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TECHNISCHE DATEN
zu Yella

RC 0 FSK Freigabe ab 12 Jahren
DVD-Typ: 1 x DVD-9
Medium: DVD
Genre: Drama
Bildformat:
16:9 anamorph
Tonformat:
Deutsch: Dolby Digital 5.1,Deutsch: Dolby Digital 2.0
Verpackung: Amaray Case
Untertitel:
Englisch
Anbieter:
Indigo
EAN-Code:
4047179114585 / 4047179114585
+++ ..DVD-RUBRIKEN.. +++

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Yella

Yella bestellen
Titel:

Yella

Regie:

Christian Petzold

Laufzeit:
88 Minuten
Genre:
Drama
FSK:
ab 12 Jahren
Erscheinung:

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Stand der Preise: 10.12.2016 00:38:01.
Inhaltsangabe zu Yella:


Man sagt, dass den Sterbenden ihr Leben wie ein Film vor den Augen vorbeiziehe. Auch Yella sieht einen Film. Aber sie sieht nicht ihr gelebtes Leben. Sie will fort. In das andere, erträumte, ungelebte Leben. In eine Welt der Hotels, der Verhandlungen, der Beweglichkeit, der Entscheidungen. In eine leichte Welt. In ihren Film hat sich etwas Dunkles eingenistet. Und die Liebe. Yella geht durch diesen Film. Yella stammt aus dem Hause Indigo.


Yella Trailer ansehen:

Schauspieler / Schauspielerinnen in Yella:


Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Yella:
Mit „Yella“ hat Christian Petzold eine kühl kalkulierte Kapitalismuskritik abgeliefert, die in kalten Bildern eine Geschichte aus der Welt von Risikokapital, Finanzhaien und finanziellem wie emotionalem Bankrott erzählt: Yella versucht, ihre gescheiterte Ehe mit einem Pleitegeier ebenso hinter sich zu lassen wie die graue ostdeutsche Provinz, in der sie bislang ihr eintöniges Leben verbracht hat. Als sie nach Hannover gelangt, lernt sie dort einen Mann kennen, der im Auftrag einer Private Equity-Firma tätig ist und verliebt sich in ihn. Bald teilt sie mit diesem Mann nicht nur das Bett, sondern auch den Arbeitsplatz, doch kann sie die Erinnerungen an früher nicht abschütteln.

Wie bereits in „Die innere Sicherheit“ und „Gespenster“, so wird auch in „Yella“ eine Frau von den Dämonen aus ihrer Vergangenheit heimgesucht. Durch die hermetisch abgeriegelte Inszenierung von Petzold ist „Yella“ mehr ein bebildertes Gedicht voll zutiefst deprimierender Romantik, das die Filmform lediglich dazu nutzt, um auf vielfältige Weise Allegorien und Metaphern aneinanderzureihen. Der Film fordert beim Zuschauer deshalb den unbedingten Willen, das Gesehene zu interpretieren und zu bewerten; erst eine zweite Sichtung dürfte „Yella“ in seiner ganzen Breite erschließbar werden lassen, doch es lohnt sich: Der deutsche Film ist rar an Leinwandversuchen, die sich nicht in minutenlange Erklärungen verrennen, sondern einfach einen kühn komponierten Bilderreigen auf die Synapsen des Zuschauers einprasseln lassen. Dies gelingt „Yella“ auf ebenso faszinierende wie sehenswerte Weise und in der Hauptrolle trumpft Nina Hoss mit einer beeindruckenden Leistung auf. Vollkommen zurecht erhielt sie dafür den Silbernen Bären als beste Darstellerin während der Berlinale 2007.

Ein kleiner Wermutstropfen bleibt allerdings: Ähnlich wie Francois Ozons gnadenlos überschätzter Film „Swimming Pool“, so ist auch das Ende von Yella nicht der Faustschlag in den Magen, als der er wohl konzipiert wurde, sondern genrekundigen Thriller- und Horrorsehern bereits nach kurzer Zeit klar.

Fazit: „Yella“ erzählt eine bittere Geschichte von Liebe und Leben im Zeitalter des Risikokapitals und lehrt, dass die größten Verluste immer dort entstehen, wo Emotionen statt Finanzen investiert werden müssen. In der Hauptrolle großartig besetzt, bietet Petzolds Abschluss seiner ‚Gespenster‘-Trilogie herausforderndes Kino, das mehr gibt, als es nimmt. ()

