Bloch - Die Fälle 9 - 12
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Fall 9: Die Wut:
Bloch ist nach Baden Baden zu Clara zurück gekehrt. Was man in dieser beschaulichen Stadt nicht erwartet, ist auf offener Straße bestohlen zu werden. Doch Bloch wird Opfer einer sehr jungen, ziemlich verwahrlost wirkenden Taschendiebin, die ihm den Geld-beutel aus der Hosentasche klaut. Allerdings kann er sie festhalten. Als er versucht, herauszufinden, wer sie ist, tischt sie ihm ein Lügenmärchen auf, in dem der Psychologe nicht nur eine Ausflucht erkennt, sondern auch den Alptraum einer verlorenen Seele. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen aus sehr gutem Hause ist und es nicht nötig hat, zu stehlen. Hinter ihrer Aufmachung und ihrer Kleptomanie verbirgt sich jedoch mehr als pubertärer Widerspruchsgeist. Bloch entdeckt bei seinem Versuch, dem Mädchen zu helfen, ein Familiendrama um Herkunft und verschwiegene Verwandte.
Fall 10: Der Mann im Smoking:
Ein Mann im Smoking steht in der Baden Badener Innenstadt und fragt die Passanten, wer er ist. Von einer ehemaligen Patientin Blochs wird er in dessen Praxis gebracht. Bloch erkennt, dass der Mann sein Gedächtnis verloren hat und weist ihn für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus ein. Dort wird eine assoziative Fugue diagnostiziert, ein Gedächtnisverlust aufgrund eines Traumas. Die Behandlungsmethoden im Krankenhaus behagen Bloch jedoch wenig und er nimmt den Patienten, der mittlerweile unter dem Namen Albert Unbekannt geführt wird, zu sich nach Hause. Dort versucht er, die Erinnerung Alberts an sein Ich wieder zu wecken, muss aber feststellen, dass Albert sich gegen diese Erinnerung sperrt. Zwar will er wissen, wer er ist, gleichzeitig fürchtet er sich jedoch vor dem Schrecklichen, das er evtl. erlebt oder getan hat. Als Bloch der Vergangenheit von Albert näher kommt, zeigt sich, dass tatsächlich etwas Schreckliches passiert ist. Alberts Erinnerung taucht langsam wieder auf und er muss sich ihr mit Blochs Hilfe stellen.
Fall 11: Der Kinderfreund:
Psychiater Dr. Maximilian Bloch hat einen äußerst komplizierten Fall in seiner Praxis. Es geht um einen Lehrer, der so beliebt bei seinen Schülern und Schülerinnen ist, dass sich eine seiner Schützlinge in ihn verliebt. Sicher eine nahezu alltägliche Geschichte, doch Michael spürt, dass er ebenfalls Gefühle für Marlene empfindet. Um alle Gefahren und Gefährdungen auszuschließen, sucht er den Rat bei Dr. Bloch. Marlene spürt die Zurückweisung und fühlt sich ge-kränkt. Sie beginnt, ihren Lehrer zu terrorisieren. Mittlerweile haben einige Eltern durch eine Indiskretion Wind von den Praxisbesuchen Michaels be-kommen und fürchten um das Wohl ihrer Kinder. Bloch ist in der Zwickmühle: er möchte und muss Michael helfen und muss gleichzeitig das Therapie-geheimnis wahren. Aber leider gibt es welche, die aus ihren Vorurteilen Kapital schlagen möchten.
Fall 12: Die blaue Stunde:
Was ist das für eine Frau, die im Supermarkt durch pausenloses Durchzählen von Waren Aufsehen erregt? Für Maximilian Bloch ein klarer Fall: Bei der namenlosen Dame (Dagmar Manzel) handelt es sich eine Zwangsneurotikerin. So weit, so gut, könnte man meinen – bis der Zufall die beiden erneut zu-sammenführt. Dabei entpuppt sich die vermeintlich Unbekannte als die be-kannte Schriftstellerin Heide Welk. In letzter Sekunde kann Bloch sie bei ihrer zweiten Begegnung davon abhalten, sich das Leben zu nehmen. Langsam erkennt der Psychotherapeut, dass Wahnvorstellungen Heide Welk an den seelischen Abgrund getrieben haben – unter anderem auch die zwanghafte Vorstellung, den eigenen Mann Gerd (Peter Prager) umbringen zu müssen! Höchste Zeit also für Bloch, Heide Welks Vertrauen zu gewinnen, um Schlim-meres zu verhindern.
