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TECHNISCHE DATEN
zu Wächter des Tages / Wächter der Nacht

RC 2 FSK Freigabe ab 16 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Horror
Bildformat:
16:9 (1.85:1) anamorph,16:9 (2.35:1) anamorph
Tonformat:
Deutsch: DTS 5.1,Deutsch: Dolby Digital 5.1,Russisch: Dolby Digital 5.1
Verpackung: Doppel Amaray Case
Untertitel:
Deutsche Untertitel für Hörgeschädigte, Deutsch, Englisch, Türkisch
EAN-Code:
4010232043108 / 4010232043108
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Wächter des Tages / Wächter der Nacht

Titel:

Wächter des Tages / Wächter der Nacht

Label:

20th Century Fox Home Entertainment

Regie:

Timur Bekmambetov

Laufzeit:
140 Minuten
Genre:
Horror
FSK:
ab 16 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 05.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Wächter des Tages / Wächter der Nacht:


Nacht gegen Tag, Dunkel gegen Hell, Licht gegen Finsternis Im Moskau von heute stehen sich die Hüter des Lichts und die Krieger der Finsternis in ewiger Feindschaft gegenüber. Das Gleichgewicht der Kräfte wird garantiert durch die Vereinbarungen eines jahrhundertealten Waffenstillstands zwischen den rivalisierenden Seiten, der täglich erneut auf die Probe gestellt wird. Auf der Seite des Lichts stehen die Wächter der Nacht, eine Gruppe von übersinnlich begabten Anderen, die in der Nacht die Menschen vor der andauernden Bedrohung durch die Dunklen Anderen beschützen – Vampire, Hexen, Formwandler und Meister der schwarzen Magie. Die Wächter der Nacht achten darauf, dass der Waffenstillstand eingehalten wird - ebenso wie Ihre Widersacher, die als Wächter des Tages von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang ihre Gegner in Schach halten. Doch eine uralte Prophezeiung besagt, dass eines Tages ein Anderer kommen wird, mächtiger als alle Anderen zuvor, der den Kampf zwischen Licht und Finsternis für eine Seite entscheiden kann. Würde er von der dunklen Seite verführt werden, würde er die Welt in einen neu aufflammenden Krieg zwischen Dunkelheit und Licht stürzen, dessen Auswirkungen katastrophal wären. Und es mehren sich die Anzeichen, dass dieser Tag kurz bevorsteht. Ihre finsterste Schlacht wird im Licht ausgefochten! Seit Menschengedenken existiert zwischen den Kräften der Finsternis und des Lichts ein Waffenstillstand, dessen Einhaltung von den Wächtern des Tages und der Nacht kontrolliert wird. Doch der Pakt ist in Gefahr als Yegor, der Sohn des Lichtkriegers Anton, sich für die dunkle Seite entscheidet. Anton setzt alles daran, Yegor den Mächten des Bösen zu entreißen, um einen blutigen Krieg zu verhindern, der das Schicksal der Welt besiegeln würde. Wächter des Tages / Wächter der Nacht stammt aus dem Hause 20th Century Fox Home Entertainment.


Wächter des Tages / Wächter der Nacht Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Wächter des Tages / Wächter der Nacht:
Darsteller:
Konstantin Khabensky, Mariya Poroshina, Vladimir Menshov, Galina Tyunina, Viktor Verzhbitsky, Zhanna Friske, Dmitry Martynov, Valeri Zolotukhin, Aleksei Chadov, Nurzhuman Ikhtymbayev, Aleksei Maklakov, Aleksandr Samojlenko, Yuri Kutsenko, Irina Yakovleva, Yegor Dronov, Nikolai Olyalin, Rimma Markova, Anna Slyusaryova, Igor Lifanov, Sergei Trofimov, Mariya Mironova, Anna Dubrovskaya, Sergei Ovchinnikov, Anton Stepanenko, Emir Bajgazin, Aleksandr Shvetsov, Shukhrat Irgashev, Lyudmila Dolgorukova, Andrei Barshchevsky, Sazhida Tashmatova, Viktoriya Zimenkova, Aleksei Ogurtsov, Alexander Kasyanov, Sofiya Prigara, Yekaterina Malikova, Gali Kulzhanov, Igor Burlov, Valentin Bukin, Amir Alpiyev, Valentina Berezutskaya, Irina Domninskaya, Sergei Bystritsky, Alisher Murzakulov, Yelena Molchenko, Yelena Fatyushina, Sergei Seryj, Olga Stukalova, Kazbek Salpagarov, Vladimir Sterzhakov, Denizbek Chalapinov,


