Die Geheimnisse der Spiderwicks
Schauspieler / Schauspielerinnen in Die Geheimnisse der Spiderwicks:
Darsteller:
Freddie Highmore, Mary-Louise Parker Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Die Geheimnisse der Spiderwicks:
Regisseur Mark Waters packt fünf Bücher in flotte 96 Minuten Celluloid. Die Probleme dieser radikalen Reduzierung liegen auf der Hand, doch „Die Geheimnisse der Spiderwicks“ zielt voll auf die junge Besucherschicht ab und hat gar nicht erst vor, in epische Dimensionen vorzustoßen. Das reicht am Ende für einen grundsoliden Unterhaltungsfilm. Die Story: Die Zwillingsbrüder Jared und Simon (Freddie Highmore bekannt aus „Charlie und die Schokoladenfabrik“ in einer Doppelrolle), ihre Schwester Mallory und die Mutter finden ein neues Zuhause in der alten Villa ihres Ur-Ur-Onkels Arthur Spiderwick. Ein seltsames Anwesen, auf dem noch seltsamere Dinge geschehen. Allein Jared findet den Grund der rätselhaften Vorkommnisse: In der Bibliothek entdeckt er „Das Handbuch der magischen Geschöpfe" und somit den Weg in eine Welt voller Kobolde, Gnome, Feen und anderer wundersamer Wesen. Doch auch düstere Wesen werden nun auf die Familie aufmerksam, wie z.B. der Oger Mulgarath (Nick Nolte), der sich durch den Besitz des Buches, das gesammelte Wissen und die Macht über alle Lebewesen aneignen will. Nun müssen die Kids versuchen, zu verhindern, dass das Handbuch in dessen Hände gerät. Fazit: Für alle, die spannende Abenteuergeschichten mit Wichte, Feen, Gnome und Kobolde mögen, ist der Film über die Spiderwick-Geheimnisse genau das Richtige. Also lasst euch entführen in eine zauberhafte Welt mit liebevollen und interessanten magischen Figuren. Doch Achtung: Die FSK-Altersbeschränkung ab 12 Jahren, sollte eingehalten werden, da es doch so manche Szenen gibt, die nicht unbedingt für Grundschüler geeignet sind. Die DVD selbst kommt mit einem sehr guten Bild (2,35:1/ Widescreen anamorph) und einen ebensolchem Ton (Dolby Digital 5.1) daher. Auch das Bonusmaterial kann sich sehen lassen. Hier erwarten einem interessante Features, wie z.B. „Spiderwick: Es ist alles wahr!“, „Es ist eine Spiderwick-Welt!“ sowie das „Arthur Spiderwicks Handbuch der magischen Geschöpfe“ und das „Handbuch der magischen Geschöpfe“ im Filmmodus. Übrigens: Die erwachsenen Darsteller sind nur mäßig schmückendes Beiwerk. Mary-Louise Parker („Grüne Tomaten“) als Mutter, David Strathairn („Good Night, And Good Luck“) als Arthur Spiderwick, Nick Nolte („Kap der Angst“), Joan Plowright als Tante Lucinda („Ich liebe dich zu Tode“) und Andrew McCarthy als Vater („Pretty in Pink“) schaffen es leider nicht, den Film entscheidend zu bereichern. Nick Noltes und Andrew McCarthys Auftritte fallen sogar sehr kurz aus, da die CGI-Effekte sie völlig verdrängt. (Bernd Hellweg) alle Rezensionen von Bernd Hellweg ...
In Jareds frisch bezogenem Heim geht es nicht mit rechten Dingen zu. Nach der Trennung seiner Eltern wagt Mutter Helen Grace (Mary-Louise Parker) mit den Zwillingen Jared und Simon (Jungstar Freddie Highmore in einer Doppelrolle) und deren Schwester Mallory (Sarah Bolger) den Neuanfang in einem abgelegenen Haus in Neuengland.
