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Franz Schubert: Symphonie Nr. 9 - Schumann-Manfred Ouverture
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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Franz Schubert: Symphonie Nr. 9 - Schumann-Manfred Ouverture:
0Jean Lüdeke2009-01-28Eines seiner besten Werke: Schumann: Manfred-Ouvertüre op. 115, vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Leornard Bernstein:.
Der Komponist (1797-1828) selber, ein Fall für sich: um 1813; weil Schuberts Leistungen in Mathematik in diesem Schuljahr konsequent ungenügend bleiben, muß er mit Herbst das Internat verlassen. Schubert besucht danach das Lehrerseminar „Lehrer-Präparandum“ an der „k. k. Normalhauptschule St. Anna“, damit er wenigstens als Hilfslehrer beim Vater eine Stelle als Schulgehilfen, also zu einem untergeordneten Volkschullehrer, finden kann - für andere Schulen ist er nicht geeignet. Schubert wird parallel zum Verlassen des Konvikts Antonio Salieris Privatschüler. Zahlreiche Kanons und Fugen aus dieser Zeit sind wahrscheinlich für den Unterricht entstanden.
Wie Schubert den berühmten Salieri bezahlt hat, ist bis heute noch offen: möglicherweise durch Notenschreiben und Ausschreiben von Generalbässen. Franz wird zwei Jahre lang Hilfslehrer in der Schule seines Vaters: er selbst spricht von drei Jahren Martyrium in der Schule. Er selbst übersteht diese Zeit mit fünfzig Kindern in einer Klasse nur, weil er sich jeden Tag feste Zeiten einplant, in denen er komponiert. Der erste Erfolg stellt sich ein: Schubert dirigiert am 16. Oktober seine Messe in F-Dur (D 105) für die Centenarfeier in der Lichtenthaler Kirche. In den Biographien wird Schubert gerne als verkanntes Genie verklärt, das seine Meisterwerke unbeachtet von der Öffentlichkeit schuf. Wahr ist daran, dass Schubert mit seinen Großwerken (die Sinfonien) wenig Wirkung erzielte und ihm mit seinen Opern nicht der ersehnte Durchbruch gelang.
Ein extravaganter Klassiker auch der Komponist Robert Schumann wurde am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren. Er studierte zunächst Jura in Heidelberg und Leipzig. Dort begann er, Klavierunterricht bei Friedrich Wieck zu nehmen und widmete sich ab 1830 schließlich ganz der Musik. Eine Karriere als Pianist war ihm jedoch durch ein Fingerleiden unmöglich. 1834 gründete er die 'Neue Zeitschrift für Musik', an der er bis 1844 mitarbeitete.
1840 heiratete der begnadete Komponist die Tochter seines Lehrers, Clara Wieck.Drei jahre später berief ihn Mendelssohn-Bartholdy als Kompositionslehrer nach Leipzig. Wenig später gründete Schumann den 'Verein für Chorgesang' in Dresden und wurde 1850 städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder und Liederzyklen, Klavier-, Orchester- und Kammermusikwerke sowie die Oper 'Genoveva'. Schumann starb am 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn.
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Eines seiner besten Werke: Schumann: Manfred-Ouvertüre op. 115, vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Leornard Bernstein:.
Der Komponist (1797-1828) selber, ein Fall für sich: um 1813; weil Schuberts Leistungen in Mathematik in diesem Schuljahr konsequent ungenügend bleiben, muß er mit Herbst das Internat verlassen. Schubert besucht danach das Lehrerseminar „Lehrer-Präparandum“ an der „k. k. Normalhauptschule St. Anna“, damit er wenigstens als Hilfslehrer beim Vater eine Stelle als Schulgehilfen, also zu einem untergeordneten Volkschullehrer, finden kann - für andere Schulen ist er nicht geeignet. Schubert wird parallel zum Verlassen des Konvikts Antonio Salieris Privatschüler. Zahlreiche Kanons und Fugen aus dieser Zeit sind wahrscheinlich für den Unterricht entstanden.
Wie Schubert den berühmten Salieri bezahlt hat, ist bis heute noch offen: möglicherweise durch Notenschreiben und Ausschreiben von Generalbässen. Franz wird zwei Jahre lang Hilfslehrer in der Schule seines Vaters: er selbst spricht von drei Jahren Martyrium in der Schule. Er selbst übersteht diese Zeit mit fünfzig Kindern in einer Klasse nur, weil er sich jeden Tag feste Zeiten einplant, in denen er komponiert. Der erste Erfolg stellt sich ein: Schubert dirigiert am 16. Oktober seine Messe in F-Dur (D 105) für die Centenarfeier in der Lichtenthaler Kirche. In den Biographien wird Schubert gerne als verkanntes Genie verklärt, das seine Meisterwerke unbeachtet von der Öffentlichkeit schuf. Wahr ist daran, dass Schubert mit seinen Großwerken (die Sinfonien) wenig Wirkung erzielte und ihm mit seinen Opern nicht der ersehnte Durchbruch gelang.
Ein extravaganter Klassiker auch der Komponist Robert Schumann wurde am 8. Juni 1810 in Zwickau geboren. Er studierte zunächst Jura in Heidelberg und Leipzig. Dort begann er, Klavierunterricht bei Friedrich Wieck zu nehmen und widmete sich ab 1830 schließlich ganz der Musik. Eine Karriere als Pianist war ihm jedoch durch ein Fingerleiden unmöglich. 1834 gründete er die 'Neue Zeitschrift für Musik', an der er bis 1844 mitarbeitete.
1840 heiratete der begnadete Komponist die Tochter seines Lehrers, Clara Wieck.Drei jahre später berief ihn Mendelssohn-Bartholdy als Kompositionslehrer nach Leipzig. Wenig später gründete Schumann den 'Verein für Chorgesang' in Dresden und wurde 1850 städtischer Musikdirektor in Düsseldorf. Sein kompositorisches Schaffen umfaßt Lieder und Liederzyklen, Klavier-, Orchester- und Kammermusikwerke sowie die Oper 'Genoveva'. Schumann starb am 29. Juli 1856 in Endenich bei Bonn.
(Jean Lüdeke)
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