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TECHNISCHE DATEN
zu Krzysztof Kieslowskis Dekalog

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 6 x DVD-5
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
4:3 Vollbild (1.33:1)
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0 Stereo,Polnisch: Dolby Digital 2.0 Stereo
Verpackung: Schuber
Anbieter:
Alive AG
EAN-Code:
9783898489270 / 9783898489270
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Krzysztof Kieslowskis Dekalog

Titel:

Krzysztof Kieslowskis Dekalog

Label:

Absolut Medien

Regie:

Krzysztof Kieslowski Krzysztof Kieslowski Biografie

Laufzeit:
563 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 12.07.2017 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Krzysztof Kieslowskis Dekalog:


Zehn Filme als ein geschlossenes Kammerspiel in einem Warschauer Wohnblock als Handlungsort für Geschichten von Liebe, Tod, Glaube, Leid und Freude. Der Zufall führt Regie, wenn sich die Menschen näher kommen oder Gewalt antun. Gott ist tot, der Sozialismus auch, die Hölle, das sind die Menschen selbst. Da sie nicht an die Zehn Gebote glauben und sie auch nicht für einen verbindlichen Verhaltenskodex halten, müssen sie für ihr Handeln eigene Orientierungsmaßstäbe finden. Während die katholische Kirche den Dekalog-Zyklus als Inbegriff der von ihr vertretenen Moral interpretierte, sagte Kieslowski über seine Filme: »Wenn ich das Wort Moral höre, muss ich den Raum verlassen«. Auch der Philosoph und Medienwissenschaftler Slavoj Zizek machte in dieser Hinsicht einen klaren Unterschied zwischen Moral und Ethik aus und bemerkte: »Kieslowskis Thema ist die Ethik und nicht die Moral.« Der Inhalt der Filme darf aber die meisterhafte, minimalistische Filmkunst Kieslowskis nicht in den Hintergrund stellen. Die Großeinstellungen betonen das Mysteriöse und die Montage, die nicht unbedingt der logischen Reihenfolge der Sequenzen gehorcht, unterstreicht den Anteil des Zufalls im Schicksal der einzelnen Figuren. Mit Gegenlichtkontrasten montiert Kieslowski Kinogemälde, die ihresgleichen suchen. Vom Eis der politischen Zwänge befreit, bringt Kieslowski ein großes Kino der menschlichen Tragödien und Komödien, und dank glücklicher Fügungen sitzt man in der ersten Reihe. Krzysztof Kieslowskis Dekalog stammt aus dem Hause Alive AG.


Krzysztof Kieslowskis Dekalog Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Krzysztof Kieslowskis Dekalog:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Krzysztof Kieslowskis Dekalog:
Krzysztof Kie?lowskis „Dekalog“ komplett auf DVD bei absolut Medien
Die zehn Gebote in einer modernen Interpretation

In dem welthistorisch bedeutenden Jahr 1989 inszenierte der polnische Regisseur Krzysztof Kie?lowski einen viel beachteten Zyklus von zehn Kurzspielfilmen mit jeweils abgeschlossener Handlung, die sich auf je eines der zehn Gebote beziehen. Sie waren für das Fernsehen bestimmt und wurden als Serie im polnischen und deutschen Fernsehen (SFB) gleichzeitig ausgestrahlt. Sie spielen alle im damaligen Polen, zwei besonders einprägsame von Ihnen („Ein kurzer Film über das Töten“ und „Ein kurzer Film über die Liebe“) liefen in verlängerten Fassungen auch einzeln in den Kinos. Als Leckerbissen für Freunde des anspruchsvollen Kinos bringt absolut Medien, der Filmverlag der Spezialisten, die komplette „Dekalog“-Serie mit vielen Extras in einer Sonderausgabe erstmals in Deutschland auf sechs DVDs heraus. Zu der Laufzeit von 563 Minuten kommen noch über zwei Stunden Bonusfilme sowie ein Booklet mit weiterem interessantem Informationsmaterial. Die Bonus-DVD enthält die Dokumentation „Still Alive“ über Krzysztof Kie?lowski (82 Minuten) und „100 Fragen an Krzysztof Kieslowski“ (42 Minuten). Im Begleitheft schreibt der Regisseur unter dem Titel „Eine schreckliche Idee, keine Frage“ Anmerkungen zu seinem „Dekalog“, außerdem sind der Beitrag „Das Antlitz des Anderen“ von Reiner Niehoff, eine Filmografie und Kurzbiografie von Krzysztof Kie?lowski sowie Literatur und Links enthalten. Der Zuschauer sitzt hier staunend in der ersten Reihe, denn die Abtastung dieser ersten deutschen DVD-Fassung wurde direkt von den polnischen Masterbändern der Telewizja Polska erstellt. So kann man Kie?lowskis radikale Farbregie erstmals in originaler Bildqualität bestaunen. Diese Serie wurde mit vielen internationalen Preisen bedacht, darunter in Venedig, Sao Paulo, San Sebastian, Kopenhagen und Chicago.