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Inhaltsangabe zu Bloch - Die Fälle 9 - 12: 
Fall 9: Die Wut:
Bloch ist nach Baden Baden zu Clara zurück gekehrt. Was man in dieser beschaulichen Stadt nicht erwartet, ist auf offener Straße bestohlen zu werden. Doch Bloch wird Opfer einer sehr jungen, ziemlich verwahrlost wirkenden Taschendiebin, die ihm den Geld-beutel aus der Hosentasche klaut. Allerdings kann er sie festhalten. Als er versucht, herauszufinden, wer sie ist, tischt sie ihm ein Lügenmärchen auf, in dem der Psychologe nicht nur eine Ausflucht erkennt, sondern auch den Alptraum einer verlorenen Seele. Es stellt sich heraus, dass das Mädchen aus sehr gutem Hause ist und es nicht nötig hat, zu stehlen. Hinter ihrer Aufmachung und ihrer Kleptomanie verbirgt sich jedoch mehr als pubertärer Widerspruchsgeist. Bloch entdeckt bei seinem Versuch, dem Mädchen zu helfen, ein Familiendrama um Herkunft und verschwiegene Verwandte.
Fall 10: Der Mann im Smoking:
Ein Mann im Smoking steht in der Baden Badener Innenstadt und fragt die Passanten, wer er ist. Von einer ehemaligen Patientin Blochs wird er in dessen Praxis gebracht. Bloch erkennt, dass der Mann sein Gedächtnis verloren hat und weist ihn für weitere Untersuchungen ins Krankenhaus ein. Dort wird eine assoziative Fugue diagnostiziert, ein Gedächtnisverlust aufgrund eines Traumas. Die Behandlungsmethoden im Krankenhaus behagen Bloch jedoch wenig und er nimmt den Patienten, der mittlerweile unter dem Namen Albert Unbekannt geführt wird, zu sich nach Hause. Dort versucht er, die Erinnerung Alberts an sein Ich wieder zu wecken, muss aber feststellen, dass Albert sich gegen diese Erinnerung sperrt. Zwar will er wissen, wer er ist, gleichzeitig fürchtet er sich jedoch vor dem Schrecklichen, das er evtl. erlebt oder getan hat. Als Bloch der Vergangenheit von Albert näher kommt, zeigt sich, dass tatsächlich etwas Schreckliches passiert ist. Alberts Erinnerung taucht langsam wieder auf und er muss sich ihr mit Blochs Hilfe stellen.
Fall 11: Der Kinderfreund:
Psychiater Dr. Maximilian Bloch hat einen äußerst komplizierten Fall in seiner Praxis. Es geht um einen Lehrer, der so beliebt bei seinen Schülern und Schülerinnen ist, dass sich eine seiner Schützlinge in ihn verliebt. Sicher eine nahezu alltägliche Geschichte, doch Michael spürt, dass er ebenfalls Gefühle für Marlene empfindet. Um alle Gefahren und Gefährdungen auszuschließen, sucht er den Rat bei Dr. Bloch. Marlene spürt die Zurückweisung und fühlt sich ge-kränkt. Sie beginnt, ihren Lehrer zu terrorisieren. Mittlerweile haben einige Eltern durch eine Indiskretion Wind von den Praxisbesuchen Michaels be-kommen und fürchten um das Wohl ihrer Kinder. Bloch ist in der Zwickmühle: er möchte und muss Michael helfen und muss gleichzeitig das Therapie-geheimnis wahren. Aber leider gibt es welche, die aus ihren Vorurteilen Kapital schlagen möchten.