Bald jedoch geschehen in der grotesken, baufälligen Villa des vor 80 Jahren verstorbenen Vorfahren Arthur Spiderwick seltsame Vorkommnisse. Zunächst vermuten Mutter und Geschwister Jareds Streiche hinter den unheimlichen Geräuschen und den verschwunden Gegenständen. Dem rebellischen, verschlossenen Jungen laesst es keine Ruhe und er macht in der geheimen Bibliothek seines Ur-Ur-Grossvaters Arthur Spiderwick (David Strathairn) eine folgenschwere Entdeckung. Das "Handbuch der magischen Geschöpfe" enthält einen klaren Hinweis: "Warnung! Wag es nicht dieses Buch zu lesen. Wirfst du nur einen Blick hinein, können die Folgen tödlich sein." Jareds kindliche Neugierde siegt und das gefährliche Abenteuer beginnt. Er entdeckt eine geheimnisvolle Parallelwelt direkt vor der Tür, in der Wichte, Gnome, Feen und Kobolde das Sagen haben. Und bald muss auch der Rest der Familie einsehen, dass Jareds Phantasiegeschichten realer sind als ihnen lieb ist. Der Transfer bietet das, was man von einem Fantasy-Werk neueren Datums erwartet. Eine hohe Farbdichte mit selbiger Sättigung und ein leicht überzeichnender Kontrast sorgen für die nötige „Unwirklichkeit“. Der Schwarzwert ist satt, so dass hier keine Verfremdungen zu erwarten sind. Ein leichtes Grieseln stört die Konturenschärfe und lässt das Bild immer etwas weich aussehen. Dennoch wird gerade in Nahaufnahmen eine Fülle an Details offeriert. Die Kompression hat immer mal Probleme mit dem detailreichen Bild und lässt gelegentlich deutliche Blockstrukturen erkennen. Dieses Problem dürfte nur der mit einer eher durchschnittlichen Bitrate ausgestatteten DVD anhaften, da die bevorstehende Blu-ray-Veröffentlichung für die erheblich geringere Komprimierung ja wesentlich mehr Speicher zur Verfügung stellt. Ähnlich ruhig wie die Story in der ersten Hälfte dahinplätschert fällt auch die Vertonung eher zurückhaltend aus. Dennoch wird bereits hier durchweg eine recht räumliche Kulisse erzeugt. Wenn es dann gegen die Kobolde so richtig zur Sache geht und der Oberfiesling Mulgarath zum ersten Mal in Erscheinung tritt, macht sich eine vehemente Dynamik im Heimkino breit, die auch den Subwoofer eindrucksvoll einbezieht. Was fortan aus den Boxen tönt, verdient durchaus Beachtung und ist nicht unbedingt für Kinderohren geeignet. Bei all dem bleibt dennoch immer Platz für sauber und klar verständliche Stimmen, die auch mal bildkonform aus einer anderen Box als dem Center dringen können. Dem eigentlich (nur) in visueller Hinsicht spektakulären Streifen ließ Paramount eine deutlich weniger ansprechende Zusatzausstattung angedeihen. Zwei magere Video-Features mit den Namen „Spiderwick: Es ist alles wahr“ (07:06 Minuten) und „Es ist eine Spiderwick-Welt“ (08:46) beleuchten Film und Produktion im Vergleich zur Buchvorlage. Das Handbuch der magischen Geschöpfe hingegen kann mittels zahlreicher Texttafeln gelesen werden. Gleiches ermöglicht auch ein wählbarer „Fact Files“-Modus bei dem der Film an entsprechender Stelle für die Texttafeln über ein magisches Geschöpf unterbrochen werden kann. Nun kann man geteilter Meinung sein, was dem DVD-Fan wichtiger erscheint. Hinsichtlich der eher simpel gestrickten Erzählung und ebensolcher Kreaturen hätte man aber durchaus eher Informationen über die Entstehung haben wollen als das Gesprochene über Geschöpfe und deren Stärken und Schwächen zusätzlich zum Film auch noch mal in mehrfacher Form zum Nachlesen! Somit muss die Ausstattung in Sachen Filminformation eher als ‚mangelhaft’ bezeichnet werden und ob das ständige Unterbrechen des Films für Fakten über das Gezeigte wirklich so gewinnbringend ist, dürften wohl auch viele Heimkinobesitzer eher bezweifeln. Überzeugen können hingegen die stimmungsvoll animierten und musikuntermalten Menüs. Nach den drei Verfilmungen von Tolkiens HERR DER RINGE, den inzwischen fast komplett adaptierten HARRY POTTER-Romanen und den zwei