Where in the World is Osama Bin Laden?
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Angesichts seiner bevorstehenden Vaterschaft fasst Regisseur Morgan Spurlock den folgenschweren Plan, die Welt zu retten. Zwar hat er weder militärische Erfahrungen noch sonstige besondere Fähigkeiten oder Talente, aber aus dem Kino weiß er, dass ein einzelner Mann alles erreichen kann, solange er nur den Mut hat, sich der Gefahr zu stellen. Für die Sicherheit seines Kindes will er zum Helden werden und das erreichen, woran FBI, CIA und zahlreiche Kopfgeldjäger gescheitert sind. Voller Tatendrang macht er sich auf, um Osama bin Laden zu finden …
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Inhaltsangabe zu Where in the World is Osama Bin Laden?: 
Angesichts seiner bevorstehenden Vaterschaft fasst Regisseur Morgan Spurlock den folgenschweren Plan, die Welt zu retten. Zwar hat er weder militärische Erfahrungen noch sonstige besondere Fähigkeiten oder Talente, aber aus dem Kino weiß er, dass ein einzelner Mann alles erreichen kann, solange er nur den Mut hat, sich der Gefahr zu stellen. Für die Sicherheit seines Kindes will er zum Helden werden und das erreichen, woran FBI, CIA und zahlreiche Kopfgeldjäger gescheitert sind. Voller Tatendrang macht er sich auf, um Osama bin Laden zu finden …
Where in the World is Osama Bin Laden? stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Where in the World is Osama Bin Laden?:
0Carlito Brigante2009-04-03Angesichts seiner bevorstehenden Vaterschaft fasst Regisseur Morgan Spurlock den folgenschweren Plan, die Welt zu retten. Zwar hat er weder militärische Erfahrungen noch sonstige besondere Fähigkeiten oder Talente, aber aus dem Kino weiß er, dass ein einzelner Mann alles erreichen kann, solange er nur den Mut hat, sich der Gefahr zu stellen. Für die Sicherheit seines Kindes will er zum Helden werden und das erreichen, woran FBI, CIA und zahlreiche Kopfgeldjäger gescheitert sind. Voller Tatendrang macht er sich auf, um Osama bin Laden zu finden … Das Bild liegt in seinem Originalformat von 1,78:1 (anamorph) vor. Die Bildqualität ist dabei in Ordnung, wenn nicht die Schärfe wäre, die deutlich zu wünschen übrig lässt. Die Grundschärfe hat schon Schwächen in der Detaildarstellung, aber Doppelkonturen und weitere Einbußen bei schnellen Bewegungen sorgen für zusätzlichen Unmut. Dafür gibt es praktisch kein Bildrauschen und auch die Kompression verhält sich unauffällig. Farben und Kontrast sind gut. Der Ton liegt nur im englischen Original in DD 5.1 vor. Dazu gibt es optionale deutsche und englische Untertitel (nur für die nicht englischsprachigen Teile). Da dies ein Dokumentarfilm ist und somit mehr Wert auf die Interviews und Wortbeiträge gelegt wird, muss der Ton entsprechend frontlastig erscheinen. Durch den Musikeinsatz und einige verspielte Soundeffekte werden aber auch immer mal wieder die hinteren Boxen in Anspruch genommen. Die Extras bestehen aus einem Interview mit Morgan Spurlock (ca. 27 min), sieben entfernten Szenen bzw. einem alternativen Ende (ges. ca. 18 min), einer Fotogalerie und einem Trailer. Morgan Spurlock dürfte noch all jenen ein Begriff sein, die SUPER SIZE ME (2004) sahen und darin einen Selbstversuch des Regisseurs miterleben durften, sich ausschließlich von McDonalds-Produkten zu ernähren. In seinem neuen Film WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN? (USA, 2008) geht Spurlock einen Schritt weiter und widmet sich gleich der Lichtgestalt des internationalen Terrorismus: Osama Bin Laden. Warum wurde dieser Mann nach so langer Zeit, so vielen Anstrengungen, zwei Kriegen und viel, viel Geld, immer noch nicht gefunden oder gar getötet? Spurlock begibt sich deshalb auf eine Spurensuche in den Nahen Osten und forscht der Frage nach, wo er steckt und wie die Menschen dort zu ihm stehen. Er legt dabei den Finger in die Wunde und rührt darin unbekümmert herum, spricht noch einmal die Lügen rund um die nicht-existenten Massenvernichtungswaffen