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Half Moon
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Trotz Krankheit plant der alternde Starmusiker Mamo zusammen mit seinen zehn Söhnen zu einem großen Konzert in den Irak zu fahren. Dieser symbolische „Schrei der Freiheit findet anlässlich des Sturzes von Saddam Hussein statt. Die Unterdrückung kurdischer Musik im Irak hat endlich ein Ende. Nachdem es seinem treuen Feund Kako gelingt, einen alten Schulbus aufzutreiben, machen sich Mamo und seine Söhne, die ihn wie in frühen Tagen als Orchester begleiten, auf den Weg. Zusammen mit der ehemals gefeierten Sängerin Hesho und ihren Instrumenten überqueren sie die Grenze in den Irak. Der Weg der Musiker durch die majestätische Landschaft ist beschwerlich und voller Hindernisse, aber Mamo führt sie zielstrebig in ein Abenteuer voller Leidenschaft und Magie ...
HALF MOON, gefilmt in den kargen und abgelegenen Regionen Kurdistans, erzählt mit viel Humor und liebevollen Charakteren von den Schwierigkeiten mit denen Künstler im Iran konfrontiert sind wenn sie öffentlich in Erscheinung treten wollen. Das beeindruckende Darstellerensemble und der neuseeländische Kameramann Nigel Bluck, der in der abgelegenen kurdischen Bergwelt Bilder voller Kargheit und Schönheit findet, machen Ghobadis Film zu einem nachhaltigen Erlebnis. Im Iran wurde HALF MOON kurz nach der Uraufführung aufgrund seiner politischen Brisanz verboten. ...
Inhaltsangabe zu Half Moon: 
Trotz Krankheit plant der alternde Starmusiker Mamo zusammen mit seinen zehn Söhnen zu einem großen Konzert in den Irak zu fahren. Dieser symbolische „Schrei der Freiheit findet anlässlich des Sturzes von Saddam Hussein statt. Die Unterdrückung kurdischer Musik im Irak hat endlich ein Ende. Nachdem es seinem treuen Feund Kako gelingt, einen alten Schulbus aufzutreiben, machen sich Mamo und seine Söhne, die ihn wie in frühen Tagen als Orchester begleiten, auf den Weg. Zusammen mit der ehemals gefeierten Sängerin Hesho und ihren Instrumenten überqueren sie die Grenze in den Irak. Der Weg der Musiker durch die majestätische Landschaft ist beschwerlich und voller Hindernisse, aber Mamo führt sie zielstrebig in ein Abenteuer voller Leidenschaft und Magie ...
HALF MOON, gefilmt in den kargen und abgelegenen Regionen Kurdistans, erzählt mit viel Humor und liebevollen Charakteren von den Schwierigkeiten mit denen Künstler im Iran konfrontiert sind wenn sie öffentlich in Erscheinung treten wollen. Das beeindruckende Darstellerensemble und der neuseeländische Kameramann Nigel Bluck, der in der abgelegenen kurdischen Bergwelt Bilder voller Kargheit und Schönheit findet, machen Ghobadis Film zu einem nachhaltigen Erlebnis. Im Iran wurde HALF MOON kurz nach der Uraufführung aufgrund seiner politischen Brisanz verboten. Half Moon stammt aus dem Hause Alive AG.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Half Moon:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Half Moon:
0Frank Brenner2009-01-28Der kurdische Gesangsstar Mamo ist zusammen mit seinen zwölf Söhnen in einem Bus unterwegs aus dem Iran in den Irak, wo die Männer ein Konzert geben wollen. Nicht nur die Tatsache, dass sie mit der verbannten Sängerin Hesho im Geheimversteck reisen, erschwert das Vorankommen im Grenzgebiet. Hesho ist zusammen mit über tausend weiteren Frauen isoliert worden, weil es ihr im Iran nicht gestattet ist, als Solostimme vor einem männlichen Publikum aufzutreten. Durch ihre Figur bekommt Bahman Ghobadis Film immer wieder Spannungsmomente verliehen, wenn die Orchestermitglieder versuchen, Hesho vor den Augen der Grenzkontrolleure zu verbergen. Im Gegensatz dazu dient vor allen Dingen Allah Morad Rashtianis Rolle als komödiantischer Ausgleich, denn als engagierter und herzensgut-naiver Busfahrer hat er mit seinen impulsiven Handlungen stets die Lacher auf seiner Seite.
