The Last Man on Earth
Schauspieler / Schauspielerinnen in The Last Man on Earth:
Darsteller:
Vincent Price, Franca Bettoia, Emma Danieli, Giacomo Rossi-Stuart, Umberto Raho, Christi Courtland, Antonio Corevi, Ettore Ribotta, Rolando De Rossi, Carolyn De Fonseca, Giuseppe Mattei, Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu The Last Man on Earth:
Bei „The last Man on Earth“ handelt es sich um die erste Verfilmung des Romans „I am Legend“ von Richard Matheson, der 1971 unter dem Titel „Der Omega-Mann“ mit Charlton Heston und 2007 mit Will Smith in der Hauptrolle „I am Legend“ erneut verfilmt wurde. Während sich „Der Omega-Mann“ sehr weit vom Original entfernt und „I am Legend“ großartig beginnt und sich dann aber in unnötigen Spezialeffekten und einer ärgerlichen Auseinandersetzung mit Aberglaube und Religion verrennt, konzentriert sich „The last Man on Earth“ aufs Wesentliche: Die Einsamkeit und die Sinnsuche des letzten Überlebenden eines tödlichen Virus, das nicht nur Freunde und Familie, sondern seine gesamte Welt ausgelöscht hat. Ursprünglich sollte „The last Man on Earth“ von Hammer Films in Großbritannien verfilmt werden, doch die Verantwortlichen entschlossen sich aufgrund des kontroversen Inhalts und starker Bedenken der britischen Zensurbehörde dagegen und händigten ihrem amerikanischen Partner Robert Lippert das Skript aus. Lippert entschloss sich, den Film in Italien zu produzieren, was „The last Man on Earth“ jedoch ebenso wenig zum Nachteil gereichte wie die Entscheidung von Hammer Films gegen die apokalyptische Vampir-Vision. Dank der überwältigenden Präsenz von Vincent Price in der Hauptrolle wirkt der Film ohnehin wie eine englische bzw. amerikanische Produktion und wird nicht vom naiven Charme zahlreicher italienischer Endzeitfilme ins Lächerliche gezogen. In manchen Sequenzen merkt man dem Film dennoch sein niedriges Budget an, was unter anderem daran festzumachen ist, dass in einer der ersten Szenen recht deutlich ein Mann zu sehen ist, der sich hinter einem Zaun bewegt – was natürlich nicht besonders zuträglich ist für die Atmosphäre eines Films, der um den einzigen Überlebenden einer weltweiten Seuche kreist. Auch die Kampfsequenzen wirken weder besonders spannend oder gar beängstigend. Doch letztendlich handelt es sich dabei um einen marginalen Kritikpunkt, denn die auch aus heutiger Sicht kontroverse Botschaft des Films wird überzeugend transportiert. Horrorfans wird außerdem schnell auffallen, dass „The last Man on Earth“ genreprägend war, denn schnell wird überdeutlich, woher George Romero seine Inspiration zu „Night of the Living Dead“ genommen hat. Fazit: „The last Man on Earth“ ist ein unterschätzter Klassiker des Endzeitfilms mit Horror-Ikone Vincent Price in der Hauptrolle und hält sich in weitgehend an die literarische Vorlage von Richard Matheson. (Tino Hahn) alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Ein außergewöhnliches SF-Drama: Professor Oldman wechselt den Wohnsitz, Freunde und Kollegen nahen zum Abschied, um ihm beim Packen zu helfen und ein letztes Gläschen zu trinken. An Oldmans reichem Schatz antiker Artefakte entzündet sich eine Debatte, in deren Verlauf der Professor den Freunden eröffnet, seit 14000 Jahren unsterblich auf Erden zu wandeln und vor allem deshalb jede Dekade umzuziehen, damit keiner merkt, wie er nicht altert. Kritische Geister und Schulweise, die sie nun mal sind, versuchen die Freunde vergeblich, die Behauptung zu erschüttern. Gegen Ende seines Lebens schrieb Hollywoods bekannter SF-Drehbuchautor Jerome Bixby diese Story um einen Unsterblichen. Drexel Jerome Lewis Bixby (1923-1998) war ein US-amerikanischer Science-Fiction-Autor und schrieb einige Episoden für "Star Trek: The Original Series": Bixby ist wahrscheinlich mehr für seine Kurzgeschichte "It's a Good Life" bekannt, welche auch für The Twilight Zone adaptiert wurde. Diese Geschichten waren eine Inspiration für die Star Trek-Episode „Der Fall Charlie“. Die "Star Trek: Deep Space Nine"-Episode „Die Tarnvorrichtung“ wurde Jerome Bixby gewidmet.