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Wächter des Tages / Wächter der Nacht:
Wächter des Tages – Director's Cut
Am Ende des Rückblicks, der die Entdeckung der „Kreide des Schicksals“ durch Tamerian erzählt, stellt sich heraus das Svetlana Anton diesen Teil aus der Biographie über Tamerian vorgelesen hat und die beiden auf ihrer nächtlichen Patrouille unterwegs sind. Svetlana ist, nachdem der Fluch der über sie herrschte besiegt ist, im Praktikum bei den Wächtern der Nacht. Gegen Antons Willen haben es die Beiden gleich beim nächsten Einsatz mit einem mysteriösen Fremden zu tun der bereits mehreren Menschen die Lebenssäfte ausgesaugt hat. Am Ort des Überfalls angekommen kümmern Anton und Svetlana sich um das Opfer. Während Anton, als er die Nadel, mit der die Lebenssäfte angezapft wurden sieht, nichts Gutes ahnt, sieht Svetlana den Täter und nimmt, ohne groß nachzudenken, die Verfolgung des Täters auf. Doch die Verfolgung gerät außer Kontrolle. Sowohl Svetlana, wie auch der Täter, springen beide ohne Mühe in die zweite Dimension des Zwielichtes und ziehen Anton mit hinein. Der Täter verletzte Svetlana ebenfalls mit einer Nadel, doch dank Anton kann sie sich gerade noch eben umdrehen, dem Täter die Kapuze vom Kopf ziehen und beide, Svetlana und Anton, erkennen, dass es sich beim Täter um Antons Sohn Yegor handelt. Hin und her gerissen zwischen seinen Gefühlen als Vater und seinen Aufgaben als Wächter der Nacht, versucht Anton nun einerseits, seinen Sohn vor den Ermittlungen der Polizei und einem potentiellen Todesurteil bei einem Prozess zu bewahren, andererseits aber auch zu verhindern, dass sein Sohn ein „Großer Anderer“ der dunklen Seite wird und dazu braucht er die „Kreide des Schicksals“, die sich, so vermuten Alle, im Grab von Tamerian befindet. Wer die „Kreide des Schicksals“ besitzt braucht mit ihr nur aufzuschreiben, was er sich gerade wünscht oder gerade gerne hätte und schon erfüllt sich dies. Im Laufe von Antons Rettungsversuchen und seiner Aufgabe, die „Kreide des Schicksals“ zu finden, kommt es zum Mord an einer dunklen Anderen. Alle Indizien deuten auf Anton hin und die Inquisition hat den Wächtern des Tages schon die Erlaubnis erteilt Anton zu verhaften und zu töten. Doch mit allerlei Tricks entkommt Anton und der finale Kampf rückt immer näher. Als wären die Dinge nicht schon kompliziert genug ist Anton sich seiner Gefühle gegenüber Svetlana nicht im Klaren.