an oder die generelle Unfähigkeit der Bush-Administration irgendwas richtig zu machen. Der Film beginnt deshalb zunächst voller (gespielter?) Naivität, doch je näher Spurlock Afghanistan und Pakistan kommt, desto ernster wird der Tenor, während der Humor subtiler wird. Dabei lässt Spurlock neben einigen wichtigeren Figuren auch einfache Menschen von der Straße zu Wort kommen, die durch ihre Statements ein interessantes Bild der Befindlichkeiten in der Region des Nahen Ostens vermitteln. Darunter sind viele, eher schlicht gestrickte, Menschen, die lediglich medial übermittelte Hass-Botschaften absondern und keine eigenen fundierten Ansichten und Meinungen besitzen (zum Beispiel die Ansicht, die USA würden schon bald Ägypten überfallen und besetzen!). Spurlock als Interviewer trifft so abwechselnd auf freundliche Offenheit und mal auf feindliche Ablehnung. So spielt der Film letztendlich auch mit Stereotypen und Vorurteilen, zeigt sie auf und beweist ihre Falschheit. Immerhin gelingt es Spurlock auch, durch diese Interviews schnöde Vorurteile gegenüber Amerikanern und Westlern aufzubrechen. Schließlich erscheint so von Angesicht zu Angesicht ein Amerikaner den Arabern nicht mehr ganz so gefährlich. Im Gegenteil, sie finden ihn sogar cool! So komisch kann Völkerverständigung sein. Schön auch anzusehen, wenn Regisseur Morgan Spurlock einigen Fanatikern auf beiden (!) Seiten mit reichlich Ironie antwortet. Natürlich kommt auch Spurlock, wie Michael Moore, nicht ohne eine gehörige Portion Selbstdarstellung aus. Doch geschenkt! Wer so ein Thema mit so viel Verve und so viel Witz rüberbringt und es dennoch tatsächlich schafft, die Leute zum nachdenken zu bringen, dem sei es gegönnt.
So ist WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN? neben der ganzen Ironie und dem Spaß rund um Bin Laden auch ein erstaunliches Plädoyer für Toleranz, Verständnis und Menschlichkeit. Spurlock (und damit auch der Zuschauer) gewinnt durch die Rundreise Einsichten, die er nicht bekommen hätte, wenn er nicht vor Ort gegangen wäre, sich von der Realität überzeugt und stattdessen nur alles aus dem mit Lügen und Propaganda vollgestopften Fernseher aufgesogen hätte. WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN? ist kein wirklich ernsthafter Dokumentarfilm und er kann und will auch gar nicht über ein bestimmtes Maß hinaus tiefgründig sein. Nein, aber er ist durchaus ein aufklärendes Stück Film mit viel Humor und der richtigen Botschaft.
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Angesichts seiner bevorstehenden Vaterschaft fasst Regisseur Morgan Spurlock den folgenschweren Plan, die Welt zu retten. Zwar hat er weder militärische Erfahrungen noch sonstige besondere Fähigkeiten oder Talente, aber aus dem Kino weiß er, dass ein einzelner Mann alles erreichen kann, solange er nur den Mut hat, sich der Gefahr zu stellen. Für die Sicherheit seines Kindes will er zum Helden werden und das erreichen, woran FBI, CIA und zahlreiche Kopfgeldjäger gescheitert sind. Voller Tatendrang macht er sich auf, um Osama bin Laden zu finden … Das Bild liegt in seinem Originalformat von 1,78:1 (anamorph) vor. Die Bildqualität ist dabei in Ordnung, wenn nicht die Schärfe wäre, die deutlich zu wünschen übrig lässt. Die Grundschärfe hat schon Schwächen in der Detaildarstellung, aber Doppelkonturen und weitere Einbußen bei schnellen Bewegungen sorgen für zusätzlichen Unmut. Dafür gibt es praktisch kein Bildrauschen und auch die Kompression verhält sich unauffällig. Farben und Kontrast sind gut. Der Ton liegt nur im englischen Original in DD 5.1 vor. Dazu gibt es optionale deutsche und englische Untertitel (nur für die nicht englischsprachigen Teile). Da dies ein Dokumentarfilm ist und somit mehr Wert auf die Interviews und Wortbeiträge gelegt wird, muss der Ton entsprechend frontlastig erscheinen. Durch den Musikeinsatz und einige verspielte Soundeffekte werden aber auch immer mal wieder die hinteren Boxen in Anspruch genommen. Die