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Schauspieler / Schauspielerinnen in Alfred Hitchcock zeigt - Teil 1:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Alfred Hitchcock zeigt - Teil 1:
Zu seinen berühmtesten Filmen zählen „Der Mann, der zuviel wusste“ (1934, Remake 1956), „Die 39 Stufen“ (1935), „Rebecca“ (1940), „Berüchtigt“ (1946), „Der Fremde im Zug“ (1951), „Bei Anruf Mord“ (1954), „Das Fenster zum Hof“ (1954), „Über den Dächern von Nizza“ (1955), „Vertigo - Aus dem Reich der Toten“ (1958), „Der unsichtbare Dritte“ (1959), „Psycho“ (1960), „Die Vögel“ (1963) und „Frenzy“ (1972). In Deutschland nahezu unbekannt sind Alfred Hitchcocks Fernseharbeiten. Hitchcock gründete 1955 die Fernsehproduktionsfirma „Shamley Productions“ und produzierte mit „Alfred Hitchcock Presents“ seine eigene wöchentliche Fernsehserie, in der er jede Woche einen neuen Kriminalfall präsentierte. Insgesamt gab es 266 Episoden in 268 halbstündigen Folgen (eine Geschichte wurde in drei Folgen ausgestrahlt). 7 Jahre lang lief die Serie wöchentlich auf dem Sender CBS, dann wurde die Länge von 30 auf 60 Minuten erhöht und der Name in „The Alfred Hitchcock Hour" geändert. Nach insgesamt 9 Jahren wechselte die Show dann zum Sender NBC, wo sie noch ein weiteres Jahr lief (von „The Alfred Hitchcock Hour“ gab es 93 einstündige Folgen). Hitchcock inszenierte insgesamt 18 Folgen der Reihe selbst, wobei er sich die Drehbücher üblicherweise selbst aussuchte. Die Dreharbeiten für eine von Hitchcock inszenierte Folge betrugen zwei oder drei Tage (bei allen anderen Folgen üblicherweise ein oder zwei Tage). Die Serie begann stets mit der berühmten Zeichnung, die Hitchcock einst selber von seinem Profil angefertigt hatte, vor diese schob sich dann das Profil des leibhaftigen Meisters, und schließlich begrüßte er das Publikum mit einer launigen, ironischen Einführung. Musikalisch wurde dies von Charles Gounods „Funeral March for a Marionette“ begleitet, eine Melodie, die seitdem mit der Serie verknüpft ist. Koch Media präsentiert nun die erste DVD-Box der kultigen Krimi- & Mystery-Serie „Alfred Hitchcock zeigt – The Alfred Hitchcock Hour“. Erstmals ungeschnitten und digital remastered befinden sich 10 spannungsgeladene und stargespickte Episoden der legendären Krimiserie von Alfred Hitchcock auf drei DVDs. Als echtes Highlight enthält diese Kollektion neben den sechs deutsch synchronisierten Folgen auch vier Folgen im englischen Original mit Untertiteln, die noch nie zuvor im deutschen TV zu sehen waren. Als Bonus enthalten die DVDs für Hitchcock-Fan noch die deutschen Originalvorspänne der Serie, die wie man hier jetzt sehen kann, dem Original nicht das Wasser reichen können. Daneben gibt es noch eine Bildergalerie und ein 48-seitiges Booklet mit Episodenguide. Die 10 Episoden stammen aus den Jahren 1962 -1963, das bedeutet, das leider nur eine Folge vom Meister persönlich inszeniert wurde, denn die letzte Episode für die Reihe drehte Hitchcock 1962. Diese ist hier natürlich vertreten! „Der letzte Zeuge“ („I saw the wohle thing“) heißt die Folge und erzählt vom Trug des Augenscheins. Dass Wahrheit und subjektive Wahrnehmung weit auseinander klaffen können, wird hier auf ähnliche Weise behandelt wie in Kurosawas „Rashomon“. Der Film beginnt mit dem kontroversen Ereignis selber, einem Verkehrsunfall an einer Straßenkreuzung. In einer Montage werden fünf Personen gezeigt, die ein lautes Quitschen hören und erschreckt aufschauen, worauf das Bild einfriert. Der Hauptteil des Films besteht aus der Gerichtsverhandlung, bei welcher der Fahrer des Autos, das mit einem Motorrad kollidierte (und dessen Fahrer später im Krankenhaus starb), sich selbst verteidigt. Dabei kann Mr. Barnes (John Forsythe, besser bekannt als Blake Carrington aus dem „Denver Clan“) durch seine Befragungen der Zeugen nachweisen, dass deren Wahrnehmung durch verschiedene Faktoren eingeschränkt war. Ob es allerdings zu einem Freispruch kommt, soll an dieser Stelle nicht verraten werden. Das Ende ist auf jeden fall mehr als überraschend. Fazit: Auch wenn man sich hier mehr als nur eine von Hitchcock selbst inszenierte Folge gewünscht hätte, so darf man hier auch u.a. Sydney Pollack („Jenseits von Afrika“) auf dem Regiestuhl genießen, während Robert Redford („Der Pferdeflüsterer“), Gena Rowlands („Gloria“), James Mason („A Star is Born“) und Katharine Ross („Butch Cassidy und Sundance Kid“) in den einzelnen Episoden ihr Bestes geben. Wer Hitchcock liebt, kommt natürlich nicht an dieser TV-Serie vorbei. Übrigens: Bereits für Ende August ist der zweite Teil von „Alfred Hitchcock zeigt“, mit wiederum 10 Episoden, angekündigt. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
Alfred Hitchcock, der "Master of Suspense", präsentiert zehn Episoden voller Hochspannung im ersten Teil von "Alfred Hitchcock zeigt". Dabei führt der Star-Regisseur höchstpersönlich die Zuschauer ins Geschehen ein - und ließ es sich auch nicht nehmen, einigen Folgen der Serie seine ganz persönliche Handschrift zu verleihen. Die Krimireihe schrieb durch ein ungewöhnlich hohes Qualitätsmaß Fernsehgeschichte und wurde für viele spätere Stars wie z.B. Robert Redford zum Karrieresprungbrett. Hitchcock-Stammschauspieler wie James Mason und John Forsythe und Crew-Mitglieder wie Robert Arthur, Erfinder der "???", dürfen natürlich nicht fehlen. Die Box enthält nebst sechs deutsch synchronisierten Folgen vier Folgen im englischen Original mit Untertiteln, die nie zuvor im deutschen TV zu sehen waren.