Die zehn Filme bilden ein geschlossenes Kammerspiel in einem tristen Warschauer Wohnblock als Handlungsort für Geschichten von Liebe, Tod, Glaube, Leid und Freude. Der Zufall führt Regie, wenn sich die Menschen näher kommen oder Gewalt antun. Sowohl Gott als auch der Sozialismus sind hier tot, aber für die Hölle sorgen die Menschen selbst. Da sie nicht an die Zehn Gebote glauben und sie auch nicht für einen verbindlichen Verhaltenskodex halten, müssen sie für ihr Handeln eigene Orientierungsmaßstäbe finden. Kie?lowski bietet eine minimalistische Filmkunst in zehn meisterhaften Episoden. Die Großeinstellungen betonen das Mysteriöse und die Montage, die nicht unbedingt der logischen Reihenfolge der Sequenzen gehorcht, unterstreicht den Anteil des Zufalls im Schicksal der einzelnen Figuren. Aus Gegenlichtkontrasten entstehen einprägsame monumentale Gemälde, wie es sie selten zu sehen gibt. Durch den Aufbruch des Eisernen Vorhangs vom Eis der politischen Zwänge befreit, bietet Kie?lowski großes Kino der menschlichen Tragödien und Komödien.

Besonders die Folgen fünf und sechs prägen sich dem Zuschauer ein. „Ein kurzer Film über das Töten“ (Dekalog 5) führt ähnlich wie Alfred Hitchcock in „Der zerrissene Vorhang“ detailliert vor, wie mühevoll es sein kann, einen Menschen umzubringen. Der realistische Naturalismus löst Entsetzen aus und lässt die gesehenen Schockbilder so schnell nicht mehr vergessen. So werden aus Momentaufnahmen quälend lange Minuten zur Dokumentation des Sterbens und von Sinnbildern des Greuels, zu was Menschen fähig sind. In „Ein kurzer Film über die Liebe“ wirbt eine erfahrene und schöne Frau um einen schüchternen jungen Mann. Auch wenn es eine Wunschvorstellung für ihn ist, wird er dadurch in Verlegenheit gebracht. Die aus der Ferne sehnsüchtig verehrte Frau wirkt nun in greifbarer Nähe wie entzaubert und lähmend. So verkriecht sich der Mann in seiner Isolation und Einsamkeit, unter der er trotz zahlreicher Männerbekanntschaften leidet. Auf diese Weise entgeht ihm die große Chance der Liebe mit Berührung und Hingabe.

Mit diesem großartigen Zyklus gelingt es Kie?lowski, ohne erhobenen Zeigefinger die Wertvorstellungen vieler Menschen darzustellen, die bisher im Laufe der Jahrtausende kaum widerlegt wurden. Dass dabei im Kontext privater Konflikte und Verstrickungen öfters zweideutige Situationen entstehen, macht die ganze Geschichte nur noch spannender. ()

alle Rezensionen von Johannes Kösegi ...
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Weitere Filminfos:

Land / Jahr: Polen 1989
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl
Kommentare:

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