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TECHNISCHE DATEN
zu Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 4 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
diverse
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 2.0,Französisch: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Schuber
Untertitel:
Deutsch
EAN-Code:
4010324016317 / 4010324016317
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection

Titel:

Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection

Label:

Concorde Home Entertainment

Regie:

Claude Chabrol

Laufzeit:
459 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 04.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection:


Die Hölle Betty Madame Bovary Eine Frauensache Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection stammt aus dem Hause Concorde Home Entertainment.


Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection Trailer ansehen:



Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Claude Chabrol Collection 2 - Classic Selection:
Ein französischer Kritiker hat einmal gesagt, Hitchcock schaffe ein Maximum an Spannung mit einem Minimum an Humor, Chabrol indes produziere ein Minimum an Spannung und umgebe es mit einem Maximum an Spaß.

Claude Chabrols Name steht für intelligentes und gleichzeitig populäres Kino. Er begeisterte die Kritiker und das Publikum. In seinen perfiden Kriminalstücken zeigt er die Abgründe hinter der scheinbar heilen Fassade der (groß-)bürgerlichen Wohlanständigkeit auf. Als Regisseur gehen mehr als 60 Filme auf sein Konto, bei einer großen Anzahl davon hat er auch selbst das Drehbuch verfasst oder als Co-Autor gewirkt. Aber auch als Schauspieler stand er über 40 Mal vor der Kamera, trat als Produzent ebenso in Erscheinung wie als Technischer Berater und Produktions-Designer, z.B. für „Außer Atem".

In Klassikern wie „Eine untreue Frau“ (1968), „Das Biest muss sterben“ (1969), „Der Schlachter“ (1969) und „Der Riss“ (1970) ergründete er seine bevorzugten Themen (Obsession und Abhängigkeit, Bourgeoisie und Bigotterie, Mord und Rache) mit so viel intellektueller Schärfe und erzählerischem Realismus, dass er unter dem Gewand des Thrillers geradewegs sein eigenes Subgenre des Gesellschaftskrimis schuf.

Einen seiner größten Erfolge verbuchte Chabrol, der eine Vorliebe für Pfeifen hat, 1988 mit „Eine Frauensache“, der Verfilmung des Lebens einer „Engelmacherin" im Vichy-Frankreich während des 2. Weltkriegs, mit seiner Lieblings-Aktrice Isabelle Huppert. Isabelle Huppert war auch seine erste Wahl in der aufwendigen Literatur-Verfilmung „Madame Bovary“ (1991).

Im gleichen Jahr, wie „Madame Bovary“, entstand noch eine weitere Literatur-Verfilmung: „Betty“. Dieser Film entstand nach einem Roman, den George Simenon 1960 verfasste. Vorher hatte Chabrol schon einen Simenon-Stoff verfilmt: „Die Fantome des Hutmachers“ (1982).

Diese drei Filme („Eine Frauensache“, „Madame Bovary“, „Betty“) erscheinen nun, zusammen mit Chabrols Adaption des von Henri-Georges Clouzot („Die Teuflischen“) nie vollendeten Films „Die Hölle“, erstmals auf DVD, in der zweiten „Claude Chabrol Classic Selection“ des Hauses Concorde Home Entertainment.

Kurzinhalt und Infos zu den einzelnen Filmen sowie der Ausstattung der jeweiligen DVD:

„Eine Frauensache“: Zur Zeit der deutschen Besatzung in Frankreich lehnt Marie nie ab, wenn sie gebeten wird, eine unerwünschte „Last" zu beseitigen. Sie führt die Abtreibungen durch, damit sie ihre finanziellen Sorgen eliminieren kann. Als der verkrüppelte Gatte Paul aus dem Krieg heimkehrt, muss er feststellen, dass Marie ihn mit dem Kollaborateur Lucien betrügt. Paul zeigt Marie an, und das Vichy-Regime will an ihr ein Exempel statuieren.

Die Abrechnung mit Doppelmoral und "Männerjustiz" basiert auf dem Fall der Marie-Louise Giraud. Ihre Hinrichtung fand am 30. Juli 1943 wegen 27 Abtreibungen statt. Ihre Taten machten sie in den Augen von „Vichy"-Machthaber Petain zu einer "Mörderin des Vaterlandes". Ein bemerkenswertes und brillant gespieltes Drama!