10 Episoden Das Bild der Folgen wurde restauriert, was der Qualität sichtlich zugute kam. Dennoch sind die Ergebnisse nicht ohne Mängel. Die Schärfe hat leichte Probleme und das Bild wirkt stets ein klein wenig unscharf. Der Kontrast ist gut ausgefallen. Es gibt ein leichtes Bildrauschen, welches sich durch alle Folgen zieht. Die Kompression verhält sich weitgehend unauffällig und ab und zu kann man noch kleinere Defekte, wie z. B. Dropouts, entdecken. Die Qualität schwankt minimal von Folge zu Folge, bleibt aber insgesamt auf einem guten Niveau. Beide Fassungen weisen ein dezentes Rauschen und Knistern auf, was aber keine Auswirkungen auf die Verständlichkeit der Dialoge hat. Der deutsche Ton klingt ein wenig heller als die englische Originalfassung, ist aber auch leiser ausgefallen. Manchmal sind kleinere Unsauberkeiten wie Zischen und Ähnliches in den Dialogen zu hören, aber auch das wirkt sich nicht weiter störend aus. Sonstige Probleme oder Fehler gibt es nicht. Es sind durchgehende optionale deutsche Untertitel für die OF und teilweise Untertitel für die in der Synchronisation fehlenden Szenen vorhanden. Neben einer Bildergalerie und den alten deutschen Vorspannen, an denen deutlich zu sehen ist, wie unbedarft und rücksichtslos man damals diese Folgen verstümmelt oder verfälschend synchronisiert hatte, gibt es noch ein in der schicken Verpackung – eine Art Digipak in Form eines Buches – integriertes 48-seitiges Booklet. Dieses weist viele interessante Informationen und einen Episodenguide zur Serie auf. THE ALFRED HITCHCOCK HOUR, in Deutschland als „Alfred Hitchcock zeigt“ gelaufen, war die Nachfolgesendung von ALFRED HITCHCOCK PRESENTS und lief in den USA von 1962 bis 1965. Damit verbunden war die Verlängerung der Sendezeit von etwa 25 auf 50 Minuten, was den Autoren und Regisseuren etwas mehr Spielraum für ausgefeiltere Dramaturgien verschaffte. Hitchcock selbst hat nur bei einer einzigen Folge Regie geführt, welche natürlich hier mit dabei ist („I saw the whole thing“) und die ohne Frage zu den besten der Serie gehört. Die Auswahl der Geschichten ist ebenso bunt wie die Darsteller. Es gibt typische Krimis mit oder ohne „Whodunnit“-Charakter, manche wurden etwas ernsthafter angelegt, einige ein wenig absurd-witzig und manche enden mit einem überraschenden Twist. Nicht jede Folge ist rundum gelungen, aber es gibt diverse nette Folgen, die den Abend versüßen. In dieser Auswahl entdecken kann man auch Film- und TV-Größen, die hier oft ihren Einstand gaben. Zu sehen sind u. a. John Forsythe, Michael Parks (mehrfach in Tarantino und Rodriguez-Filmen zu sehen), Angie Dickinson, Gena Rowlands, James Mason und der junge Robert Redford. Die Folge „Diagnosis: Danger“ wurde von Sidney Pollack inszeniert. Teil 1 der Serie (die zweite folgt bald) zeigt zehn ausgewählte Episoden. Sechs deutsch synchronisiert und erstmals ungekürzt vorliegend sowie vier ausgewählte Folgen im englischen Original mit optionalen Untertiteln, die nie zuvor im deutschen Fernsehen gelaufen waren. (Carlito Brigante) alle Rezensionen von Carlito Brigante ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Alfred Hitchcock zeigt - Teil 1, DVD:
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Weitere Filminfos zu Alfred Hitchcock zeigt - Teil 1: Originaltitel: The Alfred Hitchcock Hour Land / Jahr: USA 1962 - 1964 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Alfred Hitchcock zeigt - Teil 1:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Booklet mit Episodenguide, Bildergalerie
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