Beste Gegend
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Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Kati (Anna Maria Sturm) beschlossen hat, nicht nach Amerika zu gehen, sondern in Tandern zu bleiben, damit sie nicht die „beste Zeit“ daheim verpasst. Jo und sie sind immer noch engste Freundinnen, die Schule ist vorbei, jetzt wollen sie auf Weltreise gehen.
Nach wie vor träumen die beiden von der Liebe und der großen Freiheit. Vor allem Jo (Rosalie Thomass) hält nichts mehr zuhause. Sie hat zwar noch keine Ahnung, was das Leben ihr bringen soll, aber eins weiß sie ganz sicher: „Das muss alles anders werden“. Und auch Kati spürt es: „Jetzt riecht alles nach Freiheit.“ Die beiden Freundinnen versprechen es sich in die Hand: Wir werden gemeinsam die Welt entdecken und schauen, was hinterm Horizont liegt.
Mit ihrem alten Mercedes brechen sie auf in Richtung Süden – zu einer „Weltreise ohne Kompromiss“.
Kaum am Brenner angekommen, müssen die beiden allerdings umkehren, denn Katis Opa liegt im Krankenhaus und dann kommt eins zum anderen. Während Jos Fernweh immer stärker brennt, beginnt Kati an allem zu zweifeln: Wo ist ihr Platz im Leben? Will sie wirklich fort, oder wollte sie einfach nur bei Jo bleiben, weil sie doch immer alles gemeinsam gemacht haben und Seelenverwandte sind?
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Inhaltsangabe zu Beste Gegend: 
Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Kati (Anna Maria Sturm) beschlossen hat, nicht nach Amerika zu gehen, sondern in Tandern zu bleiben, damit sie nicht die „beste Zeit“ daheim verpasst. Jo und sie sind immer noch engste Freundinnen, die Schule ist vorbei, jetzt wollen sie auf Weltreise gehen.
Nach wie vor träumen die beiden von der Liebe und der großen Freiheit. Vor allem Jo (Rosalie Thomass) hält nichts mehr zuhause. Sie hat zwar noch keine Ahnung, was das Leben ihr bringen soll, aber eins weiß sie ganz sicher: „Das muss alles anders werden“. Und auch Kati spürt es: „Jetzt riecht alles nach Freiheit.“ Die beiden Freundinnen versprechen es sich in die Hand: Wir werden gemeinsam die Welt entdecken und schauen, was hinterm Horizont liegt.
Mit ihrem alten Mercedes brechen sie auf in Richtung Süden – zu einer „Weltreise ohne Kompromiss“.
Kaum am Brenner angekommen, müssen die beiden allerdings umkehren, denn Katis Opa liegt im Krankenhaus und dann kommt eins zum anderen. Während Jos Fernweh immer stärker brennt, beginnt Kati an allem zu zweifeln: Wo ist ihr Platz im Leben? Will sie wirklich fort, oder wollte sie einfach nur bei Jo bleiben, weil sie doch immer alles gemeinsam gemacht haben und Seelenverwandte sind?
Beste Gegend stammt aus dem Hause Paramount Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Beste Gegend:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Beste Gegend:
0Jean Lüdeke2009-01-28Seit dem großen und unerwarteten Erfolg mit Wer früher stirbt, ist länger tot hat sich der bayerische Regisseur Marcus Rosenmüller längst in der deutschen Filmszene etabliert, dreht unermüdlich Film um Film und hat es verstanden, den Begriff des Heimatfilms neu zu definieren. Marcus Rosenmüller zeigt in "Beste Gegend", wie es den beiden bayrischen Freundinnen Kati und Jo geht, nachdem die "Beste Zeit" vorbei ist.
Die "Beste Zeit" im menschlichen Leben ist natürlich noch lange nicht vorbei, auch wenn es Kati (Anna Maria Sturm) und Jo (Rosalie Thomass) anders sehen. Am Ende von Beste Zeit hat Kati (Anna Maria Sturm) beschlossen, ihr Austauschjahr in Amerika abzublasen und stattdessen in Tandern zu bleiben. Seit dieser Entscheidung sind nun zwei Jahre vergangen. Es ist Sommer und die Abiturprüfungen stehen vor der Tür. Kati und Jo (Rosalie Thomass) sind noch immer die besten Freundinnen. Im Anschluss an die letzten Klausuren wollen sie endlich ihre Freiheit genießen und gemeinsam eine Weltreise in Katis klapprigem Benz unternehmen. Ganz so einfach, wie sich die beiden die Sache mit der Freiheit vorstellen, ist es dann aber doch nicht: Zunächst einmal knallt Jo durchs Abitur und müsste eigentlich zur Nachprüfung antreten. Und als das motivierte Reiseduo am Fuße des Brennerpasses ankommt, verhindert nicht nur eine schwere Autopanne das Weiterkommen, weil Katis Opa im Sterben liegt, müssen die beiden Pechvögel kurz darauf sogar wieder ganz umkehren. Langsam erkennen die beiden, dass das Glück der Jugend nicht unendlich ist und jede erst einmal für sich erwachsen werden muss...