Extras auf dieser DVD: Filmpräsentation von Kritiker und Filmhistoriker Joël Magny, 4 Szenen kommentiert von Claude Chabrol, Interview mit dem Produzenten und dem Autor sowie ein Bericht von den Filmfestspielen in Venedig und natürlich den Original Kinotrailer

„Madame Bovary“: Frankreich um 1850. Der verwitwete Landarzt Charles Bovary heiratet Emma Roualt, die junge, hübsche Tochter eines reichen Bauern. Nach seiner freudlosen ersten Ehe fühlt sich Charles erstmals glücklich. Emma dagegen, die während ihrer Erziehung im Kloster romantische Romane las und seither von einem Leben voller Glück und Leidenschaft schwärmt, beginnt sich an seiner Seite bald zu langweilen. Um ihr Abwechslung zu verschaffen, zieht Charles mit ihr in einen Vorort von Rouen. Dort überstürzen sich bald die Ereignisse.

Mit der Verfilmung von Gustave Flauberts 1857 erschienenen Romans ging Claude Chabrol ein Wagnis ein. Und so traf er auch nicht den Punkt des stielsicheren Buches. Die Geschichte des jungen Delamare, der von seiner Frau betrogen wird, bleibt banal. Flauberts Roman wurde übrigens wegen des Verstoßes gegen die öffentliche Moral, die guten Sitten und die Religion zeitweise verboten und in Deutschland auch erst 1907 übersetzt herausgegeben. Vor Chabrol wagten sich unter anderem schon Jean Renoir (1934)und Vincente Minelli (1949 / hier verkörperte Jennifer Jones die Madame Bovary) an die Verfilmung der Geschichte.

Extras auf dieser DVD: Filmpräsentation von Kritiker und Filmhistoriker Joël Magny, 3 Szenen kommentiert von Claude Chabrol, ein Interview mit Isabelle Huppert, Behind the Scenes sowie Ausschnitte aus Jean Renoirs „Madame Bovary“ und das Boni „Auf den Spuren von Gustave Flaubert, und natürlich der Original Kinotrailer.

„Betty“: Die junge Betty wird von ihrer Familie wegen Ehebruchs verstoßen und flüchtet sich in den Alkohol. Auf einem ihrer Trinkgelage, wo sie sich mit Gleichgesinnten den Kummer von der Seele lallt, lernt Betty die ältere Laure und über sie deren Liebhaber kennen. Um sich aus dem eigenen Sumpf zu ziehen, scheut sich Betty nicht, ihrer neuen Freundin den geliebten Mann auszuspannen. Während Betty die Kraft zu einem neuen Lebensanfang findet, treibt sie Laure in den Tod.

„Betty“ ist ein Psycho-Porträt, in dem die 2003 verstorbene Marie Tritignant als junge und verzweifelte Trinkerin glänzt. Leider mit zu wenig Tiefgang. So bleibt es bei einer gut gefilmten, aber nüchternen Psychostudie, die einem kaum unter die Haut geht.
Marie Trintignant starb in Paris an den Hirnverletzungen, die sie nach einem Streit mit ihrem Freund dem Rocksänger Bertrand Cantat erlitt.

Extras auf dieser DVD: eine Filmpräsentation von Kritiker und Filmhistoriker Joël Magny, 3 Szenen kommentiert von Claude Chabrol, und der Original Kinotrailer.

„Die Hölle“: Paul führt ein Hotel in Südfrankreich und ist verheiratet mit der schönen Nelly. Das Leben könnte perfekt sein, doch Paul redet sich ein, seine Frau betrüge ihn. Paul verstrickt sich immer mehr in wüste Eifersuchtsphantasien und interpretiert viel Falsches in das Verhalten Nellys hinein. Aus dem lieben Ehemann wird ein irrer, labiler Psychopath, der schließlich auf äußerst gefährliche Weise nervt.

„Die Hölle" ist das Psychogramm einer zerstörerischen Eifersucht. Weil Claude Chabrol das Geschehen weitgehend aus Pauls Perspektive zeigt, gerät auch der Kinobesucher mitunter ins Zweifeln: Bildet Paul sich nur ein, dass Nelly mit Martineau ein Verhältnis hat, oder handelt es nur eine harmlose Bekanntschaft? Liegt sie im letzten Bild tot oder schlafend auf dem Bett?

Das ursprüngliche Drehbuch wurde 1964 von Henri-Georges Clouzot geschrieben, der "Die Hölle" mit Romy Schneider und Serge Reggiani in den Hauptrollen inszenieren wollte. Nach dem Abschluss der im Studio gedrehten Szenen begannen die Außenaufnahmen. Da erkrankte Serge Reggiani. Jean-Louis Trintignant war zwar bereit, für seinen Kollegen einzuspringen, aber als Henri-Georges Clouzot einen Herzinfarkt erlitt, musste das Filmprojekt aufgegeben werden. Claude Chabrol realisierte es dreißig Jahre später mit Emmanuelle Béart und François Cluzet. Leider nur ein müdes Alterswerk, in dem nur gelegentlich Chabrols virtuose Klasse aufflackert.

