, zum Nihilismus. Peina (Christopher Walken), eine Art zynischer Fürst der Dunkelheit, öffnet ihr endgültig die Augen über ihr Selbst: Sie sei im Grunde schon lange tot auf ewig ein Nichts, predigt er ihr, nichts anderes bleibe ihr übrig, als sich damit abzufinden - und ein Leben konsequent ohne Moral zu leben.

Kathy folgt dem Rat. Ihre Promotionsfeier artet zu einer Blutorgie der Vampire aus. Doch danach bricht Kathy zusammen. Etwas in ihr kann sich nicht mit dieser Art der Existenz abfinden. Im Krankenhaus entschließt sie sich, ein Ende zu machen. Sie lässt den Priester kommen.

Ein Horrorfilm ist dies nicht, obwohl der Vampirismus hier erheblich bedrohlicher dargestellt wird als in den allseits bekannten Filmen des Genres, so steht er aber eher als Metapher für Gewalt und Sucht, dem der Mensch ganz leicht verfällt und hörig wird. Ferrera sagte selber einmal, „The Addiction" sei der Film, den er immer hätte machen wollen. So gibt es hier logischerweise jede Menge Ferrera-typische Elemente: New Yorker Downtown-Atmosphäre, philosophische Spekulationen und spektakuläre Gewalt-Exzesse. Doch Ferrara hat den Film etwas zu sehr mit katholischer Symbolik überfrachtet, die hier philosophische Tiefe verleihen soll. Jedoch dieser philosophische Firlefanz nervt ein wenig, denn Heidegger und Nietzsche zitieren kann jeder, das macht noch keinen philosophischen Film aus.

Aber nun gut, „The Addiction“ ist kein schlechter Film! Wenn man sich in den ersten Minuten nicht vom s/w und dem englischen Originalton mit Untertiteln abschrecken lässt, wird man auch nicht enttäuscht. Er bietet eine bemerkenswerte Schwarz-Weiß-Fotografie, einen guten Soundtrack (Cypress Hill, ONYX u.a.) und vor allem sehr gute Schauspieler. Besonders sehenswert ist Christopher Walken als sinnsuchender Neuzeit-Dracula.

Technische Daten: Bild: 1,85:1 (anamorph); Ton: Stereo Dolby Digital (nur im englischen Originalton); Bonusmaterial: Fotogalerie (Dreharbeiten und Szenenfotos), Biografie Christopher Walken, Trailer. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Auf dem nächtlichen Heimweg wird die New Yorker Philosophie-Studentin Kathleen von einer attraktiven Unbekannten in eine Gasse gezerrt und gebissen. Bald darauf entwickelt sie einen unstillbaren Blutdurst, den sie zunächst zu unterdrücken versucht. Als ihr Verlangen zu groß wird, fällt sie wahllos über ihre Mitmenschen her. Erst die Bekanntschaft mit dem kultivierten Vampir Peina bringt sie dazu, ihre Sucht zu kontrollieren. Sie nimmt ihr Leben wieder in die Hand und beendet ihr Studium mit Bravour. Um ihre Dissertation zu feiern, lädt sie ihre Professoren zu einer Party ein, bei der auch ihre Vampirfreunde zugegen sind. Der Auftakt eines großen Gelages … THE ADDICTION liegt auf dieser Premium Edition von Arthaus/Kinowelt als weltweit einzige DVD im originalen anamorphen 1,85:1-Format vor. Der Schwarz-Weiß-Film weist eine recht grobe Körnung auf, welche mit einem Filter etwas weichgebügelt wurde. Danach ist man noch einmal mit dem Schärfefilter drübergerauscht. Das Ergebnis sind sichtbare Doppelkonturen und vereinzelt stehende Rauschmuster, während die Detailzeichnung für einen Indie-Film noch recht gut ausgefallen ist. Der Kontrastumfang ist tadellos und bietet viele Grauabstufungen, welche in Nachtszenen noch alles ins rechte Licht rücken können, wenngleich unwichtigere Bildanteile manchmal dennoch verschwinden. Der Schwarzwert besitzt eine einwandfreie Sättigung, während störende Schmutzpartikel oder Defekte auf der Vorlage kein Thema darstellen. Dafür geben wir 6,5 Punkte. Arthaus präsentiert THE ADDICTION im englischen Dolby Digital 2.0 (Stereo)-Originalton mit deutschen Untertiteln, eine Synchronisation existiert nicht. Der Sound schallt dabei stets satt und breit aus den Stereoboxen und weist eine sehr natürliche, aber stets gut verständliche Dialogabmischung auf. Effekte oder Bass in nennenswertem Ausmaß gibt es leider nicht zu vermelden, dafür beeindruckt der Stereo-Sound mit einem breiten Spektrum an Mitten sowie klaren Höhen, welche den genialen Score gut in den Raum zu streuen verstehen. Wie erwähnt werden deutsche Untertitel für den Hauptfilm angeboten. Mangels einer deutschen Synchronisation ein absolutes Muss bei diesem Titel. Darüber hinaus darf man die Biografie von Christopher Walken lesen, welche neben Fotogalerien sowie dem Trailer das interessanteste Extra darstellt. Der 1951 in der New Yorker Bronx geborene und aufgewachsene Regisseur Abel Ferrara ist bekannt für seine Filme, welche die Schattenseiten der Metropole zeigen und in denen häufig Religion und die alltägliche Gewalt auf den Straßen einen hohen Stellenwert einnehmen. Ferrara zeichnet neben einigen Mainstream-Vertretern wie dem 1993er Remake von ANGRIFF DER KÖRPERFRESSER vor allem für Großstadtklassiker wie KING OF NEW YORK oder DRILLER KILLER verantwortlich. In seinem Werk THE ADDICTION von 1995 trieb er diese Verquickung von Großstadt-Noir-Atmosphäre mit Vampirkult und religiösen Motiven auf die Spitze. Im Mittelpunkt der in Schwarz-Weiß gefilmten Handlung steht die Philosophiestudentin Kathleen Conklin, welche des nachts auf dem Heimweg von einem Vampir angefallen wird und sich daraufhin langsam aber sicher selbst in einen solchen verwandelt.

