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...und das Leben geht weiter
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Der junge Virologe Don Francis wird Mitte der 1970er Jahre im Sudan mit einer unbekannten tödlichen Krankheit konfrontiert, die einen Zusammenbruch des Immunsystems auslöst. Als sich die Todesfälle häufen und auch in Amerika immer mehr Menschen, vor allem homosexuelle Männer, betroffen sind, gründet er mit einer Kollegin ein Ärzteteam, um die seltsame Krankheit genauer zu erforschen. Ohne finanziellen und moralischen Rückhalt versuchen sie, das heimtückische Virus zu identifizieren ... ...
Inhaltsangabe zu ...und das Leben geht weiter: 
Der junge Virologe Don Francis wird Mitte der 1970er Jahre im Sudan mit einer unbekannten tödlichen Krankheit konfrontiert, die einen Zusammenbruch des Immunsystems auslöst. Als sich die Todesfälle häufen und auch in Amerika immer mehr Menschen, vor allem homosexuelle Männer, betroffen sind, gründet er mit einer Kollegin ein Ärzteteam, um die seltsame Krankheit genauer zu erforschen. Ohne finanziellen und moralischen Rückhalt versuchen sie, das heimtückische Virus zu identifizieren ... ...und das Leben geht weiter stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
...und das Leben geht weiter Trailer ansehen:
Schauspieler / Schauspielerinnen in ...und das Leben geht weiter:
Darsteller:
Matthew Modine  , Alan Alda  , Patrick Bauchau, Nathalie Baye  , Christian Clemenson, David Clennon, Phil Collins, Bud Cort, Alex Courtney, David Dukes, Richard Gere  , David Marshall Grant, Ronald Guttman, Glenne Headly, Anjelica Huston, Ken Jenkins, Richard Jenkins  , Tchéky Karyo, Swoosie Kurtz, Jack Laufer, Donal Logue, Steve Martin  , Richard Masur, Dakin Matthews, Ian McKellen  , Peter McRobbie, Lawrence Monoson, Jeffrey Nordling, Saul Rubinek, Charles Martin Smith, Stephen Spinella, Lily Tomlin  , B.D. Wong, Walter Addison, Jill Andre, Alan Barry, Neal Benari, David Dean Bottrell, Rico Bueno, Bill Carmichael, Christopher Carroll, Reg E. Cathey, John Del Regno, John Durbin, Mogens Eckert, Carey Eidel, Robert Briscoe Evans, Richard Fancy, Keythe Farley, Christopher John Fields,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu ...und das Leben geht weiter:
0Bernd Hellweg2009-01-28„… und das Leben geht weiter“ ist der etwas verwirrende Filmtitel der hervorragenden halbdokumentarischen Geschichte der Entdeckung des AIDS-Erregers. Der Film schildert die Anfänge der Entdeckung der Immunschwäche bis hin zum Jahr 1993, und behandelt tatsächliche Ereignisse.
Im Mittelpunkt der Geschichte bzw. des Films steht der Virologe Don Francis (Matthew Modine). Als Teil eines Forscherteams am Center of Disease Control zählt er zu den Wissenschaftlern, die die Krankheit AIDS schon untersuchen, als sie noch gar nicht als solche identifiziert ist.
Immer wieder tauchen in den Arztpraxen der Stadt Patienten auf, die an einer Art „Hautkrebs" zu leiden scheinen. Da bislang offensichtlich ausschließlich homosexuelle Männer von der Krankheit betroffen sind, spricht man in der Szene bald vom „Schwulenkrebs".
Doch weder die großen Forschungsinstitute noch die Reagan-Regierung scheinen sich für eine Krankheit zu interessieren, von der offenbar nur Homosexuelle betroffen sind.
Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und bald wird klar, dass es sich hierbei um eine internationale Epidemie handelt, die katastrophale Ausmaße annehmen wird.
Don Francis ist an allen wichtigen Entdeckungen und Entscheidungen beteiligt und sorgt, nach dem mühevollen Weg bis zur Identifizierung des HIV-Virus, für einen Kompromiss zwischen zwei um die wissenschaftlichen Meriten streitenden Gegnern: einerseits Robert Gallo (Alan Alda), andererseits das Pasteur-Institut in Paris.
Die Entstehung des Films ist so spannend, wie die Geschichte, die er erzählt. Sechs Jahre lang wartete Amerika auf die Filmversion von Randy Shilts dokumentarischem Bestseller, der seit 1987 als „hot property" unter den Studios gehandelt wurde.
Die Sender NBC und ABC stiegen ein und bekamen wieder kalte Füße, der Pay TV-Kanal HBO übernahm die Rechte. Zwei Regisseure unterzeichneten, stiegen wieder aus und wurden durch Roger Spottiswood (u.a. „Scott & Hutch", „Under Fire", „James Bond - Der Morgen stirbt nie") ersetzt. Doch kein namhafter Star wagte sich an das Skript, bis Richard Gere schließlich für eine Nebenrolle (als an Aids erkrankter Choreograph) zusagte.
Gere ist es zu verdanken, dass zahlreiche große Stars sich dann bereit erklärten, auch kleine Rollen in dem Film zu besetzen. Matthew Modine übernahm die Hauptrolle, des Weiteren waren dabei: Phil Collins, Alan Alda, Anjelica Huston, Lily Tomlin, Steve Martin, Ian McKellen und viele andere.