Zur technischen Seite der DVDs: Concorde hat den Filmen eine ganze Fülle an Tonspuren (Dolby Digital 2.0 Stereo) mitgegeben, aber akustische Effektgewitter darf man von keinem der ruhigen, dialoglastigen Filme erwarten. Auch die Bildqualität zeigt hier und dort seine Altersschwächen ist aber trotzdem noch sehr gut (1,77:1/1,66:1/16:9 anamorph).

Fazit: Für Fans der französischen Nouvelle Vague und von sozialkritischen Filmen über die französische Bourgeoisie, ist diese Chabrol-Box natürlich sehr zu empfehlen. Auch wenn es durchweg nicht (bis auf „Eine Frauensache“) seine besten Filme sind, so sind sie doch allemal sehenswert. Ein echter Cine-Tipp!

Übrigens: Am 4. Juni soll die „Claude Chabrol Collection" mit einem dritten Teil fortgesetzt werden, die die Kriminalfilme „Hühnchen in Essig", „Inspektor Lavardin oder die Gerechtigkeit" und „Masken" enthält. Auch diese Filme erscheinen erstmals auf DVD. (Nur zur Erinnerung: die erste Box enthielt die Filme: „Die Blumen des Bösen“, „Süsses Gift“ und „Das Leben ist ein Spiel“) ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Am 12. September 2010 trauerten Frankreich und die Filmwelt um Claude Chabrol. Der Regisseur, Drehbuchautor und Produzent starb nach Angaben des Pariser Rathauses im Alter von 80 Jahren. Ein Sprecher von Bürgermeister Bertrand Delanoë würdigte Chabrol als einen der großen Cineasten Frankreichs, der für seine Freiheitsliebe und seine Unerschrockenheit bekannt geworden sei. "Danke, Claude Chabrol, wir danken Dir für dein Kino", erklärte er. Claude Chabrols Name steht für intelligentes und gleichzeitig populäres Kino. Er begeisterte die Kritiker und das Publikum. In seinen perfiden Kriminalstücken zeigt er die Abgründe hinter der scheinbar heilen Fassade der (groß-)bürgerlichen Wohlanständigkeit auf. Als Regisseur gehen mehr als 60 Filme auf sein Konto, bei einer großen Anzahl davon hat er auch selbst das Drehbuch verfasst oder als Co-Autor gewirkt. Aber auch als Schauspieler stand er über 40 Mal vor der Kamera, trat als Produzent ebenso in Erscheinung wie als Technischer Berater und Produktions-Designer, z.B. für „Außer Atem". In Klassikern wie „Eine untreue Frau“ (1968), „Das Biest muss sterben“ (1969), „Der Schlachter“ (1969) und „Der Riss“ (1970) ergründete er seine bevorzugten Themen (Obsession und Abhängigkeit, Bourgeoisie und Bigotterie, Mord und Rache) mit so viel intellektueller Schärfe und erzählerischem Realismus, dass er unter dem Gewand des Thrillers geradewegs sein eigenes Subgenre des Gesellschaftskrimis schuf. Die „Classic Edition" des Anbieters Filmconfect würdigt den Meister und Mitbegründer der „nouvelle vague" zum zweiten Mal mit einer guten Auswahl seiner Werke. In dieser zweiten „Claude Chabrol – Classic Edititon“ befinden sich die Filme „Die Strasse von Korinth“ (1967), „Vor Einbruch der Nacht“ (1971), „Der zehnte Tag“ (1972), „Blutige Hochzeit“ (1973) und „Die Unschuldigen mit den blutigen Händen“ (1975). „Die Strasse von Korinth“: Bei einer geheimen Radar-Installation der Amerikaner in Griechenland wird ein Undercover-Mann der NATO getötet. Der Verdacht fällt auf seine junge Witwe (Jean Seberg), die verzweifelt die wahren Mörder sucht, um ihre eigene Unschuld zu beweisen. Fazit: Mit seinem Spionage-Hintergrund markiert der Film in Chabrols Karriere einen Wendepunkt, denn er ist der letzte einer Reihe von stark kommerziellen Filmen des Regisseurs, die bei der Kritik auf wenig Gegenliebe stießen, wobei es sich hier trotz weniger guten Kritiken um einen durchaus spannenden Agenten-Thriller im Stile der damaligen James Bond-Parodien handelt. Übrigens: Der Film beschert einen kurzen Blick auf Claude Chabrol als Schauspieler, denn er übernahm, mit einem angeklebten schwarzen Schnurrbart, die Rolle eines griechischen Verräters. „Vor Einbruch der Nacht“: Der Pariser Publicity-Manager Charles Masson hat eine Affäre mit Laura, der Frau seines besten Freundes Francois. Bei einem ihrer gewagten SM-Spielchen stranguliert er seine