alle Rezensionen von Tino Hahn ...
Neben Andreas Dresen (Sommer vorm Balkon) zählt der Autorenfilmer Christian Petzold momentan zu den interessantesten und diskussionswürdigsten Filmemachern Deutschlands. Seine bisherigen Werke wurden stets mit unzähligen Preisen überhäuft. Seit Die innere Sicherheit (2001) hat er sich endgültig aus dem Filmhochschulumfeld gelöst, einen Deutschen Filmpreis gewonnen und die Aufmerksamkeit des interessierten Kinogängers errungen. Mit Toter Mann (2002) und Wolfsburg (2003) konnte Petzold diese Erfolgsserie weiter ausbauen, Gespenster (2005) und schließlich Yella liefen im Wettbewerb der Internationalen Filmfestspiele von Berlin, wo letzterer Nina Hoss den Silbernen Bären als beste Schauspielerin einbrachte. Im Gegensatz zu Andreas Dresen schaut Petzold in seinen Filmen nicht dem kleinen Mann auf der Straße tragikomisch dabei zu, wie er sich im 21. Jahrhundert abstrampelt und mehr schlecht als recht mit den alltäglichen Herausforderungen zu Recht kommt. Petzold hat sich dem elitäreren Blickwinkel verschrieben, und beobachtet seine Figuren aus der gehobenen Mittel- oder Oberschicht aus dem kühlen Blickwinkel des Sezierers.

Auch Yella (Nina Hoss) und ihr Mann Ben (Hinnerk Schönemann) gehörten noch vor kurzem zu den Machern der New Economy. Nun musste Bens Firma aber Insolvenz anmelden, Yella hat dem Gescheiterten den Laufpass gegeben. Aus dem ostdeutschen Wittenberge verschlägt es die junge Frau nach Hannover, wo sie auf der Suche nach einem Job als Buchhalterin auf Philipp (Devid Striesow) trifft. Dieser arbeitet für eine Private-Equity-Firma, die sich als Risikokapitalgeber für finanzschwache mittlere Betriebe engagiert. Yella kommt Philipp mit ihrem Wissen gerade recht. Die beiden werden zum Team, das ihre Auftraggeber schon mal über den Tisch zieht. Doch auch Ben, der in seiner Verzweiflung Yella und sich selbst umbringen wollte, taucht in Hannover auf und heftet sich an die Fersen seiner Frau.

Christian Petzolds Filme sind durchweg sehr dialogarm und nüchtern bis lakonisch in Szene gesetzt. Der Filmemacher konzentriert sich dabei zumeist auf das Wesentliche, fokussiert auf seine Hauptfiguren und schildert deren Schicksale weitgehend ohne Mätzchen. Aber er bildet auch immer ein Stück deutscher Alltagsrealität ab. In Die innere Sicherheit befasste er sich mit ehemaligen RAF-Terroristen, in Wolfsburg nahm er die Stadt, die wie kaum eine zweite mit den Schrecken des Naziregimes und dem wirtschaftlichen Aufschwung gleichermaßen konnotiert ist, als Aufhänger für seine individualisierten Lebensläufe. Auch in Gespenster, in dem sich Petzold über weite Strecken auf ein für seine Filme untypisches soziales Niveau herabließ und vielleicht auch deswegen in die Belanglosigkeit abdriftete, machte er seine gesellschaftlichen Statements an einer Handvoll realitätsnah gezeichneter Figuren fest.

Yella bildet da keine Ausnahme. Es sind die drei in der Zusammenfassung des Inhalts erwähnten Charaktere, die den ganzen Film tragen, nicht zuletzt, weil Petzold sie erneut mit den besten ihres Faches besetzt hat und seine Darsteller wie immer brillant zu führen versteht. Doch Yella hat neben den bissigen Kommentaren zu einem sich mehr und mehr ausbreitenden Geschäftsgebaren noch mehr zu bieten. Der Film wartet mit einer nicht zu verachtenden mystischen Komponente auf, die sich um die Titelheldin rankt. Nach ihrem Ausbruch aus der ostdeutschen Provinz wird sie von seltsamen Erscheinungen und Sinneswahrnehmungen heimgesucht, deren Ursprung lange im Dunkeln liegt. Es wäre unklug, an dieser Stelle mehr darüber zu verraten, weil diese geheimnisvolle Ebene nicht zuletzt durch Petzolds verhaltene Inszenierung einen effektvollen Sog entwickelt und die Spannung der Geschichte zusätzlich anheizt. Dadurch, dass diese teilweise minimalen Divergenzen von der Alltagsrealität von jedem Kinozuschauer problemlos nachvollzogen werden können, wächst uns nicht nur Yella und ihr Schicksal ans Herz, sondern funktioniert auch der von der Regie intendierte Verstörungseffekt ausgesprochen gut. ()

alle Rezensionen von Frank Brenner ...
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Weitere Filminfos:

Originaltitel: Yella
Land / Jahr: Deutschland
Medien-Typ: DVD


Bonusmaterial:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Nicht ohne Risiko - Film von Harun Farocki, Ausführliches Booklet
Kommentare:

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