Ghobadi ist die filmische Stimme der Kurden. Mit Zeit der trunkenen Pferde hat er 1999 den ersten Spielfilm eines unterdrückten Volkes in Szene gesetzt. Auch in seinen weiteren Filmen blieb er seinen Wurzeln treu und schilderte die Situation der Kurden im Iran und Irak mal aus witzig-ironischem Blickwinkel (Verloren im Irak), mal auf bitter-authentische Weise (Schildkröten können fliegen). Sein vierter Film ist nun wieder mit humorvollen Zwischentönen ausgestattet, auch wenn der Film an sich eine tragische Geschichte vor dem realen Hintergrund eines streng reglementierten Lebens erzählt. Man muss sich auf ihn einlassen, denn die Grenzen zwischen Traumbildern und Realem sind stellenweise fließend und können nicht einfach so gedankenlos rezipiert werden. Insbesondere die Bedeutung des Todes, die sich schon vom ersten Auftritt Mamos ganz eng an dessen Figur knüpft, ist im Laufe der Handlung nicht zu unterschätzen.
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Der kurdische Gesangsstar Mamo ist zusammen mit seinen zwölf Söhnen in einem Bus unterwegs aus dem Iran in den Irak, wo die Männer ein Konzert geben wollen. Nicht nur die Tatsache, dass sie mit der verbannten Sängerin Hesho im Geheimversteck reisen, erschwert das Vorankommen im Grenzgebiet. Hesho ist zusammen mit über tausend weiteren Frauen isoliert worden, weil es ihr im Iran nicht gestattet ist, als Solostimme vor einem männlichen Publikum aufzutreten. Durch ihre Figur bekommt Bahman Ghobadis Film immer wieder Spannungsmomente verliehen, wenn die Orchestermitglieder versuchen, Hesho vor den Augen der Grenzkontrolleure zu verbergen. Im Gegensatz dazu dient vor allen Dingen Allah Morad Rashtianis Rolle als komödiantischer Ausgleich, denn als engagierter und herzensgut-naiver Busfahrer hat er mit seinen impulsiven Handlungen stets die Lacher auf seiner Seite.
Ghobadi ist die filmische Stimme der Kurden. Mit Zeit der trunkenen Pferde hat er 1999 den ersten Spielfilm eines unterdrückten Volkes in Szene gesetzt. Auch in seinen weiteren Filmen blieb er seinen Wurzeln treu und schilderte die Situation der Kurden im Iran und Irak mal aus witzig-ironischem Blickwinkel (Verloren im Irak), mal auf bitter-authentische Weise (Schildkröten können fliegen). Sein vierter Film ist nun wieder mit humorvollen Zwischentönen ausgestattet, auch wenn der Film an sich eine tragische Geschichte vor dem realen Hintergrund eines streng reglementierten Lebens erzählt. Man muss sich auf ihn einlassen, denn die Grenzen zwischen Traumbildern und Realem sind stellenweise fließend und können nicht einfach so gedankenlos rezipiert werden. Insbesondere die Bedeutung des Todes, die sich schon vom ersten Auftritt Mamos ganz eng an dessen Figur knüpft, ist im Laufe der Handlung nicht zu unterschätzen.
(Frank Brenner)
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Weitere Filminfos zu Half Moon:
Originaltitel: Niwemang
Land / Jahr: 2006
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Half Moon:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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