Wow. War ich bei The Matrix ob der beiden Fortsetzungen so bitter enttäuscht, dass ich mir bis heute noch nicht einmal die DVD des genialen ersten Teils kaufen wollte, so muss ich zugeben, dass ich mit dem heutigen Tage mit Fortsetzungen, sofern sie so sind wie „Wächter des Tages“ meinen Frieden geschlossen habe. „Wächter des Tages zeigt, dass es doch noch möglich ist aus einer genialen Idee mehr als einen Film zu machen und einem schon ehr gelungenen ersten Teil, einen im persönlichen Vergleich, besseren zweiten Teil zu spendieren. Der erste Teil war ja schon abgefahren und ich musste schon sehr genau und konzentriert zuschauen um den ganzen Puzzleteilen der Geschichte zu folgen, doch der zweite Teil setzt dem die Krone auf. Er ist, meiner Meinung nach, noch abgefahrener, noch irrer und noch witziger als Teil eins. Obwohl Teil zwei, verglichen mit Teil eins, geradezu geradlinig erzählt ist, darf sich der Zuschauer keine kurze Pinkelpause gönnen ohne vorher die Pausetaste zu drücken. Ich hab einmal in Teil zwei vielleicht ne Minute oder so nicht direkt aufgepasst um mein klingelndes Telefon zu suchen und schon stand ich eine halbe Stunde später im Film da, wie der Ochs vorm Berg und wußte jetzt nicht mehr, wer mit wem wieso jetzt an diesem Ort so und so handelt. Das Drehbuch ist einfach so geschrieben, dass jedes kleinste Detail wichtig werden könnte und auch wichtig wird. Überraschenderweise sind mir keine Lücken in der Logik aufgefallen, alles passt nahtlos aneinander und wird absolut stimmig aufgelöst. Es geht doch. Man muss also keine Amnesie oder plötzlichen Eingebungen haben um eine verwirrende, verfahrene Geschichte am Ende banalst möglich aufzulösen, es reicht einfach einen roten Faden zu haben und dem konsequent zu folgen, egal, welche Rechts-, Linkskurve oder Schikane er nimmt. Ich hoffe nur, dass Hollywood das Talent von mit Timur Bekmambetov nicht verkümmern lässt und er sich nicht von den Blockbusterbudget gezwungen fühlt jetzt konventionelle Kost für den (amerikanischen) Massenmarkt und -geschmack zu produzieren. Ich hab Wanted, seine erste US-Arbeit, noch nicht gesehen, die durchwachsenen Kritiken scheinen jedoch meine obigen Befürchtungen zu bestätigen, was sich sich damit entschuldigen ließe, dass er für Wanted nicht das Drehbuch geschrieben hat.

Den Schauspielern schien es Spaß gemacht zu haben, noch einmal in ihre Rollen als Wächter der Nacht und Wächter des Tages zu schlüpfen und sie bedankten sich mit geradezu ansteckender Spiellaune. Besonders angetan hatten es mir in Teil zwei Mariya Poroshina als Svetlana und Konstantin Khabenskiy als Anton, die als Arbeitskollegen wider Willen, so scheint es jedenfalls, beide Impulsiv handeln und sich doch nicht eingestehen wollen oder gar können, dass sie mehr als nur Arbeitskollegen sein könnten und so nicht nur ihre Arbeitsbeziehung belasten. Viktor Verzhbitsky ist herrlich eiskalt in seiner Rolle als Zavulon und Valeriy Zolotukhin macht sich gut als leicht irrer Vater von Kostya. Einzig Dmitriy Martynov als Yegor hinterlässt bei mir gemischte Gefühle. Obwohl es der Geschichte dienlich ist, dass nur in ganz wenigen Augenblicken die gemischten Gefühle, die er gegenüber seinem Vater hegt, oder Gefühle überhaupt bei ihm zum Vorschein kommen, bleibt sein Charakter für mich seltsam blass und nicht zu greifen – Schade. Technisch gesehen glänzt die DVD bei Bild und Ton, was nicht gerade einfach ist, bedenkt man, dass nahezu der gesamte Film in Dunkelheit spielt und es außer grellem Neonlicht wenig bis gar kein Tageslicht gibt. Auch hier wieder ein Pluspunkt an die Mischer im Tonstudio. Auch in Teil zwei gelingt es ihnen, alle fünf Surroundlautsprecher plus Subwoofer sinnvoll einzusetzen. Sehr schön auch, dass die russische Sprachfassung mit auf der DVD ist und wir gleich, im Gegensatz zu „Wächter der Nacht“ die russische Schnittfassung auf der DVD haben. So geht diesmal nichts verloren. Es geht doch!
Ein schaler Beigeschmack allerdings bleibt. Warum ist Fox nicht in der Lage, dem 2er Disc-Set beide Filme in der russischen Schnittfassung aka Director's Cut beizulegen? Die erste DVD mit „Wächter der Nacht“ drohte mit „Audiokommentar des Regisseurs“ als einzigem Bonusmaterial nicht gerade am Datenlimit einer DVD-9 zu scheitern und Fox selbst hat, das wird wohl der Grund sein, die russische Schnittfassung ja schon in einem anderen 2er Set zusammen mit der internationalen Schnittfassung veröffentlicht. ()