"Beste Gegend" ist ein hybrider Heimatfilm, aber nicht im Sinne von Alpenglühen und feschen Dirndln. Er zeigt Heimat als Gefühl und fragt, was es für uns bedeutet, wegzugehen. Als Landei erkennt man sich in der Dorfwelt schnell wieder. Aber auch Großstadtkinder werden ihre Freude an dieser Geschichte über das Erwachsenwerden haben. Freiheit, Liebe, Freundschaft, das sind die großen Themen, Mit der bajuwarischen Komödie "Wer früher stirbt ist länger tot" über einen Dorfjungen mit schrecklicher Angst vor ewiger Verdammnis gab der 35 jährige Rosenmüller im Jahr 2006 sein gleich durchschlagendes Langfilmdebüt, direkt gefolgt von der Sportler-Komödie "Schwere Jungs". Der inzwischen zum kleinen Kassenschlager gewordene "Wer früher stirbt..." erhält 2007mehrere Deutsche Filmpreise, unter anderen den Preis für die Beste Regie. Und dabei wird es sicherlich nicht bleiben, zumal sein Heimatfilm in Reinkultur namens „Räuber Kneissl zurzeit fröhliche Urständ im Kino zelebriert.
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Seit dem großen und unerwarteten Erfolg mit Wer früher stirbt, ist länger tot hat sich der bayerische Regisseur Marcus Rosenmüller längst in der deutschen Filmszene etabliert, dreht unermüdlich Film um Film und hat es verstanden, den Begriff des Heimatfilms neu zu definieren. Marcus Rosenmüller zeigt in " Beste Gegend", wie es den beiden bayrischen Freundinnen Kati und Jo geht, nachdem die "Beste Zeit" vorbei ist.
Die "Beste Zeit" im menschlichen Leben ist natürlich noch lange nicht vorbei, auch wenn es Kati (Anna Maria Sturm) und Jo (Rosalie Thomass) anders sehen. Am Ende von Beste Zeit hat Kati (Anna Maria Sturm) beschlossen, ihr Austauschjahr in Amerika abzublasen und stattdessen in Tandern zu bleiben. Seit dieser Entscheidung sind nun zwei Jahre vergangen. Es ist Sommer und die Abiturprüfungen stehen vor der Tür. Kati und Jo (Rosalie Thomass) sind noch immer die besten Freundinnen. Im Anschluss an die letzten Klausuren wollen sie endlich ihre Freiheit genießen und gemeinsam eine Weltreise in Katis klapprigem Benz unternehmen. Ganz so einfach, wie sich die beiden die Sache mit der Freiheit vorstellen, ist es dann aber doch nicht: Zunächst einmal knallt Jo durchs Abitur und müsste eigentlich zur Nachprüfung antreten. Und als das motivierte Reiseduo am Fuße des Brennerpasses ankommt, verhindert nicht nur eine schwere Autopanne das Weiterkommen, weil Katis Opa im Sterben liegt, müssen die beiden Pechvögel kurz darauf sogar wieder ganz umkehren. Langsam erkennen die beiden, dass das Glück der Jugend nicht unendlich ist und jede erst einmal für sich erwachsen werden muss...