Extras bestehen aus einem Interview mit Morgan Spurlock (ca. 27 min), sieben entfernten Szenen bzw. einem alternativen Ende (ges. ca. 18 min), einer Fotogalerie und einem Trailer. Morgan Spurlock dürfte noch all jenen ein Begriff sein, die SUPER SIZE ME (2004) sahen und darin einen Selbstversuch des Regisseurs miterleben durften, sich ausschließlich von McDonalds-Produkten zu ernähren. In seinem neuen Film WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN? (USA, 2008) geht Spurlock einen Schritt weiter und widmet sich gleich der Lichtgestalt des internationalen Terrorismus: Osama Bin Laden. Warum wurde dieser Mann nach so langer Zeit, so vielen Anstrengungen, zwei Kriegen und viel, viel Geld, immer noch nicht gefunden oder gar getötet? Spurlock begibt sich deshalb auf eine Spurensuche in den Nahen Osten und forscht der Frage nach, wo er steckt und wie die Menschen dort zu ihm stehen. Er legt dabei den Finger in die Wunde und rührt darin unbekümmert herum, spricht noch einmal die Lügen rund um die nicht-existenten Massenvernichtungswaffen an oder die generelle Unfähigkeit der Bush-Administration irgendwas richtig zu machen. Der Film beginnt deshalb zunächst voller (gespielter?) Naivität, doch je näher Spurlock Afghanistan und Pakistan kommt, desto ernster wird der Tenor, während der Humor subtiler wird. Dabei lässt Spurlock neben einigen wichtigeren Figuren auch einfache Menschen von der Straße zu Wort kommen, die durch ihre Statements ein interessantes Bild der Befindlichkeiten in der Region des Nahen Ostens vermitteln. Darunter sind viele, eher schlicht gestrickte, Menschen, die lediglich medial übermittelte Hass-Botschaften absondern und keine eigenen fundierten Ansichten und Meinungen besitzen (zum Beispiel die Ansicht, die USA würden schon bald Ägypten überfallen und besetzen!). Spurlock als Interviewer trifft so abwechselnd auf freundliche Offenheit und mal auf feindliche Ablehnung. So spielt der Film letztendlich auch mit Stereotypen und Vorurteilen, zeigt sie auf und beweist ihre Falschheit. Immerhin gelingt es Spurlock auch, durch diese Interviews schnöde Vorurteile gegenüber Amerikanern und Westlern aufzubrechen. Schließlich erscheint so von Angesicht zu Angesicht ein Amerikaner den Arabern nicht mehr ganz so gefährlich. Im Gegenteil, sie finden ihn sogar cool! So komisch kann Völkerverständigung sein. Schön auch anzusehen, wenn Regisseur Morgan Spurlock einigen Fanatikern auf beiden (!) Seiten mit reichlich Ironie antwortet. Natürlich kommt auch Spurlock, wie Michael Moore, nicht ohne eine gehörige Portion Selbstdarstellung aus. Doch geschenkt! Wer so ein Thema mit so viel Verve und so viel Witz rüberbringt und es dennoch tatsächlich schafft, die Leute zum nachdenken zu bringen, dem sei es gegönnt. So ist WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN? neben der ganzen Ironie und dem Spaß rund um Bin Laden auch ein erstaunliches Plädoyer für Toleranz, Verständnis und Menschlichkeit. Spurlock (und damit auch der Zuschauer) gewinnt durch die Rundreise Einsichten, die er nicht bekommen hätte, wenn er nicht vor Ort gegangen wäre, sich von der Realität überzeugt und stattdessen nur alles aus dem mit Lügen und Propaganda vollgestopften Fernseher aufgesogen hätte. WHERE IN THE WORLD IS OSAMA BIN LADEN? ist kein wirklich ernsthafter Dokumentarfilm und er kann und will auch gar nicht über ein bestimmtes Maß hinaus tiefgründig sein. Nein, aber er ist durchaus ein aufklärendes Stück Film mit viel Humor und der richtigen Botschaft.
(Carlito Brigante)
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Weitere Filminfos zu Where in the World is Osama Bin Laden?:
Originaltitel: Where in the World Is Osama Bin Laden?
Land / Jahr: USA 2008
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Where in the World is Osama Bin Laden?:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Geschnittene Szenen, Alternatives Ende, Fotogalerie
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