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Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Urmel voll in Fahrt:
Nachdem der liebenswerte grüne Dinosaurier schon in der berühmten Augsburger Puppenkiste, in einer Zeichentrickserie, dem Musical und einem TV-Theaterstück Kinderherzen Höher schlagen ließ, verblüfft er nun mit völlig neuen Abenteuern seine Fans: Zum Geburtstag erhält der pfiffige Dinosaurier Urmel das tapsige Pandamädchen Babu. Dem neuen Schwesterchen kann die Mixtur aus Mixtur aus Dino und Säugetier aber wenig abgewinnen. Doch es lauern noch viel größere Gefahren auf den liebevoll animierten Helden. Der finstere Geschäftsmann Barnaby entführt das knuffige Urvieh für seinen Vergnügungspark… Der neueste Kinder-Coup, technisch perfekt, liebvoll animiert und farbenfroh gestylt, basiert auf dem Kinderbuch des mittlerweile 86jährigen Max Kruse. Der Filius der berühmten Puppenmacherin Käthe Kruse schrieb insgesamt 11 Urmel-Bände. Allerdings sind hier nur die Charaktere identisch, der Plot ist neu. Die Geschichte selbst wurde schon 1960 als Puppenspiel der Augsburger Puppenkiste aufgeführt. (Jean Lüdeke) alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
Knallbunt, liebenswürdig und viel rasante Action: Der zweite Kinofilm mit Urmel, dem knuffigen grünen Dinosaurier, wird beim ganz jungen Publikum grosse Begeisterung auslösen. Diesmal müssen Urmel und seine Freunde fernab der Insel Titiwu in einem phantastischen Freizeitpark jede Menge Abenteuer bestehen.
Ein Dino irrt sich gewaltig: Eine der beliebtesten Kinderbuchfiguren rauscht wieder über die Mattscheiben. Nachdem der liebenswerte grüne Dinosaurier schon in der berühmten Augsburger Puppenkiste, in einer Zeichentrick-Serie, dem Musical und einem TV-Theaterstück verblüfft er mit völlig neuen Abenteuern seine Fans: Zum Geburtstag erhält der pfiffige Dinosaurier Urmel das tapsige, süße Pandamädchen Babu. Dem neuen Schwesterchen kann Urmel jedoch, eine sympathische Mixtur aus Dino und Säugetier, nichts abgewinnen. Doch es lauern noch viel größere Gefahren auf den liebevoll animierten Helden. Der finstere Geschäftsmann Barnaby braucht das knuffige Urvieh für seinen Vergnügungspark…
Mit diesem infantilen Abenteuer passen die Filmemacher den deutschen Bilderbuch-Klassiker in einem weiteren professionellen Schritt den aktuellen Sehgewohnheiten des Animationsfilm-Publikums an: Neue Charaktere, eine authentische Dramaturgie und vor allem weitere, aufwändig animierte Schauplätze verhelfen der deutschen Produktion zu einem soliden Unterhaltungswert, der stellenweise problemlos mit einer allmächtigen Pixar-Produktion konkurrieren kann. Der neueste Kinder-Coup, technisch perfekt, liebvoll animiert und farbenfroh gestylt, basiert auf dem Kinderbuch des mittlerweile 86jährigen Max Kruse. Der Filius der berühmten Puppenmacherin Käthe Kruse schrieb insgesamt 11 Urmel-Bände. Allerdings sind hier nur die Charaktere identisch, der Plot ist neu. Die Geschichte selbst wurde 1969 als Puppenspiel der Augsburger Puppenkiste aufgeführt, anschließend wiederholt im Fernsehen ausgestrahlt.
Übrigens: „Urmel“ war auch das Pseudonym des deutschen Hackers Markus Hess, der Ende der 1980er Jahre an dem so genannten KGB-Hack beteiligt war. Seit November 2006 ist „Urmel auf dem Eis“ das offizielle Maskottchen der Deutschen Eishockeynationalmannschaft. Er trägt die Rückennummer (20)10 (Jahr der nächsten Eishockey-WM in Deutschland) und spielte laut seiner Fanpage als Stürmer beim „EHC Titiwu“ und beim „EHC Augsburger Puppenkiste“.
(Jean Lüdeke)
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In seinem zweiten Leinwandabenteuer dreht der grüne Saurier richtig auf und muss sich aus den geldgierigen Fängen eines Vergnügungsparkchefs befreien.
