Tigerland
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Louisiana, 1971. In dem berüchtigten Armeecamp „Tigerland“ werden junge Rekruten auf ihren Kampfeinsatz in Vietnam vorbereitet. Mit gnadenlosen Trainingseinheiten soll ihr Wille gebrochen werden, um sie zu bedingungslos gehorsamen Soldaten zu erziehen. Doch der rebellische Roland Bozz will sich trotz knallhartem Drill und Demütigungen nicht unterordnen. Mit seinen pazifistischen Reden, in denen er das System infrage stellt, untergräbt er die Moral der Truppe ... ...
Inhaltsangabe zu Tigerland: 
Louisiana, 1971. In dem berüchtigten Armeecamp „Tigerland“ werden junge Rekruten auf ihren Kampfeinsatz in Vietnam vorbereitet. Mit gnadenlosen Trainingseinheiten soll ihr Wille gebrochen werden, um sie zu bedingungslos gehorsamen Soldaten zu erziehen. Doch der rebellische Roland Bozz will sich trotz knallhartem Drill und Demütigungen nicht unterordnen. Mit seinen pazifistischen Reden, in denen er das System infrage stellt, untergräbt er die Moral der Truppe ... Tigerland stammt aus dem Hause Kinowelt Home Entertainment.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Tigerland:
Darsteller:
Colin Farrell  , Matthew Davis, Clifton Collins Jr., Tom Guiry, Shea Whigham, Russell Richardson, Nick Searcy, Afemo Omilami, James MacDonald, Keith Ewell, Matt Gerald, Stephen Fulton, Tyler Cravens, Michael Edmiston, Arian Waring Ash, Haven Gaston, Michael Shannon  , Roger Floyd, Ronnie Schafer, Frances Taylor, Matt White, Christy McKee, James Lessick Jr., Daniel Martin, Marc Macaulay, Cole Hauser, Nubia, Jack Newman, Neil Brown Jr., Tory Kittles, Rhynell Brumfield, Chris Huvane, Shamari Lewis, Dane Northcutt, Gerald Jackson Jr., Karolyn Arnold, Jonathan Hill, Jeff Hephner, Drew Gardner, Dennis T. Benatar, Susan Brooks, Kurt Gant, Anghus Houvouras, Michael McGruther, Robert M. Perez,
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Tigerland:
0Jean Lüdeke2009-01-28Dieses bedrückende wie packende Drama spielt ausschließlich auf amerikanischem Terrain; insofern unterscheidet er sich wesentlich von Vietnam-Filmen in der Produktionsweise von Platoon oder Full Metal Jacket. Stattdessen handelt er von den Ängsten und den moralischen Dilemmas, die in Erwartung eines bevorstehenden Umgangs mit dem Tod und dem Töten aufkommen.
Amerika im Jahre 1971: Der Vietnamkrieg spaltet die Nation wie nioch nie. In Fort Polk, Louisiana, bildet man indes weiterhin junge Rekruten für den Einsatz in Südostasien aus. Als realistische Simulation des dortigen Dschungels dient eine undurchdringliche Wildnis namens Tigerland. Hier werden die zukünftigen Frontsoldaten geschunden, gedemütigt, ihr Wille gebrochen und ihnen unbedingter Gehorsam eingebläut. Unter den Zöglingen befindet sich auch Jim Paxton (Matthew Davis), der sich in der trügerischen Hoffnung, durch das Niederschreiben seiner Kriegserlebnisse einst ein zweiter Hemingway zu werden, freiwillig gemeldet hat. Zu seinen Mitstreitern gehören Miter (Clifton Collins Jr.), der sich als Mann beweisen will, der Fatalist Cantwell (Thomas Guiry) und Wilson (Shea Whigham), der allmählich einen echten Killerinstinkt entwickelt. Nur der charismatische Roland Bozz (Colin Farrel ordnet sich nicht den sadistischen Befehlen seiner Vorgesetzten unter und untergräbt mit seinen pazifistischen Reden die Moral der Truppe. Eine blutige Konfrontation scheint unvermeidlich. Da erwartet ihn die letzte Phase seiner Ausbildung, eben die Drill-Hölle von Tigerland
Der filmische eines typischen Low-Budget-Dokumentarfilms kennzeichnet Tigerland nach einer Reihe von mainstreamigen Kassenhits wie Batman und Robin die willkommene Rückkehr des Regisseurs Joel Schumacher zum Spartanischen. Auch hier beweist erneut sein ungemeines Taklent, nicht zuletzt inspiriert durch den puristische Art der dänischen Dogma-95-Bewegung -- bot dieser Film eine Alternative zum todgeweihten Autorenkino Hollywoods: Das Ersparen von Übermaß, Konzentration auf das Wesentliche und eine ausgezeichnete Besetzung aus unbekannten Schauspielern. „Wir haben den Film ja innerhalb von zwölf Tagen mit einem relativ geringen Budget abgedreht. Wir konnten auch immer nur bis vier Uhr nachmittags drehen, weil Winter war. Die vier Kameras waren dafür nicht statisch, sondern ständig in Bewegung, wir wollten die Umgebung damit ausloten wie es nur ging. Für die Schauspieler war das wie ein Adrenalinschub und wir alle am Set waren dadurch sehr aufgekratzt, was man glaube ich auch an der Atmosphäre merkt, die der Film kreiert. Am meisten unter Druck stand natürlich Colin Farrell. Er hat nicht nur jeden tag 12 Seiten dieses Dialoges in dieser Telefonzelle wiedergegeben, der immer mehr zum Drama wird, er hat zusätzlich noch so einen Bronx-Akzent aufgesetzt“, erklärte Schumacher dazu.