Was anderswo zweifellos diegetische Rückblenden actionbetonte Handlungsmuster nach sich ziehen würde, gerät hier zum hehren Debattierclub auf akademischem Niveau. Unter den Diskutierern: "Star Trek - Enterprise"-Alien John Billingsley. Die Fragen aller Fragen: Was würde man von jemandem wissen wollen, den man seit Jahren kennt und befreundet ist, die behauptet nicht zu altern und seit 14000 Jahren auf der Erde lebt? Die seit Jahrtausenden immer weiter zieht, wenn der Zeitpunkt gekommen ist. Was muss eine solche Person alles wissen? Welche Dinge und Katastrophen hat sie miterlebt? Gibt es mehrere von ihnen? Kann sie sich verlieben? Antworten gibt der Hüne Tony Todd: Der am 4. Dezember 1954 in Washington D.C. geborene Timothy Henry Todd, genannt Tony, hat bereits in unzähligen Filmen und Serien mitgewirkt. Seine Größe und seine dunkle Stimme machen ihn nicht zuletzt zu einer Idealbesetzung in Horrorproduktionen. Er studierte sowohl an der University of Connecticut als auch am Eugene O'Neill National Theatre Institute, jeweils mit Stipendien. Seine ersten Schritte vor der Kamera machte er in dem Oscarprämierten Kriegsfilm "Platoon" und Serien wie "Simon & Simon" und "21 Jump Street". 1990 wurde er durch die Hauptrolle in dem Zombiefilm "Die Rückkehr der Untoten - Night of the Living Dead" einem größeren Publikum bekannt und erhielt eine wiederkehrende Rolle in der Serie "Raumschiff Enterprise - Das nächste Jahrhundert". Weltberühmt machte ihn schließlich die Rolle des unheimlichen "Candyman", der immer dann erscheint, wenn man seinen Namen fünf Mal vor einem Spiegel ruft… (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Eine weltweite Seuche hat die Menschheit dahingerafft. Die Opfer der Epidemie sind von den Toten wieder auferstanden und treiben als Vampire ihr Unwesen. Robert Morgan hat die Seuche als einziger überlebt und muss sich jetzt mit brutalen Mitteln gegen die Vampire zur Wehr setzen. Als er eines Tages auf einen weiteren Menschen stößt, ist die Freude zunächst groß. Doch kann er dem Fremden wirklich trauen? Auf der Suche nach der Antwort erfährt er ein schreckliches Geheimnis... Der anamorphe 2,35:1-Transfer im originalen Bildformat präsentiert THE LAST MAN ON EARTH in Schwarz-Weiß. Die Schärfe leidet etwas unter dem eingesetzten Rauschfilter, der jegliches Filmkorn eliminiert hat und entsprechend auch Feinheiten verwischt. Die Kompression bildet ab und zu Artefakte auf Hintergründen, was scheinbar ebenfalls durch diesen Filter verursacht wird. Insgesamt wirkt das Bild bei den Kanten sowie im Detail einfach zu soft. Wunderbar gelungen ist dagegen der ausgewogene Kontrast mit vielen Grauabstufungen sowie einem soliden, aber etwas zu hellen Schwarz. Auch die Sauberkeit des Masters ist als positiver Aspekt zu nennen, denn Defekte oder Schmutz sind relativ spärlich und klein über den Film verteilt. Da THE LAST MAN ON EARTH eine Deutschlandpremiere darstellt, mussten Savoy Film und Sunfilm eine neue Synchronisation erstellen lassen. Die Qualität fällt aber ernüchternd aus. Während der Sprecher von Vincent Price noch recht passend und professionell vertont wurde, sinkt die Qualität der Stimmen bei den Nebendarstellern auf ein leider nicht überzeugendes Niveau, da diese mitunter äußerst künstlich anzuhören sind. Hinzu kommt die unbefriedigende Abmischung der Dialoge, die viel zu steril über