Vor knapp zwei Jahren eroberte die von Max Kruse ersonnene Kinderbuchfigur „Urmel aus dem Eis“ in einem gleichnamigen, volldigitalisierten Animationsfilm hierzulande die große Leinwand. Das gleiche Team hat sich nun an eine Fortsetzung gewagt, die den Vorgänger in Tempo und technischer Perfektion noch in den Schatten stellt. Auf der entlegenen Südseeinsel haben die sprechenden Tiere des Prof. Tibatong Zuwachs durch das Pandamädchen Babu erhalten. Das ehemalige Nesthäkchen Urmel, der knuffige grüne Saurier mit den Mini-Flügeln, fürchtet um seine Reputation und ist von dem neuen „Geschwisterchen“ angenervt. Da kommen ihm die Pläne des Freizeitparkgründers Barnaby gerade recht. Der hat nämlich seinen Finanziers aus Dubai auch einen Furcht einflößenden Dinosaurier versprochen. Als er auf Titiwu Bekanntschaft mit Urmel macht, ist dieser schnell davon zu überzeugen, im Freizeitpark zum Star zu werden. Doch Urmels Freunde ahnen, dass ihn dort kein Zuckerschlecken erwartet und bereiten eine halsbrecherische Befreiungsaktion vor. Urmel voll in Fahrt braucht zwar ein bisschen, bis er selbige aufgenommen hat, aber dann kommen kleine und große Zuschauer aus dem Staunen kaum mehr heraus. Vor allen Dingen die Attraktionen aus dem Vergnügungspark Barnabys werden filmisch wirksam als Highlights für die Zuschauer inszeniert. Die rasante Fahrt auf der „größten und schnellsten Achterbahn der Welt“ ist überaus realistisch animiert und sorgt für Nervenkitzel in den Kinosesseln. Danach werden auch noch ein Spiegellabyrinth und Geheimtüren in einem Spukschloss effektvoll in die Dramaturgie eingeflochten. Der Film ist somit ein kurzweiliger Spaß für alle Altersklassen geworden, der so eindrucksvoll wie selten zuvor die Klasse hiesiger Animationskünstler beweist. (Thomas Steffens) alle Rezensionen von Thomas Steffens ...
Zu seinem Geburtstag erhält Urmel, der pfiffige kleine Dinosaurier, ein ganz besonderes Geschenk, und die Insel Titiwu bekommt Zuwachs: Das tapsige, süße Pandamädchen Babu erobert im Sturm die Herzen von Professor Habakuk Tibatong und seinen sprechenden Tieren.
Nur Urmel beäugt seine neue kleine Schwester misstrauisch und mag sich so gar nicht mit dem Gedanken anfreunden, plötzlich nicht mehr unumschränkter Star auf der Insel zu sein. Da trifft es sich gut, dass der gerissene Geschäftsmann Barnaby auf Titiwu für seinen neuen Vergnügungspark einen echten Dinosaurier sucht, und so verlässt Urmel auf der Suche nach Anerkennung und Abenteuern heimlich auf dessen Jacht die Insel. Im Vergnügungspark zeigt sich Barnaby jedoch plötzlich von einer ganz anderen Seite und legt Urmel in Ketten. Zum Glück ist Babu als blinder Passagier mitgefahren, und auch die anderen Tiere aus Titiwu sind zu einer Rettungsaktion aufgebrochen. Aber bevor sie Urmel wieder zurückholen können, gilt es noch jede Menge turbulente Abenteuer zu bestehen. Keine Frage: Das Urmel kann auch im zweiten Streich „auf voller Fahrt“ mit den Disney-Meisterwerken, vielleicht sogar denen Pixars mithalten. Zwar fehlt es am letzten Quäntchen Detailverliebtheit und die Schärfe erreicht nicht ganz den hohen Grad der US-Werke, jedoch ist der Transfer blitzsauber und frei von jeglichen Artefakten. Die satten Farben, perfekte Kontrastwerte, ein sehr guter Schwarzwert und die insgesamt gleichermaßen hohe Schärfe zollen Respekt. Das verdient knappe zehn Punkte! Auch hier gebührt dem Urmel Respekt. Obwohl das Tonspektakel stets auf Kinderohrenniveau bleibt, können sich Dynamik, Räumlichkeit und Direktionalität der Effekte hören lassen. Selbst der Subwoofer ist hier nicht zum Schweigen verdammt. Zwar gibt es hier kein Klanggewitter wie bei DIE UNGLAUBLICHEN, dennoch ist das zu Gehör gebrachte durchaus einen Applaus wert. Von