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Dieses bedrückende wie packende Drama spielt ausschließlich auf amerikanischem Terrain; insofern unterscheidet er sich wesentlich von Vietnam-Filmen in der Produktionsweise von Platoon oder Full Metal Jacket. Stattdessen handelt er von den Ängsten und den moralischen Dilemmas, die in Erwartung eines bevorstehenden Umgangs mit dem Tod und dem Töten aufkommen.
Amerika im Jahre 1971: Der Vietnamkrieg spaltet die Nation wie nioch nie. In Fort Polk, Louisiana, bildet man indes weiterhin junge Rekruten für den Einsatz in Südostasien aus. Als realistische Simulation des dortigen Dschungels dient eine undurchdringliche Wildnis namens Tigerland. Hier werden die zukünftigen Frontsoldaten geschunden, gedemütigt, ihr Wille gebrochen und ihnen unbedingter Gehorsam eingebläut. Unter den Zöglingen befindet sich auch Jim Paxton (Matthew Davis), der sich in der trügerischen Hoffnung, durch das Niederschreiben seiner Kriegserlebnisse einst ein zweiter Hemingway zu werden, freiwillig gemeldet hat. Zu seinen Mitstreitern gehören Miter (Clifton Collins Jr.), der sich als Mann beweisen will, der Fatalist Cantwell (Thomas Guiry) und Wilson (Shea Whigham), der allmählich einen echten Killerinstinkt entwickelt. Nur der charismatische Roland Bozz (Colin Farrel ordnet sich nicht den sadistischen Befehlen seiner Vorgesetzten unter und untergräbt mit seinen pazifistischen Reden die Moral der Truppe. Eine blutige Konfrontation scheint unvermeidlich. Da erwartet ihn die letzte Phase seiner Ausbildung, eben die Drill-Hölle von Tigerland
Der filmische eines typischen Low-Budget-Dokumentarfilms kennzeichnet Tigerland nach einer Reihe von mainstreamigen Kassenhits wie Batman und Robin die willkommene Rückkehr des Regisseurs Joel Schumacher zum Spartanischen. Auch hier beweist erneut sein ungemeines Taklent, nicht zuletzt inspiriert durch den puristische Art der dänischen Dogma-95-Bewegung -- bot dieser Film eine Alternative zum todgeweihten Autorenkino Hollywoods: Das Ersparen von Übermaß, Konzentration auf das Wesentliche und eine ausgezeichnete Besetzung aus unbekannten Schauspielern. „Wir haben den Film ja innerhalb von zwölf Tagen mit einem relativ geringen Budget abgedreht. Wir konnten auch immer nur bis vier Uhr nachmittags drehen, weil Winter war. Die vier Kameras waren dafür nicht statisch, sondern ständig in Bewegung, wir wollten die Umgebung damit ausloten wie es nur ging. Für die Schauspieler war das wie ein Adrenalinschub und wir alle am Set waren dadurch sehr aufgekratzt, was man glaube ich auch an der Atmosphäre merkt, die der Film kreiert. Am meisten unter Druck stand natürlich Colin Farrell. Er hat nicht nur jeden tag 12 Seiten dieses Dialoges in dieser Telefonzelle wiedergegeben, der immer mehr zum Drama wird, er hat zusätzlich noch so einen Bronx-Akzent aufgesetzt“, erklärte Schumacher dazu.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Tigerland:
Originaltitel: Tigerland
Land / Jahr: USA / Deutschland 2000
Produktion: Arnon Milchan, Steven Haft, Beau Flynn
Musik: Nathan Larson
Kamera: Matthew Libatique
Ausstattung: Andrew Laws
Schnitt: Mark Stevens
Medien-Typ:
DVD
Bonusmaterial zu Tigerland:
Kinotrailer, Kapitel- / Szenenanwahl, Making Of, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten, Interviews, Audiokommentar von Regisseur Joel Schumacher, Behind the Scenes, Castingszenen mit Colin Farrell
Kommentare zu Tigerland:
Kommentar von djfl.de
Jens Golombek (TV Movie) 2001-11: Grobkörnige Wackelbilder und blasse Farben. Jetzt hat auch Hollywood "Dogma 95" entdeckt - jene schnörkellose, minimalistische Art des Filmemachens, mit der seit Mitte der 90er-Jahre vor allem dänische Regisseure wie Lars ...
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Der Spiegel 2001-21: Ein gänzlich unheldischer Film, von dem vor allem zwei Dinge hängen bleiben: die stolze Aufsässigkeit Colin Farrells, der sich nicht unterkriegen lässt, und die Handkamera, die einem selbst dann keine Ruhe lässt, wenn die Handlung mal ...
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film-dienst 2001-11: Das Lager wirkt manchmal wie ein Spielplatz, manchmal, durch die Handkamera und das 16mm-Material, wie einer einschlägigen Fernsehdokumentationen entnommen, was die verschwommene Realitätswahrnehmung der jungen Männer intensiv verdeut ...
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Videostart: 2001-11-22. DVD: 2001-11-22. Kaufkassette: 2002-02-28. ...
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Videostart: 2001-11-22. DVD: 2001-11-22. Kaufkassette: 2002-02-28. ...
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