Fall 12: Die blaue Stunde:
Was ist das für eine Frau, die im Supermarkt durch pausenloses Durchzählen von Waren Aufsehen erregt? Für Maximilian Bloch ein klarer Fall: Bei der namenlosen Dame (Dagmar Manzel) handelt es sich eine Zwangsneurotikerin. So weit, so gut, könnte man meinen – bis der Zufall die beiden erneut zu-sammenführt. Dabei entpuppt sich die vermeintlich Unbekannte als die be-kannte Schriftstellerin Heide Welk. In letzter Sekunde kann Bloch sie bei ihrer zweiten Begegnung davon abhalten, sich das Leben zu nehmen. Langsam erkennt der Psychotherapeut, dass Wahnvorstellungen Heide Welk an den seelischen Abgrund getrieben haben – unter anderem auch die zwanghafte Vorstellung, den eigenen Mann Gerd (Peter Prager) umbringen zu müssen! Höchste Zeit also für Bloch, Heide Welks Vertrauen zu gewinnen, um Schlim-meres zu verhindern.
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Schauspieler / Schauspielerinnen in Bloch - Die Fälle 9 - 12:
Rezensionen / Kritik / Filmkritik zu Bloch - Die Fälle 9 - 12:
0Jean Lüdeke2009-01-28Keine Frage, er ist Spezialist für Affekte und Defekte aller Art: Psychotherapeut Dr. Maximilian Bloch alias Dieter Pfaff. Bloch ist keine internationale Koryphäe, aber ein weiser und humorvoller Erforscher der Menschlichkeit. Der Typus Mann von nebenan mit offenen Ohren für Genervte, Gestrandete und Gestrauchelte.
Der Typ mit den üblen Launen und schlechten Manieren meldet sich zurück: Nicht Effekthascherei, sondern den menschlichen Hades halten Spannung in den heiklen Fällen des Psychotherapeuten Maximilian Bloch: Es ist mehr als amüsant, wenn mal nicht nach dem Mörder gefragt wird, sondern nach den Hintergründen, weshalb Menschen überhaupt derart agieren. Dieter Pfaff gibt seiner Figur des sensiblen, humorvollen Psychotherapeuten jedes Mal völlig neue Varianten: Zum Beispiel, beobachtet der schwergewichtige Fahnder eine Dame (Dagmar Manzel), die im Supermarkt unentwegt Waren neu ordnet und durchzählt, fällt ihm als verdächtig auf. Der Psychotherapeut Maximilian Bloch, der die Szene zufällig beobachtet hat, kommt ihm jedoch zuvor. Er hilft der Frau geschickt aus der Situation heraus – und erspart ihr Peinliches. Sieht er doch sofort, was andere nicht erblicken können. Die Kleptomanin ist eine Zwangsneurotikerin. Bloch besitzt die einzigartige Fähigkeit, hinter die Fassade der Menschen zu blicken. Dennoch wird er nicht zum alles könnenden Superhelden stilisiert:
Die TV-Serie liebäugelt offensichtlich mit den psychologischen Thrillern eines Georges Simenon. Es geht recht betulich zur Sache, aber die Darsteller binden das Interesse. Allen voran Dieter Pfaff, der wie geschaffen scheint für die Rolle des kundigen und humorvollen Erforschers der menschlichen Seele. Dass Pfaff dies hervorragend umzusetzen versteht, bewies er schon in seiner Rolle als Ermittler "Sperling" und als Mönch "Bruder Esel". Kein Esel ist dieser 60jährige Pfaff, bis Mitte 30 war er Theaterdramaturg, dann Autor, Regisseur und Professor für Bildende Kunst in Graz. Bis er als 35jähriger ins Schauspielfach wechselte und mit 40 den Berliner Polizeikommissar Sperling ("Sperling und das Loch in der Wand", 1995) für sich neu entdeckte. Vor allem mit Serien wie "Fahnder" und "Balko" machte er stets eine gute Figur. Auch privat ist Pfaff ein Mann der klaren Verhältnisse: Seit 1969 ist er mit seiner Frau Eva verheiratet, die er bereits seit der Schulzeit kennt. Kurz nach seinem 60. Geburtstag blickte Dieter Pfaff jetzt bei "Beckmann" auf seine ungewöhnliche Karriere zurück. Er zählt sich zu den politisch aktiven 68ern, die sich jedoch gänzlich überforderten auf der Suche nach neuen Lebensmodellen. Pfaff hält die Geschichte seiner Generation für noch völlig unaufgearbeitet.