" Beste Gegend" ist ein hybrider Heimatfilm, aber nicht im Sinne von Alpenglühen und feschen Dirndln. Er zeigt Heimat als Gefühl und fragt, was es für uns bedeutet, wegzugehen. Als Landei erkennt man sich in der Dorfwelt schnell wieder. Aber auch Großstadtkinder werden ihre Freude an dieser Geschichte über das Erwachsenwerden haben. Freiheit, Liebe, Freundschaft, das sind die großen Themen, Mit der bajuwarischen Komödie "Wer früher stirbt ist länger tot" über einen Dorfjungen mit schrecklicher Angst vor ewiger Verdammnis gab der 35 jährige Rosenmüller im Jahr 2006 sein gleich durchschlagendes Langfilmdebüt, direkt gefolgt von der Sportler-Komödie "Schwere Jungs". Der inzwischen zum kleinen Kassenschlager gewordene "Wer früher stirbt..." erhält 2007mehrere Deutsche Filmpreise, unter anderen den Preis für die Beste Regie. Und dabei wird es sicherlich nicht bleiben, zumal sein Heimatfilm in Reinkultur namens „Räuber Kneissl zurzeit fröhliche Urständ im Kino zelebriert.
(Jean Lüdeke)
alle Rezensionen von Jean Lüdeke ...
0Carlito Brigante2009-02-13Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Kati (Anna Maria Sturm) beschlossen hat, nicht nach Amerika zu gehen, sondern in Tandern zu bleiben, damit sie nicht die „beste Zeit“ daheim verpasst. Jo und sie sind immer noch engste Freundinnen, die Schule ist vorbei, jetzt wollen sie auf Weltreise gehen.
Nach wie vor träumen die beiden von der Liebe und der großen Freiheit. Vor allem Jo (Rosalie Thomass) hält nichts mehr zuhause. Sie hat zwar noch keine Ahnung, was das Leben ihr bringen soll, aber eins weiß sie ganz sicher: „Das muss alles anders werden“. Und auch Kati spürt es: „Jetzt riecht alles nach Freiheit.“ Die beiden Freundinnen versprechen es sich in die Hand: Wir werden gemeinsam die Welt entdecken und schauen, was hinterm Horizont liegt. Mit ihrem alten Mercedes brechen sie auf in Richtung Süden – zu einer „Weltreise ohne Kompromiss“.
Kaum am Brenner angekommen, müssen die beiden allerdings umkehren, denn Katis Opa liegt im Krankenhaus und dann kommt eins zum anderen. Während Jos Fernweh immer stärker brennt, beginnt Kati an allem zu zweifeln: Wo ist ihr Platz im Leben? Will sie wirklich fort, oder wollte sie einfach nur bei Jo bleiben, weil sie doch immer alles gemeinsam gemacht haben und Seelenverwandte sind?
Das Bild macht grundsätzlich eine ganz ordentliche Figur, nur das letzten Quäntchen Schärfe will sich nicht recht einstellen. Gerade Totalen wirken stets einen Tick zu weich. Kontrast und Farben sind dafür ausgesprochen gut geworden. Bildrauschen tritt nur selten zu Tage und wenn, dann in der Regel in dunklen Szenen, wo es auch schon mal stärker ins Auge fällt. Die Kompression verhält sich unauffällig und Artefakte gibt es so gut wie keine zu entdecken. Der Film ist recht dialoglastig, also wird das Geschehen überwiegend von der Front dominiert. Etwas räumlicher wird es immer dann, wenn Musik und Umgebungsgeräusche aus den hinteren Boxen erschallen. Die DTS-Spur ist ein wenig lauter und druckvoller, bietet aber bei dieser Art Film wenig Vorteile. Es gibt optionale deutsche Untertitel. Außerdem ist eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte vorhanden. Als Extras werden angeboten: ein Making of (ca. 17 min), zehn Deleted Scenes (ges. ca. 7 min), ein Musikclip (ca. 3 min), sechs Interviews (ca. 12 min) und sechs Darstellerinfos, sprich Filmographien. Dazu gibt es Xaver nachgefragt (ca. 5 min). Dahinter verbergen sich mehrere Interviews eines Kinderschauspielers mit dem Regisseur und den anderen Schauspielern. Weiterhin gibt es noch die Rubrik Um was geht’s im dritten Teil? – Karin Michalke zu „Beste Chance“ (ca. 1 min). Darin gibt die Drehbuchautorin der Trilogie (eben jene Karin Michalke) kurz Auskunft über den Inhalt des dritten Teils BESTE CHANCE.
Anmerkung: Auch das Bonusmaterial ist in weiten Teilen in starkem Dialekt gesprochen worden. Da hier aber, im Gegensatz zum Spielfilm, keine Untertitel dazu existieren, versteht man streckenweise gar nichts.