die Musik- und Effektspur gelegt wurden. Neben der deutschen Spur existiert auch noch der englische Ton mit der Originalstimme von Vincent Price – ebenfalls in Dolby Digital 2.0 abgemischt. Die allgemeine Klangqualität beider Tonspuren ist eigentlich einwandfrei: Satt und klar kommen Sie daher, wenngleich auf Grund des Alters die Auflösung der Bässe und Höhen etwas begrenzt ist. Deutsche und sogar englische Untertitel werden für den Hauptfilm angeboten. Ob der eher unbefriedigenden Synchronisation ist dies ein klasse Schachzug. Das Bonusmaterial beginnt mit einer Deleted Scene aus der italienischen Originalfassung, bevor die italienische Titelsequenz sowie der Trailer das Material aus dieser Fassung komplettieren. Die Bildergalerie zeigt eineinhalb Minuten Motive zum Film, während die Hintergrundinfos zum Film aus lesenswerten Texttafeln bestehen. Mit THE LAST MAN ON EARTH bekommen wir nach 44 Jahren einen der besten Vincent-Price-Streifen erstmals in Deutschland zu sehen. Der Anlass dafür ist die Verfilmung von Richard Mathesons I AM LEGEND mit Will Smith in der Hauptrolle, denn das Price-Werk basiert ebenfalls auf dieser Literaturvorlage und hält sich noch bedeutend näher daran als die neue Verfilmung. Der legendäre Mime aus Gruselklassikern wie DER UNTERGANG DES HAUSES USHER oder DER HEXENJÄGER spielt hier den Wissenschaftler Dr. Robert Neville (in der englischen Sprachfassung wurde aus ihm jedoch Dr. Robert Morgan gemacht), der sich im Jahr 1968 als einziger Mensch als resistent gegen einen Virus erweist, welcher seine Opfer in Vampire verwandelt. Diese entsprechen eher den klassischen Motiven, sind also allergisch gegen Knoblauch und können ihr Spiegelbild nicht ertragen. Neville tötet tagsüber die Vampire und muss sich des Nachts gegen diese verteidigen. Dies alles gerät außer Kontrolle, als eine geheimnisvolle Frau in sein Leben tritt...
Der 1964 in Italien produzierte Film besticht durch eine famose Performance von Vincent Price sowie eine intensive Atmosphäre des Allein- und Ausgeliefertseins. Price bringt den psychologischen Verfall des Charakters durch die Isolation und nicht vorhandene Kommunikation extrem überzeugend rüber. In Rückblenden erfährt man darüber hinaus das tragische Schicksal seiner Familie. Nachdem er seine eigene Frau mittels Holzpflock von ihrem Dasein als Untote erlöst hat, bekämpft er die Vampire mit den klassischen Mitteln des Vampirjägers. Generell versucht der Film, den Vampir-Mythos mit wissenschaftlichen Aspekten zu verknüpfen. Die Action ist nicht besonders aufregend, jedoch ist THE LAST MAN ON EARTH Pflichtprogramm für Vincent-Price- sowie Endzeit-Fans. Die DVD aus dem Hause Savoy Film/Sunfilm basiert auf der restaurierten MGM-Fassung aus den USA und bietet ordentliches Bild und Ton sowie nette Extras. Durchweg empfehlenswert. (Danny Walch) alle Rezensionen von Danny Walch ... Reminder, PDF-Datenblatt zu The Last Man on Earth, DVD:
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Weitere Filminfos zu The Last Man on Earth: Originaltitel: The Last Man on Earth Land / Jahr: Italien / USA 1964 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu The Last Man on Earth:
Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Kinoplakate, Vergleich „Last Man on Earth“ und „I am Omega“ mit Mathesons Buchvorlage
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