alle Rezensionen von Eric Hoch ...
Wächter der Nacht + Wächter des Tages Director's Cut
In einer epischen Schlacht zwischen den Mächten der Dunkelheit und denen des Lichtes kann keine Seite einen entscheidenden Vorteil herausholen und statt eines entscheidenden Vorteils für eine Seite erhöht sich nur die Anzahl der Toten auf beiden Seiten. Am Ende wird ein Waffenstillstand vereinbart und ein Gleichgewicht der Mächte hergestellt. Damit keine Seite den Waffenstillstand bricht und sich an die Abmachung, den Großen Vertrag, hält, wachen des Nachts die Wächter der Nacht und am Tag die Wächter des Tages. Während die Wächter der Nacht als Vertreter des Lichtes darauf aus sind, die Menschen vor den Mächten des Dunklen zu schützen und vor Unglücken zu bewahren, handeln die Vertreter des Dunkeln als Wächter des Tages zu ihrem eigenen Vorteil, fügen den Menschen, wo es nur geht Schaden zu, nur um am Ende doch die Macht an sich zu reißen. Über den beiden Wächtergruppen gibt es als Kontrollgremium die, aus Vertretern des Lichtes und des Dunklen zusammengesetzte, Inquisition. Ein ganz wichtiger Punkt des Großen Vertrages besagt, dass sich die Menschen bzw. die Anderen, sprich diejenigen Menschen, die über besondere Fähigkeiten verfügen, sich für eine Seite entscheiden dürfen und die jeweils andere Seite diese Entscheidung zu respektieren hat. Hat man sich einmal entschieden, ist ein Wechsel der Seiten nicht mehr möglich.

Sprung ins Jahr 1992. Ein Mann besucht eine irre wirkende alte Frau, die ihm helfen soll, seine Freundin zurückzubekommen. Besagte Freundin ist jedoch bereits schwanger von einem anderen Mann und denkt gar nicht daran zu ihrem Ex zurückzukommen. Mit Hilfe eines geheimnisvollen Trankes, den der Hilfesuchende selbst zu trinken hat, soll die Schwangerschaft beendet werden und die Freundin zurückkehren. Gerade als der erste Teil des Trankes, der, der dafür sorgt, dass die Gefühle für den neuen Mann erkalten, wirken und der zweite Teil des Trankes, der zum Ende der Schwangerschaft, wird die Zeremonie von zwei merkwürdigen Gestalten, die sich hinterher als Wächter der Nacht herausstellen, unterbrochen. Die Beiden nehmen die Hexe fest und die Frau behält ihr Baby.

Nächster Sprung ins Jahr 2004. Zwei Vampire locken den Jungen Yegor an und verstoßen dabei gegen die Auflagen, der Lichtes, da sie keine Erlaubnis haben, den Jungen zu töten bzw. zu einem der Ihren zu machen. Anton kann den Tod des Jungen in letzter Sekunde verhindern, wird dabei aber schwer verwundet. In letzter Sekunde kommen ihm weitere Wächter der Nacht zur Hilfe. Sie bringen den Schwerverletzten in ihr Hauptquartier und während ihr Boss Geser Anton behandelt erzählt Anton ihm von seinem Erlebnis in der U-Bahn. Auf dem Weg zur Rettung des Jungen hat Anton in der U-Bahn eine Frau gesehen, die von einem großen Wirbel umgegeben war. Dieser Wirbel verheißt nichts Gutes für die Menschheit, ist aber so stark, dass Anton ihn nicht zerstören kann. Besorgt um die Menschheit und deren Schicksal, beauftragt Geser die anderen Wächter, die Frau aus der U-Bahn zu suchen und das Schlimmste zu verhindern, da es gut sein kann, dass der Wirbel, der die Frau umgab, ein Zeichen für finales Ereignis im Kampf zwischen Licht und Dunkel sein könnte. Als ob dies nicht schon genug Ärger bedeuten würde, wollen die Wächter des Tages und andere Mächte des Dunkeln weiterhin den Jungen töten.