BESTE GEGEND (D, 2007) ist nach BESTE ZEIT der zweite Teil der Trilogie von Marcus H. Rosenmüller (auch WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT). Die Fortsetzung handelt von der Zeit, wenn die Schule vorbei ist und die Realität und das richtige Leben beginnt. Es geht wieder um die Selbstfindung und wie man mit seinen eigenen Wünschen, Zielen und Hoffnungen für die Zukunft umgeht. Im ersten Teil wollte eine der Hauptfiguren nach Amerika, schafft es aber nicht mal bis zur nächsten Stadt, weil es daheim (angeblich) doch viel schöner ist. Im zweiten Teil wollen die Protagonisten eine Weltreise machen und schaffen es gerade mal kurz hinter die Grenze nach Italien. Und wieder spiegelt der Film den nur engen Horizont seiner Figuren wieder. Alle Möglichkeiten stehen offen und doch keine einzige wird genutzt, weil man Angst vor einer Entscheidung hat und stattdessen lieber zu Hause bleibt. Und so müssen die Mädels lernen: Freundschaft endet nicht gleich, wenn man mal getrennt Urlaub macht oder jeder etwas für sich entdeckt und auslebt. Freundschaft allein löst nun mal keine Fragen und kann auch nicht immer bei Entscheidungen helfen.
Dass ein Charakter wesentlich besser loslassen kann als der andere, daraus soll der Film sein Konfliktpotenzial schöpfen. Blöd nur, dass dies alles so spannend und aufregend ist wie zehn Meter Feldweg, aber das ist wohl Geschmackssache. Rosenmüllers biederes Heimatfilm-Revival trieft auch wieder nur so von Provinzmief und Hinterwäldler-Gehabe. Dazu kommt der starke Dialekt, der partiell wieder mal nicht zu verstehen ist (zum Glück gibt es Untertitel). Andere nennen so etwas Lokalkolorit oder authentischen Charme, aber man kann es auch unerträglich nennen. Die Figuren sind einem egal, nerven sogar über weite Teile, die Handlung ist langsam und langweilig. Am Schluss ist man froh, dass überhaupt eine Figur mal das Dorf verlässt und über den Tellerrand schaut. „Einer geht immer fort“, heißt es im Film lapidar. Hoffentlich. Und manchmal wünscht man sich keine Rückkehr. Aber das Ende naht, denn der dritte und letzte Teil (BESTE CHANCE) ist schon für 2009 angedroht.
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Zwei Jahre sind vergangen, seitdem Kati (Anna Maria Sturm) beschlossen hat, nicht nach Amerika zu gehen, sondern in Tandern zu bleiben, damit sie nicht die „beste Zeit“ daheim verpasst. Jo und sie sind immer noch engste Freundinnen, die Schule ist vorbei, jetzt wollen sie auf Weltreise gehen. Nach wie vor träumen die beiden von der Liebe und der großen Freiheit. Vor allem Jo (Rosalie Thomass) hält nichts mehr zuhause. Sie hat zwar noch keine Ahnung, was das Leben ihr bringen soll, aber eins weiß sie ganz sicher: „Das muss alles anders werden“. Und auch Kati spürt es: „Jetzt riecht alles nach Freiheit.“ Die beiden Freundinnen versprechen es sich in die Hand: Wir werden gemeinsam die Welt entdecken und schauen, was hinterm Horizont liegt. Mit ihrem alten Mercedes brechen sie auf in Richtung Süden – zu einer „Weltreise ohne Kompromiss“. Kaum am Brenner angekommen, müssen die beiden allerdings umkehren, denn Katis Opa liegt im Krankenhaus und dann kommt eins zum anderen. Während Jos Fernweh immer stärker brennt, beginnt Kati an allem zu zweifeln: Wo ist ihr Platz im Leben? Will sie wirklich fort, oder wollte sie einfach nur bei Jo bleiben, weil sie doch immer alles gemeinsam gemacht haben und Seelenverwandte sind? Das Bild macht grundsätzlich eine ganz ordentliche Figur, nur das letzten Quäntchen Schärfe will sich nicht recht einstellen. Gerade Totalen wirken stets einen Tick zu weich. Kontrast und Farben sind dafür ausgesprochen gut geworden. Bildrauschen tritt nur selten zu Tage und wenn, dann in der Regel in dunklen Szenen, wo es auch schon mal stärker ins Auge fällt. Die Kompression verhält sich unauffällig und Artefakte gibt es so gut wie keine zu