Geliebte aus Versehen zu Tode. Charles fällt es schwer mit der Schuld zu leben, die er auf sich geladen hat, und zum Alltag mit seiner Frau und den beiden Kindern überzugehen. Fazit: Der Film, mit dem Mix aus Sex-Drama und Psycho-Thriller, zählt zu den besten Krimis von Chabrol um die Abgründe der französischen Bourgeoisie. „Der zehnte Tag“: Der junge Charles (Anthony Perkins) wacht mit blutverschmierten Händen in einem Hotelzimmer auf. Er kann sich an nichts erinnern und bittet seinem Freund Paul (Michel Piccoli) um Hilfe. Dieser findet heraus, dass sich Charles ausgerechnet mit der jungen Frau seines Adoptiv-Vaters (Orson Welles) eingelassen hat und damit Oper einer Erpressung wurde. Doch wer steckt dahinter? Fazit: „Der zehnte Tag“ ist ein düsterer und intelligenter Psychothriller mit großartigen Schauspielern, und gilt als der „erste theologische Thriller. Neben klassischen Detektiv-Elementen stellt Chabrol gleichfalls ein religiöses Thema in den Vordergrund. Charles und seine Geliebte erscheinen gleichsam als Adam und Eva, deren Konflikt mit dem gottgleichen Adoptiv-Vater sie zum Sündenfall nötigt. Der Plot basiert übrigens auf dem Roman „Ten days' Wonder" (1948; "Der zehnte Tag", 1956) von Ellery Queen. „Blutige Hochzeit“: Lucien, die Frau eines Kleinstadtbürgermeisters hat ein leidenschaftliches Verhältnis mit Pierre Maury (Michel Piccoli). Ihr Mann ahnt nichts davon und macht den Nebenbuhler gar zum Stadtrat. Da der betrogene Ehemann der Beziehung im Weg steht, wir er kurzerhand gemeuchelt. Fazit: Mit diesem Film griff Claude Chabrol einen Kriminalfall auf, der in Frankreich als Geschichte der „Teufel von Bourganeuf" großes Aufsehen erregte. Die politischen Aspekte dieser Mordgeschichte sorgten für einige Aufregungen, als man die Produzenten zwang, das Werk erst nach den französischen Präsidentschaftswahlen im März 1973 herauszubringen. Angeblich, um nicht in das schwebende Gerichtsverfahren in besagtem Mordfall einzugreifen. „Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen“: Julie (Romy Schneider), die junge Frau des reichen Louis (Rod Steiger), versucht gemeinsam mit ihrem Geliebten, dem Schriftsteller Jeff, ihren Ehemann zu töten und das Ganze als Unfall erscheinen zu lassen. Doch der scheinbar perfekte Plan geht schief: der Totgeglaubte taucht plötzlich wieder auf. Fazit: Ein düsterer Psycho-Thriller, der allerdings eine recht unglaubwürdige Kriminalgeschichte und blasse Figurenzeichnungen bietet. Lediglich aufgrund seiner interssanten Besetzung (neben einer großartigen Romy Schneider und Rod Steiger sind noch Hans Christian Blech und Jean Rochefort zu sehen) wirklich sehenswert. Chabrol drehte übrigens diesen Film in St. Tropez und durfte für die Szenen, die vor und in der Villa spielen, über das Prachthaus von Elsa Martinelli verfügen. Zur technischen Seite der DVDs: Die Bildqualität zeigt hier und dort seine Altersschwächen ist aber trotzdem noch sehr zufrieden stellend (bis auf „Der zehnte Tag“, der in Bildformat 16:9 zu sehen ist, liegen die anderen Filme in 4:3 Format vor). Der Ton (Dolby Digital 2.0) ist ebenfalls bei allen Filmen ordentlich. Akustische Effektgewitter darf man allerdings von keinem der ruhigen, dialoglastigen Filme erwarten. Was das Bonusmaterial angeht, so gibt es auf keiner DVD etwas zu sehen. Dennoch muss man auf Extras nicht verzichten, denn bei dem Film „Die Unschuldigen mit den schmutzigen Händen“ liegt eine Extra-DVD bei, die eine interessante und sehenswerte Dokumentation, über den Regiemeister mit Einblicken in seine Gedanken hinter den Filmen, Ideen und Herangehensweise, enthält. Fazit: Für Chabrol-Fans ist diese DVD-Collection unverzichtbar, und für anspruchsvolle Krimifans ist sie mehr als eine gute Empfehlung. ()

alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
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Weitere Filminfos:

Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
Kommentare:

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