allem eine Prise mehr – und etwas weniger Sterilität bei den Stimmen – und schon wäre auch hier eine Höchstwertung möglich! Allein die Menüs verdienen Beachtung. Hier wurden zusätzliche Sequenzen à la SHREK geschaffen, die den Übergängen und Einleitungen eine ganz eigene charmante Dimension verleihen – es macht einfach Spaß in den Menüs zu verweilen beziehungsweise sich durch alle Screens zu zappen und die Animationen nebst witziger Sprüche zu genießen. Die Extras schließlich erreichen kein Top-Niveau, sind aber durchaus unterhaltsam und mitunter informativ. Das Making Of von rund 20 Minuten stellt zwar das typisch deutsche TV-Feature einer bekannten Kinosendung dar, ist aber erfreulich wenig werbelastig und bietet tatsächlich einen – wenn auch zuletzt doch etwas oberflächlichen – Einblick in die Produktion. Das Urmel selbst zeigt anschließend in „So entsteht Urmel“ (07:29) die Schritte von der ersten Handzeichnung bis zur Endfassung der Animation einiger Figuren. Der Besuch im Synchronstudio (04:11) zeigt das bekannte Dem-Sprecher-bei-der-Arbeit-über-die-Schulter-schauen. Kurze Interviews (insgesamt 09:52) mit allen wichtigen Sprechern sowie Urmel-Erfinder Max Kruse bieten knappe Statements, die größtenteils schon aus dem Making Of bekannt sind. Nur wer das Fehlersuchspiel löst, bekommt auch ein paar Sätze vom Urmel zu hören (01:32). Die Kids dürfen sich zudem am PC ein paar Ausmalbilder vom Urmel ausdrucken. Die Erwachsenen werden dann noch mit DVD-Tipps des Anbieters in Form der „DVD-Empfehlung“ und einer Trailershow in den Alltag entlassen. Alles in allem nichts weltbewegend Informatives, jedoch gute Unterhaltung in perfekt aufgemachten Menüs, die einen Bonuspunkt einbringen. Das „Urmel“ ist eine Kinderbuchfigur aus den 1960ern, erdacht von Autor Max Kruse, der seither die Entwicklung im medialen Bereich begleitete und beobachtete. Neben den bekannten Fassungen der Augsburger Puppenkiste, waren bisher vor allem Hörbucher nach den Romanen erschienen. 2006 schließlich kam das Urmel zu Filmehren. Ein deutsches Animationsteam erweckte das grüngelbe Dinobaby zu neuem Leben. Auch wenn dem Trick-Dino der spröde Charme des Puppentrickerfolgs fehlt, so kann man doch von einer sehr erfolgreichen und werkgetreuen Umsetzung des Kinderbuchstoffes sprechen. „Gepimpt“ durch die berühmten Sprecher, die vorwiegend aus dem Comedyfach kommen (Anke Engelke, Bastian Pastewka, Wigald Boning etc.) und die auch im zweiten Film allesamt wieder mit von der Partie sind, sind die Trickspektakel nicht nur animationstechnisch auf der Höhe der Zeit, sondern machen auch durch ihren Humor und wegen der sympathischen Stimmen eine gute Figur. Gerade die Jüngeren erfreuen sich zudem an den knuddelig gezeichneten Charakteren. Der menschliche „Bösewicht“ erinnert hingegen stark an den Spielzeugsammler Al aus Pixars TOY STORY 2. Gute Trickunterhaltung aus deutschen Landen – kindgerecht und mit einer guten Portion Humor gewürzt. Aufgrund der sehr guten technischen Umsetzung erhält der zweite Urmel-Film eine recht hohe Wertung. Die Extras hingegen sind in der Quantität und inhaltlichen Qualität eher unterdurchschnittlich, wirken sich aber kaum mindernd auf die Gesamtwertung aus. (Marcus Kampfert) alle Rezensionen von Marcus Kampfert ... Reminder, PDF-Datenblatt zu Urmel voll in Fahrt, DVD:
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Weitere Filminfos zu Urmel voll in Fahrt: Originaltitel: Urmel voll in Fahrt Land / Jahr: Deutschland 2008 Medien-Typ: DVD Bonusmaterial zu Urmel voll in Fahrt:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, So entsteht Urmel (ca. 8 Min.), Fehler-Suchspiel, Besuch im Synchronstudio, Ausmalbilder
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