Ausflügen in das fantastische NARNIA folgt nun eine weitere Adaption von besonders im englischsprachigen Ausland beliebten und bekannten Fantasybüchern: DIE GEHEIMNISSE DER SPIDERWICKS. Während bisher allerdings lediglich die Straffung eines Romans beziehungsweise die Verquickung aus zweien in Kinofilmlänge versucht wurde, sollen dem jüngsten Fantasyabenteuer nach einer Buchvorlage gleich alle sechs Romane (!) zugrunde liegen. Dies birgt natürlich von vornherein das gewaltige Risiko der Vernachlässigung von Story und wichtiger Details. Nun, die SPIDERWICKS wirken tatsächlich bei durchgehend hohem Erzähltempo wie ein Konzentrat, ein etwas gehetztes Werk, dessen Tiefe sowohl in der Figurenzeichnung als auch der reizvollen Geschichte an sich Einbußen verzeichnet. Auf gerade mal 90 Filmminuten soll dem Zuschauer ein ganzes Reich einer Parallelwelt und der Kampf von Gut gegen Böse dargebracht werden. Da schütteln Fans der RINGE-Trilogie nicht ganz zu Unrecht den Kopf, das ist tatsächlich kaum möglich. Aber man kann den SPIDERWICKS und dem Regisseur zu Gute halten, dass gar nicht erst der Versuch unternommen wurde, zu tief in die Materie einzusteigen, sondern dass stattdessen ein Feuerwerk aus tollen Effekten (aus der Animationsabteilung von ILM), ebensolchen Sets und ein hohes Erzähltempo herhalten, um dem zumeist jungen Zuschauer einen Hauch von fantastischer Spannung vorzugaukeln. Apropos Zuschauer beziehungsweise Zielgruppe: Die Story zielt voll auf die größte, aber auch jüngste Zielgruppe der Kinder von sagen wir 6 bis 12 Jahren ab. So sind die mutigen Protagonisten auch in dieser Altersgruppe wieder zu finden. Doch was da auf der Leinwand an Kreaturen und „Brutalität“ teils gezeigt wird, zielt doch eher auf etwas ältere Semester ab, was dem Film auch eine Freigabe ab 12 Jahren von der FSK einbrachte. Die mit diesem Siegel vermeintlich angesprochene Zielgruppe dürfte jedoch mit der recht schlichten Erzählweise und Charakterisierung so unterfordert sein, dass es dem Film letztlich an potenziellen Zuschauern fehlt. Das war offenbar auch schon an den deutschen Kinokassen das Problem, denn die Spiderwicks legten nur ein mäßiges Einspielergebnis hin. Sicherlich tut man dem Werk an sich Unrecht, wenn man sagt, dass es nicht spannend wäre, nicht tiefgründig genug oder zu wenig fantasievoll (es wird dem Zuschauer ja praktisch alles bebildert), doch müssen sich die Macher schon gefallen lassen, dass zumindest ein leicht fader Beigeschmack bleibt, wenn man den Erfolg der Verfilmung mit dem der Bücher messen will, wo bei den eingangs genannten anderen Fantasy-Epen einfach Anspruch und Umsetzung bei Weitem näher beieinander liegen. Grundsätzlich lässt sich aber auch mit erwachsenen Augen konstatieren, dass man sich mit den SPIDERWICKS durchaus gut unterhalten kann, denn dieses Konzentrat hat aufgrund der geschickten Inszenierung und der hochwertigen Effekte einen gewissen Unterhaltungswert, der die DVD sicherlich mehrmals in den Player wandern lässt! Dies liegt natürlich auch an der guten technischen Umsetzung. Das Bild ist sehr detailreich und lässt es höchstens mal in Sachen Konturenschärfe etwas weniger knackig angehen. Die Vertonung überrascht mit hoher Dynamik und einer lebendigen Kulisse. Ein bisschen karg und oberflächlich hingegen sind die wenigen Extras geraten. Auch auf DVD aber ein gelungener Fantasy-Happen für (immer wieder mal) zwischendurch! (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Die Geheimnisse der Spiderwicks, DVD:
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Weitere Filminfos zu Die Geheimnisse der Spiderwicks: Originaltitel: The Spiderwick Chronicles Land / Jahr: USA 2007 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Die Geheimnisse der Spiderwicks:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Spiderwick ... Es ist alles wahr
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