Übrigens: Alle beteiligten Stars spendeten ihre Gagen der AIDS-Hilfe und –Forschung.
Fazit: Ein Stück jüngster Zeitgeschichte, spannend, desillusionierend, dabei bewegend ohne jede Melodramatik. Der Film ist Pflichtprogramm!
Notiz am Rande: Das Buch zu dem hervorragend recherchierten Film schrieb der mehrfach preisgekrönte US-Journalist Randy Shilts, ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Krankheit Aids, von der er selbst betroffen war. Am 18. Februar 1994 ist Randy Shilts nach langer Krankheit an den Folgen von Aids gestorben.
Zur DVD selbst: Die Bild- (16:9) und Tonwerte (Dolby Digital 2.0) sind zufrieden stellend. An Bonusmaterial gibt es leider nur standardmäßig den Trailer und eine Fotogalerie sowie weitere Trailer von anderer Filme.
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„… und das Leben geht weiter“ ist der etwas verwirrende Filmtitel der hervorragenden halbdokumentarischen Geschichte der Entdeckung des AIDS-Erregers. Der Film schildert die Anfänge der Entdeckung der Immunschwäche bis hin zum Jahr 1993, und behandelt tatsächliche Ereignisse.
Im Mittelpunkt der Geschichte bzw. des Films steht der Virologe Don Francis (Matthew Modine). Als Teil eines Forscherteams am Center of Disease Control zählt er zu den Wissenschaftlern, die die Krankheit AIDS schon untersuchen, als sie noch gar nicht als solche identifiziert ist.
Immer wieder tauchen in den Arztpraxen der Stadt Patienten auf, die an einer Art „Hautkrebs" zu leiden scheinen. Da bislang offensichtlich ausschließlich homosexuelle Männer von der Krankheit betroffen sind, spricht man in der Szene bald vom „Schwulenkrebs".
Doch weder die großen Forschungsinstitute noch die Reagan-Regierung scheinen sich für eine Krankheit zu interessieren, von der offenbar nur Homosexuelle betroffen sind.
Doch die Krankheitsfälle häufen sich, und bald wird klar, dass es sich hierbei um eine internationale Epidemie handelt, die katastrophale Ausmaße annehmen wird.
Don Francis ist an allen wichtigen Entdeckungen und Entscheidungen beteiligt und sorgt, nach dem mühevollen Weg bis zur Identifizierung des HIV-Virus, für einen Kompromiss zwischen zwei um die wissenschaftlichen Meriten streitenden Gegnern: einerseits Robert Gallo (Alan Alda), andererseits das Pasteur-Institut in Paris.
Die Entstehung des Films ist so spannend, wie die Geschichte, die er erzählt. Sechs Jahre lang wartete Amerika auf die Filmversion von Randy Shilts dokumentarischem Bestseller, der seit 1987 als „hot property" unter den Studios gehandelt wurde.
Die Sender NBC und ABC stiegen ein und bekamen wieder kalte Füße, der Pay TV-Kanal HBO übernahm die Rechte. Zwei Regisseure unterzeichneten, stiegen wieder aus und wurden durch Roger Spottiswood (u.a. „Scott & Hutch", „Under Fire", „James Bond - Der Morgen stirbt nie") ersetzt. Doch kein namhafter Star wagte sich an das Skript, bis Richard Gere schließlich für eine Nebenrolle (als an Aids erkrankter Choreograph) zusagte.
Gere ist es zu verdanken, dass zahlreiche große Stars sich dann bereit erklärten, auch kleine Rollen in dem Film zu besetzen. Matthew Modine übernahm die Hauptrolle, des Weiteren waren dabei: Phil Collins, Alan Alda, Anjelica Huston, Lily Tomlin, Steve Martin, Ian McKellen und viele andere.
Übrigens: Alle beteiligten Stars spendeten ihre Gagen der AIDS-Hilfe und –Forschung.
Fazit: Ein Stück jüngster Zeitgeschichte, spannend, desillusionierend, dabei bewegend ohne jede Melodramatik. Der Film ist Pflichtprogramm!
Notiz am Rande: Das Buch zu dem hervorragend recherchierten Film schrieb der mehrfach preisgekrönte US-Journalist Randy Shilts, ein anerkannter Experte auf dem Gebiet der Krankheit Aids, von der er selbst betroffen war. Am 18. Februar 1994 ist Randy Shilts nach langer Krankheit an den Folgen von Aids gestorben.
Zur DVD selbst: Die Bild- (16:9) und Tonwerte (Dolby Digital 2.0) sind zufrieden stellend. An Bonusmaterial gibt es leider nur standardmäßig den Trailer und eine Fotogalerie sowie weitere Trailer von anderer Filme.
(Bernd Hellweg)
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Weitere Filminfos zu ...und das Leben geht weiter:
Originaltitel: And the Band Played On
Land / Jahr: USA 1993
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu ...und das Leben geht weiter:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Fotogalerie mit Funk-Featurette, Englisches Presseheft als PDF,
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Bei der Vorstellung des Titels ...und das Leben geht weiter handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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