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Keine Frage, er ist Spezialist für Affekte und Defekte aller Art: Psychotherapeut Dr. Maximilian Bloch alias Dieter Pfaff. Bloch ist keine internationale Koryphäe, aber ein weiser und humorvoller Erforscher der Menschlichkeit. Der Typus Mann von nebenan mit offenen Ohren für Genervte, Gestrandete und Gestrauchelte.
Der Typ mit den üblen Launen und schlechten Manieren meldet sich zurück: Nicht Effekthascherei, sondern den menschlichen Hades halten Spannung in den heiklen Fällen des Psychotherapeuten Maximilian Bloch: Es ist mehr als amüsant, wenn mal nicht nach dem Mörder gefragt wird, sondern nach den Hintergründen, weshalb Menschen überhaupt derart agieren. Dieter Pfaff gibt seiner Figur des sensiblen, humorvollen Psychotherapeuten jedes Mal völlig neue Varianten: Zum Beispiel, beobachtet der schwergewichtige Fahnder eine Dame (Dagmar Manzel), die im Supermarkt unentwegt Waren neu ordnet und durchzählt, fällt ihm als verdächtig auf. Der Psychotherapeut Maximilian Bloch, der die Szene zufällig beobachtet hat, kommt ihm jedoch zuvor. Er hilft der Frau geschickt aus der Situation heraus – und erspart ihr Peinliches. Sieht er doch sofort, was andere nicht erblicken können. Die Kleptomanin ist eine Zwangsneurotikerin. Bloch besitzt die einzigartige Fähigkeit, hinter die Fassade der Menschen zu blicken. Dennoch wird er nicht zum alles könnenden Superhelden stilisiert:
Die TV-Serie liebäugelt offensichtlich mit den psychologischen Thrillern eines Georges Simenon. Es geht recht betulich zur Sache, aber die Darsteller binden das Interesse. Allen voran Dieter Pfaff, der wie geschaffen scheint für die Rolle des kundigen und humorvollen Erforschers der menschlichen Seele. Dass Pfaff dies hervorragend umzusetzen versteht, bewies er schon in seiner Rolle als Ermittler "Sperling" und als Mönch "Bruder Esel". Kein Esel ist dieser 60jährige Pfaff, bis Mitte 30 war er Theaterdramaturg, dann Autor, Regisseur und Professor für Bildende Kunst in Graz. Bis er als 35jähriger ins Schauspielfach wechselte und mit 40 den Berliner Polizeikommissar Sperling ("Sperling und das Loch in der Wand", 1995) für sich neu entdeckte. Vor allem mit Serien wie "Fahnder" und "Balko" machte er stets eine gute Figur. Auch privat ist Pfaff ein Mann der klaren Verhältnisse: Seit 1969 ist er mit seiner Frau Eva verheiratet, die er bereits seit der Schulzeit kennt. Kurz nach seinem 60. Geburtstag blickte Dieter Pfaff jetzt bei "Beckmann" auf seine ungewöhnliche Karriere zurück. Er zählt sich zu den politisch aktiven 68ern, die sich jedoch gänzlich überforderten auf der Suche nach neuen Lebensmodellen. Pfaff hält die Geschichte seiner Generation für noch völlig unaufgearbeitet.
(Jean Lüdeke)
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Weitere Filminfos zu Bloch - Die Fälle 9 - 12:
Originaltitel: Bloch
Land / Jahr: Deutschland 2002
Medien-Typ:
DVD
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Kapitel- / Szenenanwahl, Animiertes DVD-Menü, DVD-Menü mit Soundeffekten
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Bei der Vorstellung des Titels Bloch - Die Fälle 9 - 12 handelt es sich um einen redaktionellen Beitrag und keiner Bewerbung des Films!
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