entdecken. Der Film ist recht dialoglastig, also wird das Geschehen überwiegend von der Front dominiert. Etwas räumlicher wird es immer dann, wenn Musik und Umgebungsgeräusche aus den hinteren Boxen erschallen. Die DTS-Spur ist ein wenig lauter und druckvoller, bietet aber bei dieser Art Film wenig Vorteile. Es gibt optionale deutsche Untertitel. Außerdem ist eine Hörfilmfassung für Blinde und Sehbehinderte vorhanden. Als Extras werden angeboten: ein Making of (ca. 17 min), zehn Deleted Scenes (ges. ca. 7 min), ein Musikclip (ca. 3 min), sechs Interviews (ca. 12 min) und sechs Darstellerinfos, sprich Filmographien. Dazu gibt es Xaver nachgefragt (ca. 5 min). Dahinter verbergen sich mehrere Interviews eines Kinderschauspielers mit dem Regisseur und den anderen Schauspielern. Weiterhin gibt es noch die Rubrik Um was geht’s im dritten Teil? – Karin Michalke zu „Beste Chance“ (ca. 1 min). Darin gibt die Drehbuchautorin der Trilogie (eben jene Karin Michalke) kurz Auskunft über den Inhalt des dritten Teils BESTE CHANCE. Anmerkung: Auch das Bonusmaterial ist in weiten Teilen in starkem Dialekt gesprochen worden. Da hier aber, im Gegensatz zum Spielfilm, keine Untertitel dazu existieren, versteht man streckenweise gar nichts. BESTE GEGEND (D, 2007) ist nach BESTE ZEIT der zweite Teil der Trilogie von Marcus H. Rosenmüller (auch WER FRÜHER STIRBT, IST LÄNGER TOT). Die Fortsetzung handelt von der Zeit, wenn die Schule vorbei ist und die Realität und das richtige Leben beginnt. Es geht wieder um die Selbstfindung und wie man mit seinen eigenen Wünschen, Zielen und Hoffnungen für die Zukunft umgeht. Im ersten Teil wollte eine der Hauptfiguren nach Amerika, schafft es aber nicht mal bis zur nächsten Stadt, weil es daheim (angeblich) doch viel schöner ist. Im zweiten Teil wollen die Protagonisten eine Weltreise machen und schaffen es gerade mal kurz hinter die Grenze nach Italien. Und wieder spiegelt der Film den nur engen Horizont seiner Figuren wieder. Alle Möglichkeiten stehen offen und doch keine einzige wird genutzt, weil man Angst vor einer Entscheidung hat und stattdessen lieber zu Hause bleibt. Und so müssen die Mädels lernen: Freundschaft endet nicht gleich, wenn man mal getrennt Urlaub macht oder jeder etwas für sich entdeckt und auslebt. Freundschaft allein löst nun mal keine Fragen und kann auch nicht immer bei Entscheidungen helfen. Dass ein Charakter wesentlich besser loslassen kann als der andere, daraus soll der Film sein Konfliktpotenzial schöpfen. Blöd nur, dass dies alles so spannend und aufregend ist wie zehn Meter Feldweg, aber das ist wohl Geschmackssache. Rosenmüllers biederes Heimatfilm-Revival trieft auch wieder nur so von Provinzmief und Hinterwäldler-Gehabe. Dazu kommt der starke Dialekt, der partiell wieder mal nicht zu verstehen ist (zum Glück gibt es Untertitel). Andere nennen so etwas Lokalkolorit oder authentischen Charme, aber man kann es auch unerträglich nennen. Die Figuren sind einem egal, nerven sogar über weite Teile, die Handlung ist langsam und langweilig. Am Schluss ist man froh, dass überhaupt eine Figur mal das Dorf verlässt und über den Tellerrand schaut. „Einer geht immer fort“, heißt es im Film lapidar. Hoffentlich. Und manchmal wünscht man sich keine Rückkehr. Aber das Ende naht, denn der dritte und letzte Teil (BESTE CHANCE) ist schon für 2009 angedroht.
(Carlito Brigante)
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Weitere Filminfos zu Beste Gegend:
Originaltitel: Beste Gegend
Land / Jahr: Deutschland 2007
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Beste Gegend:
Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Musikclip (ca. 4 Min.), Xaver nachgefragt (ca. 4 Min.), Deleted Scenes (ca. 23 Min.), Um was geht’s im dritten Teil? - Karin Michalke zu „Beste Chance“ (ca. 1 Min.), Darstellerinfos
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