Was wie ein Fantasyepos a la Herr der Ringe anfängt, wird während der ersten Episode eher zu einer Art „Der Exorzist“ oder „Rosemaries Baby“, bekommt dann im eigentlichen Hauptfilm noch einen Touch „Matrix“ und ist am Ende doch ein ganz eigener Film mit eigener Faszination. Dabei muss ich gestehen, dass ich den Film, als er um Ostern rum auf RTL lief, zunächst mal ganz fürchterlich fand und ihn entnervt nach noch nicht mal einer geschauten Stunde von der Festplatte des Rekorders gelöscht hab. Dass es jetzt von DVD geklappt hat, kann durchaus damit zu tun haben, dass ich hier die Möglichkeit hatte den Film in der Originalsprache, sprich Russisch/Englisch“ mit deutschen Untertiteln schauen zu können und keine Masse an Werbung zur falschen Zeit den Rhythmus des Films unterbrochen hat. Auch wenn ich dank Festplatte schnell durch die Werbung springen konnte, der Rhythmus des Films war gestört. Doch gerade der Rhythmus des Films ist wichtig. Kommt man einmal aus dem Tritt, aus dem Takt, hat man als Zuschauer bei den vielen parallel laufenden Handlungssträngen, die scheinbar gar nicht zueinander passen wollen, keine Chance. Erst nach und nach erschließt sich dem Zuschauer, wie die einzelnen Handlungsstränge, gleich einem Puzzle oder vielleicht eher einer Enthüllung eines neuen Kunstwerkes, den Blick auf das große Ganze freigeben und einen Bogen zum Anfang des Films schlagen und obwohl die Geschichte in sich erzählt ist, bleibt am Ende die gute Gewissheit, dass noch nicht alles erzählt ist und man gespannt auf die Fortsetzungen sein kann. Ganz im Gegenteil zu Matrix, bei dem ich mich noch immer Frage, was denn nun die beiden Fortsetzungen sollen und wie man einen genialen Film, nur so ruinieren kann.

Unter den Schauspielern stachen für mich besonders die zwei rettenden Engel, die immer dann, wenn Anton oder ein anderer Wächter in Schwierigkeiten war, eingreifen müssen, hervor. Die beiden sind einfach nur cool und kommen so viel lässiger im O-Ton rüber. Doch nicht nur die Nebendarsteller überzeugen, auch die Hauptdarsteller tun es. Jeder im Ensemble erfüllt seine Rolle mit Leben, ist die Person, spielt sie nicht nicht nur und zeigt genau an den richtigen Stellen einen Hang zum Overacting und Augenzwinkern. So soll es sein. Da ich mich im russischen Kino jetzt nicht so auskenne kann ich jetzt nicht sagen, wer den ein Kandidat für mögliche Starallüren gewesen wäre und sich dankenswerter Weise zurückgehalten hat. Ein Dank auch an den Regisseur, der sein Ensemble sicher durch den Dreh geleitet hat und richtig gute Leistungen aus den Schauspielern gekitzelt hat. Kein Wunder, dass Hollywood hellhörig wurde und ihm mit Wanted einen Big Budget Movie an die Hand gegeben hat.

Bild und Ton entsprechen dem Stand der Dinge und die Surroundanlage samt Subwoofer haben ordentlich was zu tun. Ich würde sogar soweit gehen und sagen einer der wenige Filme bei denen es hie und da auch mal wichtig ist auf das zu hören, was klar und präzise, aus den hinteren Lautsprechern kommt. Rein subjektiv empfunden wird heute oftmals zu frontlastig abgemischt. Alles in allem, der Film hat seine zweite Chance genutzt und wer sich mal was irgendwo ganz Eigenes anschauen möchte, das klaut und doch nicht klaut, der sollte ruhig mal zur DVD greifen. Es muss nicht immer Hollywood sein und schon gar nicht sollte man sich als Zuschauer von Ausstrahlungen im deutschen Privatfernsehen vergraulen lassen. Wenn ich jetzt nur wüsste, wo ich die russische Schnittfassung auf legalem Weg herbekomme. ()

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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Dnevnoy dozor
Land / Jahr: Russland 2004 / 2006
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Russischer Trailer
Kommentare:

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