THE ADDICTION benutzt den Vampirismus als Allegorie auf zweierlei Ebenen. Auf der weltlichen stellt er den Drogenkonsum dar, welcher Kathleen nach und nach in eine Sucht treibt – nicht die Sucht nach Drogen, sondern die Sucht nach Blut. Bald wird aus Kathleen ein körperliches und seelisches Wrack, welches die von der Sucht aufgequollenen Augen (im Film durch Lichtempfindlichkeit symbolisiert) hinter einer dicken Sonnenbrille verbirgt und von dem Verlangen nach Blut aufgezehrt wird. Zwar schafft sie es kurzzeitig wieder Ordnung in ihr Leben zu bringen, diese Entwicklung des „kalten Entzugs“ endet jedoch in einer verheerenden Katastrophe. Neben der weltlichen Ebene funktioniert THE ADDICTION auch noch auf religiöser. Die Vampire lassen ihren Opfer immer die Möglichkeit mit der Aufforderung „Go away“ ihrem furchtbaren Schicksal zu entrinnen. Doch keines kann die Worte über die Lippen bringen. Furcht und Neugier versiegeln diese. Ferrara spielt hier mit der Symbolik der biblischen Sünde und das Böse, personifiziert durch die Vampire. „We\'re not evil because of the evil we do. We do evil because we ARE evil.“ ist einer der zentralen Sätze des Films und symbolisiert dem Bösen, von dem der Mensch scheinbar magisch angezogen zu werden scheint. Überhaupt wird an vielen Stellen in THE ADDICITION mit Zitaten von berühmten Philosophen wie Sartre und Nietzsche gearbeitet. Wer hier auf einen typischen Vampirfilm hofft, der sollte die DVD erst gar nicht einlegen. Lediglich beim Finale geht es etwas heftiger zur Sache.

Während die geniale Musik eine stets bedrohliche Atmosphäre verbreitet, gebührt den Darstellern ein besonderes Lob. Besonders Lili Taylor (SIX FEET UNDER, KOPFGELD) spielt hier wie vom anderen Stern, aber auch Christopher Walken (KING OF NEW YORK) in einer Nebenrolle als mysteriöser Vampir auf Blut-Fastenkur liefert eine tolle Performance ab. Insgesamt ein grandioses, aber keinesfalls leicht verdauliches Independentmeisterwerk mit starken philosophischen Metaphern. Für Mainstream-Anhänger also nur bedingt geeignet. Freunde von anspruchvollem Stoff können hier dagegen bedenkenlos zuschlagen.

Die Disk aus dem Hause Arthaus/Kinowelt zeigt den Film in ordentlicher Bild- und Tonqualität und erstmals auf DVD im Widescreen-Kinoformat. Die Extras sind etwas mager. ()

alle Rezensionen von Danny Walch ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: The Addiction
Land / Jahr: USA 1995
Produktion: Denis Hann, Fernando Sulichin
Musik: Joe Delia
Kamera: Ken Kelsch
Ausstattung: Charles Lagola
Kostüme: Melinda Eshelman
Schnitt: Mayin Lo
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kinotrailer, Biographien Crew, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Fotogalerien (Dreharbeiten und Szenenfotos)
Kommentare:
Kommentar von djfl.de
Dirk Jasper: Orientierungslosigkeit, die Lust am Bösen und an der Gewalt - "The Addiction" zeigt Lili Taylor, den Star der US-Independent-Kinos, und Christopher Walken in einem alptraumhaften Vampir-Film.

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Kommentar von djfl.de
Süddeutsche Zeitung: Man wird süchtig auf das Kino von Abel Ferrara, weil es in seiner Konsequenz immer noch einen Schritt weitergeht, als man befürchtet hat. "The Addiction" infiziert uns mit der Droge Film.

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Kommentar von djfl.de
Filmecho/Filmwoche: Düster und klaustrophobisch inszeniert, mit jenem beklemmenden Gefühl für menschliche Abgründe, das Abel Ferrara zum Kultregisseur machte.

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Kommentar von djfl.de
Kaufkassette: 1999-07-21.

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Kommentar von djfl.de
Kaufkassette: 1999-07-21.

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